Kann-Kind-Entscheidung: Wenn alle Freunde ein Jahr eher gehen...

    • (1) 15.08.17 - 17:23

      hallo,

      ich brauche mal euren input bzw eure erfahrungen.

      wir haben zwei julikinder und dürfen hier demnach frei entscheiden, ob wir sie ein jahr eher oder später einschulen möchten.

      ich bin absoluter verfechter des späteren einschulens und habe immer gesagt, dass ich meinen kindern noch ein jahr kindheit gönnen möchte. zudem denke ich, dass sie es leichter haben, wenn sie zu den älteren gehören und nicht immer die kleinsten und jjüngsten in der schule sind.

      nun gibt es ein problem: alle kinder im kindergarten, mit denen sie tagtäglich morgen und auch privat mittags spielen gehen im ersten jahr. das sind immerhin 10 kinder...alles gute freunde, auch wir eltern sind gut vernetzt und teilweise inzwischen gut befreundet. alle wohnen hier in der ecke und alle werden in eine klasse kommen und gemeinsam morgens in die schule spazieren.

      sollten wir die beiden ein jahr länger im kiga lassen, so sind es lediglich zwei andere kinder, die mit eingeschult werden, und diese sind in einer anderen gruppe, wir kennen sie nicht näher. d.h., die zwerge (und auch wir eltern) müssten alle und jeden neu kennenlernen.

      ich denke, dass die kinder nicht alleine im kiga bleiben möchten, wenn sie selbst die wahl hätten und wenn auf einen schlag all ihre freunde zur schule gehen.

      was würdet ihr in dieser situation tun? oder hattet ihr vielleicht auch eine ähnliche situation?

      • (2) 15.08.17 - 17:45

        Hallo!
        Meine Kinder sind schon in der Schule, daher weiß ich nicht, ob ich dir helfen kann. Bei uns ist der Stichtag im September.

        Mein Großer wurde im September geboren und kam mit 5 in die Schule. Seine Freunde blieben im Kindergarten. Für ihn war es gut, wir hätten ihn auch als Kannkind eingeschult. Zu einem Zeil seiner Freunde blieb der Kontakt.
        Der Kleine musste als Julikind auch in die Schule. Liebend gern hätten wir ihn zurückgestellt, da es emotional überhaupt nicht passte (und bis heute nicht passt).

        Du siehst, es kommt sehr auf das Kind an. Der Kindergarten war bei uns immer ein guter Ansprechpartner. Vor allem beim Kleinen ist es genauso gekommen, wie der Kindergarten und wir es vorausgesehen haben: Kognitiv läuft es gut, emotional kathastrophal!

        Eine Rückstellung wäre nicht möglich gewesen und auch ein Zurücksetzen in der Schule ist nicht möglich, dafür ist er viel zu gut!

        Redet mit dem Kindergarten!

        Lg Basket

        (3) 15.08.17 - 17:51

        Hi,

        bei uns kommen z.B. nicht alle Kids, die in einem Viertel, Dorf, etc. wohnen in einer Klasse.
        Ausserdem werden die Kids neue Mitschüler kennenlernen und auch ihre Fühler neu ausstrecken, sprich, tolle Freunde können dann schnell zu Bekannten werden.

        Das Leben richtet sich nicht nach Freunden, leider wird das oftmals vergessen.
        Eine Freundin meiner Kids wollte unbedingt in der 5ten Klasse mit Ihrer Busenfreundin in eine Klasse/ Schule gehen....nach 3 Monaten gingen sie gtrennte Wege und leider ist das Mädel auf der Real total unterfordert, ist nur wegen der Freundin dorthin gegangen.

        Diesen Zahn habe ich meinen Kids z.B. gleich gezogen.
        Bei uns gingen ALLE Nachbarskids ein Jahr vorher in die Schule und ich war froh drüber.

        Keine Fahrgemeinschaften, kein Vergleich der Schulnoten, kein ständiges Hin und her bei Hausaufgaben,etc, etc. und das Gezicke der Eltern untereinander ging bei mir vorbei.

        Sie können sich auf der Strasse treffen, sich trotz allem verabreden.....aber denk drüber nach, was für dein Kind wichtig ist, Freundschaften wechseln ständig und wenn es echte Freunde sind, bleiben sie bestehen.

        Aber wenn deinem Kind ein Jahr KiGa gut tut, ist es für die Zukunft viel wichtiger.

        LG
        Lisa

        • (4) 17.08.17 - 12:43

          Also das sehe ich anders als Du - bei mir sind einige Freundschaften aus Kindergarten und Grundschule unheimlich lange bestehen geblieben, und es war schön, ein so stabiles Umfeld und vertraute Personen im Umfeld zu haben. Auch heute noch habe ich zu einigen dieser Menschen noch wenn auch seltenen Kontakt, aber doch einen ganz besonderen Bezug, und das finde ich wirklich schön.

          Ich finde es auch schön und hilfreich im Alltag, unter den Eltern ein gutes Netzwerk zu haben so wie die TE das beschreibt. Es ist doch Gold wert, wenn man sich bei Engpässen mit dem Abholen etc. gegenseitig aushelfen kann.

          Klar, aber wenn man nichts darauf gibt, dann wechseln Freunde ständig, das ist sicher richtig...

          Natürlich darf eine Entscheidung für oder gegen die Einschulung nicht davon abhängig gemacht werden. Aber wenn die Kinder fit für die Schule sind und außerdem auch gerne mit ihren Freunden gehen möchten, würde ich mich wahrscheinlich dafür entscheiden, obwohl ich auch nicht zu den Fans einer frühen Einschulung gehöre. Ein stabiles Umfeld, eine Gruppe in der das Kind seinen Platz kennt und anerkannt ist, macht den Schulstart doch sicher leichter.

          • (5) 17.08.17 - 19:12

            Sicherlich kann es super toll funktionieren aber das scheint eher die Ausnahme zu sein.
            Ich habe selber bemerkt, das es Personen gibt, die immer gefragt werden, machen unt tun....und andere Eltern sich ständig aus deren Verantwortung ziehen.
            Ich habe es in der Krippe, Kia und Grundschule bemerkt...dazu gabe es noch verschiedene Hobbys.

            Besonders Eltern, die eigentlich viel Zeit hatten, wegen " keine Arbeit", " Teilzeit", etc, haben sich ständig aus der Affäre gezogen.

            Es sollte ein Geben und Nehmen sein.....aber in der heutigen Zeit sind viele Egoisten unterwegs....

            Und ehrlich, seitdem ich mein Ding mache und nur noch mega gute Freunde habe, lasse ich Nachbarn Nachbarn sein....und Schuleltern müssen nicht Zwangsfreunde sein.

            Lg
            lisa

            • (6) 17.08.17 - 20:25

              Ja, ich denke wenn man das eigene Geben immer nur als Investition in das spätere Nehmen sieht geht es selten auf. Ist nicht mein Ding, ich glaube dass Dinge wie Freundschaft, Familie und Liebe so nicht funktionieren. Ich gebe und engagiere mich weil ich es möchte, weil mir die Menschen etwas bedeuten und nicht weil ich darauf spekuliere etwas zurück zu bekommen. Und ich habe dafür viele gut funktionierende Freundschaften und eine tolle Familie.

              Ich weiß, das klingt vielleicht altmodisch. Ist mir gerade wieder aufgefallen, als ich den thread zum Wert von Geburtstagsgeschenken gelesen habe. Das hat mich ziemlich sprachlos gemacht. Werte wie Freundschaft zählen bei den meisten heute wohl wirklich einfach nichts mehr gegenüber €€€.

      (7) 15.08.17 - 18:01

      wie groß ist denn der Altersunterschied zu den Freunden? Halbes Jahr? Oder sind da auch Juni-Kinder dabei, die grade so eingeschult werden mussten?

      Was sagen denn die Erzieherinnen dazu?
      Wie ist bei euch das Schulsystem aufgebaut?
      Wie gehen deine Kids mit dem Thema Schule um?

      Könnten sie im Zweifel in die anderen Kindergartengruppe wechseln?
      Machen sie im Kindergarten mit den Großen was zusammen? In dem Fall auch Gruppenübergreifend? (oder werden sie nur so abgestellt, weil keine Zeit da ist wegen der vielen Kleinen?)

      (8) 15.08.17 - 18:03

      Hallo, du verkennst da etwas. Es geht NICHT darum, wovon DU PERSÖNLICH ein Verfechter bist und es geht NICHT darum, was die Freunde machen. Es geht um DEIN Kind, ob es schulreif ist. Ist es schulreif, wird es ganz normal eingeschult. Ist es das nicht, sieht man weiter. Ich würde mich auf das Wesentliche konzentrieren und nicht auf Zeug drumherum.
      VG
      P.S.: Wer hat dir denn den Bären von dem "einen Jahr länger Kindheit im Kindergarten" aufgebunden #rofl. Meine Ältesten gehen 5 & 7 Jahre zur Schule und die Kindheit ist noch in vollem Gang (okay, die Pubertät ebenso).

      • "P.S.: Wer hat dir denn den Bären von dem "einen Jahr länger Kindheit im Kindergarten" aufgebunden "
        Das denke ich mir auch immer wieder, habe ich vor Urbia noch nie gehört #gruebel

        Warum Bären aufbinden?

        Ich fand schon dass der Schuleintritt das "Freisein" eingeschränkt hat.

        In der Kindergartenzeit war alles noch so easy, kein Zwang, keine Ferien an die man sich halten musste. Spontan in den Urlaub fahren, mit den Kindern Mal eben länger zur Oma reisen.
        Schule hieß auf einmal morgens sehr früh aufstehen, man MUSS hin, Hausaufgaben müssen gemacht werden, all das genannte ging nicht Mal mehr eben.
        Abends muss Kind früher ins Bett usw.

        Klar fanden es die Kinder an sich nicht schlimm, aber aus meinen Augen fehlte eben auf einmal diese Unbeschwertheit im Alltag.

        Daher...ein Jahr mehr Kindergarten bedeutet irgendwie auch ein Jahr mehr "frei sein"!

        • Das gilt doch alles nur für Hausfrauen.

          Wer arbeiten geht und keine Eltern hat, die die Enkelkinder nehmen können, der führt auch in der Kita schon ein geregeltes Leben.

          • Was ja noch ein Grund mehr wäre für ein Jahr mehr Kita. Weil so viel Urlaub wie Kinder Ferien haben hat ja niemand.
            Ausserdem arbeiten nicht alle Frauen Vollzeit, mein Mann kann sehr spontan Urlaub nehmen und die Großeltern wohnen leider weit weg
            Ich fand die Kitazeit bei weitem entspannter, gerade als Familie.
            Geregelt war mein Leben übrigens auch als meine Kids noch in die Kita gingen. Nur nicht straff durch geplant und eben spontan was Reisen angeht ;)

            • Die Logik verstehe ich nicht.

              Die Kinder sollen in der Kita bleiben, weil Du nicht so viel Urlaub hast? #kratz

              Wenn Deine Eltern mit dem Enkelkind verreisen wollen, dann können sie das ja auch in der Ferienzeit tun.

              Ich arbeite auch nicht vollzeit, aber ich arbeite regelmässig, also sind meine Kinder auch regelmässig zur Kita gegangen, so wie sie jetzt regelmässig zur Schule gehen. Da ist nicht mehr "straff durchgeplant" als vorher.

              Dass die Kitazeit für DICH als Mutter entspannter war, das kann ich mir schon vorstellen. Aber einen Vorteil für die Kinder sehe ich nicht wirklich.

              Und die ein oder zwei Reisen, die Du in einem Kitajahr ausserhalb der Ferienzeit mehr machen kannst, die rechtfertigen für mich keinen Verbleib eines schulreifen Kindes in der Kita.

              Für mich klingt das alles sehr nach "war bequemer für Mama" und nicht nach "war besser fürs Kind"

              • Wir schön dass die Menschen so unterschiedlich sind, oder? ;)
                Ich kann vor Schmerzen grad eh nicht schlafen und die Oxy wirkt noch nicht. Schreibe mir also gerne weiter mit dir hier!
                Meine Kids sind jetzt dann 7. + 9. Klasse. Kitazeit ist also schon lange her.
                Ich fand es super damals, kein Druck halt. Und meine Kids liebten ihre Schulzeit in der Grundschule.

                Die Große war fast sieben Jahre alt und die Kleine war 6 Jahre alt. Hat bei uns also super gepasst.
                Wegen Freunden hätte ich aber auch nicht entschieden sondern wir hatten nen super Draht zu den Erziehern.

                Hast noch Lust ein wenig mit mir zu diskutieren? Wie gesagt, schlaflos bin ich eh!

                ;)
                Mona

                • Ernsthafte Frage, gilt das "bei weitem entspannter" noch jetzt, also findest du auch das jetzige Leben mit Kindern im Alter von 12&14 (?) deutlich anstrengender als die Kita Zeit?

                  • Ehrliche Antwort:
                    Das kann ich so nicht beantworten. Momentan bin ich persönlich froh um jeden Tag ohne irgendwelchen Stress. Liegt aber daran dass ich gesundheitlich angeschlagen bin seit nun fast nem Jahr.
                    Ich fand aber tatsächlich die Kitazeit wunderbar damals. Meine Kleine hätte sofort wieder in die Kita getauscht damals wenn sie gedurft hätte. Das hatte aber andere Gründe als nur dieses "Noch ein Jahr mehr Kindheit" , für sie endete allerdings mit Schulbeginn ihre " Freiheit". Sie ist enorm kreativ und für sie war die Grundschule Horror. Erst auf dem Gymnasium ging es langsam bergauf und nun mag sie die Schule.

                    Eigentlich wollte ich zu Beginn meiner Einmischung in diese Diskussion nur sagen, dass Schule nunmal für einen Teil der Kinder und Eltern tatsächlich ein wenig Aufgabe der Kindheit bedeutet. Natürlich darf man das jetzt nicht so verbissen sehen...jedoch war die Zeit davor halt irgendwie freier...und nicht nur für die Mütter ;)
                    Was aber nicht bedeutet dass die Kindheit endet mit Schuleintritt, sie verändert sich aber nunmal auch sehr. Und das bedeutet halt sicher auch Mal mehr Stress.

                Erst mal gute Besserung für was auch immer Dich plagt!

                Ich empfinde die Schule nicht als Druck. Aber ich muss zugeben, ich hab auch mit meiner Großen unheimlich Glück. Sie macht eigentlich alles selbst, ich hab ihr höchstens mal in der ersten Klasse geholfen, die Buntstifte anzuspitzen.

                Ob das bei der Kleinen auch so bleibt, werden wir sehr bald sehen (wird jetzt eingeschult).

                Unsere Erzieher fanden wir auch toll. Aber da die Kinder "pünktlich" schulreif waren, wäre ich nie auf die Idee gekommen, sie ein Jahr länger in der Kita zu lassen und damit auszubremsen.
                Nun hab ich allerdings auch Frühlingskinder, das ist natürlich total praktisch.

                Das Novemberkind, das gleichzeitig eingeschult wurde (also mit 5) hatte auch nie Probleme in der Schule, insofern finde ich das Alter allein eigentlich kein Argument.

                • Das stimmt, Frühlingskids sind dann perfekt. Meine große Tochter ist ein Weihnachtskind und die Kleine ein Sommerkind.
                  Ich finde die Kita sollte beratend zur Seite stehen wenn man sich unsicher ist. Sie kennen die Kinder ja nun wirklich gut.

                  ( Wirbelsäulen OP)

                  • Da sind wir uns einig. ;-)

                    Wirbelsäulen-OP klingt richtig ätzend. Ich hoffe, es heilt alles schnell und unkompliziert aus!

                    (Sommerkind hatte ich mir für die Kleine gewünscht, aber dann klappte doch alles schneller als gedacht,)

                    Gute und schmerzarme Nacht!

      Hallo
      DU fandest das "Freisein" wurde eingeschränkt, deine Kinder auch?Wie du selbst sagst ja eher weniger. Meiner Beobachtung nach sind es eher die Eltern die die "Einschränkung" durch die Schule als problematisch empfinden.
      Ich meine, Kindergarten haben auch Schließtage, manche nicht gerade wenige, die Schulferien die es in Deutschland gibt sind jetzt auch nicht gerade kurz und wirklich gut aufgeteilt auf das komplette Jahr. Ganz sppontan wegfahren kann man auch von Freitagmittag bis Sonntagabend.
      Ich würde mal behaupten die Familie die tatsächlich komplett in den Tag leben,ohne jegliche Verpflichtungen, sind doch zumindest in Deutschland sehr wenige. Ich würde uns als Familie schon als recht frei lebend und spontan bezeichnen, dennoch war auch der Kindergarten bei uns generell eine Verpflichtung bei der man in einem bestimmten Zeitrahmen erschien. Da wir auch auf der Arbeit erscheinen mussten war das klar. Aufstehen mussten meine Kinder da zur gleichen Zeit wie für die Schule, früher ins Bett mussten sie für die Schule nicht. Ihr Schlafbedürfnis hat sich in der Zeit zwischen Kindergartenende und Schule nicht geendet, im Gegenteil. Mit steigendem Alter wurde es eher kleiner.
      Spontan fährt man halt weg wenn alle können, wir konnten uns auch zu Kindergartenzeiten nicht immer frei nehmen wie wir gerade lustig waren. Hausaufgaben müssen nicht immer sofort nach der Schule gemacht werden.

      Ist doch alles auch ein bisschen was man draus macht.

      Liebe Grüße

(23) 16.08.17 - 11:26

"Wer hat dir denn den Bären von dem "einen Jahr länger Kindheit im Kindergarten" aufgebunden #rofl"

Es ist doch definitiv ein Unterschied, ob das Kind in einer Kindergartengruppe sitzt, wo alles freiwillig ist, man bei jedem SPIEL entscheiden kann, ob man da mitmachen möchte oder eben nicht, wo es unerheblich ist, ob man 4-5x pro Tag 45 Minuten am Stück stillsitzen kann, ob man um 8 oder um 9 Uhr in der Kita auftaucht oder ob man sich einfach mal einen Tag frei nimmt und bei der Oma verbringt.
Oder eben, ob man jeden Tag morgens pünktlich um 7:30 Uhr in die Schule gehen MUß, ob man beurteilt und benotet wird, ob man rechnen und lesen MUß, egal, ob man nun will oder nicht, ob man jeden Tag Hausaufgaben machen MUß und ob man eben jeden Tag erst um 15 Uhr anfangen kann, mit seinen Spielsachen zu spielen.
Selbstverständlich wird durch den Schuleintritt die Kindheit eingeschränkt bzw. stark verändert.

  • Ihr habt ja echt blöde Grundschulen.

    Bei uns müssen die frisch eingeschulten Kinder nicht 4-5x am Tag 45 Minuten stillesitzen, um 7:30 Uhr da sein und bis 15 Uhr bleiben, rechnen und lesen können und werden auch nicht benotet. Jeden Tag Hausaufgaben natürlich auch nicht.

    Bisher fand ich unser Schulsystem nicht so toll, aber gegen Eures ist es wohl großartig.

    • Ich habe überhaupt nichts gegen unsere Schule, ganz im Genenteil, ich (und glücklicherweise auch meine Tochter) finden sie toll.
      Sie geht auf eine Ganztagsschule, der reguläre Unterricht geht bis 15:30 Uhr. Hausaufgaben gibt es jeden Tag, Noten ab der 2. Klasse.

      Ich wundere mich gerade extrem über DEINE Ausführungen?
      Wo gibt es denn bitte eine Schule, in der die Kinder KEINEN Unterricht von 4-5 Stunden, a 45 min haben? Und wo dürfen die Kinder nach Lust und Laune im Unterricht durch die Gegend laufen und müssen NICHT auf ihrem Platz sitzen bleiben? Wo müssen sie NICHT rechnen und lesen lernen -, egal, ob sie darauf jetzt gerade Lust haben oder nicht? Und Noten in der 2. Klasse sind ja nun auch eher Standard als die Ausnahme. In der Schule der Kinder meiner Freundin wird schon ab der 1. Klasse benotet. (Die Kinder gehen übrigens trotzdem gern in die Schule.)
      Auf welche Schule gehen denn Deine Kinder bitte? Eine Waldorfschule?

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