Bei Probe kommt der Lehrer zu spät

    • (1) 23.06.17 - 08:22

      Hi,

      hab da mal eine Frage.

      Gestern haben die Kids eine Probe geschrieben (5. Klasse) und der Lehrer kam zu spät. Bis die Arbeiten ausgeteilt waren und er seine 10 Dinge geordnet hatte, konnten die Kids erst ca. 15. Minuten später anfangen, durften diese Zeit auch nicht anhängen.
      Normalerweise ist es so organisiert, das sofort nach der Pause angefangen werden kann.

      Jetzt war die Zeit so knapp, das viele nicht fertig geworden sind oder keine Zeit hatten, nochmals über die Arbeit zu schauen....die ganze Aktion scheint eher "Husch Husch" gewesen zu sein.
      Ein paar Mütter von den Schulfreunden melden sich jetzt und wollen Beschwerde einlegen aber bringt das überhaupt etwas?

      LG
      LIsa

      • (2) 23.06.17 - 08:32

        Warte doch erstmal die Note ab.

        Vielleicht bezieht der Lehrer ja seine Verspätung in die Benotung ein, wenn die meisten nicht fertig geworden sind.

        Hallo,

        dasselbe war bei meinem Sohn letzte Woche auch. Hab ihm auch geraten, erst mal die Noten abzuwarten.

        Allerdings vermute ich, dass die Lehrer nicht verpflichtet sind, die volle Zeit zu geben.

        Lg

        Hallo.

        Es wird ja auch nicht für jede Probe ein Zeitrahmen von 45 min eingeplant. Der Lehrer kann so und so auch mal nur 20 - 30 min vorgeben. Je nachdem wie aufwändig der Test ist.

        LG

        • Hi,

          das glaube ich hier nicht, da der Lehrer vorher gesagt hat, das die Kids alle pünktlich schon vor Ende der Pause in der Klasse sein müssen, da es die letzte Probe im Jahr ist und diese recht umfangreich sein wird.

          Da die Klasse vorher zwei Stunden auswärts waren, hatten sie schon Panik, sollte der Bus später kommen, das die Zeit zu knapp sein wird. Und jetzt war der Lehrer viel zu spät dran #schwitz

          LG
          Lisa

            • ???

              • ich bin nicht ständig hier drin.....

                es handelt sich um eine Probe, davon gibt es pro Halbjahr 2 Stück und werden zu 60% zur Note gezählt. Wer hier verhaut, hat kaum eine Möglichkeit, die auszugleichen, da es auch nur wenige Exem gibt, kaum mündliche Abfragen diesem Fach.

                LG
                Lisa

                • Drum meine Frage. Also handelt es sich um eine sog. "Schulaufgabe"? Bei denen ist es eigentlich schon so, dass zumindest (verplemperte Zeit beim Stundenwechsel abgezogen) 35 - 40 Min Zeit zur Verfügung sein sollten.

                  War das nicht der Fall, würde ich (nachdem ich die Schulaufgabe zurück hätte) denk Kontakt zum Lehrer suchen.
                  Bedenke aber auch, dass Kinder die Zeit oftmals nicht sooooo akkurat einschätzen können! Vielleicht warens ja doch nur ein paar Minuten....

                  LG

      Hallo,

      einige Arbeiten sind für 30 min ausgelegt. Bevor jetzt Beschwerde eingereicht wird, kann man doch sicher den Lehrer einfach mal persönlich ansprechen und nachfragen. Oder Ihr wartet die Ergebnisse ab.

      LG
      Mistel

      (12) 23.06.17 - 10:41

      ...öhm - es waren ja immerhin die gleichen Bedingungen für alle Kinder.

      Und klar, 15 MInuten merkt man - aber sie müssen ja auch wissen, wie sie die Arbeiten einteilen, von der Zeit her. Ich würde jetzt gar nichts machen. Ggf. berücksichtigt er ja die kürzere Zeit in der Notengebung. Vorauseilend gleich mal die Fehler der Lehrer ankreiden ist nicht so mein Ding. Zumal du ja nicht weisst, ob das nun echt 15 Minuten waren.

      Hallo,
      ich würde auch erstmal abwarten wie die Benotung ausfällt.

      Für mich hören sich die Mütter die direkt Beschwerde einlegen wollen, etwas übereifrig an.
      Gruß

      (14) 23.06.17 - 13:37

      Unterschiedlich.

      Das kenne ich aus meiner Schulzeit auch. Wie damit umgegangen wurde: unterschiedlich.

      Manche Lehrer entschuldigten sich und korrigierten den Notenschlüssel so, dass es dem Zeitfaktor angemessen war. Bsp. die schwersten Aufgaben, wertete er dann als Bonusaufgaben. Wer sie trotzdem hatte - oder diese hatte und andere nicht, hatte dann trotzdem die Chance auf volle Punktzahl.

      Manche ließen auch nachschreiben oder ließen die Klassenarbeit ausfallen.
      Was aber nur unter dem Jahr ging oder wenn schon der Pflichtteil erfüllt war. Am Jahresende ging das oft nicht.

      Denn es musste bei uns (damals Ba Wü) Pro Schuljahr eine mindestanzahl an Klassenarbeiten im festgelegten Fach geschrieben werden. Waren es weniger, hätten sich Eltern beschweren können.

      Schüler, die auf der Kippe standen, durften auch mal mündlich abgefragt werden, an Stelle der schriftlichen Arbeit.

      Gegen Ende des Schuljahres war es schwierig einen Ersatztermin zu finden, da in fast allen Schulfächer noch Arbeiten geschrieben werden mussten (um die Mindestzahl zu erreichen), aber nur 3 Klassenarbeiten pro Woche geschrieben werden durften.
      In Ausnahmefällen auch 4.

      Und dann gab es noch einen Sturen, die darauf bestanden, dass die Klassenarbeit SO statt gefunden hätte, die Schüler es nicht möglich machen würden einen Ersatztermin zu finden (maximum an anderen Klassenarbeiten pro Woche) und und und.
      Da in dem Zusammenhang noch einiges vorgefallen ist, ging wirklich eine Beschwerde raus. Ergebnis: Lehrer und Schüler sagten was anderes, es hieß, das sollten wir mit ihm klären und machen könne man da .
      Und ein paar andere, die die Klassenarbeit so korrigiert hatten, wie sie war. Weniger Zeit hin oder her "die Arbeit sei ja sooooo leicht gewesen, die hätte man auch in der Hälfte der Zeit locker schaffen müssen" #augen
      So lange der Notendurchschnitt nicht schlechter war als (4 ?) ignorierten sie es. Wer nicht deswegen sitzen blieb, sollte es hinnehmen. Wer es brauchte um nicht sitzen zu bleiben, durfte mündlich noch was machen.

      Letztlich, viele Jahre später, sehe ich es lockerer. Klar, ist unschön, wenn der Notendurchschnitt anders ist, runter geht.

      Wenn man nicht grade im Preis-Belobigungsbereich ist oder im Versetzungsgefährdenden Bereich, macht so ein Notendurchschnitt oder mal eine andere Note nicht viel aus. Mit den Kindern reden.

      Ärgerlich (und da gibt es bestimmt auch gesonderte Regelungen dazu) wäre es, wenn es in einer Prüfung so wäre. Also wirklich Abschlussprüfung, Abitur, zentrale Klassenarbeit (oder was es heute so gibt), Berufabschluss etc. DA würde ich mich beschweren.

      Wegen einer einzelnen Klassenarbeitsnote - nicht.
      Ausgenommen Versetzung steht deswegen auf dem Spiel und es gibt keine Chance auszugleichen. DAS wäre dann unfair.

      (15) 23.06.17 - 21:41

      Ich finde die Vorgehensweise nicht gut. Wenn die Zet abläuft, wird man als Prüfling hektischer und versucht eventuell überall etwas zu machen.

      Der Lehrer hätte prozentual Aufgaben streichen oder die Zeit verlängern müssen.

      Ich würde die Vorgehensweise hinterfragen. Angesprochen werden kann hier der Elternbeirat als Vermittler.

      LG

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