7./8./9. Klasse Kind täglich zur Schule fahren

    • (1) 24.03.17 - 21:19

      Hallo,

      wir ziehen um und unsere Tochter würde gerne (ist aber kein Muss für sie selbst) an ihrem jetzigen Gymnasium bleiben (dann 7. Klasse). Es gibt nun 3 Möglichkeiten:

      A) Bei schlechtem Wetter/Dunkelheit sie jeden Tag zum Bus fahren (durch einsamen Wald, 6 km), dann 20 min Busfahrt, nach der 6 /7./8. Std. dort wieder an der Bushaltestelle abholen Bei gutem Wetter/Helligkeit mit dem Fahrrad 6 km zum/vom Bus fahren lassen

      B) 55 min Busfahrt mit 2 x Umsteigen/Wartezeit + 10 min laufen, das Ganze für Hin- und natürlich Rückweg (50 € Fahrkarte / Monat).

      C) Eher nein sagen und das Kind am Gymnasium in direkter Laufnähe vom neuen Wohnort anmelden.

      Mal von Arbeitszeiten abgesehen, was würdet ihr machen?

      Danke!

      • (2) 24.03.17 - 21:28

        Hallo!

        Loesung A, wenn du mal ab und zu nicht kannst, dann ausnahmsweise mal B.
        LG

        (3) 24.03.17 - 21:30

        Ich würde sie morgens in die Schule fahren - nachmittags aber mi dem Bus nach Hause fahren lassen.

        Ich würde mir erst mal das andere Gymnasium ansehen.

        Wenn sie jetzt in der sechsten Klasse ist, hat sie bis zum Abitur ja noch eine ganze Weile vor sich. Jeden Tag das Kind fahren wird sicherlich nicht immer möglich sein (da musst du ja nur mal krank werden, oder das Auto ist in der Werkstatt) und fast eine Stunde pro Strecke finde ich extrem lang, wenn es nahe Alternativen gibt.

        lg

      • (5) 24.03.17 - 21:51

        C

        VG
        B

        Hallo
        Angesichts dessen das sie dann erst in Klasse 7 ist sehe ich ehrlich gesagt nur C als Option. Zum einen wird es euch irgendwann auf den Keks gehen mehr oder weniger immer verantwortlich zu sein (und 6 km durch einen einsamen Wald werden auch wenn sie älter ist nicht "besser" als es jetzt wäre) und zum anderen wird es auch für sie doof werden wenn sie a) immer von euch abgeholt werden ist und b)immer einen total umständigen Weg hat obwohl es anders gehen würde.
        Wenn das ganze so abgeschieden ist, würde ich auch vermuten es gibt nicht x Busse am Morgen die passen. Verpasst man dann mal einen Bus, ist ein Bus zu spät,... und man muss noch laufen? Nee das ist wirklich doof wenn es andere Optionen gibt.

        LG

      • C- denn es geht ja nicht nur um den Weg von bzw. zur Schule. Sie wird sich mit zunehmendem Alter ja auch häufiger verabreden wollen. Ihr Freunde werden dann ja auch ehr schulnah wohnen.

        (8) 24.03.17 - 23:08

        wenn ich die möglichkeit hätte würde ich mein kind dann direkt zur schule fahren und abholen, 20 min mit bus sind ja meist nur max 10min mit auto, würde mir da auch keine gedanken drum machen, sofern ich zeit hätte .

        ansonsten müsste sie halt die längere fahrt in kauf nehmen, mit Fahrrad 6 km sind schon 20-30min fahrzeit, ist also genau so lang wie bus und bus ist sicherer als Wald.

        an erster Stelle würde aber das gym in der nähe anrufen und darum bitten das dein kind dort 3-5 Tage hospitieren kann um einen Eindruck zu haben, dann könnte sie sich überlegen wo sie lieber hin will.

        ein kind gegen seinen Willen würde ich nicht umschulen lassen.

        (9) 25.03.17 - 06:25

        wie groß ist der Wunsch deiner Tochter?
        wie läuft es mit Freunden?
        wie könnte sie nachmittagsbesuche regeln?

        Wenn sie dort gut etabliert ist sich richtig wohl fühlt und es dort einfach stimmig ist, würde ich es mit A) versuchen.

        wenn sie eh schon Zweifel hat oder Schwierigkeiten oder es einfach die Angst vor Neuerungen sind, dann würde ich mir andere Schule zumindest mal anschauen.

        Oder eine Kombi aus beidem: ihr erlauben, auf dem Gymnasium zu bleiben.
        Sich trotzdem mal die anderen Schulen anschauen. und dann gucken was passiert
        - sie wird größer und selbstständiger und kommt mit der Fahrerei gut klar
        - sie merkt selbst, dass es umständlich ist und möchte weniger Zeit mit Fahrerei verbringen
        - sie lernt neue Freunde in der neuen Umgebung kennen und möchte zu diesen wechseln

        evtl. auch als eine Art Übergangslösung

        manchmal merkt man erst beim machen, was machbar ist und was nicht ;-)

        Schulen einfach mal aus Neugier, unverbindlich, ohne Druck! anschauen. Nur mal zum Gesehen haben. (sind die Tage der offenen Türen bei euch schon rum oder kommen die jetzt noch?)

        Freundebesuch: bei größerer Entfernung gäbe es vielleicht auch die Option, dass sie nachmittags mit zu Freunden geht und du sie dort abends abholst oder abends an der Bushaltestelle.

        Naja, das Gym geht ja bis zur 12.Klasse.
        Das Problem ist, wenn ihr wegzieht, wird es auch nicht mehr so möglich sein, ihre Freunde privat zu Treffen, ausser du als Mutter machst Fahrservice zum Hobby. Dadurch werden Freundschaften dann auch meist dünner.
        Würde auch mal raten, sie solle die neue Schule mal ansehen...evtl. die 7.Klasse noch in der alten Schule lassen und hoffen, das sie im neuen Umfeld privat neue Freunde kennenlernt die wo die neue Schule besuchen.

        6 km allein in der heutigen Zeit würde ich auf keinen Fall machen! Da hätte ich keine ruhige Minute.
        Ich würde in Ruhe mit ihr sprechen und vielleicht ist es möglich, sich die andere Schule mal 1-2 Tage anzusehen? Wenn es jetzt nur noch 1 Jahr wäre... Aber das sind ja noch 6-7 Jahre bis zum Abitur.

        Für mich käme NUR C in Frage.
        6 km durch einen Wald fahren lassen, in der heutigen Zeit nie und nimmer#zitter
        Du kannst krank werden und nicht in der Lage sein, sie zu fahren, was dann?

        LG Moni

        (13) 25.03.17 - 09:30

        C.
        Die Kinder in der neuen Nachbarschaft gehen sicherlich auch zum Teil auf das dortige Gymnasium, so dass sie dann schneller Kontakt findet.
        Seine Schule zu Fuß zu erreichen ist wirklich eine tolle Sache. Morgens länger schlafen, nachmittags mehr Zeit, ... Definitiv ist man viiiieeel flexibler!
        Busfahren ist die Pest, mein Sohn hat 3,5km in die Schule, die im Winter, wenn es dunkel ist und glatt, mit dem Fahrrad zu lang sind. Er hasst Busfahren, es ist dort voll und stickig, Kinder drängeln, schubsen, etc. Er ist froh, dass er seit 2 Wochen wieder mit dem Fahrrad fahren kann.
        Die 7. Klasse ist doch eh eine, wo evtl. Neue Kinder hinzukommen, zumindest in NRW ist das nach der Erprobungsstufe, in der Kinder entweder auf die Realschule abgehen oder von der Realschule kommen.

        LG

        Hanna

        (14) 25.03.17 - 10:59

        Für mich käme nur Option C mittelfristig in Frage. Bis zum Beginn des neuen Schuljahres - damit nicht mittendrin gewechselt werden muss - wären A und B Optionen.

        Alles andere ist völlig kurzsichtig gedacht. Nachmittags und abends geht das Theater doch weiter, weil sie sich mit ihren Freunden, die vermutlich in der Nähe der jetzigen Schule wohnen, verabreden und die fährst sie wieder mit dem Auto zur Bushaltestelle und zurück, weil es abends schon wieder zu dunkel ist.

        Unterricht fällt i. d. R. nicht immer geplant aus. Ich sehe bei an unserer Schule, wie viele SuS jeden Tag im Büro telefonieren und ihren Eltern mitteilen, dass die 7./8./9. Std. ausfällt. Entweder haben die Eltern ganz viel Zeit und Langeweile, um so flexibel reagieren zu können oder die Kinder lungern irgendwo herum bis zur Abholung.

        Außerdem sind lange Fahr- und Wartezeiten unnötiger Verlust. Der Tag ist sowieso schon lang im Ganztagesbetrieb und dann nicht ewig lange fahren und womöglich am frühen Abend wieder, um Freunde in Schulnähe zu treffen.......

        Ich wundere mich täglich, wie viele Eltern sich zum Sklaven ihrer Kinder machen mit dem Mama- und Papataxi (wir haben einen Großteil Hartz4- Empfänger an unserer Schule, die haben ja Zeit haben). Aber arbeitest du nicht und hast es die nächsten Jahre auch nicht vor?

        C

        (16) 25.03.17 - 12:38

        Ich würde mich nicht dabei wohlfühlen, wenn meine Tochter täglich 6 km alleine durch einen einsamen Wald müsste. Auch nicht bei Tageslicht.

        Wenn es für sie kein "Muss" ist, wie Du schreibst, dann würde ich sie umschulen. Dann kann sie morgens länger schlafen und ihr habt insgesamt weniger Stress.

        (17) 25.03.17 - 13:58

        Also,
        bis zum neuen Schuljahr Variante A (aber dann das Kind zum Bus bringen oder abholen) oder B. Zum neuen Schuljahr würde ich dann eine neue Schule suchen.

        Zum einen würde mein Kind nicht ständig alleine durch den Wald fahren, zum anderen hätte ich auch keine Lust, ständig Chauffeur zu spielen. Das muss ich im Moment zweimal die Woche, da die Busse nur nach der 6. Stunde ab Schule fahren und die normalen Linienbusse aufgrund einer Großbaustelle noch nichtmals in der Nähe der Schule abfahren. Und das geht noch bis zum Schuljahresende so....und so langsam nervt's.

        Und ein Busfahrt von 1 Stunde pro Strecke wäre auch außerhalb jeder Diskussion. Die Zeit kann man besser nutzen.
        LG
        Martina75

        (18) 25.03.17 - 19:51

        Lösung C - wenn ich mir die Nachmittagsunterrichtszeiten anschau und die sozialen KOntake, wäre ich für eine wohnortnahe Lösung - Kinder tun sich in der Regel leicht mit dem Umgewöhnen

        LG

        (19) 25.03.17 - 20:38

        Hi, meine Kids sind auch fast eine Stunde Unterwegs und ehrlich, wenn wir die Möglichkeit hätten vor Ort eine Schule zu nehmen....SOFORT!

        Ausser die Schule bietet bestimmte Zweige, die Dein Kind nehmen will, muss, etc.

        LG
        Lisa

        (20) 26.03.17 - 08:50

        ...ein so grosses kind täglich von muttis fahr-service abhängig zu machenn, ist nicht gut.

        Sie soll am neuen ort in die schule. Dort kann sie auch mal eine Stunde nach der Schule rumhängen und die neuen freunde geniessen ohne an mutti an der Busstation zu denken...

        (21) 26.03.17 - 16:11

        C, alles andere wird auf Dauer zur Belastung. Das kann man MAL machen, aber eine Schule in Wohnortnähe ist Gold wert.

        (22) 26.03.17 - 16:20

        Hallo,

        ich kann verstehen, dass deine Tochter die Schule nicht wechseln möchte, denke, das können die meisten! Vielleicht könnt ihr euch die Schule in Laufnähe ja mal anschauen, vielleicht könnte sie mal 1 Tag dort hospitieren und sehen, dass es dort auch ganz nett ist - kann natürlich auch schief gehen und sie sagt, alle dort sind doof, da will ich auf keinen Fall hin! Theoretisch würde ich es mal probieren, wann zieht ihr denn um? Wenn es jetzt bald wäre, würde ich sie dieses Schuljahr noch an der alten Schule lassen und hoffen, dass sie selbst merkt, dass es blöd ist. Wenn sie ihre Freundin besuchen will, ist es ja wieder elendes Gefahre, auch für Hobbies würde sie fahren müssen, wenn sie das nicht an eurem neuen Wohnort machen kann / will.

        An meine alte Schule (bin Lehrerin) sind auch einige Kinder von weit hergekommen, aber die meisten haben es nur ein paar wenige Schuljahre gemacht und dann doch gewechselt, einfach weil es zu viel Fahrerei war. Oder sie waren schon in der Oberstufe, da ging es dann oft, manche konnten dann auch selbst fahren (damals gab es noch G9, da waren die Schüler ja oft in der 11. oder 12. schon 18 ;-)) und dann ging es auch wieder besser oder sie wollten eben unbedingt an diese Schule, dann nimmt man das auch auf sich.

        LG

        (23) 27.03.17 - 09:35

        Hallo #blume

        C.

        Und wenn Sie UNBEDINGT an der alten Schule bleiben will (was, glaube ich, gar nicht der Fall ist, da DU schreibst, es ist für sie kein Muss), dann B.

        Aber eigentlich ist nur C eine gangbare Lösung.

        #liebdrueck
        Sanne #sonne

        (24) 27.03.17 - 16:32

        Zieht ihr denn in den Sommerferien um oder schon vorher? Wenn vorher, würde ich unbedingt und ausschließlich Variante B nehmen für den Rest des Schuljahres - ein Wechsel unterm Jahr ist nicht der Hit und wenn er sich vermeiden lässt, würd ich das tun. Und dann sieht deine Tochter (und ihr ja auch), wie sie damit zurecht kommt. Oder ihr lasst es mal ein Jahr so laufen - aber dann würde ich das halt auch wirklich so machen, dass sie selber die lange Busverbindung nimmt. Dann sieht sie, wie gut sie damit zurecht kommt. Meine Schwägerin fuhr auch so lange und sie fand es sehr praktisch, weil sie z.B. das Lernen komplett auf die Busfahrten verlegt hat.

        Ich finde auch, es kommt massiv darauf an, wie ihr arbeitet bzw. wie das Familienleben aussieht. Bei uns wäre es mega blöd gewesen, so lang unterwegs zu sein, weil meine Eltern beide Lehrer waren und es um halb zwei Mittagessen gab - gemeinsam. Wenn allerdings alle erst spät heimkommen, wäre es gar nicht so blöd. Vielleicht liegt aber die alte Schule auch auf dem Arbeitsweg oder die andere Bushaltestelle. Oder es fährt wer aus der Nachbarschaft denselben Weg? Also, ich find, man kann es mal probieren.

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