Kids & Schule

18.06.17 - 18:14

Tochter (6 J.): Verfilzte Haare - (wann) wird es besser?

Huhu,
ich habe eine Frage zu verfilzten Haaren: Meine sechsjährige Tochter hat feines, langes Haar, das am Oberkopf "dauerverfilzt" ist. Das Kämmen ist eine Qual, Frisuren kann ich ihr auch nicht wirklich machen, offene Haare geht gar nicht (optisch).

Wir haben schon Vieles probiert: Diverse Spezialkämme und -bürsten (Detangler, Ionenbürste, Naturhaarbürste etc.) sowie verschiedene Sprays und Spülungen.

Nun meinte meine Frisörin, ich kann da gar nichts machen, es gibt Kinder mit feinen Haaren, die so eine Art Widerhaken haben und daher ständig verfilzen. Alle sieben Jahre hätte man aber einen kompletten Haarwechsel (auch Erwachsene), wo sich Struktur, Dicke, Farbe etc. ändert. Dann dürfte sich das Verfilzen bessern.
Ich habe das ansonsten noch nicht gehört, wobei es natürlich schon stimmt, dass sich die Haarfarbe und -beschaffenheit im Laufe des Lebens ändert.
Habt ihr da Erfahrungen? Werden diese Verfilzungen tatsächlich irgendwann einfach von alleine weniger?
Oder hat jemand doch noch einen Tipp, was wir noch versuchen könnten?
LG, Nadja

11 direkte Antwort(en) auf den ausgewählten Beitrag:

18.06.17 - 18:56

http://www.urbia.de/magazin/kleinkind/gesundheit-und-ernaehrung/zerzauste-haare-die-gene-sind-schuld

Wirklich helfen wird Dir das leider nicht, denn da steht, dass es bis ins Erwachsenenalter anhalten kann.

Warum kannst Du die Haare nicht in Zöpfen bändigen?

18.06.17 - 18:56

Meinst Du, nun über den Sommer könntest Du sie zu einem Kurzhaarschnitt überreden?
Meine Enkelin hatte bis vor kurzem auch schulterlange Haare, bis sie entschied "die kommen ab" - sie waren zwar nicht verfilzt, aber man brauchte Unmengen Kämmspray und diese Spezialbürste Tangle Teezer, um sie durchzukriegen, sie kletteten auch ziemlich zusammen.
Sie hatte früher noch feinere Haare und sie werden nun langsam fester, sie ist 10 Jahre alt.
Aber mit dem Kurzschnitt ist sie nun wesentlich glücklicher, den hat sie sich im Internet selber rausgesucht und marschierte mit dem Ausdruck zu unserer Friseurin. Nun ist sie morgens in 5 Minuten fertig.
LG Moni

18.06.17 - 20:10

Bei meiner hängt es mit der Länge der Haare zusammen. Ist ein Punkt überschritten, verfilzen sie nur noch, brechen ab usw. Bis zu dem Punkt kein Problem. So, dass man sie grade noch so zusammenbinden kann, soweit geht es. 2-3 cm mehr und keine Chance mehr. Sie ist inzwischen selbst soweit, dass sie dann zum Frisör möchte, immer dann wenn der Punkt grade so überschritten ist.

18.06.17 - 21:56

Hi Nadja,
deswegen schlafe ich nur mit Zopf.

Als sie Schulterlang und länger waren, französischer, jetzt wo sie kürzer sind, die Oberhaare zu einem Pferdeschwanz.

Ich habe aber "Pferdehaare" und ziemlich viele. Die morgens, die habe nachts ein Eigenleben.

gruß Claudia

18.06.17 - 22:11

Hallo

wenn sie dieselbe Art an Haaren wie meine nun 10 jährige Tochter hat, dann würde nur ein Jungehaarschnitt helfen, denn selbst bei einem kurzen Bob verfilzen die Haare...abschneiden nützt da nur bedingt was.

Benutzt weniger Spülung, dafür mehr Haarkuren und achtet auf silikonfreie Produkte.

Und ja, die Haare verändern sich. Bei uns ist es nicht mehr sooo extrem, allerdings liegt das auch daran, dass die Kinder mit höherem Alter eher einsehen, dass Haarpflege notwendig ist und sich bereitwilliger die Haare kämmen lassen.

Lg

18.06.17 - 22:19

Meine Tochter hat etwas über schulterlanges, lockiges Haar, dass sich ganz schnell zu schrecklichen, riesigen Knäueln verfilzt und verklettet #schwitz Ganz schlimm ist es dicht an der Kopfhaut, es sind wirklich nicht nur einige Kletten, sondern (wenn man es nicht ständig pflegt) durchgehende Filsträhnen und Knäuel, die innerhalb von einer Nacht/einem Tag entstehen.

So weit lasse ich es allerdings nicht kommen, hier wird so gepflegt: Die Haare werden 2-3 mal in der Woche mit Kindershampoo mit integrierter Spülung gewaschen und danach nochmal mit einer Erwachsenenspülung (mit Silikonen, ohne Silikone verfilzt sofort alles) behandelt, die anschließend mit viel klarem Wasser ausgewaschen wird. Nach dem Baden werden die Haare in ein Handtuch gewickelt und dann alle 2 Wochen noch mit einer Haarkur eingesprüht, die nicht ausgewaschen werden muss.
Danach wird gekämmt.

Weil es eine Zeit lang dauert und auch etwas ziept, sitzt Püppi dabei vor der Glotze und ich kämme mich von den Spitzen ausgehend nach oben. Ist alles glatt durchgekämmt, flechte ich die nassen Haare entweder zu einem Zopf oder ich föhne sie, während ich weiter kämme. Wenn meine Tochter am nächsten Morgen aufsteht, sind die Hare meist in Ordnung, es sind nur leichte Knoten drin.. Drei Mal am Tag kämmen ist dann allerdings Pflicht, weil sie sonst wieder komplett verfilzen.

Es ist aufwändig, aber wenn man mit dem Waschen und Kämmen mal etwas nachlässig ist, verfilzen sie gleich so schlimm, dass es eine Tortur für das Kind ist, die Haare wieder zu entfilzen.

19.06.17 - 11:08

Hallo,
meine Tochter hat sehr dicke, lockige und lange Haare. Gestern habe ich wieder ca. 0,5 Stunden gekämmt, damit es einigermaßen geht. Tangle Teezer hat alles nur noch schlimmer gemacht. Wir haben unzählige Bürsten probiert. Die beste für sie ist die Roger Para schmal. Die benutzt auch meine Mittlere, die sehr feine, leider auch oft verfilzte Haare hat. Ohne diese Bürsten geht hier nichts mehr. Außerdem Shampoo von dm ohne Silikone, ebenso Spülung (Oil repair heißt die glaube ich). Was auch ab und an hilft ist eine saure Spülung mit Essig (Saure Rinse). Kannst ja mal googeln. Das allerwichtigste aber ist, mit geflochtenen Zopf schalfen, sonst ist hier morgens die Hölle los...

19.06.17 - 11:22

Hallo,

achtest Du darauf, das Shampoo am Oberkopf gut einzumassieren?
Unsere Tochter (10) hat dort nämlich immer verfilzte Haare, wenn sie sich selbst die Haare wäscht und hinten nur so halbherzig drüber wischt mit dem Shampoo.

Ihre Haare werden auch seidiger und besser kämmbar, wenn man immer mal wieder eine Haarkur verwendet.

Ansonsten hilft, viel bürsten, aber das macht Ihr ja vermutlich schon.

Vielleicht bringt nachts ein Haarnetz etwas. Das hatte meine Oma immer wegen ihrer Dauerwelle, aber wenn es die besser bewahrt, hilft es wahrscheinlich auch dagegen, dass die Haare nachts so sehr verwuscheln. ;-)

LG

Heike

19.06.17 - 15:26

Hallo!

Ich kenne dieses Problem aus meiner eigenen Kindheit. Meine Haare konnten NIE ohne irgendein Mittelchen durchgekämmt werden. Es war grausam. Meine Mama nannte es immer "Barbiehaare". Irgendwann (kurz vor der Einschulung, da war ich 6,5 J) wusste sie nicht mehr weiter und hat sie einfach abgeschnitten. Dann hatte ich eine (verhasste) Kurzhaar-Jungen-Frisur. Aber: Es hat geholfen. Seitdem hatte ich das Problem nicht mehr, bzw. nicht mehr so stark.

20.06.17 - 14:29

hm... da die meisten Idole nun mal lange Haare haben.. von Prinzessin Lilifee bis Shakira...

Aber mein Kind hatte auch so Filzhaare. Fast schon rastamässig. Du hast ja schon alles probiert... Aber was uns schlussendlich half: Ein neues Kopfkissen. Sie hat bisher immer zwischen ihren dreitausend Kuscheltieren geschlafen und sich hin und her gewälzt. Dann bekam sie mal zufällig ein schönes, gutes Kissen, welches ich ihr in ihr altes Stillkissten legte, damit sie nicht vom Bett fällt. So war sie etwas "fixierter" und schlief plötzlich viel ruhiger.

Davon werden die Haare natürlich nicht anders - aber sie verfilzen immerhin nicht mehr.
Jetzt hat sie wundervolles, Rückenlanges Haar in allen Blondtönen. Glatt, gerade, glänzend... aber schon noch wahnsinnig dünn.

Falls du das mit dem Kissen / ruhigerem Schlaf berücksichtigt hast: wie wäre es, wenn du ihr erklärst, dass das gereisse umgangen werden könnte, wenn sie kurze Haare hätte. Und ihr Bilder zeigst von coolen kurzhaarigen Frauen. Bin da nicht so auf dem Laufenden... aber Katy Perry hat kurze Haare... und wenn sie dann abschneidet: Spängeli kaufen, Bändelchen... alles was sie schön findet. Das erleichtert den Übergang.

21.06.17 - 15:10

Als Kind war ich selbst betroffen, ich glaube aber nicht so schlimm wie deine Tochter.
Bei uns war das Mittel der Wahl eine Spülung bei jeder Wäsche und ein Bob- Schnitt oder noch kürzer.
Zum Trost, später wurde es besser.
Versuch ihr zeitig beizubringen die Haare selbst auszukämmen.
Wenn man den Ansatz festhält, hat man es selbst am besten im Gefühl, wann es ziept.

Noch eine Idee: manche lassen sich doch solche Minizöpfchen flechten.
Ich hab auch schon gesehen, dass nur die ersten 5-7 cm geflochten waren, eine Perle rein und der Rest offen.
Mein Fall ist das zwar nicht, aber bei kleinen Kindern finde ich es durchaus niedlich.
Damit bekommt man ja sogar den Afrolook gebändigt. Vielleicht wäre das eine Idee.

LG

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