Probleme Mathe 2. Klasse

    • (1) 16.08.17 - 08:32

      Hallo alle zusammen, der kleine Sohn meines Bruders ist nun in der zweiten Klasse. Leider tut er sich im rechnen sehr, sehr schwer. Lesen, schreiben klappt super, nur beim rechnen hat es noch nicht klick gemacht. Er ist alleinerziehender Papa von 4 Kindern. Meine Schwägerin ist kurz nach Geburt des Kleinsten an einer sehr seltenen Krebserkrankung gestorben. Er kommt sehr gut mit den Jungs zu recht, nur denke ich, er müsste etwas mehr "üben" mit dem Kleinen.

      Nach der Schule macht er immer mit ihm Hausaufgaben. Danach ist Sport angesagt (Judo, Fussball). Nun habe ich zu ihm gesagt, mach doch am WE mal mit dem Bub für eine halbe Stunde Samstag und eine halbe Stunde Sonntag Übungsaufgaben fürs rechnen. Habe dem Bub schöne kindgerechte Hefte gekauft, für spielerisches lernen.

      "nein, am Wochenende nicht. Da sollen die Kinder sich erholen. Die haben schon genug Stress unter der Woche." Was meint ihr dazu?!

      Ich würde es auch gerne mit ihm machen. Er ist sowieso oft bei uns. Würde es ihn überfordern?

      Lg und vielen Dank

      Der mausezahn

      • (2) 16.08.17 - 08:52

        Hallo,

        einen Versuch ist es wert, WENN der Kurze Lust dazu hat. Ansonsten bringe es nichts. Unser Sohn war zu Anfang der 2. Klasse ähnlich, Lesen und Schreiben ging super, Mathe war ein Krampf. Die Lehrerin stellte uns gutes Material zur Verfügung zum Üben, aber mit dem Kommentar, "ER muss es wollen".

        Das ging mal besser und schlechter.

        Es stellte sich dann aber heraus, das unser Sohn eine Rechenschwäche hat und einfaches Üben nicht mehr ausreichte.

        Daran solltest du noch nicht denken, aber wenn er gelegentlich bei dir die Aufgaben macht, siehst du ja ob es irgendwann Klick macht bei ihm oder nicht.

        LG
        Tanja

        Ich würde auch am Wochenende üben.

        Die Lücken werden schnell größer werden.

        Die Hefte von Mathe Stars sind gut gemacht. Es gibt pro Klassenstufe 3 Niveaus.

        Für zwischendurch würde ich eine App empfehlen. Immer mal 5 Minuten bringen viel.

        König der Mathematik Junior (die ist super!)
        Fragenbär

        Conni

        Viele Grüße

        Julia

        (4) 16.08.17 - 08:57

        Ist es Dein Kind? Ich würde mich da nicht einmischen!

        • (5) 16.08.17 - 09:56

          Hi,

          normalerweise mag ich deine bissigen Kommentare #winke

          ABER es ist ihr Neffe, der Sohn ihres Bruders. Wenn nicht in der Familie, wo sollte man sich denn sonst "einmischen" bzw. Hilfe anbieten.

          Ich bzw. wir lieben unsere Nichte sehr und interessieren uns für ihren Alltag, auch wenn sie noch nicht zur Schule geht. Ebenso ist es umgekehrt und JA bei uns darf jeder seine Meinung sagen ohne das die Anderen gleich beleidigt aufspringen und den Kontakt abbrechen.

          Vielleicht ist ihr Bruder einfach noch nicht so weit zu erkennen, das der Sohn evtl. etwas mehr für dieses Fach tun muss.

          • (6) 16.08.17 - 10:01

            Das war nicht bissig, nur kurz und knapp ;-)
            Würde mir meine Schwägerin sagen, daß sie möchte, daß die Kinder am WE ihre freie Zeit haben, würde ich sie natürlich nicht mit Mathe "belasten".

            LG

            • (7) 16.08.17 - 10:17

              Es ist nicht die Schwägerin sondern die Schwester.

              Und da die Mutter des Kindes verstorben ist, finde ich es gut, wenn die Schwester ihrem Bruer unter die Arme greift.

              ICH würde das ganz sicher auch tun und sehr hoffen, dass er das bei mir auch machen würde.

              Wenn etwas im Argen liegt ist ganz besonders das WE da, um Dinge aufzuholen. Morgens ist das Kind frisch und ausgeruht und kann Dinge ganz anders aufnehmen als am Nachmittag.

              Was spricht gegen üben von ca. 15-20 Minuten am WE????

            (10) 16.08.17 - 10:18

            Schon klar.

            Sie erwähnte aber, das der Kurze öfter bei ihr ist und ich habe das nicht nur aufs WE bezogen.

            Vielleicht sehe ich das etwas anders durch die Probleme unseres Sohnes. Der muss zumindest jetzt,in den letzten 3 Wochen der Ferien,täglich etwas für die Schule tun.
            Er macht es ohne zu meckern, denn so fällt der Start nicht so schwer. Es geht übrigens um max. 20-25 min. am Vormittag, wo er eh allein zu Hause ist.

            • (11) 16.08.17 - 10:22

              Wir kennen die Probleme auch nicht wirklich. Der Vater sagt, der Junge soll das WE genießen, dann soll er das tun. Wenn Handlungsbedarf besteht, kommen eh die Lehrer auf ihn zu.

              • (12) 16.08.17 - 10:45

                Sorry, aber da kannst du oft aber lange warten.

                Und das sage ich als Lehrerin!

                • (13) 16.08.17 - 10:55

                  https://www.urbia.de/forum/4-kindergartenalter/4950632-sch-und-tr

                  Hier möchte die TE ihrem Kind noch Zeit geben, obwohl der Arzt sagt, es bestünde Handlungsbedarf.
                  Beim Neffen will sie gleich handeln, obwohl der Vater NEIN sagt, es besteht laut Ihrer Aussage Handlungsbedarf #kratz
                  Wir kennen die wirklichen Leistungen des Kindes nicht und der Vater sagt nein. Nur, weil ein Forum ihr jetzt sagt, sie soll es machen, hintergeht sie den Vater?

                  Wenn sie nun unbedingt helfen will, baut sie bzw. das 1x1 in den Alltag ein, aber hin setzen und büffeln am Wochenende ist doch eher eine Strafe, als eine Hilfe.
                  Im Übrigen kenne ich es nicht, daß Lehrer nicht mit den Eltern kommunizieren ;-)

                  • (14) 16.08.17 - 11:05

                    bzw = bspw. #hicks

                    (15) 16.08.17 - 12:22

                    Lernst du eigentlich die Diskussionen auswendig? Ich persönlich habe der Damenuhr einen Rat gegeben aufgrund Ihrer Fragestellung wie ich es handeln würde. Ich antwortete als Lehrerin als auch als Schwester mit einer sehr guten Familienkonstellationen. Was Sie schon vor einiger Zeit gepostet hat Komma weiß ich nicht da ich nur fragen beantworte, die mich auch interessieren. Allerdings hätte ich als ich das Thema Logopädie gelesen hatte ihr auch dazu geraten das Kind so früh wie möglich zum Logopäden zu schicken. Ich habe damit immer sehr gute Erfahrungen gemacht, nicht alles aufzuschieben. Meist wird es dadurch dann nur schlimmer.

                    • (16) 16.08.17 - 12:29

                      >>Lernst du eigentlich die Diskussionen auswendig?<<
                      Ich hatte es halt gelesen #augen

                      Ein kleiner Tipp am Rande...ein Lehrer ist nicht der Nabel der Welt ;-)

                      Hallo,

                      "Lernst du eigentlich die Diskussionen auswendig?"

                      Wenn ich da mal kurz reingrätschen darf.
                      Das hat nichts mit auswendig lernen zutun. Einige User und ihre Ansichten bleiben einem einfach einige Zeit im Gedächtnis.

                      Ist doch auch nicht schlimm, bei mir ist das auch so.
                      Gruß

          (18) 16.08.17 - 10:28

          Also er ist Alleinerziehneder Vater von Vier Jungs... sie ist die Tante, die sich auch mit um die Jungs bemüht. Natürlich kann sie es dem Vater anbieten. Ich könnte mir vorstellen, dass auch jede Hilfe gerne angenommen wird, sofern er sie nicht als Kritik an seiner "Arbeit" ansieht. Er gibt sicher alles für seine Familie und es ist auch verständlich, dass er die Wochenenden gerne harmonisch verbringt und nicht mit Gezuchtel bei irgendwelchen Hausaufgaben.

          Aber wenn der Vater das Angebot ablehnt, dann ist das so und das sollte auch so akzeptiert werden.

          Es müssen nicht alle einser Schüler sein und es kann ja auch sein, dass der Junge voll im Klassenniveau liegt. Wenn er in Deutsch so gut ist, dann hinkt der Mathevergleich vielleicht auch hinterher. Vielleicht ist er ja in Mathe einfach nur normal. Aber das kann die Lehrerin sicher am Besten einschätzen. Und das wird der Vater auch im Elterngespräch rechtzeitig mitgeteilt bekommen.
          Bei und gibt es zB auch Matheförder in der Schule und da werden die schwächsten Kinder der Klasse nochmal gefördert. Sollte es sowas auch geben und er ist nicht dabei, dann ist er wohl im grünen Bereich. Und dann dürfte es auch ausreichen, wenn er die Hausis gewissenhaft macht...

          #winke

          • (19) 16.08.17 - 10:34

            Du, ich finde es toll, daß sie für die Kinder da ist, wirklich und das macht auch nicht jeder. Aber der Vater hat doch ganz klar Stellung bezogen. Außerdem ist der Begriff "Probleme in Mathe" breit gefächert. Wie gesagt, ich würde nicht hinter dem Rücken des Vaters mit Mathenachhilfe starten. Wenn er zustimmt, dann ist es o.k. ;-)

      1. Hängt es egal von wem Kritik kommt davon ab WIE diese vorgetragen wird. Ist sie sachlich und lässt Raum eigene Ansichten ernsthaft vertreten zu dürfen ist Kritik von jedem erlaubt nicht nur von der eigenen Familie. 2. Ist es egal von wem Kritik kommt. Man hat sich innerhalb der Familie genauso zurück zu halten und Kritik wie gesagt wenn nur sachlich vorzubringen. Viele glauben aber nur weil es Familie ist - kann man gleich wie die Axt im Walde vorgehen.

      Beispiel: Die Cousine meines Mannes hat 2 Kinder die Große wird jetzt bald 10 und wechselt gerade in die 5. Klasse aufs Gymnasium. Herje die hat im letzen Jahr einmal ne 4 heim gebracht und die Mutter "Wie soll ich damit umgehen - mit solchen Noten kommt sie nie aufs Gymnasium" ich ernst aber genervt "Hallo das ist eine VIER EINE die wird dir auch mal ne 6 nach Hause bringen, solange das kein Standard wird ist daran auch nix schlimmes. Bau nicht so nen Druck auf das macht ein Kind kaputt" Wenige Monate später wird sie von der Lehrerin angesprochen wie sie denn daheim mit ihr umginge. Denn sie habe erneut eine 4 kassiert in einem anderen Fach und fing in der Klasse das weinen an weil sie Angst hatte damit nach Hause zu kommen. Aber anstatt sich sorgen um ihr Kind zu machen war ihre Sorge - wie schlecht ihre Tochter sie vor der Lehrerin hingestellt hätte. Sie ist sehr umsorgt und liebevoll zu ihr. Aber was schulische Leistung angeht sieht sie Probleme wo keine sind und löst Druck aus der mehr schadet als nutzt. Daher weis ich das was einer als "nicht gut genug" wahrnimmt für jemand anderen durchaus gut genug ist. Wenn mein Kind später trotz lernen und üben z.b. in Mathe eher ein 4er Schüler wäre dann ist das so. Ich kann von einem Kind das eine Schwäche in einem bestimmten Fach hat nicht verlangen auf der Leistung anderer Schüler mithalten zu können - die damit keine Probleme haben.

      Meine eine Freundin war in Mathe auch unterste Schublade. Generell ne 5 im Zeugnis und hatte oft genug Glück das es NUR eine 5 war und keine 6. In anderen Fächern war sie wie ich auf 2-3 stehend und hier und da auch auf 1. Sie hat aufgrund dessen und weil Mathe ein Prüfungspflichtfach ist wegen diesem auch die Abschlussprüfung nicht bestanden. Komischweise war sie aber immer besser im Kopfrechnen als ich... witzig... nunja... sie arbeitet heute, muss auch nicht durch sozialleistungen aufstocken etc. und ist glücklich so wie sie lebt. Hat eine Tochter, ist selbständig überlebensfähig etc.

(22) 16.08.17 - 09:13

Hallo,
mein Sohn kommt jetzt in die 3. Klasse und Mathe ist auch nicht so seins....
Wir üben regelmäßig, aber nicht täglich, aber auch am Wochenende oder in den Ferien. Wobei letztens die Mutter eines Mitschülers total empört war, dass wir in den Ferien etwas für die Schule tun. Warum denn nicht? Es ist nicht stundenlang, sondern vielleicht ab und an mal 10 Minuten (Ihr Kind muss übrigens die 2. Klasse wiederholen, da hätte ich an ihrer Stelle schön den Mund darüber gehalten, ob man in den Ferien lernen sollte oder nicht....). Entweder nutzen wir Mathe Stars oder ähnliches, manchmal suchen wir auch etwas passendes online. Oder wir üben im Alltag, wenn es in die Situation passt. Letztens war er z.b. mit beim Einkaufen und wollte wissen, warum ich jetzt den Joghurt x und nicht Joghurt y nehme. Joghurt x war im Angebot. Da habe ich ihn ausrechnen lassen, wieviel wir sparen, wenn ich eben den Joghurt aus dem Angebot kaufe.

Ich denke nicht, dass es Dienen Neffen überfordern würde, wenn Du mit ihm übst. Aber das würde ich vorher mit dem Vater abklären und nicht einfach so machen.

Wenn der Vater das einfach so laufen lässt, werden die Lücken einfach viel zu groß.

Auch unser Großer lernt in den Ferien seine Vokabeln, er lernt über Phase 6 und wenn man da nicht weitermacht, läuft alles auf und man hat irgendwann eine große Menge an Vokabeln. Man könnte zwar eine Art "Ferienfunktion" dort einstellen, aber solange sich Sohnemann nicht beschwert, machen wir das auch nicht.

LG
Elsa01

  • (23) 16.08.17 - 11:03

    Sehe ich genauso....

    ...unsere Tochter (kommt jetzt in die 7.Klasse) muss in den zwei letzten Ferienwoche auch 3-4 mal die Woche inges. ca. 1 Std. Fremdsprachen und Mathe etwas auffrischen, denn in Bayern stehen schon in der 2.Schulwoche nach den Sommerferien immer die Jahrgangsstufenteste an. Gibt nie ein gemotze, da sie selber weiß, wo sie Auffrischung brauchen kann.

    In den anderen kürzeren Ferien macht sie meist gar nichts, außer es folgt direkt nach den Ferien eine Schulaufgabe.

    Aber es kommt auf die Kinder darauf an, was es bereits beherrscht, muss nicht stets nochmal geübt werden....aber wo Lücken sind, sollten sie gefüllt werden, da sie in der Schulwoche sowieso voll zu tun haben, müssen halt mal Lücken eben an WE oder Ferien nachgefüllt werden, um am Ball zu bleiben.

(24) 16.08.17 - 09:45

Hallo #blume

Frag Deinen Bruder, ob er was dagegen hat, wenn Du mit ihm ab und zu mal was machst, wenn er bei Euch ist. Ob es den Kleinen dann überfordert, wirst Du sehen.

#liebdrueck
Sanne #sonne, für die das WE eigentlich auch das WE ist

Super, dass du dich kümmerst! ICH würde das in diesem Fall auch so machen!

Ich antworte mal als Lehrerin:

Mit der Aussage "er tut sich im Rechnen sehr, sehr schwer" kann ich nicht viel anfangen.

Hat er den Zahlenraum verstanden?

Sitzen alle Rechnungen bis zur zehn, d.h. kann er (mühelos) alle Zahlen zerlegen?
DAS kann man auswendig lernen mit viel, viel üben und wiederholen.

Sitzt der Zehnerübergang?
Wenn nicht, unbedingt von unten aufbauen (Zahlzerlegunngen) und üben.

In Klasse 2 geht es rasant ins Hunderterfeld, da müssen die Sachen aus Klasse 1 sitzen.

Sprecht mal (gemeinsam?) mit der Lehrerin. Welchen Eindruck hat sie?
Hilft üben überhaupt oder sollte man auf Rechenschwäche testen lassen?
Dann würde er eine spezielle Übung benötigen!

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