Anstandslos? Gegeneinladung

    • (1) 01.04.17 - 11:26

      Wir haben einen Bekannten meines Sohnes zum Geburtstag geladen den er nicht sonderlich mag aber ich redete ihm gut zu das es ungut wäre wenn er der einzige ist in der kleinen Gruppe ohne Einladung -das Kind benahm sich unmöglich nichtsdestotrotz war er unser Gast. Zwei wo später feiert dieses Kind seine Party ... ohne Einladung meines Kindes. Finde das unmöglich ... bin der Mutter gegenüber voll reserviert gerade weil ich es so empfinde auch wenn es albern klingt -versteht das wer ? Hätte ihr Kind dann nicht einfach absagen können statt zu kommen ?

      • Hallo,

        also meine Tochter hat auch schon Kinder eingeladen und wurde nicht zu deren Geb. eingeladen, na und, ist eben so, kann ja unterschiedliche Gründe haben. Ich würde da kein Ding draus machen, v.a. da sie ja keine guten Freunde sind! Meiner Tochter ist das übrigens auch nie aufgeallen und mir meist auch nicht :-p
        Aber in Zukunft würde ich deinen Sohn entscheiden lassen, wenn er einlädt. Wenn er den Jungen nicht mag, dann hätte ich ihn auch nicht dazu überredet, ihn einzuladen.

        LG

        • Mein Sohn darf 5 Kinder einladen, auf seiner Wunschliste stehen natürlich ein paar mehr. Und er ist letztes Jahr auch nicht von jedem Gast auf den jeweiligen Geburtstag eingeladen worden. Aber das ist doch kein Beinbruch. Die feiern eh nochmal groß im Kindergarten.

      Hallo,

      ich finde, die meisten Kinder haben immer ein ziemlich gutes Gespür, wen sie einladen können und wen nicht. Daher würde ich mich (nach heutiger Erfahrung) auch mehr auf die Aussagen meiner Kinder verlassen.

      Dann würde ich das nicht persönlich nehmen - es gibt Kinder, die werden bis zu 20x im Jahr eingeladen, da kann man einfach nicht jeden zurück einladen. Meine Kinder haben auch schon Kinder eingeladen, wo sie nicht eingeladen wurden - und umgekehrt. Jeder macht das nach eigenen logischen oder nicht so logischen Regeln.

      Seh es doch so: Auf euere Einladung ist keine Gegeneinladung erfolgt. Das Kind war unmöglich. Du bist also nicht in einer "moralischen" Verpflichtung, das Kind jemals wieder einzuladen.

      GLG
      Miss Mary

    • (5) 01.04.17 - 11:46

      Meine Kinder entscheiden selber, wen sie einladen, und wen nicht. Egal ob ich das richtig finde, weil mir vielleicht ein Kind leid tut was nicht eingeladen ist,...oder weil ich eins der Kinder grauenhaft nervtötend und partytorpedierend finde. Das Geburtstagskind entscheidet.

      Ich habe es als Kind schrecklich gefunden, dass ich zB meinen Cousin einladen musste. Zwar nur 2-3 Jahre, aber ich erinner mich dran. Ich fand ihn blöd und fand es bescheuert. Genauso bescheuert fand ich, dass ich dann dahin musste auf seine Geburtstage, weil "man das so macht ". Mann war ich froh als das ein Ende hatte. Das tue ich meinen Kindern nicht an.

      Kindergartenbenehmen von dir!

      • (6) 01.04.17 - 11:48

        Ach ja, und meine Tochter wird von jedem Kind in ihrer Klasse eingeladen...& von vielen aus dem Verein...& von der Klasse drüber... Sie kann auch gar nicht jeden zurück einladen! Das wäre eine Mega-Riesen-Party!

    Hallo,

    warum bist du sauer? Eigentlich hat es dir doch gezeigt, dass deine Entscheidung "deinen Sohn zu überreden jemanden einzuladen, der eigentlich nicht zu seinem Freundeskreis gehört" falsch war.

    Offensichtlich gehört dein Sohn auch von der Seite des fraglichen Jungen nicht zu dessen engerem Freundeskreis. Seine Mutter hat ihm offensichtlich seine Freiheit gelassen, mit wem er feiern möchte.

    Ich kann zwar deine Gedankengänge verstehen, aber ich hätte Sohnemann die Wahl gelassen ...

    Mein kleiner Sohn wurde im Kindergarten im letzten Jahr von 15 Kindern eingeladen - ganz ehrlich, nein, ich werde nicht alle mit einer Gegeneinladung beglücken .... allein Sohnemann entscheidet, wer zum fraglichen Zeitpunkt seine besten Freunde sind (wechselt ja auch mal).

    Der Große entscheidet auch schon selbst seit er 4 Jahre alt ist (natürlich anfangs mit Unterstützung).

    VG
    B

    VG
    B

    Hallo,

    was soll Dein Kind lernen? Erst überredest Du Deinen Sohn jemanden einzuladen, den er nicht leiden kann - das finde ich antstandslos - und es erfolgt keine Gegeneinladung. Mal ehrlich: Was soll es bringen sich gegenseitig einladen, obwohl keine gegenseitige Sympathie vorhanden ist? Nichts gegen Freundlichkeit und Höflichkeit, aber falsche Freundlichkeit und halbherzige Einladungen - darauf kann getrost verzichten. Ich erhalte lieber keine Einladung als eine nur aus Anstand.

    LG
    Manu

    Hallo, der Junge war eingeladen und hat dafür ein Geschenk mitgebracht, das war's. Darauf folgt keine Zurückeinladungspflicht - wie kommst du denn auf sowas #kratz?
    Kinder sollten einladen, mit wem sie aktuell viel und gerne Zeit verbringen. Der Junge hat (bis auf sein Benehmen vielleicht) alles richtig gemacht und die Kinder eingeladen, auf die er Lust hat. Dazu scheint dein Sohn nicht zu gehören.
    VG

    • War bei uns früher genauso (meine sind jetzt schon 16 + 20): udn wenn eine Mutetr eingeschnappt war, dass irh Kidn keien gegeneinladung bekam,dann war das halt so. Dann wurde meins hal nict zurück eingeladen, na und? Damit konnten sowohl die Kidner als auhc ich leben.

      @TE:
      Was hat denn eine Geburtstagseinaldung mit Anstand zu tun? Finde das schlimm, wenn ein Kind jdm. einladen muß, den es eigentlich nicht dabei haben möchte; nur weil das Anstandgefühl (einer/s Erwachsenen) das erwartet.

Hallo,

hier laden meine Jungs ein und nicht wir; dementsprechend entscheiden sie auch, wen sie einladen.
Kindergeburtstage sind Spaßpartys mit Freunden und keine gesellschaftlichen Events, bei denen man sich an irgendwelche Konventionen halten muss.
Gegeneinladungen sind absolut kein Muss.

"...bin der Mutter gegenüber voll reserviert gerade....." - Kindergarten. Du benimmst Dich lächerlich.

LG

Sehe es als Lehrgeld...dein Sohn hatte Recht und du eine Weisheit für die Zukunft mehr...Gutmütigkeit zahlt sich in der heutigen Zeit oft nicht aus#gruebel. Ich weiß zwar nicht wie alt der Sohn ist, aber bei meiner Tochter ist es seit der weiterführenden Schule Gang ung Gäbe, dass die aktuellen engeren Freunde eingeladen werden, egal ob Gegeneinladung oder nicht, da sieht es auch keiner mehr so eng, egal ob Freundin oder Eltern. Sie hat seit der KiGa und der GS 4 alte , feste Freundinnen und von der aktuellen Klasse darf sie noch max. 6 dazuladen. Meine Tochter ist auch öfters eingeladen, als was sie zurückladen kann.

das Kind war eingeladen, also das gute Recht zu kommen

das Kind feiert selbst - das gute Recht euch nicht einzuladen

ihr habt gefeiert - es war euer gutes Recht das Kind einzuladen / oder nicht einzuladen

dieses wir laden den oder jenen ein, weil man das so macht / weil eine Einladung kam
hat mich schon als Kind gestört.

ich wurde zu Festen gezwungen, bei Kindern, die ich nicht mochte - die mich auf dem Schulhof mit dem A*** angeschaut haben und ich keinerlei Bezug hatte.
umgekehrt - weil ich ja dort war - musste ich sie auch einladen #aerger

Die Kinder, mit denen ich auf dem Schulhof spielte, durfte ich nicht einladen
1. weil sie mich noch nie eingeladen hatten
2. weil kein Platz war. Es waren ja schon genug, wegen der "wir laden aus Höflichkeit" Ecke da

3. da mehrere Eltern so dachten, gab das eine Spirale bis zur Pubertät.
Ich hätte auf diese Feiern gerne verzichtet
aber diese Kinder hätten ebenso gerne darauf verzichtet mich einzuladen

wir mussten aber, weil man das so macht

Bei Verwandten ist das teilweise heute noch so.
DA bin ich dann ausgebrochen und habe gesagt, ich lade nur noch die Menschen ein, die MIR passen
und wenn ich nicht eingeladen werde, so what. Ist ehrlich. Ich habe Freunde. Ich bin erwachsen.
Ich habe auch schon Einladungen abgesagt, weil es hieß: na ja, wir MÜSSEN dich ja einladen, weil es sonst unhöflich wäre. Dass ich nicht willkommen bin, schimmerte durch.
Wäre ich gekommen, hätte ich das gespürt. So bin ich nicht gekommen, es gab eingie Vorwürfe, weil "man das ja nicht macht. Wer eingeladen ist hat zu kommen, weil einzuladen ja auch eine Pflicht ist"

einige haben aufgehört zu feiern, weil sie diese Pflichten nicht mehr wollen, sind aber traurig, weil sie schon gerne feiern würden. Sich aber nicht trauen, die Menschen einzuladen, die sie mögen.

Für mich gilt:
wer einlädt muss damit rechnen, dass ich komme. Ich prüfe nicht mehr, ob eine Einladung ehrlich gemeint ist oder nur Höflichkeit (auf Nachfrage gibt es eh nur böse Stimmung).
und wenn ich absage, dann ist das so.

umgekehrt: wenn ich jemanden einlade, dann freue ich mich wirklich, dass die Person nicht kommt. Wenn die Person nicht kann oder absagt, ist das ok. Deren Entscheidung.

Aber ich kann und will niemanden zwingen mich einzuladen. Wozu auch. Mich aufregen? Wozu? Die werden schon ihre Gründe haben. Außerdem sind es nur meine Nerven, die es kostet und die sind mir zu Schade.

Eine Feier sollte etwas freiwilliges sein. Der Gastgeber entscheidet, bei wen er dabei haben möchte - und die Gäste entscheiden sich, ob sie kommen oder nicht.

Ich kann den anderen nur beipflichten. Mein Kind hat Geburtstag und deshalb entscheidet nur er, wenn er einladen möchte. Ich gebe lediglich den Rahmen vor, wieviel es Kinder er einladen darf. Von daher finde ich deine einst3llung merkwürdig. Dein Sohn mag das andere Kind nicht, also hätte es auch keine Einladung bekommen. Deinen sohn dazu nötigen jemanden einzuladen, den er nicht mag ist mies. Die Quittung dafür habt ihr ja bekommen- das Kind benahm sich unmöglich. Dein Sohn hatte recht und du solltest dich bei deinem Kind entschuldigen und nicht auf "ich lade dich ein, dann musst du mich auch einladen" bestehen. Denn das ist affig. Hier wird eingeladen, wenn man mag und nicht, weil man sich gesellschaftlich verpflichtet fühlt. Ganz einfach.

Hallo,

was erhofftest du dir von dem Bekannten deines Sohnes? Sind seine Eltern reich oder berühmt oder deine Chefs?
Aber sei es drum, selbst dann ist es völlig albern auf eine Gegeneinladung zu hoffen.

Bei euch hat sich gezeigt, dass dein Sohn das bessere Händchen hat und im Endeffekt ist es ja auch die Feier ihm zu Ehren, nicht für deine Bedürfnisbefriedigung oder was die anderen sagen würden.

Natürlich kann es auch mal sein, dass just vor der Feier sich zerstritten wird und das Kind seinen ehemals besten Freund nicht einladen will. Ich gebe ihm dann nur zu bedenken, dass es die Fairness gebietet, dem betreffenden Kind die Entscheidung zu erklären und zwar persönlich, meist sind dann die Rachegelüste schnell verraucht.
Mehr mische ich mich nicht ein und wann andere Kinder ohne es feiern, so what.

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