Ab wann alleine raus zum spielen?

    • (1) 30.05.17 - 13:13

      Hallo

      normalerweise sind wir noch im Kindergartenforum aber da meine Frage eher darauf bezieht ab welchem Alter ihr eure Kinder alleine z.B auf den Spielplatz, Fahrrad fahren etc gelassen habt wollte ich hier mal fragen.
      Junior wird im August 6 Jahre. Wir wohnen ländlich und bei uns in der Straße fahren auch nicht so viele Autos. Bis zum Spielplatz wären es 3 Straßen weiter.

      Ab und an fährt er mit seinem Freund schon mal einmal um den Block und ich kann sehen wann er vorbei fährt. Leider arbeite ich 3 volle Tage und die anderen bin ich mittags daheim. Spielbesuch ist hier in der Ecke eher schwierig zu organisieren. Daher bin ich froh wenn die Kids mal so weit sind alleine was auszumachen um gemeinsam zum Spielplatz zu können. Wann war das bei euren Kindern? Habt ihr oft Spielbesuch daheim?

      LG Hexe12-17

      • Hallo,

        mit 4 Jahren vor´m Haus, mit 6 Jahren war es schon ein kleiner Radius, auch außer Sichtweite.
        Aber das kommt auch auf die Wohnsituation und das Kind an ;-)

        LG

        Hi,

        mein Jüngster ist 7 und durfte mit 5,5 Jahren mit einem Freund zusammen auf den Spielplatz. Wir wohnen auch ländlich und der Freund wohnt 1 Straße weiter.
        Inzwischen ist das eine ganze Truppe Jungs, die draußen zusammen spielen--gottseidank!!

        Bei den Großen (12 und 14) lief das noch anders ab, da wurde sich immer erst kompliziert verabredet und dann wurden die Kinder zum spielen von ihren Eltern gebracht, obwohl die auch nur ein paar Straßen weiter gewohnt haben.

        lg

        Hallo,

        vor dem Haus mit so ca. 4 Jahren, alleine Spielplatz und Freunde besuchen mit 6 Jahren (Schuleintritt), in einem von uns begrenzten Radius.

        Wir wohnen in einer Großstadt, aber am Stadtrand in absolut ruhiger Lage. Alles ungefährlich, da die Wege zum Spielplatz und den in der Umgebung wohnenden Kinder kurz sind.

        Viel wichtiger als das Alter finde ich die Fähigkeit des Kindes Gefahren abschätzen zu können, sich an Abmachungen zu halten und natürlich spielt das Wohnumfeld eine nicht zu unterschätzende Rolle.

        Spielbesuch ist mit unterschiedlicher Häufigkeit bei uns. Wenn dann vor allem geplante Verabredungen mit Kindern, die nicht in unmttelbarer Umgebung wohnen und dann gebracht werden bzw. nach der Schule gleich mitkommen.

        Ansonsten treffen sich die Kinder hier zwanglos auf dem Spielplatz und drumherum.

        VG

      • Bekanntes Gebiet, - wenig/kein Verkehr / nur drei Strassen? -- waren meine mit 5-6 schon alleine unterwegs... (feste Ziele zu Freunden bzw. SPielplatz oder die Parallellstrasse Bäcker).

        Hallo,

        ich habe mich am Anfang meiner Mutterschaft auch total oft unter Druck gesetzt und mir irgendwelche imaginären Quoten gesetzt "pro Woche und Kind mindestens einen Spielbesuch" - ich habe gelernt, mich zu entspannen. #schein

        Wie schon gesagt ... kommt wirklich sehr darauf an ... wir wohnen auch ländlich, aber wenn ein Fluß, Teich, Eisenbahnlinie, Bundesstraße etc. in der Nähe ist, sieht die Sache schon wieder komplett anders aus.

        Bei meinen drei Kindern war der Reifegrad sehr unterschiedlich. Daher ist das auch schwer, ab einem gewissen Alter was zu erlauben.

        Wir hatten einfach so ein mehrstufiges System - erst alleine in der Garten, dann mal "allein zum Spielplatz vorgehen", und beim Vorgehen die Zeit immer weiter ausgedehnt. Erst mal fünf Minuten, dann zehn, dann eine Viertelstunde ... das hat bei allen drei Kindern super gut geklappt.

        GLG
        Miss Mary

      • - ...Regeln einüben wie "wo fährt man Rad und wo nicht"
        - Verkehrsregeln rudiementär kennen
        - abmachen, dass er nie irgendwo in eine Haus oder eine Wohnung mit reingeht ohne es dir vorher persönlich zu sagen
        - abmachen, dass er immer nur dort spielt wo er es meldete (also welcher Spielplatz)

        und wenn die Reglen klar sind, diese nach Absprache etwas lockern. Und die ersten paar Tage halt kontrollieren, ob er sich daran hält.

        Und wie er sich verhält. Meine Nachbarin hat nie geprüft was ihr Junge macht - hauptsache er war beschäftigt. Als sie nachher von allen nur noch schräg angeguckt wurde, war sie recht erstaunt, dass ihr Sohn das Problemkind im Quartier wurde ... Blumen ausreissen, Wäsche von der Leine ziehen... Tja, also am Anfang halt noch hinterher sein.

        ABER du kannst damit (wenn die Regeln klar sind) sofort starten. Am Anfang alle 15 Minuten (ohne ihn aus dem Spiel zu holen, ohne zwingenden Sichtkontakt...) und dann alle halbe Stunde... und dann nur noch wenns brüllt :)

        Schwieriger wird das retour kommen. "Wenns dunkel wird" ist ja im Moment nicht drin... also entweder eine Uhr die Piept oder ihn selber retour holen...

        • Hi

          danke dir für die Tipps. Er darf jetzt seit ca 3-4 Wochen alleine heim laufen. Beim ersten mal war es schwierig weil er ewig herum getrödelt hatte und ich schon ein ungutes Gefühl hatte ob er irgendwo in ein Auto gestiegen ist. Er hatte einen Abstecher zu Opa gemacht. Dann gabs erstmal die Ansage das er das so nicht machen soll weil ich mir Sorgen mache. Seitdem läuft das auch gut. Klar er vergisst im Kindergarten mal seine Flasche oder Kappe etc. aber ist ok und wird noch einstudiert ;-).
          Hier wohnt halt wirklich fast jeder seiner Freunde in einem Haus mit Garten so das die meist daheim bleiben anstelle Spielplatz was ich sehr schade finde. Wir haben hier einen wirklich schönen Spielplatz. Nun ja und da ist dann halt das Gefühl das er dort alleine wäre nicht gut. Wenn sich mal ein paar zusammen tun würden wäre das toll.

          Lg Hexe12-17

      Hi, mein Sohn (wird nächste Woche 8 Jahre) darf seit er 5 Jahre war alleine in der Straße spielen, wo auch der Spielplatz ist. In Sicht- oder Rufweite war er dann nicht immer aber er hat Bescheid gesagt wenn er zu wem rein ist. So konnten wir ihn immer finden. Wir wohnen ländlich, in einer 30er Zohne mit Sackgasse jeweil am Ende der Straße.

      Inzwischen hat er einen recht großen Radius bzw. bewegt sich am ganzen Berg, wo auch viele Kinder wohnen. In die Schule (2km) fährt er auch schon eine Weile mit dem Rad und Bus in nahegelegene Orte fährt er auch. Das aber nur für die Ferienbetreuung. Wir haben uns da immer an anderem Kinder orientiert. Was die durften durfte er auch. Macht es einfacher damit sie spielen können. Und wenn sie in einer Gruppe sind oder zumindest zu zweit passt das für mich.

      Ich konnte mich immer auf meinen Sohn verlassen. Darum habe ich auch keine Probleme ihn immer selbstständiger werden zu lassen. Außerdem hat er es eingefordert selbstständiger zu werden und dann sollte man sie auch lassen.

      Zu Besuch hatten und haben wir schon oft Kinder. Im Kindergarten fanden es alle Kinder toll sich gegenseitig zu besuchen. Und auch jetzt nehme ich Kinder direkt von der Schule mit, die auf der anderen Seite vom Ort wohnen. Oder mein Sohn wird mit genommen. Auch für den Sport wechseln wir Mütter uns mit dem Fahren ab und da ist vorher noch Zeit zum spielen. Außerdem hat er noch Freunde aus dem Kindergarten, der ganz wo anders war und Freundinnen von mir kommen mal mit Kids.

      Mit Nachbarkindern mache ich aber nichts mehr aus. Die klingeln sich gegeseitig schon lange spontan raus oder verabreden sich in der Schule selbst. Kann schon sein, dass sie dann mal zum spielen hier sind aber das entscheiden die Kids dann eben wie sie Lust haben.

      Schau einfach was Dein Kind möchte und was Du denkst was es hin bekommt. Man gewöhnt sich schnell daran. Auch wenn es erstmal komisch ist.

      Wir wohnen ländlich, schmale Straßen, 30er Zone, wenig befahren.

      Meine Töchter sind 7 und 9.
      Die Ältere darf allein zum Spielplatz oder Kiosk, 2-4 Straßen weiter. Wir haben Haus mit Garten am Eck, so ist hier normal Treffpunkt aller Nachbarskinder, sind so rund 8-10 Kinder.
      Meine beiden fahren täglich getrennt voneinander mit dem Roller von der Schule heim, sind so 15-20 Minuten.

      Ich traue der Älteren aber mehr zu als der Kleinen. Was nich am Alter liegt, sondern am Charakter.

      In der Innenstadt hatte ich meiner damals 6 Jährigen gar nichts erlaubt alleine zu machen.

      Meine Mädchen sind gerade 6 und 9 geworden.

      Wir wohnen mitten in Berlin.

      Meine Große hat mit Ende 8 angefangen, sich mit ihren Freundinnen "draußen" zu treffen. Vorher hat sie sich selbst nicht sicher gefühlt und wäre es mir auch nicht recht gewesen.

      Jetzt mit gerade 9 geworden hatte ich auch schon einen heulenden Anruf, weil sie von ein paar Jungs geärgert, bespuckt und getreten wurden.

      Meine Kleine darf ganz klar nicht alleine raus. Auf dem Hof spielen, ja (hat auch Zugang zur Staße, aber ich kann sie hören und auf Wunsch auch sehen), aber draußen herumlaufen, ganz klar nein. Bei ihr werde ich es auch so lange nicht erlauben, bis sie ihre Angst vor Hunden abgelegt hat. Wir arbeiten zwar dran, aber bei einer Dogge oder einem Dobermann würde sie noch spontan auf die Straße rennen, wenn sie Angst bekommt. Damit ist sie ganz klar nicht straßenverkehrstauglich.

      Hallo, mein Sohn ist mit sechseinhalb zum ersten mal alleine mit seinem Freund raus zum spielen. Aber nur im Umkreis, Freund wohnt gegenüber in einer Sackgasse. LG

      Wir wohnen in einem Dorf.

      Meine Tochter (gerade 6 geworden) darf schon kleine Sachen machen: zur Freundin mit dem Fahrrad vorfahren, ich komme hinterher, mit der Freundin eine kleine Fahrradtour auf bekannten Wegen, mit der Freundin in den Feldern, Wiesen und Bächen hinter dem Haus der Freundin spielen.

      Es fällt mir nicht so leicht, aber sie ist reif für ihr Alter, kennt sich gut mit den wichtigsten Regeln aus und ist nicht alleine unterwegs.

      Wir haben aber auch viel Spielbesuch, besuchen Leute und kriegen Besuch. Ich fand das immer total wichtig und hier bei uns ist das auch so üblich. Die Schulkinder verabreden sich dann schon selbstständig.

      Mal was andere:
      Wir wohnen in der Großstadt, Nähe einer vielbefahrenen Hauptstraße. Meine Tochter darf alleine in unserem Hof ( ich sehe sie nicht) spielen (7 Jahre alt), aber sie darf den Hof nicht alleine verlassen und zu einem weiter weg gelegenen Spielplatz schon garnicht. Spielplatz machen wir nur zusammen ( ist auch ein gutes Stück mit dem Rad). Ich kenne keine einzige mama die ihr Kind ( zw 5-8) alleine zu einem Spielplatz laufen lässt. Wir haben aber wie gesagt auch einen großen Hof ( 3 teile), und da darf sie sich frei bewegen. Der Kleine (5) darf mit ihr zusammen unten spielen, alleine nur im Hinterhof wo ich auch mal mitkriege wenn was ist. Ich muss gestehen, dass ich es auch im Dorf kritisch sehe. Was ist wenn das Kind sich verletzt ? Du siehst ja nicht was er so auf dem Spielplatz macht.. Verletzungen oder Stürze kommen bei uns noch öfters vor. Auf dem Land wäre es sicher anders. Aber da wir in der Stadt leben.. ach ja, selbst den Schulweg dürfen hier nur die Hälfte der Erstklässler alleine laufen. Viele werden gebracht und abgeholt. Meine Kleine läuft allein, sie wollte das aber auch unbedingt.

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