Online Nachhilfe?

    • (1) 09.06.17 - 10:12

      Hallo,

      mein Sohn hat nur gute Noten (Durchschnitt 2,1).
      Leider kann er kein Englisch!
      Es ist so schlecht, dass ich schon sprachlos bin.

      Jetzt hatte ich überlegt, ob ggf so eine Online-Nachhilfe was wäre.

      Da kann er sich es selbst einteilen und kann auch, wenn er mag noch was für andere Fächer lernen.

      Hat jemand Erfahrung damit und kann ggf einen Anbieter emfehlen?

      LG Dany

      • Hallo Dany #blume

        wenn das Kind nicht will, nutzt jede Nachhilfe nichts.

        Will er denn besser werden? Dann ist das mit Sicherheit eine gute Idee.

        Erfahrungen habe ich aber nur mit persönlicher Nachhilfe, die auch nichts bringt, wenn das Kind nicht will....:-p

        #liebdrueck
        Sanne #sonne

        Hallo,

        wir hatten mal ein Testabo von Sofatutor. Ganz nett mit den vielen Videos, aber es war uns zu allgemein gehalten.

        Unser Sohn braucht (bis jetzt) keine Nachhilfe, aber dann wäre mir ein realer Helfer lieber, der gezielt auf die Probleme eingehen könnte.

        LG
        Tanja

        Hallo,

        wenn er wirklich so "schlecht" ist, wie du schreibst, dann würde ich definitiv einen Nachhilfelehrer aus Fleisch und Blut suchen. Damit kann er mit Sicherheit seine Defizite besser aufarbeiten.

        Mit online Angeboten bzgl Nachhilfe kenne ich mich nicht aus, aber mit "librai" oder so ähnlich bereitet sich mein Kind ab und an auf Klassenarbeiten für Englisch und Deutsch vor. Die Grammatikübungen sind dort recht gut.

        Ansonsten würde ich zur begleitenden Übung evt eine CD holen, wo er Übungen nach seinem Tempo machen kann.

        Vorab aller Geldausgaben finde ich ein Gespräch mit dem Lehrer sinnvoll und erstmal herauszufinden, wo die Probleme liegen und was er meint, wie sie behoben werden könnten. Vllt hat der Lehrer auch noch gute Tipps zu übungsmaterialien.

        VG

          • Wie nichts? Das gibt es nicht...kann er nicht sprechen, lernt er die Wörter nicht oder wie?

            Gibt es eine Serie/Film, die er gern mag und die man auf Englisch gucken könnte?

            So was kann vorkommen. Wenn ich auf Deine VK gucke, ist Dein Sohn ja schon älter, und wenn er da wirklich so auf gar keinen grünen Zweig kommt, würde ich auch einen Nachhilfelehrer empfehlen, zumal Dein Sohn lt. VK ja schon 15 ist. YouTube-Videos zum Sprachenlernen können ganz witzig sein, aber ich bin mir nicht sicher, ob das ausreicht.

            Ich habe letztes Jahr selbst nach einem Online-Angebot gesucht (für Business English), und alles, was umsonst war, taugte auch nix. Für die kostenpflichtigen Angebote braucht man schon einiges an Selbstdisziplin, eher nichts für ein talentfreies Pubertier :-)

            schaltet er inzwischen so ab, weil er sich selbst für schlecht und talentfrei hält?

            mir hat meine Englischlehrerin damals gesagt, ich sei sprachlich unbegabt und würde NIE englisch lernen.

            Das hat weh getan und ich nahm meine 4-6 en in Kauf, bis zu einer Lehrerin, die mich ermutigt hat, es zu versuchen. Schwupps war ich auf 2.

            Leicht fällt es mir bis heute nicht. Siehe langer Post. Aber ich kann soweit englisch, dass ich geschriebene Texte verstehe, weiß wie ich sinngemäß erfassen kann usw.

            Eben weil ich herausgefunden habe, welche TEILbereiche mir beim lernen helfen und welche nicht.

            Nach der "Diagnose" ich kann NICHTS in englisch und werde es NIE können, habe ich erst mal aufgegeben, - wozu lernen, wenn es eh nichts bringt? Hab der Sprache den Stinkefinger gezeigt und komplett dicht gemacht, wenn es um Englisch ging.

            Bei Latein hatte ich einen besseren Start. Trotz dem Pfosten im Hirn, ich würde NIE Sprachen lernen, hatte ich dort Reihenweise 1en.

            Daher: wie geht dein Sohn mit der Sprache englisch um?
            Wie ist seine emotionale Einstellung dazu?

            Hat er sich da selbst schon aufgegeben?

            Mangelndes Talent hat mich bisher nie davon abgehalten, etwas zu versuchen.
            Sprüche wie talentfrei oder ich würde es sowieso nicht schaffen, haben mich als Kind dermaßen auf's Eis gestreckt, dass ich blockiert habe über viele Jahre.

            Bsp. Englisch und Sport bin ich keine große Leuchte, aber seit ich Erwachsen bin, lange raus aus der Schule, habe ich sogar Spaß und Freude daran. Talentfrei hin oder her. Irgendwo gibt es immer ein Eckchen und mit Movation werde ich zwar trotzdem nicht gut sein, aber ich komme gut damit durch's Leben.

      Wie wäre es denn mit der App Duolingo? Die ist gratis.
      Ein kostenpflichtiges Angebot wäre z.B. babbel.

      Ansonsten würde ich auch zu einem Nachhilfelehrer tendieren, oder Du schickst ihn in den Sommerferien nach England zu einer Sprachreise.

      (11) 09.06.17 - 13:30

      In welcher Klasse ist denn dein Sohn?

      Grundschule?

    (13) 09.06.17 - 13:57

    Hi,

    Ich würde erstmal analysieren wo es hapert

    - Vokabeln
    - Grammatik
    - Rechtschreibung
    - Verstehen
    - Sprechen

    Auch mal in Anschauen was der Lehrer verlangt.

    Sprachunterricht hat ganz verschiedene Aspekte. Ich war in Grammatik und Klausuren mies bin meist bei 4+-3+ in der Oberstufe herumgetümpelt, konnte aber bei Vokabel-HÜ meine 13-15 Punkte also 1- bis 1+ herausholen, wodurch ich dann im Zeugnis auf eine 2- kam. Hatte eine noch gute Note, aber war trotzdem kein Held in Englisch.

    Vokabeln kann man hervorragend am PC pauken, da gab es schon vor 20 Jahre Disketten zum Trainieren passend zum Buch. Es gibt auch Programme für die Grammatik, das kann auch unterstützen, aber die Grammatik muss man erstmal verstehen. Ich hatte immer Probleme mit dem Perfect in der Schule (eigentlich immer noch ;) ), aber ich finde es nicht mehr so tragisch, da meine Englisch-Lehrerin auf der Arbeit gesagt hat, das im Real Life das Perfect im Englischen nicht oft benutzt wird.... Man kann auch lesend alles verstehen, aber hat Probleme zu hören und dann noch zu sprechen. Da helfen mir immer Filme etc. im Origialton zu hören (oder eben auf Englisch), wobei man auch schauen muss wie das Englisch ist. Manchmal sprechen die fast unverständlich. Ich schaue mittlerweile viele Serien auf Englisch an. Man gewöhnt sich daran und versteht auch mehr. Man muss nicht jedes Wort verstehen, aber wenn eine Vokabel immer wieder kommt, dann schlagt man die einfach nach. Jetzt weiß ich auch was Gruft auf Englisch heißt ;). Dann sind auch englische Bücher interessant. Die Geschichte ist evtl interessanter als die kleinen Texte im Schulbuch. Wahrscheinlich ist er aus dem Alter raus, aber Harry Potter kann man prima auch auf Englisch lesen. Oft haben wir Deutschen das Problem, dass wir uns nicht trauen den Mund aufzumachen und einfach loszureden auf Englisch. Das sagt meine Tante aus Südafrika. Vielleicht redet ihr zu Hause auch mal nur Englisch.

    Jetzt zurück zum Thema. Wichtig ist, dass er besser werden will und auch Spaß dabei hat. Ein menschlicher Leherer kann sicherlich individueller auf deinen Sohn eingehen und auch spontan verschiedene Erklärungsbeispiele aus dem Ärmel schütteln. Das geht bei allem digitalen nicht so einfach. Der Computer muss ja erstmal mit diesen Informationen gefüttert werden und ist daher schon etwas starr. Probiert es doch mal aus, ob es überhaupt etwas für ihn ist.

    sehe grade auf deinem Profil, dass er vom Alter schon auf der weiterführenden Schule ist.

    Wie ist das bisher?
    Wo hat er da Probleme?
    Aussprache? Verstehen? Grammatik? Vokabeln lernen?

    Was ist er für ein Lerntyp?
    auditiv, visuell, haptisch?

    Wo liegen seine größten Probleme bei Englisch?
    Wie ist er in anderen Sprachen?

    Je nachdem könnte das eine helfen, was das andere nicht bringt - und umgekehrt?

    Geht es ums Vokabeln lernen, kann ein Computerprogramm (offline oder online) durchaus sehr gut helfen. Vor allem dann, wenn es um das Sehen der geschriebenen Wörter, das Tippen der Wörter geht usw.

    Beim hören oder zuhören einer Sprache könnte es schwieriger sein. Da sollte dann auf die Klangqualität geachtet werden.

    Hat er Schwierigkeiten mit der Aussprache, wird ihm ein Computerprogramm nicht viel bringen.

    Sind die Schwierigkeiten eher in der Grammatik, kommt es darauf an, ob ihm einfach die Übung fehlt oder er jemanden bräuchte, er ihm das erklärt.

    Wo sind die Lücken?

    Sind Ohren und Augen ok?

    Ich selbst kann zwar super deutsch, aber bei Fremdsprachen tue ich mich sehr schwer, wenn ich sie über das Gehör aufnehmen soll. Gehörtes kann mein Gehirn nur schwer verarbeiten. In der Muttersprache kein Problem, weil ich da von klein auf Strategien entwickelt habe und mein Gehirn aus nur wenigen Puzzleteilen ein Gesamtbild erstellen kann. Fehlerquote vorhanden, aber gering durch Erfahrung. Bei Fremdsprachen fehlt mir die Erfahrung und da liegt die Fehlerquote sehr hoch, wenn sich mein Gehirn aus wenigen Puzzelteilen ein Gesamtes erstellen soll.

    Alles was ich sehe, fällt mir leichter. Meistens. Durch schlechte Augen auch hier Schwierigkeiten, was sich bei neuen Sachen - z.B. andere Sprachen - bemerkbar macht.

    Texte, die ich schriftlich vor mir habe, fallen mir leichter.

    Aussprache ist schwierig, weil mir das Gehörte bruchstückhaft fehlt.

    Daher meine Frage auch zu anderen Bereichen?
    Was sagen seine Lehrer? WO seine Schwierigkeiten sind?

    Entsprechend dieser Informationen , wäre zu schauen, welche Art von Unterstützung er braucht.

    Langfristig, kontinuierlich Unterstützung beim Lernen, intensivieren des in der Schule gelernten, können Computerprogramme durchaus helfen. Auch um Spaß an der Sprache zu entwickeln, wenn man damit was anfangen kann.

    Für größere Lücken oder fehlendes Basiswissen, das evtl. auch nur Bruchstückhaft verankert ist, könnte auch erst mal eine intensive menschliche Nachhilfe sinnvoll sein (nicht die Eltern, um allen den Druck rauszunehmen), um da auf den aktuellen Stand zu kommen - und von da aus dann zu schauen, ob Computerprogramm hilfreich sein kann, um den neu erworbenen Anschluss kontinuierlich zu erhalten. Oder ob es dann auch ohne geht, weil es "klick" gemacht hat oder er selbst dann liest oder Filme schaut, sich selbst die Sprache dann am Leben hält.

    Also wenn er 15J. ist, dann wird er so in der 9.Klasse sein......da ist ein Privatlehrer minimum.....falls du dir keine Kosten scheuen möchtest, schick ihn in den Sommerferien zur Sprachreise nach England kannste von 1-6 Wo. buchen. Englische Gastfamilie, pro Wo. sind 15h im College Englischunterricht mit englische Schüler inbegriffen, ansonsten viel Freizeitgestaltung , Ausflüge ect. mit Betreuer.

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