Referat 3. Klasse?

    • (1) 05.06.17 - 21:28

      Hi,

      meine Tochter soll über die Pfingstferien (Bayern) eine Referat über ein Buch ihrer Wahl vorbereiten. Ein Plakat dazu ist freigestellt.

      Wie viel Zeit haben eure Kinder für so etwas benötigt?

      Ich finde ja, dass Hausaufgaben möglichst alleine gemacht werden sollen, sehe aber hier, dass ich ihr zumindest einen Zeitrahmen setzen muss und vor allem auch geben muss. Sonst wird das, glaube ich, nichts.

      Wir fahren zwar nicht großartig weg, nur das letzte lange Wochenende, aber eigentlich ist die Zeit schon anderweitig verplant...

      Wie viel Aufwand ist das für ein Kind? Ein Buch hat sie sich schon rausgesucht und hat jetzt angefangen, es ein zweites Mal zu lesen.

      Viele Grüße

      • Bei uns (NRW) gab es schon zwei Referate, allerdings in der Gruppe Einmal würde ein Themenplakat erstellt (Tier im Winter) einmal wurde ein Lapbook erstellt (das menschliche Sklett) und vorgestellt.
        Alles würde in der Schule erstellt ( ohne die Hilfe der Eltern;) )
        Lg

        Hallo,

        meist bekommen die Kinder Anhaltspunkte was alles in die Buchvorstellung rein muss.

        Diese würde ich schon mal grob abarbeiten lassen. Dann siehst du ob es ihr leicht oder schwer fällt.
        Wie lange ein Kind dafür braucht, kann man nicht pauschal sagen. Meine brauchen für eine Buchvorstellung nicht länger als einen Nachmittag. Vorausgesetzt sie kennen das Buch. Der Freund meines Sohnes tut sich damit schwer und benötigt deutlich länger. Er muss sich auch mehr Notizen machen, während meine frei darüber reden. Es kommt also auf das Kind an. Wie schon erwähnt, würde ich sie erst mal ein Grundgerüst erstellen lassen was alles gesagt werden muss. Die einzelnen Punkte lässt du sie dann ausarbeiten. Ein Plakat halte ich für sinnvoll. Dann hat sie Gedankenstützen während sie vor der Klasse vorträgt. Aber ein Buch für Drittklässler ist ja noch nicht so umfangreich. Ich würde jetzt einen Tag fürs Grundkonzept, einen für Feinheiten und einen fürs Plakat planen (keine ganzen Tage, sondern normale Hausaufgabenzeit).

        LG
        Michaela

        Hallo, mein Sohn ( 2.Klasse ) hatte gerade seine Buchpräsentation vor den Pfingstferien . Er hat eine Woche jeden Tag eine halbe Stunde dafür investiert ( üben oder /und basteln ). Hat sich gelohnt, er hat nur Lob bekommen . LG, Nadine

      • Hallo,

        ich finde nicht, dass es wie "normale" Hausaufgaben behandelt werden sollte. Ob sie es alleine machen soll - hat sie denn schon mal ein Referat gemacht? Mein Sohn hatte in der 2. Klasse 2 Buchvorstellungen (allerdings ohne Plakat) - ihm reichte es, das Buch gelesen zu haben und der Klasse eben vom Inhalt zu erzählen, was ihm gut gefallen hat und was nicht.

        Jetzt in der 3. Klasse halten sie gerade ein Referat zu einem Tier ihrer Wahl. Es gab Hinweise, was an dem Thema grundsätzlich interessant wäre (Merkmale, Jagdverhalten vielleicht oder Soziales, Verbreitung usw.).

        Es durfte alles benutzt werden und es sollte ein Plakat dazu erstellt werden. Das war schon recht umfangreich und ich habe ihn selbstverständlich auch unterstützt (ihn überlegen lassen, welche Hauptbereiche er beschreiben will, Bilder aus dem Internet ausgesucht, Informationen mit ihm recherchiert - da kann man die Kinder noch nicht alleine suchen lassen).

        Ich habe mit ihm seine jeweiligen Stichpunkte in eine logische Reihenfolge gebracht und er hat dann dazu seine Plakatbilder/Texte entwickelt und seine Sprechkarten.

        Er hat tolles Feedback bekommen, war allerdings auch nicht der erste Referierende, so dass er sich vieles eben abschauen konnte (wie stehe ich zum Publikum etc.).

        Gedauert hat es so 3 oder 4 Tage je 1 - 2 Stunden, war auf 3 Wochen verteilt.

        VG
        B

      (7) 06.06.17 - 08:08

      Jaja, die lieben Referate.

      Die Zeit wird sie sich leider nehmen müssen. Die einen Kids sind schnell fertig, die anderen basteln stundenlang (meine Tochter) andere beschränken sich auf ein Minimum (mein Sohn) und bei den anderen macht es die Mama #gaehn

      Schau das sie ihm Rahmen der Anforderungen bleibt und das sie - sie wird ja einen Rahmen mitbekommen haben, was drinnen sein muss - auch vorhanden ist und lass es Dir 1-2 x vortragen.

      Ist ein schwieriges Thema, da Lehrer meistens nur wenige Tipps geben aber es vollständig benoten.

      LG
      Lisa

      Hallo.

      Meine Tochter (auch 3. Klasse Bayern) musste bereits vor ein paar Wochen ein Buch vorstellen.

      Dazu musste sie ein Lapbook erstellen, eine kurze Inhaltsübersicht (auswendig) vortragen und eine kleine Passage aus dem Buch vorlesen.

      Für das Lapbook hat sie ca. 2 Stunden gebraucht und dann nochmal ne Viertelstunde, um ein passendes Textstück auszusuchen. ;-)

      LG

      Hallo!
      Das musste unsere Tochter (3. Klasse BW) kurz nach den Herbsferien machen...
      Für das Buch hatten sie 7 Tage Zeit zu lesen, dann 1! WE Zeit um das Plakat dazu zugestalten, und die Zusammenfassung #schwitz Ich finde das war an Zeit sehr knapp bemessen!
      Wenn ihr mehr Zeit habt, lass ihr die...vllt 4 Tage, OHNE lesen!

      Lg

      Das ist ja lustig, wie unterschiedlich es doch überall gehandhabt wird! Meine Tochter (jetzt 3 Klasse Bayern) hat letztes Jahr, also in der 2 Klasse die Buchvorstellung gehabt.

      Jetzt in der 3 Klasse musste jedes Kind ein Referat über ein Tier halten, das augelost wurde.

      Die Kinder mussten die Arbeiten am Referat komplett in der Schule machen, inklusive Plakat gestalten und Karteikarten vorbereiten usw.

      Hintergrund war, dass die Eltern nicht mit helfen sollten, da die Leistungen des Kindes bewertet werden sollten.

      Für die Arbeiten im Unterricht (2 Schulstunden pro Woche) hatten sie 2-3 Wochen Zeit.

      Hallo,
      ich würde ihr die Zeit nicht eingrenzen sondern einfach mit beeinflussen, dass sie startet und ihr einen Tag nennen fertig zu werden.
      Wie lange und intensiv sie arbeitet, ist doch egal.

      Mein Sohn ist weniger kreativ gewesen bei der Gestaltung von seinem Plakat.
      Seine Stärke liegt im erzählen und "Schauspielern ".

      Bedeutet, sein Bild war nach einer Stunde fertig.
      Für das schreiben seiner Karteikarten hat er etwas länger gebraucht, weil er schreiben langweilig findet.

      Er hatte eine Vorlage, was auf den Karteikarten stehen muss (Autor, Anzahl Seiten, Lieblingsstelle......).
      Dafür hat er in der Schule Zeit bekommen. Zuhause etwa nochmal 2 Stunden investiert.

      Dann nur noch das freie sprechen geübt. 2-3 Tage hintereinander.
      Seine Buchvorstellung ging 15 Minuten.
      Gruß

      (12) 06.06.17 - 18:29

      Hi,

      vielen Dank für eure Antworten.

      Es ist ihr erstes Referat, und sie hat einen Zettel mitbekommen, was drin sein soll (Inhalt, Hauptpersonen vorstellen und beschreiben, warum das Buch ausgewählt wurde sowie Lieblingspassage vorlesen). Den Zettel finde ich gar nicht schlecht.

      Ich werde gleich mit ihr einen Schlachtplan erstellen, wann sie daran arbeiten will. Der Punkt ist, dass ich die Ferien halt ziemlich verplant habe... Letztes WE war sie leider krank, jetzt hat sie eine Sport- & Spiel-Bespaßung (bis 16Uhr), für das WE darauf ist eine Übernachtung bei der besten KiGa-Freundin geplant, die sie auch nur alle ~2-3 Monate sieht, danach regulärer Ferienhort (bis 17Uhr) und dann wollten wir das lange WE wegfahren. Außerdem hab ich noch zwei Arzttermine gemacht, die die Nachmittage auch verkürzen...

      Heißt, eigentlich müsste sie dann am späten Nachmittag was machen. Das finde ich aber blöd, wenn sie sich den Tag über ausgetobt hat. Außerdem ist da noch der kleine Bruder, der permanent Quatsch macht.

      Deswegen überlege ich jetzt, wann ich sie zu Hause lassen kann, damit sie das überhaupt in Ruhe machen kann... Mal gucken, was für sie passt, aber auf irgendeine Art der Bespannung wird sie wohl verzichten müssen.

      Viele Grüße und noch mal Danke

      • (13) 06.06.17 - 21:27

        liest sich eher nach stressigen Ferien!
        Hat sie keinen Nachmittag, wo sie sich mal langweilen, chillen, etc. kann?

        lisa

        • Das ist aber bei berufstätigen Eltern sehr oft der Fall. Bei uns ist das zum Beispiel so, dass wir oft die Hälfte der Ferien (egal welche) verreisen und der Rest mit Ferienbetreuung abdecken müssen.

          Und das ist auch der Grund, warum hier kein Kind in den Ferien was machen muss (es sei denn, man muss Sachen beenden, die nicht in der Schule fertig wurden). Meiner Meinung nach richtig so.

          Ich kenne ganz viele die in den Pfingstferien beide Woche wegfahren.

          LG,
          Natalia

          (15) 11.06.17 - 21:38

          Hi,

          ist schon ein paar Tage her, aber ich wollte dir wenigstens auch noch antworten.

          Ja, da hat sie wenig Zeit zu Hause, nur so halbe Nachmittage. Und der kleine Bruder ist dann auch noch da, d.h. teilweise spielen sie zusammen und stecken sich gegenseitig zu irgendwas an... ruhiges Arbeiten ist nur schwer möglich.

          Wobei die Vokabel "chillen" und meine Tochter nicht gut zusammen passen. Wenn sie nach Hause kommt, dann geht sie meistens noch auf den Spielplatz oder mit irgendeinem fahrbaren Untersatz auf die Straße. Oder sie beginnt eine größere Bastelaktion und stellt das Haus auf den Kopf...

          Viele Grüße

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