Tochter (6 J.): Verfilzte Haare - (wann) wird es besser?

    • (1) 18.06.17 - 18:14

      Huhu,
      ich habe eine Frage zu verfilzten Haaren: Meine sechsjährige Tochter hat feines, langes Haar, das am Oberkopf "dauerverfilzt" ist. Das Kämmen ist eine Qual, Frisuren kann ich ihr auch nicht wirklich machen, offene Haare geht gar nicht (optisch).

      Wir haben schon Vieles probiert: Diverse Spezialkämme und -bürsten (Detangler, Ionenbürste, Naturhaarbürste etc.) sowie verschiedene Sprays und Spülungen.

      Nun meinte meine Frisörin, ich kann da gar nichts machen, es gibt Kinder mit feinen Haaren, die so eine Art Widerhaken haben und daher ständig verfilzen. Alle sieben Jahre hätte man aber einen kompletten Haarwechsel (auch Erwachsene), wo sich Struktur, Dicke, Farbe etc. ändert. Dann dürfte sich das Verfilzen bessern.
      Ich habe das ansonsten noch nicht gehört, wobei es natürlich schon stimmt, dass sich die Haarfarbe und -beschaffenheit im Laufe des Lebens ändert.
      Habt ihr da Erfahrungen? Werden diese Verfilzungen tatsächlich irgendwann einfach von alleine weniger?
      Oder hat jemand doch noch einen Tipp, was wir noch versuchen könnten?
      LG, Nadja

      • http://www.urbia.de/magazin/kleinkind/gesundheit-und-ernaehrung/zerzauste-haare-die-gene-sind-schuld

        Wirklich helfen wird Dir das leider nicht, denn da steht, dass es bis ins Erwachsenenalter anhalten kann.

        Warum kannst Du die Haare nicht in Zöpfen bändigen?

        • Oh danke für den link, den Artikel hab ich gar nicht gefunden. Ihre Haare sind tatsächlich trocken und sehr hellblond:-)
          So vermute ich es mittlerweile ja auch, dass im Prinzip nur Abwarten was bringt...
          Einen Zopf/Pferdeschwanz kann ich ihr schon machen, aber z. B. Flechtfrisuren gehen nicht, weil am Oberkopf bis zum Nacken nur untrennbare Knäuel sind. Die oberen Haare liegen dann darüber, wenn sie einen Zopf hat, und man sieht das Verfilzte nicht ;-)
          Wir haben die Knäuel auch schon komplett durchbekommen, aber hält nur bis zum nächsten Morgen...
          LG und danke!

          • (4) 19.06.17 - 13:02

            Hallo,

            aus deiner Aussage, kann es sein, daß deine Tochter noch schlechtere Haare hat als meine. Aber bei uns hilft folgendes: (nicht zu 100%, aber doch schon sehr)

            1. Die Fusseln die lang sind, abschneiden. Bei ihr springen die dünnen Haare hoch und verknoten sich oben.
            2. Sie benutzt jeden Morgen Spray (Glisskur) und kämmt dann mit einer Spezialbürste. (sieht aus wie ein Striegel zum Pferdebürsten)
            3. Wenn es ganz schlimm war habe ich mit einer Haarkur in der Dusche durchgekämmt.
            4. Den Zopf habe ich nicht für den Tag geflochten, sondern für die Nacht nachdem alle Knoten entfernt waren.

            Inzwischen haben wir es ganz gut im Griff.

            Liebe Grüße:-D
            Martina

      Meinst Du, nun über den Sommer könntest Du sie zu einem Kurzhaarschnitt überreden?
      Meine Enkelin hatte bis vor kurzem auch schulterlange Haare, bis sie entschied "die kommen ab" - sie waren zwar nicht verfilzt, aber man brauchte Unmengen Kämmspray und diese Spezialbürste Tangle Teezer, um sie durchzukriegen, sie kletteten auch ziemlich zusammen.
      Sie hatte früher noch feinere Haare und sie werden nun langsam fester, sie ist 10 Jahre alt.
      Aber mit dem Kurzschnitt ist sie nun wesentlich glücklicher, den hat sie sich im Internet selber rausgesucht und marschierte mit dem Ausdruck zu unserer Friseurin. Nun ist sie morgens in 5 Minuten fertig.
      LG Moni

      • Hallo, es beruhigt mich, dass die feinen Haare bei deiner Enkelin langsam fester werden :-)
        Kurzhaarschnitte finde ich zwar goldig & frech, aber ich fürchte, dazu kann ich sie in 100 Jahren nicht überreden. Ihre langen Haare sind ihr heilig, sie jammert schon bein Spitzenschneiden ;-)

        • Was glaubst Du, wie Leonie in den letzten Jahren um jeden Millimeter kämpfte, der nur geradegeschnitten werden sollte. Da fanden bei der Friseuse wahre nervenzerfetzende Glaubenskriege statt zwischen ihr und ihrer Mama#zitter Bis nur noch ich alleine mit ihr ging....mit mir sind Diskussionen überflüssig und streiten tut sie mit mir nicht#schein Geradegeschnitten wurde immer, abgeschnitten halt nur das Nötigste, auch der Pony. Erst vor gut 2 Monaten wollte sie von heute auf morgen kurze Haare, ich liess ihr erst eine Zwischenstufe schneiden.....4 Wochen später wollte sie es noch kürzer. Tja, wenn Deine Maus nicht will, dann Pech gehabt...dann soll sie weiter dran rumreißen, ihr Problem. Warte es einfach mal ab, kommt Zeit, kommt Rat :-) LG

    (10) 18.06.17 - 20:10

    Bei meiner hängt es mit der Länge der Haare zusammen. Ist ein Punkt überschritten, verfilzen sie nur noch, brechen ab usw. Bis zu dem Punkt kein Problem. So, dass man sie grade noch so zusammenbinden kann, soweit geht es. 2-3 cm mehr und keine Chance mehr. Sie ist inzwischen selbst soweit, dass sie dann zum Frisör möchte, immer dann wenn der Punkt grade so überschritten ist.

    • (11) 18.06.17 - 20:41

      Echt? Hmmm, ab dem Nacken sind sie bei meiner Tochter nicht mehr verfilzt, sondern nur am Oberkopf (ich schätze, das passiert vor allem beim Schlafen, durch die Reibung.) Das kann dann bei ihr eigentlich nichts mit der Länge zu tun haben, oder? Wo verfilzen sie denn bei deiner Tochter?

      • (12) 19.06.17 - 12:37

        Verflizen meist am Kopf, so unter den Haarschichten

        Los geht es meistens erst, wenn sie eine bestimmte Länge erreicht haben. Dann bürsten wir uns zwar Stück für Stück nach oben, kommen in Kopfnähe aber gar nicht mehr durch.

        Sind die Haare so, dass man sie grade noch so zusammenbinden kann oder kürzer, passiert nichts.

        Sind sie länger, verknoten sie sich am Kopf und brechen an den Spitzen.

        • (13) 19.06.17 - 14:12

          Ah ok, bei uns sind es auch diese unteren Schichten am Kopf. Nur, sie zum Abschneiden überreden, hab ich schon oft vergeblich versucht. Vielleicht erkläre ich es ihr nochmal...

(14) 18.06.17 - 21:56

Hi Nadja,
deswegen schlafe ich nur mit Zopf.

Als sie Schulterlang und länger waren, französischer, jetzt wo sie kürzer sind, die Oberhaare zu einem Pferdeschwanz.

Ich habe aber "Pferdehaare" und ziemlich viele. Die morgens, die habe nachts ein Eigenleben.

gruß Claudia

(16) 18.06.17 - 22:11

Hallo

wenn sie dieselbe Art an Haaren wie meine nun 10 jährige Tochter hat, dann würde nur ein Jungehaarschnitt helfen, denn selbst bei einem kurzen Bob verfilzen die Haare...abschneiden nützt da nur bedingt was.

Benutzt weniger Spülung, dafür mehr Haarkuren und achtet auf silikonfreie Produkte.

Und ja, die Haare verändern sich. Bei uns ist es nicht mehr sooo extrem, allerdings liegt das auch daran, dass die Kinder mit höherem Alter eher einsehen, dass Haarpflege notwendig ist und sich bereitwilliger die Haare kämmen lassen.

Lg

  • (17) 19.06.17 - 14:17

    Ja, da hast du recht: Im Moment muss man schon sehr hinterher sein, dass sie sich auch selbst regelmäßig kämmt... Ich hoffe, das wird mit dem Alter besser.
    Hast du einen Tipp für eine passende Haarkur?

(18) 18.06.17 - 22:19

Meine Tochter hat etwas über schulterlanges, lockiges Haar, dass sich ganz schnell zu schrecklichen, riesigen Knäueln verfilzt und verklettet #schwitz Ganz schlimm ist es dicht an der Kopfhaut, es sind wirklich nicht nur einige Kletten, sondern (wenn man es nicht ständig pflegt) durchgehende Filsträhnen und Knäuel, die innerhalb von einer Nacht/einem Tag entstehen.

So weit lasse ich es allerdings nicht kommen, hier wird so gepflegt: Die Haare werden 2-3 mal in der Woche mit Kindershampoo mit integrierter Spülung gewaschen und danach nochmal mit einer Erwachsenenspülung (mit Silikonen, ohne Silikone verfilzt sofort alles) behandelt, die anschließend mit viel klarem Wasser ausgewaschen wird. Nach dem Baden werden die Haare in ein Handtuch gewickelt und dann alle 2 Wochen noch mit einer Haarkur eingesprüht, die nicht ausgewaschen werden muss.
Danach wird gekämmt.

Weil es eine Zeit lang dauert und auch etwas ziept, sitzt Püppi dabei vor der Glotze und ich kämme mich von den Spitzen ausgehend nach oben. Ist alles glatt durchgekämmt, flechte ich die nassen Haare entweder zu einem Zopf oder ich föhne sie, während ich weiter kämme. Wenn meine Tochter am nächsten Morgen aufsteht, sind die Hare meist in Ordnung, es sind nur leichte Knoten drin.. Drei Mal am Tag kämmen ist dann allerdings Pflicht, weil sie sonst wieder komplett verfilzen.

Es ist aufwändig, aber wenn man mit dem Waschen und Kämmen mal etwas nachlässig ist, verfilzen sie gleich so schlimm, dass es eine Tortur für das Kind ist, die Haare wieder zu entfilzen.

(21) 19.06.17 - 11:08

Hallo,
meine Tochter hat sehr dicke, lockige und lange Haare. Gestern habe ich wieder ca. 0,5 Stunden gekämmt, damit es einigermaßen geht. Tangle Teezer hat alles nur noch schlimmer gemacht. Wir haben unzählige Bürsten probiert. Die beste für sie ist die Roger Para schmal. Die benutzt auch meine Mittlere, die sehr feine, leider auch oft verfilzte Haare hat. Ohne diese Bürsten geht hier nichts mehr. Außerdem Shampoo von dm ohne Silikone, ebenso Spülung (Oil repair heißt die glaube ich). Was auch ab und an hilft ist eine saure Spülung mit Essig (Saure Rinse). Kannst ja mal googeln. Das allerwichtigste aber ist, mit geflochtenen Zopf schalfen, sonst ist hier morgens die Hölle los...

  • (22) 19.06.17 - 12:17

    Huhu, danke für deine Tipps. Das mit der sauren Spülung kenne ich gar nicht, probiere ich mal aus. Die Bürste schaue ich mir auch mal an - danke und LG :-)

(23) 19.06.17 - 11:22

Hallo,

achtest Du darauf, das Shampoo am Oberkopf gut einzumassieren?
Unsere Tochter (10) hat dort nämlich immer verfilzte Haare, wenn sie sich selbst die Haare wäscht und hinten nur so halbherzig drüber wischt mit dem Shampoo.

Ihre Haare werden auch seidiger und besser kämmbar, wenn man immer mal wieder eine Haarkur verwendet.

Ansonsten hilft, viel bürsten, aber das macht Ihr ja vermutlich schon.

Vielleicht bringt nachts ein Haarnetz etwas. Das hatte meine Oma immer wegen ihrer Dauerwelle, aber wenn es die besser bewahrt, hilft es wahrscheinlich auch dagegen, dass die Haare nachts so sehr verwuscheln. ;-)

LG

Heike

  • (24) 19.06.17 - 12:15

    Halli Heike, danke für deine Tipps. Sie wäscht sich die Haare noch nicht selbst, das mache immer ich und da achte ich drauf, dass der Oberkopf gut einshampooniert ist. Haarkuren haben wir auch schon einige probiert...
    Das mit dem Haarnetz ist vllt. wirklich ne Idee :-)
    LG

Hallo!

Ich kenne dieses Problem aus meiner eigenen Kindheit. Meine Haare konnten NIE ohne irgendein Mittelchen durchgekämmt werden. Es war grausam. Meine Mama nannte es immer "Barbiehaare". Irgendwann (kurz vor der Einschulung, da war ich 6,5 J) wusste sie nicht mehr weiter und hat sie einfach abgeschnitten. Dann hatte ich eine (verhasste) Kurzhaar-Jungen-Frisur. Aber: Es hat geholfen. Seitdem hatte ich das Problem nicht mehr, bzw. nicht mehr so stark.

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