Das sinkende Schiff verlassen.....

    • (1) 09.05.17 - 09:19

      Moin,

      an unser Schule wird es eine Veränderung geben. Klassen werden zusammengeführt, da die I-Klasse nicht funktioniert hat. Nun müssen die anderen Klassen aufgeteilt werden, da man der Ansicht ist, dieses wäre die beste Lösung. Wir haben vor einiger Zeit bereits Infos darüber erhalten. Nun haben wir eine Information durch die Elternvertreterin erhalten, das die Schule nun den Schritt vollziehen wird mit gleichzeitiger Info, sie wäre ab sofort telefonisch und per E-Mail nicht mehr erreichbar und sie würde ihr Amt niederlegen....mit anderen Worten, lasst mich mit dem Mist in Ruhe oder wie würdet ihr das verstehen.....denn einige Eltern werden jetzt vermutlich sehr sauer über die Entscheidung der Schule reagieren. Ich finde die Reaktion der Elternvertreterin gelinde gesagt, nur zum Lachen.....

      • Ich wollte nicht in der Haut der Elternvertreterin stecken.
        Um sich zu so einem radikalen Schritt zu entschließen, ist ziemlich sicher sehr viel vorgefallen.
        Möglicherweise wurde sie bombardiert mit allem möglichen (du glaubst gar nicht, wie schlimm Eltern sein können ;-)).
        Ja, und es wird Ärger geben, denn gibt es in einer solchen Situation immer.
        Aber der Ärger wird verfliegen und wahrscheinlich wird es dann in 6 Monaten Eltern geben, die dann auch sagen "Der Schritt war toll für mein Kind" oder "es hat ihm zumindest nicht geschadet".

        • ja, so sehe ich es auch. Ich gehöre auch nicht zu den Eltern, die die Elternvertreterin kontakten...und ja, so ähnlich habe ich es auch unserem Kind gesagt. Natürlich sind wir nicht begeistert aber letztlich halte ich das Ganze für ein Politikum und das läßt sich nicht durch eine kleine Elternschaft ändern.

      Und Ihr wisst sicher, daß sie nicht vielleicht krank ist, überfordert ist, zeitlich an Ihre Grenzen gekommen ist? Ich kann schon nachvollziehen, wie ihr Euch fühlt, aber es sollte jetzt Aufgabe der Schule sein, die Kommunikation zu leiten!

    • Kommt drauf an--ich war im Kiga und bin aktuell in der GS EV und Eltern können wahre Nervtöten sein. Wahrscheinlich sind sie der EV unendlich auf den Sack gegangen, dass sie nun ihr Amt niederlegt.
      Man muss schon ein dickes Fell haben für so ein Amt oder eine LMAA Einstellung. Am besten beides #schein

      Hallo,

      zum Lachen finde ich die Reaktion nicht. Vermutlich möchte sie nicht der "Mülleimer" sein, wo alle Eltern ihren Frust abladen. Dafür habe ich vollstes Verständnis!

      Bin aber auch der Meinung, dass Elternvertreter sich auch mit schwierigen Situationen auseinander setzen müssen. Bekommt die Dame denn Rückendeckung von Seiten der Schule / Schulleitung?

      Weißt du, ob nicht schon andere Dinge vorgefallen sind, die ihre Entscheidung beeinflusst haben? Es gibt immer zwei Seiten der Medaille.

      Ich persönlich hätte auch keine Lust nur als Abladeplatz frustrierter Eltern zu dienen, weil diese meinen ihre Prinzessin oder ihr Prinz werde ungerecht behandelt oder bedarf einer Vorzugsbehandling.

      Ich würde diesen Schritt eher hinterfragen.

      VG

      • Hallo,
        Immerhin bekommt ihr vorher Bescheid.Wir haben es am ersten Schultag nach den Sommerferien erfahren,und auch der Elternbeirat wusste es vorher nicht.Die Kinder wurden einfach vor vollendete Tatsachen gestellt,aber es war das beste was passieren konnte.Die Klasse ist zwar größer aber wesentlich ruhiger als vorher.

        LG tankgirl

    Die Reaktion ist legitim und sie wird ihre Gründe haben.

    Diejenigen die darüber nun urteilen und es "...zum Lachen finden.." sollten meiner Ansicht nach doch einfach den Posten nun übernehmen.

    Damit ist doch dann allen geholfen.

Nur zum Lachen finden es derjenigen , die selbst noch nie Eltervertreterin bzw. Elternsprecher oder Elternbeirat gewesen sind und dazu nicht mal die Begründung der Amtsniederlage kennen.
Es kann sein, dass sie den Frust der Eltern unsachlich in Übermaß abbekam, es kann auch sein, dass sie evtl. mit etlichen Inhalte der Beschlüssen der Veränderung nicht mittragen möchte, wo weiterer Stress der Eltern vorgrammiert ist.

Einfach mal selbst machen... das kann abhängig von den jeweiligen Eltern nämlich ein verdammter Sch**ßjob sein.
Wir hatten im vergangenen Jahr einen ähnlichen Fall. Zusammenlegung von 3 Klassen zur zweien, aufgrund der Schülerzahlen. Da hatten Konzeptänderungen in der Schuleingangphase dann plötzlich Auswirkungen auf die "Großen". Ausgerechnet im letzten Grundschuljahr und in einem Bundesland, in dem die Noten über die weiterführende Schule entscheiden. Da war allen klar, dass der Anfang des Schuljahres holprig werden wird, bevor sich die Kinder neu zusammen gerauft haben - und dass sich das bei einigen sicherlich auf die Noten niederschlagen würde.
Als Elternvertreter und Mitglieder der Schulkonferenz wurden wir von der Entscheidung nur in Kenntnis gesetzt, Mitsprecherecht hatten wir in dem Fall keins. Die Eltern informieren durfen wir dann aber informieren. Ich bin dann tatsächlich zeitweise nicht ans Telefon gegangen, weil es mir zu blöd war Projektionsfläche für den Ärger der Eltern zu sein, ohne irgendetwas tun zu können. Da kannst du rotieren wie ein Brummkreisel, bei Schulamt und Ministerium anrufen - und bist in den Augen einiger Eltern trotzdem schuld.

Ich kann also sehr gut nachvollziehen, dass sie da keinen Bock drauf hat - und deine Reaktion, dass ganze hier in einem Forum zu thematisieren zu thematisieren ohne die Hintergründe zu kennen, zeigt ja, womit man bei einer solchen Aufgabe alles rechnen muss. Im Zweifelsfall wird man eben auch mal implizit als Ratte bezeichnet. Das ist die Piccolo-Flasche Sekt, den man wahlweise zur Wahl oder im Nachhinein als Dankeschön bekommt, dann eben doch nicht wert.

(15) 09.05.17 - 11:56

Hi,

ich hatte schon viele Jobs in meinem Leben aber eines wollte ich never ever werden.....Elternbeirat in Kiga oder Schule!
Ich bin doch nicht lebensmüde.....außerdem gibt es zum Glück bei uns immer freiwilliger, die gerne ganz vorne mitspielen.

Für mich wäre es legitim, wenn Eltern entschließe, so etwas hinzuwerfen, egal ob was vorgefallen ist oder nicht.

Und ehrlich die Schule und Lehrer sollten hier wieder mehr in die Verantwortung gezogen werden, mal ein Sommerfest zu organisieren (vielleicht finden dann endlich weniger Feste im Jahr statt #rofl) oder als Ansprechpartner zu dienen, wenn Probleme auftauchen.

LG
LIsa

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