Auf Kopf gefallen, nun Kopfschmerzen...

    • (1) 14.08.17 - 07:33

      Halli, ich muss euer Schwarmwissen mal befrsgen. Meine Tochter, 12, ist gestern auf einer Wiese beim Handstand-Abrollen auf den Kopf gefallen (also nicht aus großer Höhe, aber schon kräftig). Ihr war schwindelig danach und übel, hatte Kopfschmerzen. Sie ist dann früh ins Bett und hat gut geschlafen. Heute Morgen fühlt sie sich nicht gut und hat Kopfweh.
      Natürlich habe ich gleich an eine leichte Gehirnerschütterung gedacht, Pupillenreflex ubd Puls sind aber normal.
      Würdet ihr sie auf jeden Fall zuhause lassen heute? Oder doch einmal zum Kinderarzt?
      VG und danke

      • Unsere "Kleine" (10) ist ein extremer "Glückspilz" mit allem was fallen und stürzen betrifft und hatte schon mehrmals diese Situation.

        Da sie sich heute morgen nicht gut fühlt und immer noch Kopfweh hat würde ich, wenns meine wäre, mich auf den Weg zum Kinderarzt machen und mal schauen lassen. Beruhigt mich immer immens, wenn ein Fachmann drauf geguckt hat.
        LG und alles Gute!

        Hallo,

        Bei einer Gehirnerschütterung ist der Pupillenreflex immer normal. Wenn der beeinträchtigt ist liegt ein schweres Schädel Hirn Trauma vor.

        Du musst dein Kind beobachten, aber noch nicht unbedingt zum Arzt. Da würde ich aber anrufen und nachfragen wie lange die Symptome andauern können bevor man unbedingt den Arzt braucht.

        Dein Kind gehört ins Bett.

        Als ich ein Kind war, durfte ich keine Schmerzmittel bekommen.

        http://www.netdoktor.de/krankheiten/schaedel-hirn-trauma/gehirnerschuetterung/
        was ist typisch?
        Charakteristisch für eine Gehirnerschütterung sind unter anderem kurze Erinnerungslücken, die häufig den Zeitraum vor, manchmal auch nach dem Unfall betreffen (anterograde oder retrograde Amnesie). Es kann auch sein, dass der Betroffene für kurze Zeit das Bewusstsein verliert. Hält die Bewusstlosigkeit länger an, muss man von einem schwerwiegenderen Schädel-Hirn-Trauma ausgehen. In vielen Fällen führt die Commotio cerebri zu mäßigen, mitunter auch starken Kopfschmerzen, die oft von Schwindel, Übelkeit und Erbrechen begleitet sind. Als Ausdruck der vorrübergehenden Funktionsstörung des Gehirns reagieren manche Menschen mit einer Gehirnerschütterung auch empfindlich auf Licht oder laute Geräusche. Auch der Geruchs- und Geschmackssinn kann vorrübergehend irritiert sein.

        Gruß Sol

        Hier hätte ich, sorry, gar nicht erst hier geschrieben sondern wäre zum ARzt! Der ist mit Sicherheit die kompetenteste Anlaufstelle!

        Ela

      • Hallo,
        beobachten ist in solchen Fällen richtig, aber dies sollte in der Klinik passieren.
        Normalerweise werden Kinder dann für 24 Stunden eingewiesen.

        Weil, wenn was passiert, ist der Rettungsdienst/ Notarzt nicht schnell genug da.

        Hier in Heidelberg haben wir dafür die Kopfklinik. Schau mal in eurer Gegend oder rufe beim Arzt an und frage nach.
        Ich würde mein Kind zum Arzt bringen.
        Gruß

        Hallo,

        1. aktuellen Status in allen sozialen Medien posten
        2. in verschiedenen Foren nachfragen
        3. per Whatsapp die Sorgen bekanntgeben.

        *Ironie*

        ZUM ARZT GEHEN! Du fragst mit vollem Ernst fremde Leute in einem Forum, die medizinisch nicht ausgebildet sind (von einigen Mitgliedern abgesehen), ob Du mit Deiner Tochter mit diesen Symptomen zum Arzt gehst oder nicht? Wo ist Dein Wissen als Mutter?

        LG
        Mistel

      • Hallo,
        ich würde damit auf jeden Fall zum Arzt gehen.

        Unser Sohn war vor den Sommerferien wegen etwas ähnlichem auch ein paar Tage zuhause. Unser Kleiner hatte ihm versehentlich die Kofferraumklappe auf den Kopf gehauen....autsch.

        Das ist abends passiert. Unser Großer hatte dann Kopfschmerzen, ich habe ihm erstmal Kopfschmerztabletten gegeben und er ist ins Bett. Am nächsten Morgen war es nicht besser, er war auch total lichtempfindlich. Übel war im allerdings nicht. Bin dann vorsichtshalber mit ihm zum Hausarzt, der meinte, dass unser Sohn eine leichte Gehirnerschütterung hätte. Ruhe wäre angesagt und bei Bedarf Schmerztabletten. Unser Sohn hat dann tatsächlich zwei ganze Tage im Bett im abgedunkelten Zimmer verbracht, selbst Handy, Fernsehen und PS interessierten ihn nicht....das soll schon was heissen. Unser Arzt meinte allerdings acuh, er könnte nicht sagen, wie lange unser Sohn aus der Schule bleiben sollte. Das müsste er entscheiden, wann er sich wieder fit genug fühlte. Unser Sohn ist dann nach 3 Tagen wieder aufgestanden und ist dann nach 4 Tagen wieder zur Schule. Die Kopfschmerzen waren weg und er wollte es einfach versuchen. Unser Kleiner hatte allerdings tagelang ein schlechtes Gewissen. Er wollte uns behilflich sein und den Kofferraum zumachen, weil alle anderen die Hände voll hatten und ann passiert so was....
        LG
        Elsa01

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