Sohn 9 Jahre wird sexuellen Übergriff bezichtigt

    • (1) 21.06.17 - 22:15

      Hallo,

      Mein Sohn, 9 Jahre ist ein offenes, aber ruhiges und freundliches, hilfsbereites Kind was nie negativ auffällt. Er ist kein Raufer, spielt nicht gern Fußball weil ihm das schon zu aggressiv ist.

      Nun wurden wir in die schule zitiert, und er wurde sexueller Übergriffe an gleichaltrige bezichtigt. Wir wissen weder um wen es sich handelt noch um was. Nur dass sich jetzt 2 Mütter zweier Mädchen an die schule und den Kinderschutzbund gewandt haben. Wir sind aus allen Wolken gefallen. Das ganze soll nicht in der schule sondern beim Spielen außerhalb passiert sein wo unser kleiner die Mädels festgehalten und sexuell genötigt (angefasst) habe. Die schule sei nur Vermittler.

      Die zwei Mädels wurden von der schule als "Opfer" bezeichnet.

      Allerdings gäbe es keine Beweise es wäre der schule sowie den Müttern nur zu Ohren gekommen.

      Heute Abend 19:30 dann Anruf von der Schulleitung, die Muttis würden sich bereit erklären mit und morgen früh um 8h zu sprechen. Super kurzfristig. Man will uns nicht sagen um was es geht oder um Wen! Nur dass der Kinderschutzbund dabei sein wird.

      Wir haben mit unserm Kind gesprochen und der Einzige Vorfall an den er sich erinnern kann ist, dass er mit 2 Mädels aus der Klasse flaschendrehen mit küssen (Wahrheit oder Pflicht) gespielt hat und beide Mädels sich jeweils beim drehen küssen auf den Mund für die andere gewünscht hat. Sie hätten vorher die Regeln besprochen dass man auch nein sagen könne. Wir sind völlig fertig denn die Schulleitung sprach davon dass das eventuell Konsequenzen für die Klassenfahrt für unser Kind Hat. Wir gehen da jetzt morgen hin und sind gespannt wer vor uns sitzen wird. Ich bin mir sicher dass unser Sohn die Wahrheit sagt und das Flaschendrehen kein sexueller Übergriffe ist. Wie kann ich unseren Sohn unserer Familie schützen und wie sollen wir da Rein gehen nachdem wir uns ja nicht vorbereiten können.

      Das Flaschen Drehen Vorfall ist übrigens ein halbes Jahr her. Falls es sich um andere Kinder handeln soll dann kann es schlichtweg nicht sein denn außerhalb der Schule hat unser Sohn kein Mädchen Kontakt zu Anderen Mädchen. Wir wollen unseren Sohn auch nicht falsche Werte vermitteln und wegen des küssen oder Händchenhalten etwas Böses ist.

      Hilfe!!! Wir fühlen uns wirklich etwas an den Pranger gestellt!! Wir müssen unser Kind doch auch irgendwie schützen. Vielen Dank und Grüße

      • (2) 21.06.17 - 23:23

        Hallo,

        das ist heftig. Es ist für mich als Außenstehende leicht gesagt, aber ich würde erst mal ruhig bleiben.

        Geht da morgen hin und wartet erst mal ab was die Mütter euch zu sagen haben. Ich stelle mir da jetzt 2 befreundete Hausfrauen vor, die im Klatsch übers Flaschendrehen geredet haben und sich gegenseitig so hoch geschaukelt haben, dass sie da Tatsachen verdrehen. Ich würde auf jeden Fall ohne deinen Sohn hin gehen. Die Vorwürfe, die da im Raum stehen sind zu heftig. Höre dir an was sie zu sagen haben und sage klar, dass du einen Anwalt einschaltest. Im Notfall um eine Verleumdungs- oder Unterlassungsklage durch zu setzen. Ich glaube nicht, dass ein normaler 9jähriger zu sexuellen Übergriffen fähig ist. Also hast du nichts zu befürchten. Sollten sie ein Gespräch mit deinem Sohn verlangen, mache einen neuen Termin aus und nehme den Rechtsbeistand mit dahin.

        Alles Gute, ich drücke euch die Daumen. Du kannst ja mal schreiben wie die Geschichte ausging.

        LG
        Michaela

        • >>Ich glaube nicht, dass ein normaler 9jähriger zu sexuellen Übergriffen fähig ist.<<
          Da spricht die Geschichte aber eine andere Sprache! Ganz abgesehen davon, wie definierst du "normal"?

          Wir und die TE wissen so rein gar nichts über die Situation. Es muss sich hier nicht um zwei befreundete Hausfrauen-Mütter handeln, die zu viel Zeit haben... Es können auch zwei Müttern sein, die ganz unabhängig irgendwelche Geschichten von ihren Töchtern gehört haben.

          Und Sätze a la "xy ist eigentlich ein ganz Braver, fällt nie auf, ist immer freundlich, nie aggressiv" etc. höre ich ganz häufig in den Nachrichten.

          Deswegen würde ich hier auch keine voreiligen Schlüsse ziehen, sondern ganz neutral an die Sache rangehen! Meiner Meinung nach ist es ebenfalls total verkehrt, die Mädchen nicht ernst zu nehmen! #nanana

      Hallo,

      das ist natürlich heftig.

      Wenn du/ihr es schafft: geht morgen dahin, hört euch an, was die zu sagen haben (wer, wann, was, wie...), sagt aber selber erstmal nichts dazu. Entschuldigt euch nicht, beschuldigt nicht, nehmt die Fakten auf. Danach besprecht ihr euch (evtl auch ohne die Damen mit demjenigen vom Kinderschutzbund), mit eurem Sohn und überlegt dann, wie weiter vorzugehen ist.

      Ich wünsch euch viel Kraft für das Gespräch morgen!

      Liebe Grüße!

      Achso - und zu dem Gespräch geht ihr selbstverständlich OHNE das Kind!

    • (5) 22.06.17 - 08:50

      Hör es dir doch erst mal an.

      Meiner Tochter ist sowas übrigens die Tage tatsächlich passiert. Wie den Mädchen.
      Der Junge ist wirklich niedlich (sehe ich jetzt anders). Gut in der Schule, kein Raufbold, kein Fußballer (was auch immer das damit zu tun hat - mein Sohn ist einer und mag auch keine aggressiven Jungs) usw. Er fand sie immer toll, sie haben gespielt und gequatscht. Hat ihm wohl nicht gereicht. Da hat er sie in der Schule in eine dunkle Ecke gedrängt, angefasst wo man nicht soll und gesagt, dass es nackt noch besser wäre. Sie war völlig aufgelöst.
      Ich hätte ihm das niiiiie zugetraut. So klein und schüchtern und niedlich und nett fand ich ihn. Und auch die Eltern sind aus allen Wolken gefallen. Also niemals nie sagen.

      Dennoch geh da ganz ruhig rein. Dein Sohn sagt, da war ein Spiel, es gab einen Kuss. Und hör dir an, was die draus machen, oder was passiert ist. Ich glaube man hört raus ob das stimmt oder nicht.

      (6) 22.06.17 - 09:06

      Ich kann Deine Aufregung und Betroffenheit total verstehen. Und natürlich will man zu aller erst sein eigenes Kind beschützen und verteuidigen.
      Aber Du musst jetzt versuchen, auch ein wenig neutral zu sein und nicht automatisch davon auszugehen, dass die Mädchen lügen. Grundsätzlich ist alles denkbar:
      - dass die Mädchen sich das alles ausgedacht haben, weil sie z.B. irgendwie sauer sind auf Deinen Sohn
      - dass irgendeine Kleinigkeit vorgefallen ist und die Mädchen etwas dazu dichten/übertreiben
      - dass sie die Wahrheit sagen und Dein Sohn jetzt alles abstreitet und sich an nichts erinnern will, weil es ihm peinlich ist.

      Geht zum Gespräch und hört euch an, was die Beteiligten zu sagen haben und versucht euch eine objektive Meinung zu bilden.

    • (7) 22.06.17 - 09:07

      Die Situation ist natürlich schwierig, aber lass dich nicht in die Ecke drängen und nimm Dir bei dem Gespräch eine weitere Person mit, die dich unterstützt. Lass es keine 3:1 Situation werden.

      Führe ihnen vor Augen, dass an dieser Aktion - ganz gleich wie sie nun tatsächlich abgelaufen ist - drei gleichaltrigen (!) minderjährige Kinder beteiligt sind, die vom Alter her noch nicht gesetzlich schuldfähig sind oder mündig. Und dass ALLE drei Kinder als Kinder Rechte haben, Unterstützung und Schutz bedürfen, auch dein 9 Jahre altes Kind und dass es nicht sein kann, dass hier Gerüchte ungeprüft und ohne euch direkt zu informieren gestreut werden, die sehr weitläufige Dimensionen annehmen können und zu ebenfalls großem Schäden für die seelische Gesundheit aller beitragen können.

      Dein Sohn ist kein 18 jähriger erwachsener Mann. Es ist auch fraglich, wie viel er überhaupt schon über das Thema Sexualität weiß und wie weitreichend hier der allgemeine Stand der Aufklärung ist. Außerdem ist es völlig ausgeschlossen, dass ein 9 jähriges Kind die gesellschaftliche Dimension des Wortes "sexueller Übergriff" begreift. Das wäre eigentlich auch ziemlich furchtbar, wenn es so wäre. Dieser Begriff ist ungeheuerlich für ein Kind und die Kinder dürfen damit nicht in der allgemeinen Panik der Erwachsenen alleine gelassen werden. Ob nun so rum oder so rum betrachtet.

      Vielleicht gab es etwas, was nicht richtig abgelaufen ist, aber in diesem Alter würde ich doch noch sehr vorsichtig damit sein, von einem sexuellen Übergriff zu sprechen. Kinder haben keine Vorstellung von den Auswirkungen so mancher Handlung. Sie wissen vielleicht das nicht gemachte Hausaufgaben zu einem Eintrag oder schlechten Noten führen, aber doch nicht zu was sowas führt. Und sie können nichts mit unserer Angst vor dauerhaften psychischen Schäden anfangen, denn sie kennen ja nur den Zustand ihrer eigenen Kindheit und Kind sein geht mit einer gewissen Unbewusstheit, Unschuld und Naivität einher. Das muss einfach Mal klar gesagt werden.

      Eine solche Hexenjagd ist daher ein Ding der Unmöglichkeit. Selbst für Erwachsene gilt das Selbstjustiz verboten ist und "Im Zweifel für den Angeklagten". Die Situation muss natürlich geklärt werden. Sehr wahrscheinlich entpuppt sie sich als harmlos oder jemand hat zu dick aufgetragen. Aber auch wenn es tatsächlich so passiert ist, kann das was du geschrieben hast nur schwerlich die Lösung sein. Das musst du der Schulleitung klar machen, denn dann braucht dein Junge und ihr auf jeden Fall irgendeine Form von Unterstützung. Er ist noch ein Kind.

      Und mit so einem Vorwurf aufzuwachsen wächst zu einer ungeheuren Last.

      Ich würde auch um den Einsatz eines Schulpsychologen bitten, um die Situation aufzulösen oder zu verarbeiten.

      Auch müsste im Falle dass vielleicht tatsächlich etwas passiert ist,nicht nur für die Mädchen sondern auch für den Jungen geschaut werden, wie man das Bewusstsein vom "Recht auf den eigenen Körper" stärken kann. Und dass das zwangsläufig bedeutet, dass keiner ein Recht über andere Körper hat.

      Das wäre im Übrigen auch ein gutes Thema was man im Sozialkundeunterricht noch Mal mit der ganzen Klasse besprechen kann, wenn es tatsächlich allg. die Runde gemacht hat, kann man auch die Klasse damit nicht allein lassen.

      Kurzum hier muss professionell besprochen werden, wie man damit vernünftig umgeht und alle Kinder schützt.

      Und dann muss natürlich geklärt werden, was nun tatsächlich passiert ist. Ich halte es für sinnvoll, dass jedes Elternteil seine Version dessen was die Kinder gesagt haben erzählen darf, aber dass auch unabhängig davon ein Gruppengespräch mit den betroffenen Kindern stattfindet, bei dem die Eltern STILLE Zuhörer sind und etwas abseits sitzen. Dann bittet der Lehrer jedes Kind einzeln zu erzählen was aus seiner Sicht geschehen ist. Meist entwickelt sich dann anschließend ein Dialog unter den Kindern der viel mehr verrät, was eigentlich tatsächlich vorgefallen ist und bei der auch das Verhalten der Kinder im Gespräch einiges entschlüsseln kann.

      Wir hatten so ein Gespräch einmal als es um den Vorwurf von Mobbing und Gewalt (schlagen ins Gesicht). Es gab ziemlich verschiedene Versionen von den Kindern, aber im Dialog hat sich ziemlich schnell heraus gestellt, dass sich zwei Kinder gegen ein Kind verbündet hatten, weil es sie gestört hatte, dass das Kind sich auf dem selben Spielgerät befunden hat und dass von diesen beiden Kindern allg. nicht so ganz die Wahrheit gesagt wurde und als dann so alle drum herum saßen, hat sich das eine Kind entschlossen zuzugehen dass es doch etwas anders war und sich entschuldigt. Am Ende haben sich alle umarmt und die sehr unangenehme Sache war mit den Kindern durch die Kinder geklärt.

      (8) 22.06.17 - 09:10

      Du bist ja jetzt schon im Gespräch.
      Ich hoffe ihr habt den Mut nach Darlegung der Fakten eine kurze Auszeit zu erbitten, in der ihr euch besprechen könnt.

      Mein Sohn ist deutlich jünger, so dass ich mit diesen Dingen noch nicht konfrontiert wurde.
      Aber zählt sowas mit 9 Jahren nicht noch in die Kategorie "Doktorspiele"?
      In der Klasse meines Sohnes ist ein Junge (8, erste Klasse) der rennt den Mädels immer nach, will sie küssen oder gar heiraten.
      Er wird zurechtgewiesen, es wird ihm verboten, allerdings wird das eher noch belächelt.

      Ich will nichts herunterspielen, kenne ja die Situation nicht.
      Aber den Kinderschutzbund zu informieren VOR dem Informieren der Eltern finde ich hart.

      Hallo,

      was ist denn bei dem Gespräch rausgekommen? Konnte es sich aufklären?

      Lg

      Vorweg: ich bin Polizistin. Ich kann dir nur raten, den Termin abzusagen. Er ist zu kurzfristig. Zumal eine Dame vom Kinderschutz dabei sein soll und dann sitzen dir die Lehrerschaft, die Dame und die beiden Mütter ggü., das ist doch wie auf dem Schaffott. Es ist ein schwerwiegender Vorwurf, auch, wenn dein Kind noch strafunmündig ist. Ich würde ebenfalls den Schulpsychologen einschalten. Er kann professioneller noch Info aus deinem Kind herauskitzeln, sowie die beiden Kinder, die betroffen sein sollen, befragen, so kommt vielleicht eine ganz objektive Wahrheit zutage, die der Aufklärung des Falles schon eher dienlich ist, als diese Hexenjagd, sorry, aber ein anderer Begriff fällt mir da auch erstmal nicht ein. Wer weiß, was an dem Vorwurf dran ist, vielleicht ist dein Sohn nicht ganz unschuldig, ich würde für meinen Sohn auch niemals 100% die Hand ins Feuer legen (etwas ganz anderes ist es, dass ich nichtsdestotrotz 100% hinter ihm stehen würde). Aber es bringt gar nichts, wenn du völlig unvorbereitet in dieses Gespräch gehst und dann am besten noch emotional reagierst, anstatt rational (was übrigens völlig verständlich wäre, aber der Sache nicht dienlich). Im Zweifel einen Rechtsanwalt befragen, denn hier geht es zwar nicht um eine Strafe, aber doch im weitesten Sinne um den guten Ruf (nicht nur deines Sohnes sondern deiner gesamten Familie) und damit verbunden die schulische Zukunft deines Kindes.

      (11) 22.06.17 - 12:27

      Hallo.

      Gespräch wird ja jetzt vorbei sein. Aber ich antworte mal trotzdem noch.

      Warum werden die Kinder nicht erst mal befragt. Alle zusammen und jeder erzählt, was er dazu zu sagen hat. Warum wurden gleich sonst welche Stellen mit einbezogen, bevor man mit den Eltern bzw. mit dem Kind geredet hat. Ich hoffe, dass es für euch positiv ausgegangen ist und es nur ein "Scherz" gewesen ist.

      Alles Gute

      LG

      (12) 22.06.17 - 14:37

      Hallo,

      was wirklich doof ist, ist die Tatsache, dass es anscheinend schon die Runde in der Schule gemacht hat. Ich vermute, dass es nicht nur die Eltern der 2 Mädels wissen, so unbedacht wie da vorgegangen wird.

      Das heißt vermutlich nun, dass euer Kind einen Stempel hat (ganz abgesehen davon was wirklich passiert ist) und den so schnell nicht mehr los wird...Wahrscheinlich könnt ihr euch ne neue Schule suchen...

      Ich würde mir 1. sofort einen Anwalt holen. Bitte redet ohne Anwalt erst gar nicht mit denen. Evtl holt ihr euch noch psychologische Hilfe für euer Kind..irgendwen vom Jugendamt oder so. Zweitens würde ich den betreffenden Leuten unmissverständlich klar machen, dass es eine Anzeige wegen übler Nachrede gibt, sollten sich die Vorwürfe nicht bestätigen.

      Mich wundert s, dass sofort von Konsequenzen etc geredet wird, ohne zu wissen, was da wirklich vorgefallen ist.

      Ich würde mein Kind aus der Schule lassen, bis der Anwalt eingeschaltet ist.

      Lg

      (13) 22.06.17 - 16:08

      SO HIER NUN WAS RAUSKAM!

      Bei dem Gespräch waren Beide Schulleiter, der Mann vom Kinderschutzbund, die "Leiterin" der Nachmittagsbetreuung, die auch Mutter eines Kinder in seiner Klasse ist, und mit der mein Sohne regelmässig spielt.

      Sie ist keine pädagogische Kraft, Zahnarzthelferin und Hausfrau die seit diesem Schuljahr diesen Job in der Betreuung macht.

      Folgendes hat sie vorgetragen.

      Eine Andere Mutter (aus 2. Klasse) erwähnte, daß mein Sohn erzählt hätte er habe Sex mit Mädchen gehabt.

      Diesem müsse die Betreuerin nachgehen und habe daher ihre Tochter dazu befragt.

      Die meinte "ja klar sagt er das, und ich war ja auch dabei als er Sex mit xy hatte".

      Die Betreuer-Mutti dann "weiss du denn was Sex ist? Tochter "ja klar, Penis in die Scheide".

      Daraufhin hat die Betreuer-Mutti 6 weitere Erwachsene (in worten sechs) aus dem Dorf befragt.

      Dazu möchte ich sagen, daß mir heute morgen eine befragte Mutti erzählte daß diese Betreuerin sie Fragte "War ER bei Deiner Tochter auch schon mal sexuell Gewalttätig?"

      Alleine die frage ist ja schon Suggestion!!
      Das alles BEVOR wir auch nur EINMAL angesprochen wurden.

      Die Betreuerin ist dann auch auf die Mutter des xy Mädchens zugegangen und fragte ob es stimme, daß mein Sohn sex mit der Tochter hatte. Die Mutter ist (verständlicherweise) aus ALLEN Wolken gefallen, denn die Tochter hatte dazu nie etwas erzählt. Auch mit diesem Kind spielte mein Sohn regelmässig.

      Natürlich kann ich die Besorgnis der Mutter verstehen und ich verstehe auch daß man der Sache auf den Gund gehen muss. Aber auf einmal müssen die Mädchen in Psychologische Behandlung beim Kinderschutzbund, sind "Opfer", obwohl das "Kuss-Spiel" bereits vor 6 Monaten war! Auf einer Übernachtungsparty wo 9 Kinder in seinem Zimmer geschlafen haben. Das "betroffene" Mädchen wurde dazu befragt, und bereut es nun vemutlich, keine Ahnung, auf alle Fälle meinte die Betreuerin nun, daß das Mädchen das nicht wollte, und mein Sohn sie festhielt, ihr den Mund zuhielt und sie vergewaltigte (also Penis in Scheide.. ). Übrigens kleine Anmerkung: Die Tochter der Betreuerin erzählte mir an der Übernachtungsparty noch ganz stolz sie hätte jetzt das Buch fifty shades of grey gelesen.

      Mein Sohn erzählte mir von dem Kuss-Spiel und das Mädels das ständig spielen wollen.

      Ich verstehe auch nicht, daß die dann ein halbes Jahr spielen, und nun mein Sohn nicht auf Klassenfahrt darf, weil sich die Mädels bedroht fühlen. Es gibt doch erst mal KEINERLEI Beweise. Auch daß diese Betreuerin alle Möglichen anderen Muttis dazu befragt, geht das denn? Was mach ich denn nun? Mein Sohn hat voll viel Freunde und ist total breliebt (gewesen), jetzt sagten die Kids "Vergewaltiger" zu ihm! Ich weiss gar nicht was ich dazu sagen solll. Die Mutter des Mädchens war nicht dabei, weil sie das Psychisch nicht verkraftet. Die Dame sehe ich voll oft... und jetzt... ich versteh das nicht.

      Ich habe in dem Gespräch erklärt, daß ich es gut finde wenn darüber informiert wird, aber es geht nicht daß 6 andere Elternpaare zuerst befragt werden bevor wir überhaupt wissen um was es geht oder???
      Oh mann.... Mein armer Zwerg.

      Was soll ich machen??

      • Hallo,

        ich würde an Deiner Stelle einen Anwalt einschalten. Es gibt in jeder Institution einen Leitfaden, wie in solchen Fällen verfahren wird. Auch überlege Dir, ob ein Schulwechsel für Deinen Sohn nicht besser wäre, denn der Verdacht hat ihn stigmatisiert. Die Betreuerin sollte auch versetzt oder entlassen werden, da ihr Handeln nicht im Sinne der Kinder und Schule war.

        LG
        Mistel

        • Wie hat denn der Herr vom Kinderschutzbund auf die Anschuldigungen reagiert?
          Und welche Konsequenzen soll es geben? Ausschluss von der Klassenfahrt und fertig?

          Ich finde das alles sehr seltsam, lt. Google können Jungen erst ab etwa 11/ 12 Jahren überhaupt Geschlechtsverkehr ausüben.

          Wenn sich das alles so zugetragen hat, könnte ich mir nicht vorstellen mein Kind auch nur einen Tag länger in diese Schule zu schicken.
          Die Frage ist auch, was nun tatsächlich genau los war.

          Glaubst du den Mädchen? Wenn ja, dann wäre ein Kinderpsychologe wohl eine gute Anlaufstelle. Wenn nein, dann doch eher der Anwalt.

      (17) 22.06.17 - 16:28

      Als erstes darf die SchuleVorfälle, welche ausserhalb der Schulzeit passieren nicht ahnden.
      Von daher hier einen schriftlichen Widerspruch formulieren.
      Wenn die Schule als Vermittler auftritt ist das die eine Sache, wenn sie Konsequenzen zieht die andere.
      Zieht einen Anwalt zur Rate und erwägt
      Ggf. eine Anzeige wegen übler Nachrede/Verleumdung aufzugeben

      Wow, das ist ja der pure Alptraum!

      Du schreibst:

      "Aber auf einmal müssen die Mädchen in Psychologische Behandlung beim Kinderschutzbund, sind "Opfer"" - wenn das alles frei erfunden ist, glaubst du das Mädchen würde das auch vor einer fremden Person - in diesem Fall dem Psychologen - behaupten? Das ist nicht blöd gemeint sondern mich würde wirklich deine Einschätzung interessieren. Es klingt ja so als wurde das Mädchen schon vom Psychologen befragt.

      Was ich nicht ganz verstehe - um wen handelt es sich denn bei dem 2. Mädchen und was soll da genau vorgefallen sein?

      Weiter schreibst du:

      "Das "betroffene" Mädchen wurde dazu befragt, und bereut es nun vemutlich" Was meinst du bereut sie?

      • Also die Mädels sind 1/2 jahr bei uns ein uns aus gegangen, wir haben die mit zum Minigolf und spielplatz genommen und die haben sogar bei uns angerufen um sich mit meinem Sohn zu treffen.
        das "KUSS-SPIEL" von dem Mein sohn erzählte und was jetzt zu einer "Vergewaltigung" wurde fand im Januar statt. Wenn die doch so Angst haben, warum war denn nichts, bis die Betreuer-Mutti "Wellen" überall macht?

        das betroffene Mädchen hatte das "Kuss-Spiel" erfunden, und es wurden klare regeln wie "Nein" festgelegt, das erzählte mir auch so mein Sohn. Ich vermute, daß das Mädchen durch die ganze Befragerei jetzt ein schlechtes Gewissen hat, und vielleicht meint dass das Küssen nicht gut/richtig sei und es daher bereut.

        Das meinte ich damit.

        Der Mann vom Kinderschutzbund meinte "Ihr Sohn hat anscheinend ein Massives Problem" und er würde zu einer Psychologischen Behandlung meines Sohnes raten. Hääää`???? Weil sich die Muttis reinsteigern. Sorry, aber für den lege ich meine HAND ins Feuer!!

        Ich habe übrigens mit Profamilia gesprochen, die Meinten die Betreuerin habe ganz klar ihre Kompetenzen überschritten.

        • (20) 22.06.17 - 17:00

          Profamilia ist schon mal ne super Anlaufstelle!

          "Der Mann vom Kinderschutzbund meinte "Ihr Sohn hat anscheinend ein Massives Problem" und er würde zu einer Psychologischen Behandlung meines Sohnes raten. Hääää`????"

          Das ist ja alles richtig heftig - du tust mir ehrlich leid :-(
          Wurde denn dein Sohn schon von einem Psychologen oder dem Typ vom Kinderschutzbund befragt? Was hat der überhaupt für eine Ausbildung / Aufgabe? Zieht der Typ vom Kinderschutzbund seinen Schluss nur aus den Aussagen der Mädchen oder womöglich überhaupt nur aus den Aussagen der Mutter? Das gibt's doch nicht, was ist denn das für ein unprofessioneller Haufen?! Da muss doch einer dabei sein der Ahnung hat, wie man in so einem Fall vorgeht!

    (22) 22.06.17 - 16:35

    Oh du Arme. Das tut mir leid, dass es so gelaufen ist. Ich finde es eine bodenlose Frechheit von der Betreuerin, andere Mütter zu befragen ohne dich zu informieren. Hier überschreitet sie gewaltig ihre Kompetenzen. Ich würde mir an deiner Stelle einen Anwalt nehmen und mich beraten lassen. Die Dame hätte von mir ne Klage am Hals, Rufschädigung etc. Kopf hoch, das übersteht ihr schon. Was haben denn die Leute vom Kinderschutzbund gesagt?

    (23) 22.06.17 - 16:40

    Als aller erstes würde ich die "Betreuer Mutti" anzeigen wegen Rufschädigung und übler Nachrede. Ansonsten würde ich auch Mal mit der Polizei reden, wie ihr weiter vorgeht..vllt befragen die ja auch noch mal die Mädels und denen fällt dann ein, dass da gar nichts war?!

    Als Zweites: lass dein Kind krank schreiben oder whatever. Ich würde ihn vorerst zu seinem eigenen Schutz NICHT in die Schule schicken.

    Wenn es euch möglich ist, sucht bitte einen Anwalt auf, auch wenn er noch strafunmündig ist.

    Als Drittes braucht ihr nun ganz dringend professionelle Hilfe und die möglichst von Leuten, die noch nicht in den Fall verwickelt sind und die sich mit sowas auskennen. Gibt's so ne Art Schulsozialarbeiter von außerhalb bei euch?

    Hier nennt sich sowas "Soziales Netz", die machen alles von Schularbeit/Mobbing, Familienhilfe etc. Die haben oft noch ganz andere Lösungsvorschläge und sowas evt schon Mal erlebt.

    Ich befürchte leider, dass das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, die Muttis haben da ganze Arbeit geleistet...

    Lg

    (24) 23.06.17 - 09:26

    Das ist ja echt der absolute Alptraum, was bei euch abgeht. #zitter
    Ich weiß nicht, wie ich an deiner Stelle reagieren würde. Jeder will sein Kind schützen und dass so ein Vorfall im Raum steht und von allen ausgewertet wird, bevor der Beschuldigte selbst auch nur einmal die Gelegenheit hatte, sich selbst dazu zu äußern finde ich absolut untragbar.

    Was mich allerdings skeptisch macht ist diese Aussage, die bei dem Gespräch getroffen wurde:

    "...auf alle Fälle meinte die Betreuerin nun, daß das Mädchen das nicht wollte, und mein Sohn sie festhielt, ihr den Mund zuhielt und sie vergewaltigte (also Penis in Scheide.. )."

    Wer hat diese Aussage getroffen? Das Mädchen? Du sagtest, es waren noch andere in dem Raum, haben die sich dazu geäußert und wenn ja, wie?

    Dass Kinder in dem Alter anfangen ihre Körper zu erforschen und Jungs auch schon mal eine Erregung bekommen können, ist bekannt. Die Aussage schockiert mich allerdings.

    Wir hatten einen ähnlichen Fall an unserer Schule, da haben ein Mädchen und ein Junge (beide zu dem Zeitpunkt 7 Jahre alt) "Doktorspielchen" gemacht, der Junge hat dem Mädchen seinen Finger in die ... gesteckt. Das Mädchen hat sich erst nach Wochen seinen Eltern anvertraut. Das machte damals so die Runde in der Schule, dass die Eltern des besagten Jungen ihn von der Schule nehmen mussten.

    Ich rate dir, dass du mit deinem Sohn vielleicht doch einen Schulpsychologen kontaktierst und den mal mit ihm reden lässt. Gleiches würde ich allerdings auch von den Eltern der/des Mädchen(s) verlangen um Klarheit zu bekommen, was hier wirklich vorgefallen ist. Und je nach dem, was dabei herauskommt, würde ich einen Anwalt einschalten oder eben nicht.

    Auf alle Fälle ist er nun gebrandmarkt, egal ob nun wirklich ein Vorfall war oder nicht, ich würde ihn vorerst daheim lassen und ihn auf eine andere Schule schicken, ihr bekommt sonst gar keine Ruhe mehr rein.

    Ich wünsch euch ganz viel Kraft und alles Gute!

(25) 23.06.17 - 16:47

Hallo,

ohne Anwalt würde ich diese Schule nicht mehr betreten, und mit dem vom Kinderschutzbund auch nur mit Anwalt reden. Hat er mit deinem Sohn gesprochen, wohl eher nicht, da müsstest du doch dann anwesend sein, oder nicht? Wer weiß, was der deinem Sohn einredet.

Natürlich muss geklärt werden, wer hier was gemacht hat. Und in die Schule würde ich ihn nicht schicken, solange er so übel beschimpft wird.

LG

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