Immer Unternehmungen mit Besuchskindern?

    • (1) 26.06.17 - 16:45

      Hallo!

      Meine Tochter ist jetzt gerade 9 geworden. Seit längerem schon bürgert es sich so ein, dass sie Besuch empfängt (sie verabredet sich gerne und häufig...meistens aber bei uns;-)) allerdings ist es dann nicht so, dass alleine gespielt wird, so wie ich das eigentlich auch von früher her kenne, sondern immer werden Briefchen an mich geschrieben oder die Kinder liegen mir bettelnd in den Ohren, ob wir nicht zusammen shoppen gehen, zusammen in den Zoo fahren, zusammen Fahrradtour o.ä. ....
      Klar, wenn ich Lust habe und ohnehin am Wochenende was mit meiner Tochter mache oder wir als Familie mit meinem Mann, dann darf sie meistens auch ein Kind mitnehmen, weil sie alleine oft nicht mit will. Und dann nehme ich gerne noch jemanden mit!
      Aber es gibt auch Wochenenden, an denen wir einfach mal erschöpft sind und lieber in Ruhe etwas mit ihr machen möchten. Dann ist sie meistens aber so unleidig, dass das dann letztendlich wieder nur stressiger für uns ist.

      Im Gegenzug will sie auch eigentlich nie bei anderen Familien mitkommen (bei uns wäre es schöner...) Und oft wird von anderen aus auch gar nicht so gefragt, weil es da klar zu sein scheint, dass halt mal was nur als Familie unternommen wird.
      Selbst wenn ich einkaufen gehe und es ist eine Freundin da, betteln sie, dass sie mitwollen. Mir war sowas als Kind zu langweilig! Da war ich froh, wenn man Ruhe vor den Erwachsenen hatte....oder nicht?
      Jedenfalls komme ich mir da immer ein wenig blöd vor, dass ich dauernd 'nein' sagen muss. Aber eigentlich finde ich es klar, dass man doch Besuch bekommt, damit man zu zweit spielen kann? Oder hat sich da grundlegend was geändert?

      Ich finde es eigentlich bei einem Einzelkind auch ganz praktisch, dass sie sich mal länger im Kinderzimmer beschäftigen, weil alleine ist ihr so oft langweilig.

      Sie hat zwar noch zwei Halbschwestern, doch sind die bereits aus dem Haus, so dass diese als Gesellschaft auch nie in Frage kommen....
      Was also tun? Wenn ich unter der Woche bis mittags arbeiten war, wäre es schon gut, wenn Verabredungen auch einfach mal bedeutet sie spielen alleine draußen bzw. drinnen.
      Aber das soll gesagt werden, ohne unfreundlich zu wirken. Will ja nicht sagen, dass ich nichts mit anderen Kindern machen will, doch ist es einfach zu viel, wenn jedes Mal sowas vorausgesetzt wird von den Kids.

      Wie macht ihr das?

      Liebe Grüße#winke

      Anna

      • (2) 26.06.17 - 17:08

        Das liegt doch rein an dir, ob du sowas (mit-) machst oder nicht.
        Sprich mit deiner Tochter, dass sie eine Freundin einladen kann, wenn die beiden sich zu zweit beschäftigen, aber dass du keine Zeit/ Lust für Unternehmungen hast. Dann kann sie das gleich richtig kommunizieren.

        Bei uns lasse ich mich gelegentlich (selten) mal bequatschen mit an den See zu gehen, ein Apfel/ Brot/ Süßi ist auch immer drin, oder den Rasensprenger anmachen, aber mehr nicht.

        Ich seh das so: Fragen dürfen die Kinder und welche Antwort ich gebe entscheide ich.
        Zum Thema "unfreundlich wirken": der Ton macht die Musik, nicht die Aussage.

        LG d.

        P.S. Wenn ich mit meiner Tochter einen Ausflug plane, (z.B. Spieleland), dann biete ich an eine Freundin mitzunehmen. Aber das geht von mir aus.

        Hallo
        Wie wohnt ihr denn? Mit 9 ist es doch ein gutes Alter für eigene kleine Unternehmungen die sie vlt. selbst erreichen können.
        Oder du gehst einkaufen und sie dürfen sich solange in der Fußgängerzone aufhalten? Das machen wir gerade hin und wieder, der Ort ist klein aber in der Fußgängerzone ist genug für Kinder in dem Alter.
        Aber natürlich darfst du auch klar sagen dass es nicht immer eine Unternehmung gibt!

        LG

        (4) 26.06.17 - 17:26

        Hallo, auf Ausflüge nehme ich eigentlich nie Freunde der Kids mit. Warum? Wir haben selbst 3 Kinder, da möchte ich nicht noch Eintritt/Essen für eine 6. Person ausgeben + immer aufpassen. Wenn wir jemanden mitnehmen, ist das etwas Besonderes und machen es gerne. Ansonsten ist Ausflugszeit = Familienzeit bei uns, die rsr gesäat ist.
        In der Woche sind Gäste gerne gesehen (sonst auch), da fahre ich aber kein spezielles Programm und bin auch happy, wenn 1 oder 2 Kids selbst etwas um die Ohren haben. Es kam noch nicht vor, dass die Kids irgendwohin mitwollten, eher schnappen sie sich die Räder und düsen alleine los oder verkrümeln sich nach oben oder gehen mal zum Spielplatz.
        Ich denke, ich würde mit deiner Tochter mal reden, dass du nicht der Entertainer bist, weder mit, noch ohne Kinderbesuch.
        VG

        • Hallo,

          bei uns ist es genauso. Wir haben auch drei Kinder und nehmen trotzdem manchmal einen Freund/Freundin/Patenkind mit zu Ausflügen (unsere Autos sind 7-Sitzer).

          Die TE schreibt sie habe ein faktisches Einzelkind und das Kind mag die Ausflüge ohne weitere kindliche Begleitung nicht. Ist dann auch o.k., aber normale Spielbesuche am Nachmittag müssen nicht immer in Luxusausflügen münden. Da reicht unseren Kindern auch die gemeinsame Legokiste/Barbiesammlung/die ländliche Umgebung für Nerf-Schlachten etc.

          Liebe Grüße Andrea

      (6) 26.06.17 - 17:32

      Hallo,

      meine Jungs haben fast täglich Besuch und dann sind sie einfach mit ihren Freunden beschäftigt. Die Großen (11) sind sowieso nur sehr selten dann zu Hause, der Kleine (6) spielt mit seinen Kumpels im Garten oder im Haus. Ich hätte gar nicht die Zeit, die Bande jedesmal zu bespaßen.

      Zum Einkaufen habe ich sie noch nie mitgenommen, größere Besorgungen mache ich mit unseren Kindern allein. Habe ich zufällig einen Ausflug mit einem der Jungs geplant, darf sein Freund gerne mitkommen. Aber wie gesagt: Das kommt unter der Woche sehr selten vor.

      Bei Unternehmungen am WE nehmen wir auch öfter Freunde der Jungs mit. Solche Ausflüge sind aber selten, da wir meistens sportbezogen unterwegs sind.

      Ich denke, Du solltest bei Deiner Tochter klarstellen, dass sie sich mit ihren Freunden allein beschäftigen kann, gemeinsame Unternehmungen Ausnahmen sind und dass Du nicht jedesmal gefragt werden möchtest.
      Was machst Du denn, wenn Deine Tochter Besuch hat? Ich arbeite meistens; dann ist sowieso klar, dass ich nicht gestört werden möchte. Wenn ich gerade mal Leerlauf habe, spiele ich auch gern ein Brettspiel mit den Jungs.

      LG

    • (7) 26.06.17 - 17:52

      Erstmal danke an euch, dass so viele ihre Meinung geschrieben haben!!

      Und ja, klar habe ich schon immer mal eine Ansage gemacht, dass klar ist, dass Spielbesuch für meine Tochter kommt und ich da nicht mitmache;)

      Trotzdem, es geht ja gar nicht immer von ihr aus, ich finde es auffällig, dass wirklich jedes Mal gefragt wird, eben auch mal die Besuchskinder und da kommt es schon doof, wenn ich immer sage: ich muss noch arbeiten, ihr könnt euch alleine beschäftigen. Dann setzte ich mich mit ner Tasse Kaffee in die Sonne und lese^^Jetzt mal ganz blöd gesagt... Ich finde das sieht so ein bisschen so aus, wie: ach lasst mich doch in Ruhe, das ist mir lästig.

      Vor allem, weil eben JEDES Mal gefragt wird. Ich komme mir da einfach desinteressiert vor, als würde ich mich schlecht kümmern. Und dann muss ich die Kinder auch regelrecht wegschicken, weil sie sonst einfach bei mir sitzen bleiben. Auch doof irgendwie.

      Und ich weiß wirklich nicht warum...
      Und ja, sie sind auch alleine unterwegs, wobei wir in einer Großstadt wohnen und da ist es mehr so, dass sie entweder im Hof spielen oder ein Eis essen gehen, was kleines für mich einkaufen oder so. Alleine in die Fußgängerzone ist etwas zu weit, da muss ich dann schon mitkommen. Hab ich aber eben nicht immer so Lust drauf^
      Genauso kommen oft Kinder am Nachmittag und sind dann wahnsinnig hungrig. Ja, es gab ja gerade erst Mittagessen. Auch dann finde ich es blöd zu sagen: hier gibt es jetzt nichts. Klar, reiche ich gerne mal einen Obstteller oder es gibt mal ein Eis aber ansonsten finde ich das nicht normal.

      Alleine die Frage hätte ich früher NIE gestellt, weil das einfach nicht üblich war. Und das ist ja auch ok so gewesen. Hat sich das was geändert?

      Diese Anspruchshaltung kommt ja oft nicht nur von meiner Tochter. Und dann auch fremde Kinder, die neben mir sitzen und beim Kaffeetrinken zuschauen, wenn ich noch arbeite muss ich sie regelmäßig aus dem Arbeitszimmer werfen...ja, hier steht ein großer Spiegel, in den sie immer unbedingt gucken müssen, dann gibts was zu fragen auch sowas wie : was machst du denn da?
      Und ja, da muss ich mich manchmal zusammenreißen, weil ich auch zu Besuch nicht unfreundlich sein will. Und dann kommt: Waas können wir machen??
      Ich weiß nicht, vielleicht ist das ja nur ein Problem unseres 'Milieus' , wo die Kinder oft über alles gestellt werden. Doch mir passt das nicht so ganz und ich habe auch noch ein Leben. Aber will ja auch nicht die Spielfreunde vergraulen oder meiner Tochter das Gefühl geben, dass ihre Freunde stören....
      Und ich will einfach nicht immer Kinder im Schlepptau haben. Ich hätte auch gerne einfach meine Tochter dabei und nur sie. Aber wie erklären?

      • (8) 26.06.17 - 18:30

        Das wird sich bei Euch wohl so "eingebürgert" haben. Wenn es Dir zu viel ist, musst Du klare Ansagen machen, zu Deiner Tochter und auch zum Besuch.

        Mein Arbeitszimmer ist tabu für die Freunde der Jungs. Wenn jemand mich braucht, klopft er an und fragt, ob ich kurz Zeit habe und rauskomme. Das kriegen die seit dem KiGa so hin.

        Wenn ich mit den Jungs allein etwas unternehmen möchte, dann ist klar, dass an diesem Tag niemand vorbeikommen darf. Das ist nicht unfreundlich oder desinteressiert, sondern einfach klare Planung.

        Wenn ich lese und jemand meint, er müsse mich ständig mit irgendwelchen Fagen belämmern, dann sage ich deutlich, dass er stört und sich bitte mit etwas anderem beschäftigen soll.

        Ansonsten unterhalte ich mich sehr gerne mit den Freunden der Jungs und helfe auch mal irgendwo beim Aufbauen oder Sachen zusammensuchen oder so.
        Obst, Getränke, Eis gibt's immer. Die Jungs dürfen sich auch gern mal bei Bedarf ein Brot schmieren. Esseneinladungen werden vorher mit den anderen Eltern abgesprochen.

        Ich denke, die Freunde fühlen sich hier wohl (sonst wären sie wohl kaum so oft hier ;-)). Nur weil ich nicht der Entertainer bin, vergraule ich niemanden.
        Du solltest Deine eigenen Wünsche deutlicher durchsetzen. Ich glaube nicht, dass Dir das jemand krumm nimmt, wenn Du es freundlich, bestimmt kommunizierst.

        (9) 26.06.17 - 20:20

        Hallo,

        ich würde das einfach offen und freundlich auch den Besuchskindern erklären, wenn sie ankommen, kannst du das doch gleich mal "klarstellen". Ich finde, wenn du das nett sagst, "So, ich habe heute schon viel gearbeitet und habe mir jetzt auch eine Stunde Ruhe verdient, ich sitze jetzt im Garten und lese und dabei möchte ich nicht gestört werden. Danach mache ich euch gerne ein Eis/Obstteller/XYZ" Ich finde, wenn man das freundlich aber bestimmt sagt, ist das doch total ok! Dh doch nicht, dass ihre Freunde stören! Ich muss sagen, ich sage zu meinen Kindern auch meistens, dass ich jetzt (nach dem Mittagessen zB) mal Pause habe und nicht gestört werden will, klappt nur maßig, aber hauptsächlich weil der Kleine (2) halt noch klein ist, aber ich finde das total legitim!

        Wissen die Kinder denn nicht was spielen? Vielleicht gibt's ja auch mal ein Zwischending, ihr fahrt in die Fußgängerzone, die Mädels dürfen eine Stunde bummeln und du trinkst gemütlich einen Kaffee? Und wenn du mal nur was mit deiner Tochter machen willst, dann sag ihr das doch, ich verstehe das total, sag ihr das doch! Und beim Essen genauso, wenn du das nicht möchtest, dann sag das. Ich finde nicht, dass das doof rüberkommt oder so! Es ist dann eben so. Aber bisher hat es sich wohl so "rumgesprochen", dass es bei A immer Ausflüge und Essen gibt, dann wird das natürlich auch eingefordert, jetzt musst du bisschen "arbeiten" um da wieder rauszukommen! Aber das klappt auf jeden Fall und es wird dir auch keiner übel nehmen und wenn doch, was soll's?

        Alles Gute

        (10) 26.06.17 - 22:02

        Vielleicht bist du einfach zu gutmütig und solltest mal klar sagen "Nein, ich bin nicht euer Entertainer - raus mit euch!"

        Oder: "Du, wir haben gerade Mittag gegessen, um 4 mache ich euch einen Obstteller!".

        Lass dich nicht ausnutzen!!

        (11) 27.06.17 - 08:41

        Also Du stehst Dir da echt selbst im Weg.
        "und da kommt es schon doof, wenn ich immer sage: ich muss noch arbeiten, ihr könnt euch alleine beschäftigen. "
        Warum das denn???#kratz Ich habe echt noch nie gehört, dass meine Tochter von den Müttern ihrer Freundinnen bespaßt wurde! Soetwas gibt es hier absolut nicht, weder bei mir noch bei anderen Familien. Und ich finde das auch echt seltsam, Kinder in diesem Alter zu bespaßen! Die sind doch normalerweise froh, wenn sie die Kinderzimmertür zu machen können und sie in Ruhe spielen können!
        Du hast Dir da selbst ein Problem geschaffen und nun wird es Dir zu viel. Es ist doch kein Wunder, dass so viele Kinder nur zu euch kommen wollen, aber Deine Tochter im Gegenzug nie bei andern spielt, wenn bei euch immer ein riesen Animationsprogramm gefahren wird.
        "Ich komme mir da einfach desinteressiert vor, als würde ich mich schlecht kümmern."
        Kinder, die keine Kleinkinder mehr sind, können und sollen mit Gleichaltrigen spielen. DAS ist doch der Sinn einer Spielverabredung!

        "Und ja, sie sind auch alleine unterwegs, wobei wir in einer Großstadt wohnen und da ist es mehr so, dass sie entweder im Hof spielen oder ein Eis essen gehen, was kleines für mich einkaufen oder so. Alleine in die Fußgängerzone ist etwas zu weit, da muss ich dann schon mitkommen. Hab ich aber eben nicht immer so Lust drauf^"
        Sie gehen für Dich einkaufen??? #schock
        Ernsthaft jetzt? Sie möchten shoppen gehen und Du gibst ihnen auch noch Geld dafür und gehst mit ihnen mit?

        Also sorry, aber soetwas habe ich ja echt noch nie gehört!

        Du lieferst den Kindern ein rundum Sorglos-Paket: shoppen, essen, Animation usw.
        Und dann fragst Du Dich ernsthaft, warum die Kinder immer zu Dir wollen??? #rofl#rofl#rofl

        "Diese Anspruchshaltung kommt ja oft nicht nur von meiner Tochter. "
        DU hast selbst mit Deinen Aktivitäten die Anspruchshaltung bei Deiner Tochter und ihren Freundinnen entstehen lassen.
        Jetzt kannst Du das entweder beibehalten (dann mußt Du Dich aber auch nicht beschweren) oder aber Du fährst das Ganze mal wieder auf ein gesundes Mindestmaß zurück - so wie es in jeder anderen Familie auch üblich ist:
        Kinder spielen untereinander, wer hungrig ist, bekommt ein Brot und gut ist.

        "Ich weiß nicht, vielleicht ist das ja nur ein Problem unseres 'Milieus' , wo die Kinder oft über alles gestellt werden."
        Das machst DU doch! Mir würden solche Sachen, die Du veranstaltest, nicht im Traum einfallen. Und ich kenne auch niemanden, der sowas macht.
        Und wenn Du selbst etwas dagegen hast, dass die Kinder auf einen goldenen Teller gehoben werden, dann ist es an DIR, das bei euch zu ändern.#aha

    (12) 26.06.17 - 18:23

    Ich glaube, das hat sich bei euch einfach so eingeschlichen und wird jetzt schlichtweg erwartet! Kann flott passieren, bei unserer Kleinen war das zu Kindergartenzeiten mal so, dass sie meinte, wenn eine Freundin da ist, müsse ich immer mit ihnen basteln, etwas spielen, backen usw.. Und klar, wenn das so erste Verabredungen sind und sie wissen nicht wirklich was anzufangen, dann macht man das auch...allerdings hab ich dann irgendwann auch gesagt, dass sie sich ja miteinander und nicht mit mir verabredet haben!
    Heute ist sie 10 (also gerade mal ein Jahr älter als deine Tochter) und wenn sie sich verabredet haben sie immer irgendwas auf den Hörnern, mit der einen Freundin wird geturnt, auf den Spielplatz gegangen mit der anderen Rollenspiele gemacht, sich verkleidet...
    Was geblieben ist, ist gerade mit der einen Freundin, dass sie irgendwas einstudieren und am Ende der Verabredung aufführen, das finde ich richtig toll, sie denken sich immer was Gutes aus und wollen das dann auch zeigen. Darüber freue ich mich auch immer.
    Ins Spielen direkt integriert werden bzw. dass sie etwas mit mir unternehmen wollen, die Idee kommt gar nicht auf, allerdings hab ich auch meist was zu tun und bin irgendwie im Haus am rumflitzen, dass ihnen das gar nicht einfällt.
    Am besten besprichst du das mal mit deiner Tochter, in dem Alter kann man das doch schon total gut, da gibt's ja auch mal das Problem, dass das Spielen mit der einen Freundin super klappt und mit der anderen einem einfach nix einfällt.. vielleicht ist auch so ein Problem mit dabei?!
    LG

    (13) 26.06.17 - 19:02

    Hallo,

    das würde ich mit deiner Tochter besprechen--sie ist alt genug, um das zu verstehen.
    Ich kenne das überhaupt nicht von meinen Kindern und der Mittlere und der Kleine sind oft unterwegs zum spielen oder haben Spielbesuch hier.

    LG

    (14) 26.06.17 - 19:02

    Sowas kenne ich gar nicht. Wir haben zwei Jungs (10 und 7) und bei Verabredungen wird gespielt, entweder bei uns oder beim Freund.
    Es ist eine absolute Ausnahme, wenn ein Kind mal bei einer Unternehmung dabei ist.

    Wenn wir am WE was als Familie unternehmen, ist sonst auch kein anderes Kind dabei. Ich gebe zu, das ist auch schon praktisch, dass die beiden Jungs einander haben. Bei einem Einzelkind sähe das evtl. anders aus.

    (15) 26.06.17 - 19:47

    Meine Große ist im gleichen Alter.

    Wenn sie Besuch hat, dann beschäftigt sie sich mit dem Besuch. Meine Aufgabe ist es da höchstens, ihr die kleine Schwester vom Leib zu halten.

    Anders ist es, wenn ich ausdrücklich zu einem Ausflug einlade. Aber dann ist auch vorher klar, was wann passiert. Ansonsten wissen die Kinder: Ich habe gearbeitet, ich bin ko, ich werde nicht den Alleinunterhalter spielen. Manchmal biete ich an, etwas mit ihnen zu basteln (ich hab berufsbedingt immer viel Bastelmaterial hier), aber wenn sie nachfragen, dann bekommen sie nur das gewünschte Material und dürfen sich selbst ausprobieren, deshalb muss ich noch lange nichts machen.

    Essen und Getränke muss ich auch nicht bereitstellen, das macht meine Tochter selbst. Sie fragt mich höchstens mal, ob ich Melone aufschneide oder so etwas (ich habs nicht so gern, wenn sie unkontrolliert mit großen Messern hantiert, weil sie sehr schnell abgelenkt ist).

    Würde mich ein Besuchskind bedrängen, dann würde ich freundlich aber bestimmt sagen "Ich hab Feierabend. Ich möchte mich jetzt ausruhen." Es geht hier ja um 9jährige und nicht um Kleinkinder. In dem Alter muss ich weder mit zum Shoppen noch auf den Spielplatz oder ein Alterhaltungsprogramm bieten.

    (16) 26.06.17 - 20:27

    Ausflüge laufen bei uns so ab, dass wir
    - entweder zu zweit als Familie was machen
    - Kinderverabredung + Mutterverabredung zusammen was unternehmen.

    Ausflüge können spontan oder auch geplant sein. Wir Großen wollen aber auch jemanden zum reden ;-)

    Spielplatz und co machen die Kids schon selbst.

    Mein Kind kann zwar fragen, aber es gibt klare Grenzen. Besucherkinder trauen sich nicht so sehr.

    Wenn ich frei habe, habe ich frei. Wenn ich zu Hause was arbeiten muss, dann mache ich das.

    Wenn ich frei habe und lesen möchte, dann mache ich das. Da brauche ich mich nicht rechtfertigen. Das ist MEINE Zeit. Sowie mein Kind auch nicht gestört werden will, wenn sie liest.

    Ich bin da für Getränke, mal ein Obst oder Eis (wobei ich die Eltern kenne und deren Zeiten einhalte oder vor dem ersten Spielebesuch frage - auch wegen Allergien). Dieses: wir kommen direkt nach dem Mittagessen zum Spielebesuch und haben Hunger, weil es woanders leckerer ist oder wollen vor dem Abendessen noch ein Eis, gibt es nur in Absprache mit den Eltern. (Generalabsprache, nicht jedes Mal einzeln).

    Und ja, ein Kind kann durchaus auch mal eine halbe Stunde ohne Essen auskommen, bis es zu Hause was gibt.
    Ausnahmen sind, wenn der Besuch bis nach dem Abendessen dauert. Dann essen wir natürlich gemeinsam oder mein Kind ist dort gemeinsam.

    Klar, dass dein Kind lieber bei Dir ist.

    Das gab es zu meiner Zeit auch schon. Ein Kind hatte eigentlich immer Besuch. Nicht des Kindes wegens, sondern der Mutter wegen. Die Mutter meinte dem Kind viele Freunde ermöglichen zu müssen und dürfe deswegen nichts sagen. In der Schule interessierte sich keiner für das Kind. Zu Spielbesuchen schon. Gab ja was zu Essen, Ausflüge. Das Kind wollte auch nicht woanders hin. Wozu auch? Dort ist ja langweilig
    Selbst wenn besagte Mutter MAL nein sagte, wussten die Kids, dass sie nur lange genug quengeln mussten und es ging doch noch was.

    Meine weiß, ich bleibe stur. Ausnahmen gibt es zwar schon auch, aber eben nur als Ausnahme, mit Absprache. Wenn sie oder andere quengeln, dann sind Ausnahmen ganz schnell wieder weg.

    Zur Freizeit: mein Kind weiß, dass ich durchaus selbst sehr gnatschig werden kann, wenn ICH meine freie Zeit nicht bekomme. Auch wenn kein Spielebesuch da ist nehme ich mir meine Auszeiten. Mal mehr mal weniger. Ich mache viel mit meinem Kind, genieße die Zeit, ebenso auch mal Zeit für mich.

    • (17) 26.06.17 - 20:37

      zu den Getränken
      - klar, können sich die Kids auch schon selbst nehmen.
      Wenn sie verschwitzt vom Toben kommen, helfe ich, weil dann die Flaschen einfach auch glitschig sind. Sie trinken was und flitzen dann wieder los

      ist es aber ein Tag, wo sie meinen 5x kommen zu müssen, weil sie "durstig" sind, aber eigentlich nicht wirklich wissen, was sie machen sollen

      dann gibt es beim zweiten Mal noch mal was zu trinken und die Ansage, dass die ständige angerannt kommerei zu Ende ist. Sie können JETZT trinken und dann gibt es erst mal nichts (außer sie kommen völlig verschwitzt an).

      den Unterschied merkt man schon. Gesicht, Ausdruck Mimik, Zeitabstand
      - wenn sie zwei Mal in einer halben Stunde / Stunde oder länger fragen, kein Problem
      - wenn sie alle 2-5 Minuten fragen, gebe ich nach dem zweiten Mal nicht mehr nach, egal wie oft sie noch fragen. ;-)

(18) 26.06.17 - 20:45

Meine Kinder (3 Stück) verabreden sich seid sie 3 Jahre als sind.

Am Wochenende ist es uns eigentlich nicht so recht. Kommt mal vor, aber eher selten. Da sind wir froh, wenn wir mal unter uns als Familie sind. Und mehr als unsere drei passen auch nicht ins Auto.

Meistens finden die Treffen bei uns statt. Angeblich ist es hier so lustig. Mir ist es grundsätzlich egal. Aber Unternehmungen?! Nee, dafür sind deren Eltern da.

Die Kinder spielen. Wenn es denen zu zweit mal "zu langweilig" sein sollte, holen die die Geschwisterkinder dazu...aber nicht immer.

Es kommt schon mal vor, dass ich was anbiete. So wie Kekse backen in der Winterzeit. Oder Eier bemalen um Ostern... Salzteig ausstechen. Dazu muss ich dann aber Lust und Zeit haben.

Das ist dein ding mit den Unternehmungen. Käme mir nicht in die Tüte... Wäre mir auch zu teuer!

Meine Kinder können sich gut selber beschäftigen. Alleine, miteinander, oder mit Besuch.

Hi,
mein Sohn ist 8 Jahre und wenn er sich verabredet spielt er mit dem Besuch drin oder draußen. Mich brauchen sie da nicht. Manchmal bieten wir unserem Sohn an ein Kind mitzunehmen wenn wir z.B. ins Kino gehen aber die Regel ist das nicht und das fordern die Kids auch nicht ein.

An den Wochenenden treffen wir uns eher mit Freunden die auch Kinder haben und unternehmen alle zusammen etwas.

Was alle Besucherkinder bei uns "fordern" ist essen #rofl Das liegt daran, weil ich gerne backe, Milchshakes mache oder frisches Obst schneide. Da fahren alle drauf ab und da wird auch gefragt was es heute gibt.

Wenn mein Sohn aber mit 8 Kindern vor der Tür steht gebe ich aber nur Eis oder Schokolade aus :-p

Hallo,

ich würde da unterscheiden und klar strukturieren. Es ist finde ich durchaus wichtig, dass einen die eigenen Kinder nicht nur in der Rolle "Dienstleistermama" kennen und das musst du artikulieren. Ich komme von der Schule heim und mache mit dem Kleinen die Hausaufgaben.

Dann erkläre ich, dass ich nun auch schon seit 5.30 wach und aktiv bin und dass ich nun 30 Minuten Mamapause habe. Ich mache mir einen Kaffee und gehe. Da kannst du dann auch ein Buch lesen. Am Anfang versuchte gerade der Kleine, mit "lass uns doch Kuscheln" und ich kam mir doof vor, aber nun hat sich das eingebürgert und ist akzeptiert. Wenn Spielbesuch da war, war es oft so, dass ich ein Spiel oder so mitgespielt habe - oft musste man das nur "anstoßen", dann war auch gut und man konnte wieder verschwinden.

WIr (drei Kinder) hatten auch eine Weile lang immer ein viertes dabei, damit die Zahl aufgeht, mit der Pubertät habe ich das abgestellt. Es ist, wie jemand schreibt, du bist verantwortlich, hast ggf. Diskussionen, extra Kosten .... Bei uns gibt es nun die Regel, dass Sonntag unser Familientag ist - niemand darf kommen (Ausnahmen und so ...) & niemand darf wo hin.

Denkbar ist für dich ja in dem Alter auch bald eine Kombi ... man fährt gemeinsam ins Shoppingcenter und macht eine Zeit aus "in einer Stunde wieder hier". Das geht bei uns ganz gut und man hat beides ... einige Läden mit den Kindern, einige ohne!

GLG
Miss Mary

(21) 26.06.17 - 22:19

Hi,

bei uns in der Grundschule wurde es schon so gehandhabt, das gegenseitig die Freunde abspenstig gemacht worden sind, indem man solche tollen Aktivitäten organsiert hat.
Den Müttern war das klar und es wurde extra gemacht, damit die eigene Tochter super toll bei den anderen Kids da stand.

Das war echt traurig wenn es hieß " ich komme heute doch nicht zu dir, die Nina bietet mr einen Ausflug an..."

Wenn bei uns Kids waren, haben sie oft alleine gespielt oder wir haben was zusammen gebacken.... Hin und wieder mal Kino oder Eisessen aber eher nicht die Regel.

lg
lisa

(22) 27.06.17 - 08:11

Hallo,

ein 9-jähriges Kind sollte sich und seinen Besuch schon ohne Dich bespaßen. Das, was Du bechreibst, klingt irgenwie eigenartig. Ich würde das meinem Kind auch so klar machen.

LG

(23) 27.06.17 - 08:17

Hallo Anna #blume

wir bespaßen keine Besuchskinder. Das fehlt gerade noch.

Sie bekommen was zu trinken, evtl. was zu essen, je nach Uhrzeit und für das Entertainment ist ganzheitlich unser Kind zuständig. Wir verbieten dann allerdings auch wieder das ein oder andere, denn nicht jeder Beschäftigung stimmen wir auch zu;-).

Was anderes ist es, wenn wir einen Ausflug o.ä. planen und da von vornherein planen, einen Freund der Kinder mitzunehmen.

#liebdrueck
Sanne #sonne

(24) 27.06.17 - 08:26

ich kenne das nicht - und hab es in weiterem Umkreis auch noch nie so erlebt oder gehört...

das ist "selbstgezogen" ....

so wie es bei einer anderen Freundin immer Chips gibt, ist es bei euch halt das "Programm" ...

Du entscheidest und setzt Dich durch.... aber ich persönlich vereinbare sehr gerne Spielverabredungen für meine Kinder, damit ICH zu etwas komme (Haushalt oder auch mal kreatives) ... jetzt abseits davon, dass die sich selbst verabreden wollen, ich meine meinen eigenen Zusatznutzen davon ....

hier sage hier ganz klar: wenn ihr zwei euch verabredet habt, dann spielt miteinander ... ich bin nicht der Spaßminister....

Mal mit an den See oder Schwimmbad gibts natürlich auch ... klar ... aber das sind Ausnahmen...

Hallo!

Wir haben überwiegend Freunde meiner Tochter (9) hier, sie spielen zusammen und vor allem allein.
Bei Durst wird sich was geholt, bei Hunger mache ich gern eine Kleinigkeit.
Ist zur normalen Mahlzeit eine Freundin noch da und ich werde gefragt ob sie mitessen kann, ist das i.d.R. kein Problem, so viel essen die Kinder in dem Alter nicht (zumindest die Freundinnen meiner Tochter nicht).

Unternehmungen zusammen mit einer Freundin kommen vor, sind aber eher selten.
Das gleiche gilt umgekehrt, meine Tochter wird auch hin und wieder mitgenommen.

Zu sagen, dass ich zu tun habe oder selbst wenn nicht (man sitzt ja auch mal) zu sagen, dass ich keine Lust habe, fällt mir nicht schwer, ich bin schließlich nicht die Verabredung meiner Tochter!

Du solltest das klar mit deiner Tochter besprechen, mir scheint, das hat sich bei euch so eingebürgert, also warum sollte gerade sie etwas daran ändern wollen?
LG
sonntagskind

Top Diskussionen anzeigen