Spielzeug verkaufen, wer bekommt das Geld?

    • (1) 24.03.17 - 10:32

      Hallo!

      Mein Sohn ist jetzt soweit, dass er bei einigen Spielzeugen meint sie nicht mehr zu brauchen.
      So habe ich jetzt die ersten Sachen zum Verkauf angeboten und frage mich, was mache ich mit dem Geld? Wenn ich es dem Kind gebe, das es ausmustert, ist meine Tochter im Nachteil, weil sie viele Sachen an ihren Bruder weitergegeben hat. Wenn ich alles dem Kind gebe, dass es mal geschenkt bekommen hat, ist wiederum der Kleine im Nachteil, weil er ja einiges von der großen Schwester bekommen hat.

      Selbst behalten möchte ich das Geld eigentlich nicht, hier erhoffe ich mir, dass vielleicht auch die Große einmal ausmistet und Spielsachen aussortiert, wenn sie merkt, dass das lukrativ sein könnte (z.B. steht das große Playmobilschloss bei ihr im Zimmer und wird nur von Gastkindern bespielt - oftmals spielt meine Tochter da noch nicht einmal richtig mit).

      Wie handhabt ihr das, wenn Eure Kinder Spielsachen aussortieren und diese verkauft werden?

      LG

      Hallo,

      bei uns kommt dieses Geld (egal wer etwas verkauft) in die Familienkasse für den nächsten Urlaub oder einen besonderen Ausflug.

      LG
      Tanja

    • Hier würde ich kein Geld verteilen, sondern evtl. eben von dem Geld ein Spiel für Beide kaufen. Sonst kommen nämlich mache Kinder auf den Trichter, Dinge zu verkaufen, die ihnen nicht gehören oder Dinge zu verkaufen, von denen du nicht willst, dass sie verkauft werden.

      Hallo
      Das kann man doch mit Kindern in dem Alter besprechen,das Geld kann in einen Ausflug, in den Urlaub,... fliessen, geteilt in beide Sparschweine wandern, in einen (gemeinsamen) Wunsch oder eben in zwei investiert werden,... Wir haben auch schonmal etwas gespendet von solch einem Verkauf.

      LG

    • Ich würde das in einen Topf werfen und dann den Kids was davon kaufen was sie möchten. Das kann z.B. was gemeinsames sein, wie z.B. ein trampolin oder ein Kinobesuch oder was auch immer.

      Oder jeder kriegt etwas was er möchte, dann wird eben geteilt.

      Bei Klamotten ist es bei uns so: wir haben ja zwei Kids (9 und knapp 7) und der jüngere ist ein Bub. Und dann haben wir noch zwei Enkel die etwas jünger sind als mein Jüngster.
      Und die beiden kriegen dann immer seine Klamotten vererbt, ist ja logisch.

      Und von unserer Schwiegertochter kriegen beide dann immer einen Schein ins Sparschwein, d.h. ich teile das auf.

      Weil grade bei Klamotten: ich kaufe das ja, dann brauch ich es nicht meinem Sohn alleine ins Sparschwein geben.

      Ich würde das gar nicht so päpstlich trennen.

      Hallo,

      für mich hört sich das gefährlich an. Bisher hat deine Tochter freiwillig ihre aussortierten Sachen einfach so an den kleinen Bruder weiter gegeben, jetzt willst du ihr anerziehen, dass sie für solche Dinge auch Geld bekommen kann? Da wäre ich sehr vorsichtig. Ich sehe auch die Gefahr, dass man irgendwann nicht mehr die alten Sachen an gute Bekannte verschenken oder zum Freundschaftspreis abgeben darf, sondern sich verpflichtet sieht, für die Kinder den bestmöglichen Preis zu erzielen, ist ja schließlich ihr Geld, das sonst verschenkt wird.

      Wenn wir etwas verkaufen, dann landet das Geld in unserer Haushaltskasse. Wenn wir ins Kino gehen oder einen Ausflug machen, dann zahlen wir alles für die Kinder. Gleicht sich also wieder aus.

      LG

      bei uns kommen die sachen in die garage. verkaufen moechte zwerg es nicht. aber wenn ihr es verkauft, wuerde ich haelfte/haelfte machen.

      Wir umgehen diese Problem indem wir aussortierte Sachen an andere weiterverschenken :-) So wie wir auch vieles von anderen bekommen haben.

      Aber in Deiner Situation würde ich wahrscheinlich für eine gemeinsame Ausflugskasse oder gemeinsame Anschaffung tendieren.

      Not so easy ;-)

      .

      Hallo #blume

      -Spielsachen, die beiden gehörten, je zur Hälfte, bei allen drei, je ein Drittel
      -Spielsachen, die nur einem gehört haben, dem, dem es gehört hat

      Alles andere fände ich irgendwie seltsam#kratz

      #liebdrueck
      Sanne #sonne

      • (12) 24.03.17 - 11:50

        wobei, stopp: es gab noch eine andere Reglung: der, der auf den Flohmarkt mitging und mitgeholfen hat, hat auch mehr Geld bekommen. Der, der nur die Sachen aussortiert hat, nicht so viel.

        Ging keiner von beiden mit, behalte ich das Geld. Und dann geht's eben mal mit allen schwimmen etc.;-)

        Aber wir waren schon ewig nicht mehr auf Flohmärkten etc.#schein

    Bei uns wandert Geld aus Verkäufen von Spielzeug oder Kleidung erst mal in die Familienkasse zurück.
    Ich kaufe die Kleidung und das Spielzeug für meinen Sohn ja immer wieder und verwende es dazu. Es ist quasi ein Kreislauf, in den ich allerdings immer Geld mit einschießen muss, eine neue Jeans kostet ja mehr, als eine gebrauchte einbringt.
    Auch Ausflüge usw werden von uns finanziert. Daher finde ich das auch gerecht.
    Hätte ich zwei Kinder, würde ich es nicht anders machen.

    Wenn er älter ist und vielleicht mal auf den Flohmarkt geht, dann darf er den Erlös natürlich behalten, ist ja selbst verkauft. :-)
    Bisher hatte er kein Problem mit dieser Regelung.

Hi,

Verkaufserlös für Spielzeug, das die kleine Schwester von der großen übernommen hat wird 50 : 50 auf die Sparbüchsen beider Kinder aufgeteilt (werden immer am Weltspartag geleert).

Geld von Spielzeug, das nur 1 Kind gehört (hat), bekommt nur dieses Kind ins Sparschwein.

VG
Gael

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