Was tun um potentiell gewalttätige Lehrerin auszuschalten?

    • (1) 27.06.17 - 19:25

      Hallo!

      Ich brauche mal dringend ein paar Meinungen und Tipps...

      Mein Sohn (3. Klasse), hat eine Lehrerin, die er überhaupt nicht mag. Jedes Mal, wenn er Sport, oder Kunst bei ihr hat ist er vorher völlig deprimiert. Er erzählt auch immer, dass die Frau die Kinder NUR anbrüllt und dass es egal ist, was die Kinder tun, sie motz-schreit-tobt und ist ungerecht.

      Jetzt kennt man ja aus seiner eigenen Schulzeit dieses Problem auch und weiß, dass es meist beide Seiten sind, die sich hochschaukeln. Somit war mein erster Rat, nicht zu übertreiben und fein artig zu sein um die Lehrerin nicht zu provozieren.
      Es schien sich aber nichts zu tun, denn die Klagen blieben. Also hab ich mal die anderen Eltern gefragt, was deren Kids so sagen. Fazit war, dass die Frau sogar klassenübergreifend ein rotes Tuch bei den Schülern darstellt.
      Als dann je ein Vorfall mit einer Mitschülerin und einem Freund meines Sohnes war, habe ich die Eltern darüber informiert und dabei kam raus, dass diese Frau die Kinder regelrecht malträtiert. Sie schlägt den Kindern Dinge aus der Hand, bringt Kinder im Sportunterricht zum Weinen...etc...
      Vor ein paar Tagen kam mein Sohn dann überglücklich zu mir und meinte, dass er nun nie mehr bei ihr Unterricht hat, da sie aus der Klasse genommen wurde. Ich war beruhigt!
      Bis ich dann den Grund erfuhr!
      Sie hat ein Kind so fest gehalten und gedrückt, dass es ein Hämatom hatte!

      Ich finde das geht doch so nicht weiter! Sie ist zwar weg aus unserer Klasse, aber kann ihr Unwesen in weiteren Klassen treiben.
      Sie ist schon seit langer Zeit auffällig und war sogar schon mal beurlaubt, was ihr scheinbar nicht geholfen hat. Das Kollegium scheint es zu dulden, andere Eltern auch.

      Was kann man denn da tun und an wen wendet man sich?

      Ich wäre echt dankbar mal Anregungen zu bekommen!

      • Du kannst dich an die Leitung der Schule wenden und fragen, was genau für Maßnahmen ergriffen wurden.
        Vielleicht wird ja mehr gemacht, als du weißt.
        Wenn du den Eindruck hast, dass etwas vertuscht werden soll, dann wende dich ans Schulamt und schildere den Fall.
        Haben die Eltern des betroffenen Kindes Anzeige erstattet?

        Hi,

        es muss schon viel passieren, das eine Lehrerin "geht". Wir hatten eine, die extrem Mobbing betrieben hat, Kinder extrem beleidigt, Kinder vor der gesamten Klasse niedergemacht, Schultaschen ausgekippt, körperlich angegriffen, etc. hat. Sie hat während Proben laut in der Klasse telefoniert, Whats app geschrieben, etc..

        Es ging soweit, das sie Toilettengänge verboten hat und 4. Klässler in die Hose machen mussten.

        Leider war sie auch stinkenfaul, hat im 1/2 Schuljahr vielleicht 1x Hausaufgaben korrigiert. Hefte, etc. hat sie immer eingesammelt aber nix gemacht.

        Sie hatte dann nur ein Verbot für die 3./4. Klasse als Klassenleitung, da hat eine Mutter gekämpft!!!! Für die 1./2. Klasse haben einige Eltern was probiert, habe keine Chance gehabt, solange ein paar Eltern sie toll fanden (Lieblingskinder der Lehrerin, die haben immer einen Bonus bekommen)

        Einige Kinder haben die Schule verlassen, zwei Kids haben den Einstieg in der Schule leider dadurch total verpasst.....es war eine verdammt harte Zeit!!!!

        Beschwerden kannst du dich nur beim Schulamt mit anderen Eltern. Über die Schulleitung würde ich nicht gehen, ich denke da gab es schon genug Beschwerden und es wurde nichts gemacht! Anders kann ich es mir nicht erklären, das sie noch bei Euch ist.

        lg
        lisa

        Die Schulleitung hat da keine Handhabe, auch wenn sie wollte. Sie darf/kann keine Lehrer entlassen oder frei stellen. Das Einzige, was in der Macht der Schulleitung liegt, ist, dass sie die Lehrerin einer anderen Klasse zuteilt, was ja schon geschehen ist. Vermutlich steht die Schulleitung selbst mit dem Schulamt im Gespräch. Vllt. könnt ihr Eltern gemeinsam mit der SL dranbleiben. Habt ihr einen engagierten Elternbeirat, der was macht?

      • Das ist ein Argument mehr gegen die Verbeamtung von Lehrern.

        In der Grundschulzeit meines Sohnes musste endlich, nach langen Querelen, eine trinkende Lehrerin gehen, die schon zu meiner Schulzeit ihr Unwesen getrieben hat. Die KL meines Sohnes sagte beim Elternabend in der heißen Phase mit der besagten Lehrerin, man habe schulintern alles versucht - jetzt könnten es nur noch die Eltern richten!

        Tja, was können die Eltern tun? Schulstreik - kann Ärger geben, wird es wohl auch. Ich bin für friedliche Einigungen, aber hier wird von der Lehrerin eine Grenze überschritten, die nach Kampf schreit. Schulstreik, regelmäßige Hospitationen im Unterricht durch Eltern fordern mit der Begründung "notwendiger Schutz der Kinder vor der "Lehrerin" (absurde Forderung, nicht durchsetzbar - die Forderung auszusprechen, weckt aber vllt. Schulamt und -leitung), jeden Vorfall protokollieren und dokumentieren (blauer Fleck - Arzt, Anzeige bei der Polizei; Sachen aus der Hand schlagen - Zeugen notieren, wenn Sachen kaputt - Schadenersatz verlangen, auch wenn es nur um einen Bleistift geht; Kinder zum Weinen bringen - bei der Frau antreten mit dem Kind im Schlepptau und mal gucken, ob man sie nicht auch zum Heulen treiben kann ...

        Da gibt es keine erwachsene Lösung, denn die Frau hat den Kindern den Krieg erklärt. Also Boxhandschuhe anziehen (bildlich gesprochen selbstverständlich), so viele Eltern wie möglich am Projekt "was stinkt, muss weg" beteiligen und kämpfen.

        Da geht mir jeder Pazifismus flöten und macht Platz für meine fiese Seite.

        LG, basta.pasta

        Hallo,

        ich denke, der Schulleitung sind die Hände gebunden. Sie kann nicht einfach über Lehrer entscheiden. Ihr müsst euch direkt ans Schulamt wenden. Am besten der Elternbeirat der Schule und dem Schulamt richtig Druck machen. Schreibt über jeden Vorfall einen Brief dorthin, dokumentiert jeden Vorfall mit Beweisen. Geht dem Schulamt richtig auf die Nerven. Zur Not, schaltet privat einen Anwalt ein wenn sie euerm Kind was tut (das bringt natürlich nur was wenn sie explizit euer Kind malträtiert). Eine verbeamtete Lehrerin los zu werden ist nicht so einfach. Ich würde der Lehrerin ebenfalls so die Hölle heiß machen, dass sie diejenige ist, die weinend heim geht. Bei jedem Vergehen an meinem Kind, stünde ich in der Schule.

        LG
        Michaela

      • Ich befürchte, außer einer Versetzung an eine andere Schule wird man nichts bewirken können, da macht sie dann weiter. Ich sehe die Ursache auch in der total unsinnigen Verbeamtung vieler Lehrer.
        In der Schule meines Sohnes war auch so eine Lehrerin, über die schon von der Schule drei Aktenordner angelegt wurden. Auf Grund von Beschwerden wurde sie an die Schule meines Sohnes versetzt, da machte sie dann fröhlich weiter. Passiert ist ihr bis zu ihrer Pensionierung nichts.
        Tut mir leid, dass man Dir da keinen Mut machen kann.

        Gruß Bernd

        Hallo,

        meine Tochter hatte bis zum letzten Halbjahr so einen Bio-Lehrer, natürlich auch die anderen Klassen. Es wurden viele Beschwerden eingereicht, die Kinder haben ihn sorgar gefilmt, was ja nicht zugelassen ist, und da lag auch das Problem, die Videos waren kein Beweismittel, obwohl man ihr hat wüten sehen.
        Da auch an dieser Schule extremer Lehrermangel herrscht, wurde er natürlich nicht entlassen. Er wurde aber suspendiert. Als er wieder da war, wurde er noch gemeiner. Plötzlich hieße es, er sei krank. Jetzt wurden 4 neue Lehrer eingestellt, also ab 2. Halbjahr, die die Posten der "Horror-Lehrer", es gab noch ein paar andere von der Sorte, übernahmen, so daß diese nur noch ganz wenig Unterricht hatten. Inzwischen ist dieser eine Lehrer sogar ganz weg, keiner weiß, wo er abgeblieben ist, zumindest wird nichts mitgeteilt.

        Was ich damit sagen will, es braucht einiges an Zeit um so einen Lehrer ran zu kriegen.
        Ihr Eltern müsst Euch zusammen tun, auch mit den anderen Klassen und geschlossen gegen den Lehrer vorgehen. Wendet Euch an die Schulleitung, die muss einfach reagieren.

        Ich wünsche Euch viel Kraft.

        LG

        Hallo,

        erst sollte man sich schriftlich bei der Schule beschweren und um schriftliche Stellungnahme bitten. Mündlich hat je nach Schulleitung nie statt gefunden....
        Dann kommt das Schulamt und wenn das nichts hilft,

        Die Frau hat eine Machtposition gegenüber den Kindern, die ein deutliches Gefälle zu ungunsten der Kinder aufweißt. Ich bin nicht dafür mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, aber sie ist ja kein Spatz.
        Kindern etwas aus der Hand zu schlagen, ist Körperverletzung und eventuell Sachbeschädigung. Jemanden zum weinen zu bringen ist ebenfalls Körperverletzung, dafür muss laut Gesetzt nur ein schlechterer körperlicher Zustand hergestellt werden.

        Gruß Sol

        Hallo!

        Elternvertreter der Schule mit ins Boot holen (wenn sie da nicht schon sind) und einen dringlichen Termin beim Schulamt machen.
        Alle Vorkomnisse aufschreiben (soweit behalten).
        Im Schulgesetz gibt es da einige nette Paragraphen, die zu zitieren kann Wunder bewirken.

        Und so "ganz nebenbei" erwähnen das einige Eltern betroffener Kinder an die Öffentlichkeit gehen wollen.

        DAS zieht!

        Manchmal hilft leider nur das ganz grobe Besteck!

        Ich drücke Euch die Daumen!

        misses_b

        Mensch ich dank euch allen, such wenn ihr mir echt nicht viel Mut macht!
        Ich finde auch echt erschreckend zu lesen, dass das scheinbar sehr häufig vorkommt...

        Ich werde morgen nochmal mit der Schulleitung das Gespräch suchen und hoffe, dass ein Einlenken stattfindet. Falls nicht scheue ich nicht davor erneut zum Schulamt zu gehen, oder mal die Presse einzuschalten. Das ist Missbrauch von Schutzbefohlenen, in meinen Augen...
        Das darf doch nicht einfach geduldet werden!!!

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