Nach 3 Jahren Ergo Therapie nun Ads???

    • (1) 29.03.17 - 15:15

      Hallo ihr Lieben,

      ich bin ein bisschen verwirrt und suche Erfahrungen.

      Mein Sohn ist jetzt 7 und geht in die 1. Klasse. Die Lehrerin beschwert sich oft, dass er sich zu leicht ablenken lässt und oft träumt. Zuhause muss man ihn schon auch mal ermahnen, dass er seine Sachen zügiger erledigt und nicht so rum trödeln. Aber er macht. Auch in Proben erzielt er meiner Meinung nach gute Ergebnisse. Bei der letzten Leseprobe haben ihm nur 8 punkte auf die volle Punktzahl gefehlt. Lesen klappt sehr gut und auch das Rechben. Ich muss dazu sagen, dass wir Zuhause auch sehr viel dafür tun. Wir lesen und üben alle Sachen, gerade wenn ich merke, dass ihm etwas schwer fällt.

      So, nun waren wir heute beim Arzt, da wir ein neues Rezept für die Ergo brauchten. Wir gehen dahin, da vor 3 Jahren eine Formenschwäche diagnostiziert wurde. Natürlich hat sich seither viel getan und man merkt auch eine deutliche Besserung! Es tut ihm einfach merklich gut. Natürlich werden auch Dinge wir Stifthaltung, Ausdauer und Konzentration gefördert. Der Arzt meinte jetzt aber, wir sollen ADHS und ADS ausschließen. Er sehe da schon Symptome die dafür sprechen.

      Das war natürlich erstmal ein Schock für mich! So weit hab ich noch nie gedacht und jetzt nach 3 Jahren kommt der Arzt damit an.... ich werde auch morgen gleich nen Termin vereinbaren.

      Wie war das denn bei euren Kindern? Wie hat sich ADHS bzw. ADS geäußert? Gab's vielleicht auch den Verdacht, der dann aber nicht bestätigt wurde? Was für Therapien wurden euch angeboten?

      Ich habe mein Kind nie als hyperaktiv empfunden. Klar, er ist ein Junge und tobt gerne mit seinen Freunden, spielt Fussball im Verein aber deshalb ist der doch nicht hyperaktiv oder? Er ist sehr freundlich, kontaktfreudig und spielt am liebsten draußen. Auch von Seiten des Kindergartens oder der Mittags Betreuung kam nie eine Äußerung in diese Richtung.

      Ich freue mich über einen Austausch mit gleichgesinnten Mamas.

      LG

      ADS hat nichts mit Hyperaktivität zu tun.
      und auch wenn ADHS (also mit mehr Bewegungsdrang) damit zu tun hat

      der eigentliche Kern, liegt woanders

      ich selbst habe ADHS und war auf dem Gymnasium. Ging irgendwie. Als ich als Erwachsene die Diagnose bekam, lernte ich mich selbst zu verstehen.

      ADHS ist sooooo viiiiiiiiel mehr, als in den Medien gezeigt wird.

      Dass der Arzt "erst jetzt" damit ankommt, ist eigentlich gut.
      Symptome zeigen sich zwar schon sehr früh. Sind aber meist erst im Nachheinein zu deuten. Vieles kann im Kleinkindalter und Kindergartenalter noch mit dem Alter, der Entwicklung erklärt werden. So wirklich deutlich wird es dann mit der Häufung der Symptome und des Gesamtbildes. Auch rückblickend geht dann so manches Licht aus.

      Vor meiner eigenen Testung hatte ich noch gescherzt "wenn es das zu meiner Zeit schon gegeben hätte, wäre ich eine der ersten gewesen, die getestet worden wären" .... so kam ich auf die Idee.

      Inzwischen bin ich heilfroh, weil vieles plötzlich einen Sinn ergibt und ich jetzt mit mir selbst besser umgehen kann. Ich bin nicht mehr der Dummkopf, der trotz Gymnasium "nichts" kann. Ich weiß jetzt, warum mich mehrere Menschen in einem Raum manchmal stressen - einfach weil mein Hirn die Geräusche, Bewegungen etc. nicht filtern kann.

      ADHS ist gar nicht mal so schlimm. Es ist halt eine andere Form zu leben, bei der vor allem verstehen hilft. Es ist anstrengend, aber machbarer, seit ich mich selbst verstehe ;-)

      Therapien gibt es verschiedene.

      Medikamente sind ein Weg.
      Wobei diese sinnvollerweise in Kombination mit ADHS-Ergo oder ähnlichem gegeben werden. Lernen mit und ohne Medikamente zu leben. Verstehen.

      Erst mal ist es aber sinnvoll zu wissen, ob er es hat oder nicht.

      Wenn nicht, gibt es andere Wege.
      Wenn es das ist, hilft vor allem sich seriös! zu informieren und sich von vielen Medien nicht abschrecken zu lassen.

      • Vielen Dank für deine Antwort.

        Das ermutigt mich doch. Die ergo Therapeutin meinte auch, ich soll es als Chance sehen. Aber das ist natürlich erstmal schwer. Ihrer Meinung nach (und sie hat sehr viele Kinder mit adhs und ads) trifft wenn nur eine leichte Form von ads auf mein Kind zu. Sie kennt ihn mittlerweile über 3 Jahre und arbeitet 1-2 mal pro Woche mit ihm. Wenn er will, dann kann er ja auch und macht das auch selbstständig und konzentriert.

        Ich hoffe ich bekomme schnellstmöglich einen Termin beim empfohlenen Arzt.

    Lass mich raten, der Arzt hat euch eine Überweisung zum SPZ mitgegeben?

    Also Ärzte haben im Jahr ein bestimmtes Kontingent was die Verordnung von Ergotherapie und Logopädie betrifft, da dein Sohn schon seit drei Jahren zur Ergo geht, will er kein weiteres Rezept ausstellen, deshalb soll das SPZ klären in wieweit er das braucht und vorallem verordnet das SPZ dann die Ergo und nicht mehr der Arzt. Und darauf läuft es wahrscheinlich hinaus.

    • Ja genau sowas hat er gesagt. Bisher gab's nie Probleme bei der Ausstellung eines neuen Rezeptes. Ich hab angerufen und sie haben es sogar zugeschickt. Die ergo Therapeutin hat immer brav ihre Berichte geschickt und plötzlich muss ich vorbei kommen und mit dem Arzt sprechen.

      Er meinte dann das wir nochmal ein Rezept bekommen, uns aber schleunigst um nen Termin kümmern sollen, damit das dann nicht mehr über die Hausarzt Praxis läuft.

      • Dann mach dir nicht so viele Sorgen. Wenn dein Sohn kein ADS hat, dann werden die das festelllen. Wenn er die Ergo aber noch braucht, dann wird ihm das vom SPZ verordnet werden. Es ist natürlich schon nervig, die ganze Prozedur mitzumachen. Aber du hast noch Glück gehabt, dass es über den Hausarzt läuft, weil Kinderärzte meist schon nach dem zweiten Rezept ans SPZ überweisen.

      Es gibt seit diesem Jahr eine Änderung für Verordnungen außerhalb des Regelfalls. Da ihr keine Diagnose habt, ist es praktisch unmöglich, dass das ohne Genehmigung der KK so weiterläuft.
      Es gibt eine Liste von Behinderungen die ganz klar definiert ist und dafür wurde bestimmt, welche Therapien (Ergo, Logo, Physio) und da auch wieder welche Art der Therapie ohne weitere Genehmigung auch außerhalb des Regelfalls immer weiterlaufen darf. So darf z.B. ein Autist immer Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie erhalten - auch außerhalb des Regelfalls. Als Begründung schreibt der Arzt dann immer auf das Rezept den Autismus.

      Das SPZ und Rezepte ist immer so eine Sache.

      (11) 29.03.17 - 22:15

      Je nachdem, wo Ihr wohnt, wird das "Schleunigst einen Termin machen" trotzdem ewig dauern! In der nächsten Großstadt wartet man hier 1 1/2 Jahre auf den Erst-Termin, in der nächst kleineren Stadt 6-9 Monate und in der Kinderneurologischen Klinik auf dem Land noch etwa 4 Monate...

      • Ich hab jetzt nen Termin für Anfang Juni bekommen bei der Ärztin, die mir empfohlen wurde.

        Wohnen auf dem Land und zur Praxis sinds ca. 35 km.

        Hätte schlimmer kommen können :)

    (13) 30.03.17 - 12:49

    Hi,

    viel Spaß beim SPZ, denn da wird Dein Kind über Jahre auf den Kopf gestellt und das ist anstrengend. Nicht nur für die Eltern sondern auch fürs Kind, weil es immer das Gefühl hat "mit mir stimmt was nicht" und das kann eine normale Kinderseele schon extrem angreifen.

    Einmal in deren Fängen und du kommst da nicht mehr raus. Sorry, dass ich so brutal schreibe aber wir waren auch schon mal dort.

    Dann hoffe ich auch, das ihr nicht privat versichert seid#rofl, das (kann) dann soweit gehen, das die Kids auch unter Vollnarkose irgendwelchen schwachsinnigen Test übergehen lassen müssen.

    Mein Vorschlag ist, mir ist leider der Name entfallen - es gibt Praxen, die schauen sich die Kinder komplett an, sei es im Ergo, Logo und Physio Bereich und bieten dort Betreuung mit allen Therapeuten im Einklang an und vor allem zuerst eine Beratung, was das Kind nun wirklich haben kann.

    Das dauert teils mit den Eltern zwei Stunden und dann wird das Kind spielerisch erst einmal getestet.

    Mist, ich komme jetzt nicht auf dem Namen, solche Praxen gibt es in jeder größeren Kleinstadt.

    LG
    LIsa

    • (14) 30.03.17 - 17:09

      Moin,

      meinst Du die Frühförderzentren?
      Dann ist es hier in der Gegend genau umgekehrt, das Frühförderzentrum verschreibt und verschreibt und verschreibt und Therapie hier und da und nur Jahresrezepte drunter geht gar nix und im SPZ sind sie ganz entspannt und "entlassen" einen viel schneller aus den Therapien als im Frühförderzentrum. Da hilft nur sich bei Betroffenen Eltern umhören wie so deren Erfahrungen mit beiden Einrichtungen ist.

      "Das dauert teils mit den Eltern zwei Stunden und dann wird das Kind spielerisch erst einmal getestet." So läuft es bei uns im SPZ.

      LG
      Pikku

      (15) 30.03.17 - 21:00

      Das stimmt so nicht! Wir waren im SPZ einer kinderneurologischen Klinik und das war das Beste, was uns mit unserem Sohn passieren konnte! Die Ärztin und die Psychologin habe sich viel Zeit genommen und meinem Sohn und mir endlich das Gefühl gegeben, dass er ein lieber und kluger Junge ist, dessen Probleme erkannt und gelöst werden können! Wir haben uns sehr ernst genommen gefühlt. Wir waren dort insgesamt nur 2 mal und das war sehr effektiv. endlich hatten wir klare Diagnosen und klare Lösungsvorschläge. Uns hatte dieser Besuch sehr viel weiter gebracht.

      Mit meiner Ältesten war ich in einem anderen SPZ, dort wurde das Kind gar nicht richtig untersucht und nur behauptet, ich als Mutter hätte versagt und mich zu wenig gekümmert, da ich berufstätig bin...
      Du siehst, es kommt ganz stark darauf an, wo man hingeht.

      • (16) 31.03.17 - 08:16

        *hihi* darum tauscht man sich hier aus, da es verschiedene Tipps gibt.

        Aber ich denke, mein Posting kann gut sensibilisieren und nicht alles für bare Münze nehmen.

        Leider gibt es genug Eltern, die den "Göttern in weiß" zu 100% vertrauen und genau das ist falsch.

        Bei uns wollte das SPZ eine "Familienaufstellung" machen, weil ich seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr hatte (ohne Stress auseinandergelebt, wohne weit weg) und das meine Tochter (damals 2,3 Jahre) stark belasten würde....und dann sollte meine Tochter eine Therapie nach der nächsten machen, ohne das sie überhaupt einen Verdacht hatten, was sie hatte.

        Geholfen hat der Hausarzt....kauft einen Hund. Tja, damit war das Problem gehoben, dazu noch einen zweiten Schnuller in der Nacht geben.

        lisa

(17) 29.03.17 - 20:41

Hallo,

für mich klingt die Beschreibung nach unserem Sohn (7, 1. Klasse), bis auf die Sache mit der Formenschwäche.
Bei ihm hat aber noch keiner etwas von ADS gesagt und schon gar nicht von ADHS. Da gibt es viel wildere Jungs.

Ich habe das Gefühl, heute wird z.T. krampfhaft nach solchen Sachen gesucht. #augen

Wenn ich unseren Sohn mit seinen Klassenkameraden vergleiche, sind die meisten nicht besser. Die wenigsten arbeiten so konzentriert mit, wie die meisten Mädchen. Da kann man schon froh sein, wenn sie nur herum träumen und nicht auch noch mit irgendwelchem Blödsinn den Unterricht stören.

Das hat auch etwas mit Erziehung zu tun. Unser Sohn weiß z.B., dass er nicht Spielen gehen darf, bis die Hausaufgaben erledigt sind, und wenn er motzt und trödelt dauert es länger und das geht von seiner Zeit ab. Wenn er unkonzentriert arbeitet und Fehler einbaut, muss er sie korrigieren. Das dauert dann auch wieder länger.

Eine Freundin unserer Tochter ist auch so ein Kind, was sich angeblich schlecht konzentrieren kann und deswegen so lange für die Hausaufgaben braucht - aber die Dame flitzt schon draußen herum, bevor sie die Hausaufgaben erledigt hat oder macht sie gar nicht, weil die Eltern nicht so sehr darauf achten. Da muss man sich nicht wundern.

Trödeln finde ich übrigens überhaupt nicht aussagekräftig für irgendetwas. Unsere Tochter (4. Klasse) trödelt auch bei den Hausaufgaben und beim Anziehen herum, wenn man sie läßt. Sie kann sich aber super konzentrieren, wenn sie will, und ist mit einem anderen Mädchen zusammen Klassenbeste.

LG

Heike

  • (18) 29.03.17 - 22:18

    Das hat nicht nur etwas mit Erziehung zu tun! Mein einer Sohn hat ein ADHS und eine schwere LRS. Er verzweifelte immer ganz schnell bei den Hausaufgaben, weil ihm der "Berg" unüberwindbar schien. Ich musste ihm alles immer in kleine Portionen aufteilen (Pro Heftseite 3 Büroklammern verteilen, pro 5 Büroklammern einen Sticker, für 10 Sticker eine kleine Belohnung...und ihn zwischendurch immer wieder mal kurz rennen schicken, sonst hätte er es nie geschafft.

    (19) 01.04.17 - 07:56

    Dein Kind hat kein AD(H)S. Woher willst du also wissen, dass das etwas mit Erziehung zu tun habe. Ich lasse meinen Sohn auch zum Spielen raus bevor die HA fertig sind. Würde ich das nicht tun, würde er kein Tageslicht mehr sehen und überhaupt nicht mehr mit seinen Freunden spielen können. Ich finde dein Post anmaßendend. Sei froh, dass du solche Probleme nicht hast!

Hallo,

Mein Sohn war schon immer ein kleiner Träumer. Selbst als Baby war seine Lieblingsbeschäftigung da liegen, Lichtspiegelungen betrachten und dabei träumen :)

Als er dann mit 1,5 J in die Krippe kam, verhielt er sich auch da sehr ruhig und unauffällig. Gesprochen hat er in der Krippe auch ein Jahr gar nicht, zu Hause vereinzelt Wörter. Was mir auffiel war, dass er von sich aus nichts gesagt hat, nur wenn akut etwas haben wollte oder was direkt gefragt wurde, das blieb auch bis er ca 4 Jahre alt war. Mit 2 Jahre wurde eine leichte Sprachetwicklungsverzögerung fest gestellt. Er sprach erst mit 3 Jahren Zweiwortsätze, mit 3,5 Jahren Dreiwortsätze. Zudem hatte sich bis er 4J alt war sein Wortschatz normalisiert, war ab da sogar leicht überdurchschnittlich, man hat ihn aber nicht verstanden, da er extrem undeutlich gesprochen hat in dem er Laute ersetzte.
In der Kita fiel auf, dass er sehr viel träumte. Klassisches Beispiel, Kinder spielen im Gruppenraum, es wird allgemein dazu aufgefordert, dass sich alle Schule anziehen sollen, es geht raus. Alle Kinder springen auf und rennen in die Garderobe nur einer bekommt davon nichts mit und spielt weiter vor sich hin. Zudem hat er alles seeeehr langsam gemacht, sah fast aus wie in Zeitlupe. Auch zu Hause und unterwegs war er sobald zu viele Menschen um ihn herum waren nicht mehr ansprechbar, träumte sich komplett weg.

Der KA, auf dessen Besuch die Erzieher drängten, meinte mit 4Jahren darf man noch träumen.
Er bekam allerdings Logopädie.

Die eigentlichen Probleme kamen dann in der Schule. Er träumte in der Schule rund 90% der Zeit vor sich hin, war kaum ansprechbar. Wenn er was gemacht hat, dann nur in Zeitlupe. Er schaffte sein Arbeitspensum nicht mal annähernd. Auch zu Hause bei den Hausaufgaben musste ich ihn alle 1-3Minuten daran erinnern, weiter zu machen, weil irgendein Punkt an der Wand so faszinierend war...
Zudem hatte er starke Probleme mit den Zahlen und dem Gedächtnis. Wenn ich ihm was erklärte und er es dann verstanden hatte, dafür brauchte ich sehr viel Geduld, musste ich feststellen, dass am nächsten Tag alles wieder weg war...
Nach sechs Monaten Schule sind wir dann zum Kinderpsycholgen. Dieser hat dann einen Lernstandstest gemacht, einen IQ test und einen Konzentrationstest. Das Ergebnis war, dass er in Mathe etwas hinterher hinkt und dass er mindestens einen durchschnittlichen IQ hat, der Test aber nicht ausgewertet werden konnte, da am Ende nicht mehr geantwortet hat und sich der Therapeut nicht sicher war, ob er sich weggeträumt hatte oder die Antwort nicht wusste.

Es konnte ADS nicht bestätigt aber auch nicht ausgeschlossen werden. Er bekam allerdings Ergo.

Jetzt wird er bald 9 Jahre.
Er macht die 2. Klasse gerade nochmal. Das träumen ist deutlich weniger geworden nur Vorhandensein vieler Menschen macht ihm noch Probleme.
Da das Träumen in der Schule nicht besser wurde, ebenso die langsame Arbeitsweise, wurde nochmal ein ADS test durchgeführt und diesmal bestätigt.
Er wird jetzt entsprechend therapiert, bekommt begleitend 10 mg Medikinet retard. Entschieden haben wir uns dazu, da sein Leidensdruck extrem hoch war. Er kam sich einfach dumm vor, zu dumm für die Schule, hatte jeden Morgen Bauchweh und fing an depressiv zu werden....
Seif 6 Wochen bekommt er nun die für ihn passende Therapie und es klappt wunderbar. Er schafft seine Test in der Schule in der vorgegebenen Zeit und ist dabei auch noch richtig gut .
Er schafft seine Arbeitsblätter und Schule ist plötzlich total leicht und vor allem die Schulbauchweh sind verschwunden :-)

Hallo

Mein Sohn hat ads und hat Probleme mit der konzentration und auch mit der Merkfähigkeit.

In der Schule gibt es vom sozialverhalten überhaupt keine Probleme dafür aber leichte schulische Probleme.

Zu Hause ist es mittlerweile sehr anstrengend und fordernd. Ungeduldig, lässt sich leicht ablenken, Hausaufgaben sind an manchen Tagen die reinste Folter für ihn und mich.#schwitz

Verlegt Sachen ,kann keine Ordnung halten.fragt andauernd. Versteht einige Aufforderungen nur schwer.

Er bekommt ergotherapie und wegen seiner lese-rechtschreib- Schwäche.

Im Mai wird ein eeg gemacht und ein Blutbild gemacht und dann werden wir ihn medikamentös einstellen. Er leidet und wir auch mittlerweile.

Lg

Bei meinem Kind wurde nun auch ADS festgestellt. Er ist 6 Jahre alt und kommt dieses Jahr in die Schule und bekommt nun auch Ergotherapie. Es ist bei ihm ähnlich wie bei deinem. Er träumt, lässt sich schnell ablenken und ist hauptsächlich bei den alltäglichen Dingen langsam. D.h. beim Essen, anziehen und co lässt er sich schnell ablenken.
Bei ihm wurde es mehr oder weniger durch die Schuluntersuchung festgestellt bzw. wurden wir da auf einen Kinderpsychologen hingewiesen.
Im Kindergarten oder auch jetzt bei der Ergo ist er in der hinsicht eher unauffällig. Er macht gut mit, lernt in normaler Geschwindigkeit und ist an sich in seiner Art nur schüchtern.
Unsere Kinderärztin hat sich bis zuletzt geweigert ihn irgendwo hin zu schicken, weil sie einfach gesagt hat, dass er nur schüchtern ist (er redet nicht viel mit Fremden, umso mehr zu Hause).

Top Diskussionen anzeigen