Bade- / Schwimmerlaubnis Pflicht auf Klassenfahrten (Gymnasium)

    • (1) 17.08.17 - 08:52

      Mein Großer kam gestern aus einer Klassenfahrt zurück und erzählte mir, dass sie wohl im Freibad waren. Es gab da einen Vorfall, zum Glück nicht ihn betreffend, der nicht so ohne war.

      Ich war jedenfalls verwundert, dass sie baden waren, es stand nichts davon auf dem Infozettel und die Badehose hatte ich nur aus Intuition eingepackt, wie einige andere auch.

      Normalerweise kenne ich es ja so, dass im Vorfeld eine Schwimm- bzw. Badegenehmigung erteilt werden muss inkl. Angabe ob Schwimmer oder Nichtschwimmer und ob das Kind springen darf.

      Jedenfalls ist nun meine Frage - ist es eigentlich Pflicht, vor so einem Badbesuch die schriftliche Genehmigung der Eltern einzuholen ? Normalerweise wird doch heutzutage alles dreifach abgefragt und abgesichert.

      Ach ja - es handelt sich um 5.Klasse - Gymnasium und ich kann mir vorstellen, dass evtl. noch nicht alle Kinder sichere Schwimmer sind bzw.sich richtig einschätzen können.

      • (2) 17.08.17 - 09:03

        Hallo,

        in einer 5. Klasse muss eine Badeerlaubnis abgegeben werden? Ich kenne das so nicht. Das jeweilige Schwimmabzichen, bzw. der Hinweis dazu steht im Zeugnis 2. Klasse.

        LG

        • (3) 17.08.17 - 09:06

          Hallo #blume

          witzig. Bei uns steht da nichts im Zeugnis. Da war in der 2. Klasse gar kein Schwimmunterricht (sie waren Eishockey spielen, schwimmen war erst später) und die Prüfungen, wenn überhaupt, noch viel später. Außerdem haben die weiterführenden Schulen die Grundschulzeugnisse nicht.

          Wie das wieder überall verschieden ist.#schein

          #liebdrueck
          Sanne #sonne

          • (4) 17.08.17 - 09:11

            Ach ja, ich hab vergessen, daß es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist mit dem Schwimmunterricht...Aber das Abzeichen steht auf dem Zeugnis, das sollte gleich sein #schwitz Unsere weiterführende Schule hat die Angaben zum Schwimmabzeichen, zumal in der 6. Klasse eine erneute Prüfung anstand und in Klasse 7 auch... aber gut, es ist woh unterschiedlich ;-)

            • (5) 17.08.17 - 12:22

              Und wem bringt das etwas?
              Bei uns haben die Kids in der 3. Klasse schwimmen - ob das Abzeichen ins Zeugnis eingetragen wird, kann ich nicht sagen, meine Tochter ist jetzt erst in die 3 gekommen. Aber viel nutzt das auch nicht. Eine Freundin erzählte mir neulich, dass bei ihrer Tochter in der 6. Klasse noch so einige Nichtschwimmer sind, obwohl ALLE Kinder in der 3. Klasse Schwimmunterricht hatten. Normalerweise sollte es bei wöchentlichem Schwimmunterricht in der Schule doch möglich sein, dass in diesem Jahr alle Kinder das Schwimmen lernen. Das Jahr hat 52 Wochen. Davon sind 12-14 Wo Ferien bzw. evt. Feiertage, da bleiben immer noch 38 Wochen übrig. Und ich weiß nicht, wie das in anderen Schulen ist, aber bei uns sind die Kinder geschätzt 90 Minuten im Bad (3 Schulstunden, eine Stunde + Pausen ziehe ich für Busfahrt, umziehen etc. ab). Die Kinder haben also ca. 35* 90 Minuten Zeit um das Schwimmen zu erlernen - ein Seepferdchenkurs für 5-6jährige geht über 10*60 Minuten, und die meisten Kinder haben danach auch das Seepferdchen.

              Aber abgesehen davon sagen m.E. die Abzeichen nur bedingt etwas über die Schwimmfähigkeit der Kinder aus. Es gibt kleine Angsthasen, die super schwimmen können, sich aber gewisse Dinge nicht trauen und deswegen keine Abzeichen schaffen, während andere eher Draufgänger sind, sich alles trauen und Bronze schaffen, obwohl sie die 200m nur mit Ach und Krach hinbekommen.

              LG

        (6) 17.08.17 - 09:09

        Das weiß ich eben nicht, wie das nun so ist. In der Grundschule musste man ja noch für alles unterschreiben.

        Ich kenne es so, wenn sie z.B. in ein Ferienlager fahren, so war es erst kürzlich, dass da genau eingetragen werden musste, ob Schwimmer oder Nichtschwimmer und ob gesprungen werden darf bzw. bis zu welcher Höhe (Einer, Dreier, Fünfer und Zehner (okay, vom Zehner traut sich wahrscheinlich kaum einer ;-) ).

        Da das Gymnasium sicher nicht weiß, was auf dem Zeugnis der 2.Klasse steht, sollten sie auch keine Kenntnis darüber haben, wie sicher ein Kind schwimmt.

        • (7) 17.08.17 - 09:12

          Ja, meine Antwort war ein wenig übereilt #sorry
          Also ich bin mir sicher, hier (Sachsen) wurde keine Badeerlaubnis mehr benötigt.
          Wir mussten zum ersten Elternabend einen Zettel ausfüllen, in dem man auch das Schwimmabzeichen eintragen musste.

          LG

          • (8) 17.08.17 - 09:16

            Bin auch aus Sachsen ;-).

            Der erste Elternabend ist erst noch. Ich bin mal gespannt, ob da etwas zu dem Vorfall gesagt wird.

            Es waren ja alle 5.Klassen auf der Fahrt, betraf nicht die meines Sohnes.

            Ich komme aber gerade ins Grübeln, ob wir auf einem der tausend Formulare die man so in der ersten Woche mitbekommt, etwas in der Art angeben musste.

            Ines

            • (9) 17.08.17 - 09:22

              Hm, wenn meine Tochter ins Ferienlager fährt, muss ich nur die Teilnahme an einem Schwimmwettbewerb genehmigen, Baden ist immer erlaubt, da muss man auch nur die Schwimmstufe eintragen. Fakt ist, wenn die Kinder schwimmen gehen, muss den Lehrern auch bekannt sein, ob sie schwimmen können, oder nicht und das muß irgendwo vermerkt sein.
              Unter den Umständen würde ich die Lehrerin vielleicht mal ansprechen ;-)

    (10) 17.08.17 - 09:04

    Hallo #blume

    keine Ahnung, ob das Pflicht ist. Unserer waren nie schwimmen auf einer Klassernfahrt.

    Wie muß ich mir das mit dem Springen vorstellen?t#kratz "Halt, Leon, Deine Mama hat geschrieben, Du darfst nicht springen. Also, hopp, runter vom 1-Meter-Brett."#rofl

    Schlimmer finde ich die Tatsache, dass sie schwimmen gehen, ohne explizit darauf hinzuweisen, dass Schwimmsachen mitzunehmen sind. Üblicherweise packe ich das nicht intuitiv mit ein, da ich davon ausgehe, dass, wenn es nicht dabei steht, auch nicht gemacht wird. Mein Kind hätte also keine Badehose dabei gehabt.

    Aber ich denke, die meisten Klassenlehrer haben auf einer Klassenfahrt (die ja pädagogisch wertvoll sein soll(muss) gar keinen Bock, mit einer Horde Jugendlicher ins Schwimmbad zu gehen;-). Kann ich verstehen.#schein

    #liebdrueck
    Sanne #sonne

    • (11) 17.08.17 - 09:13

      Das mit dem Schwimmen war bestimmt eine spontane Idee, da es wirklich sehr warm war. Aufgrund des Wetters hatte ich eben auch die Eingebung mit der Badehose. Es hätte ja auch sein können, sie machen eine Wasserbombenschlacht oder so ;-).

      Das mit dem Springen hatten wir erst kürzlich, als meine 3 ins Camp gefahren sind. Da das Bad einen Sprungturm hat, sollten wir angeben, welche Höhe das Kind springen darf. Ich gehe zwar davon aus, dass das Kind, sofern es sicher schwimmen kann, es selbst entscheiden kann, wie weit es sich hochtraut, aber wer weiß.

      Es hatten auch viele keine Badesachen mit, die haben sie dann welche ausgeborgt oder konnten evtl. nicht schwimmen gehen.

      Ines

      • (12) 17.08.17 - 09:38

        seltsam.... naja.

        Das mit dem Springen finde ich allerdings noch seltsamer. Ach, ich würde, wenn ich müßte (interessiert hier aber keinen) einfach immer reinschreiben, dass sie vom 10er hüpfen dürfen.

        Stell Dir vor, ich kreuze "3er" an und jetzt will mein Sohn unbedingt spontan vom 5er springen und darf es nicht#rofl#rofl#rofl Oder macht es trotzdem, weil der Lehrer sich bei 30 Kindern nicht merken kann, wer was darf und wer nicht? Oder weil der Lehrer gerade mit zwei anderen Kindern beschäftigt ist, die sich in der Wolle haben#rofl#rofl Ne, tut mir leid, ich kann mir das nicht vorstellen#schein

        #liebdrueck
        Sanne #sonne

        • (13) 17.08.17 - 09:49

          Ich habe ja auch alles angekreuzt. Kann ja sein, dass er sich es vorher nicht getraut hat und plötzlich mutig wird ;-).

          Das mit dem Springen kannte ich vorher ja auch nicht. Aber vielleicht gibt es ja irgendwelche gesundheitlichen Einschränkungen, die das verbieten ? Dann sollte das Kind aber auch soweit informiert sein und es lassen.

          Na, ja - wie gesagt. Im Fall der Klassenfahrt wurde ja gar nichts abgefragt.

(14) 17.08.17 - 09:50

Gymnasium?
Spätestens nach der 3ten KLasse, wo es Schulschwimmen gab, kam von der Schule nie wieder ein Rückfragezettel...

Habt Ihr in der Schule kein Schwimmunterricht? Dass die Kinder schwimmen können müssen, steht in einigen weiterführenden Schulen sogar als Bedingung in der Anmeldung. Mit der Anmeldung hast du dann sozusagen die AGBs abgenickt. Schau mal.

  • Sowas ist aber ne Bedingung die gar nicht rechtskräftig ist. Zwecks Gleichstellungsgesetzt. Viele Grundschulen können heutzutage gar keine Schwimmkurse mehr anbieten, weil immer mehr Schwimmbäder dicht machen und die nächsten vielleicht über 40 km oder mehr entfernt sind. Gabs letztens erst nen Bericht im Fernsehen. Vor allem mein Cousin hatte wie ich pflichtmäßig Schwimmkurse in der 3. Klasse. Ich kann schwimmen - er nicht, weil er Angst vorm tiefen Wasser hatte und keiner in der Lage war ihn da hinein zu bringen. Er kann bis heute nicht schwimmen und er ist über 20. Weil er sich nur sicher fühlt im Wasser solange er Boden unter den Füßen hat.

    Ne Schule ist auch nicht dazu verpflichtet solche Zettel auszustellen. Aber jede vernünftige Schule wird jede Aktivität die außerhalb des Schulgeländes stattfindet vorher genehmigen lassen. Warum? Wenn was passiert, und selbst schwimmen könnende Kinder können ertrinken weil sie zb. nen Wadenkrampf bekommen.... dann haftet die Schule. Gibt es eine Genehmigung die auch unterschrieben wurde haften Versicherungen. Gibt es keine - zahlt die Schule die Schmerzensgelder aus der Portokasse und muss sich auch strafrechtlich verantworten, was durchaus bedeuten kann das Lehrer im Gefängnis landen können deswegen. Ich musste sogar in der 9. Klasse jedesmal Zettel mit heim bringen wo drauf stand wo wir hin wollen und ob das die Eltern erlauben, weil fast jeder Ausflug auch irgendwo mit Kosten für die Eltern verbunden war. Weil selbst wenn es nicht das Schwimmbad ist... was ist die Klasse geht in den Zoo, ein Kind was n bisschen todesmutig ist klettert an nem Gehege herum und fällt in ein Gehege... im günstigsten Fall sind da nur Zebras drin.. im schlimmsten ein Löwe oder Eisbär (gut in Eisbärgehege wäre es in München schwer rein zu kommen weil viel zu hoch, aber Löwengehege... durchaus einfach. So Fälle kenn ich zwar nicht aber es gibt immer Kinder die was tuen was man nie für möglich halten würde. Dann ist die Schule nämlich am ARSCH wenn was passiert und kein Zettel da ist wo die Eltern das erlaubt haben.

    (16) 17.08.17 - 14:10

    "...Dass die Kinder schwimmen können müssen, steht in einigen weiterführenden Schulen sogar als Bedingung in der Anmeldung. ...."

    D.h. Nichtschwimmer werden nicht aufgenommen? #gruebel

    Kann ich mir nicht vorstellen. Entbehrt jeglicher rechtlichen Grundlage (oder es sind Privatschulen mit eigenen Bedingungen).

    • Das dachte ich mir auch. Denn du kannst nem Kind das z.b. Angst vorm Tiefen Wasser hat oder so und das zwar nen Schwimmkurs hatte aber der eben keine Wirkung hatte ja nicht ausgrenzen. Das kann ich mir eben auch nicht vorstellen. Das wäre so bescheuert (sorry) wie Kinder dürfen nur in die Schule wenn sie getauft wurden... das wäre höchstens bei ner katholischen Schule tragbar aber selbst die nehmen sogar ungetaufte auf. ;-)

(18) 19.08.17 - 12:59

Unsere Schule hat zumindest ein eigenes Schwimmbad und das Schwimmen und Abzeichen absolvieren gehören zum Sportunterricht inkl. Noten

Da dein Kind in der 5. Klasse ist - JA. Nicht weil die Schule es sonst nicht dürfte - das dürfte sie. Aber käm es zu einem Vorfall oder wäre ein Elternteil im Nachhinein nicht einverstanden damit. Was wäre im Worst-Case die Folge? Richtig eine Verhandlung vor Gericht und da es eben solch eine Bescheinigung nicht gab/gibt ist dann die Schule der gearschte (sorry für die Ausdrucksweise). Diese Erlaubnisschreiben die man in jeder Ausführung selbst für scheinbar belanglos anmutenden Dinge ausfüllen muss dienen einzig und allein als Absicherung für die Schule um sich vor hohen Schadensersatzklagen zu schützen die ein Schule schlicht bis hin zur Schließung mit allen Folgen führen kann. Arbeitsplätze hänge da dran und ins Gefängnis will ja strenggenommen auch keiner. Wenn du das nicht willst musst du von JEDEM Sorgerechtspflichtigen die Erlaubnis einholen ob ja oder nein. Weil angenommen in der Klasse wäre ein muslimisches Mädchen (bitte keine Vorbehalte) mit strengreligiösen Eltern die total entsetzt darüber sind das ihr Tochter andere Kinder oder womöglich noch die Lehrer halbnackt entkleidet sehen muss... wo es nicht mal hier um echte Gefahren geht sondern schlicht um andere Ansichten. Dann würde die Schule auch strafrechtlich handeln.... wobei hier die Strafen natürlich um ein vielfaches niedriger sind als wenn einem Kind wirklich spürbarer Schaden entsteht.

Die Schule ist somit nicht in der Bringschuld sie muss keine Anträge ausfüllen lassen die das erlaubt. Aber sie ist in der Nachweisschuld wenn es im Nachhinein Probleme gab, deswegen würde keine Schule, Kita etc. eine Unternehmung außerhalb des Schulgeländes unternehmen ohne eine Erlaubnis (das gilt auch wenn man ins Kino gehen will, auf nen Freizeitpark etc.). Weil tut sie das nicht und etwas passiert - haftet auch nicht die Haftpflichtversicherung der Schule.

(20) 17.08.17 - 10:41

Wow.....die Lehrer trauen sich was.

Problem ist die Aufsichtsführung der Lehrer in so einem unübersichtlichen Schwimmbad, in dem ganz normaler Badebetrieb herrscht. Keine 2, 3 oder 4 Lehrer können ein oder zwei Klassen ständig im Auge behalten. Dafür ist das Gelände einfach zu groß und zu unübersichtlich. Im normalen Schwimmunterricht bleiben alle zusammen in einem oder maximal zwei Becken und die Lehrer haben die SuS im Blick.

Selbst wenn die Eltern angaben zum Schwimmvermögen oder zum Verhalten am Sprungturm gemacht haben sollten, wird es schwierig, alle zusammen zu halten. Einer müsste die Nichtschwimmer ständig um sich haben und im Auge behalten, einer am Sprungturm und einer dennoch die Schwimmer und ein weiterer die "an Land" gebliebenen. Auf die Bademeister kann und darf man sich nicht ausschließlich verlassen.

Und was die Angaben der Eltern betrifft: Die sind oft zweifelhaft. Viele glauben ja, weil ihr Kind das Seepferdchen hat, könne es schwimmen. Bei uns wird auch ab Klasse 5 Schwimmunterricht erteilt. Die Kollegen verlassen sich da auf nichts, was sie nicht selbst überprüft haben. Denn vielfach ist es so, dass die Seepferdchen-Inhaber nicht schwimmen können. Sie können sich leidlich über Wasser halten. Oder wie ein Kollege sagt: "Sie führen einen Überlebenskampf, aber mit schwimmen hat das nix zu tun."

Vermutlich war das eine spontane Aktion der Lehrer, denn sonst hätten sie wohl explizit auf der Packliste die Badesachen erwähnt, denke ich.

Ich kenne es von unseren Kindern nicht, dass abgefragt und um Erlaubnis gebeten wurde, was Schwimmen und springen auf Klassenfahrten betrifft und auch an unserer Schule gibt es dahingehend keine Abfrage.

  • (21) 17.08.17 - 10:46

    Ach und noch was:

    Interessant wäre zu erfahren, wie es mit der Rettungsbefähigung der beteiligten Lehrer bestellt war.
    Im Unterricht des Schulbetriebes MÜSSEN die Sportlehrer regelmäßig wieder die Prüfungen ablegen und dort ihre Rettungsfähigkeit unter Beweis stellen. Fehlt dieses Zertifikat, dürfen sie nicht unterrichten. Und das, obwohl in jedem Schwimmbad mindestens ein Bademeister auch beim Schulschwimmen vor Ort ist.

    Ich weiß nicht, wie es sich auf Klassenfahrten verhält. Ob da nicht auch die besonderen Anforderungen für die Lehrer gelten.

    • Ja, so kenne ich das auch, was den Schwimmunterricht angeht.

      Letztes Jahr (8. Klasse) wollte die Klasse meines Sohnes als Klassenausflug ins Schwimmbad, was aber eben an der fehlenden Rettungsbefähigung der beteiligten Lehrer scheiterte.

      Und auch auf Klassenfahrten waren die definitiv noch nicht schwimmen - stelle ich mir von der Beaufsichtigung her auch echt stressig vor, da in der Klasse Nicht-Schwimmer und vor allem viele Kinder sind, die mal gerade so schwimmen können und teilweise zu Selbstüberschätzung neigen.

      (23) 17.08.17 - 15:25

      So kenne ich das auch, so ähnlich.

      Zum Freibadbesuch (8. Klasse) durften wir nur gehen, wenn mindestens einer der beiden Lehrer Rettungsschwimmer hat und aufgefrischt hatte.

      Bei Ausflügen ähnlich. Wurde mit baden geplant, konnten aber "nur" Sportlehrer ohne Rettungsschwimmer mit, durfte kein Kind ins Wasser / musste der Ausflug ohne Baden stattfinden.
      Wie viele Begleitpersonen mitmussten, entschied sich zudem nach der Gruppengröße. Bei Wasseraktivitäten war der Erwachsener pro x Kinder anders.

      (24) 17.08.17 - 23:55

      Bei uns gilt das nur fürs Baden ohne Aufsicht (Bademeister). Wenn man dort mit den Kindern ins Wasser geht, dann muss der Lehrer den Rettungsschwimmer haben.

      Ansonsten reicht die Aufsicht durch Bademeister (also die üblichen Schwimmbäder und Seen) völlig aus.

      Ein Ausflug ins Schwimmbad ist ja kein Schwimmunterricht.

(25) 17.08.17 - 10:46

Heute ist ja Elternabend und eventuell wird ja diesbezüglich etwas gesagt, wobei es keinen Schüler aus der Klasse meines Großen betraf.

Ob die Aufsicht gewährleistet war, keine Ahnung - ich weiß nur, dass einige 10.Klässler mit zur Betreuung waren. Da werden sicher auch einige die entsprechenden Voraussetzungen (Rettungsschwimmer etc.) haben.

Okay, mit 10 oder 11 Jahren sollten die Kinder eigentlich sicherer schwimmen, als im Seepferdchen Niveau, aber es kann natürlich auch sein, wenn eben selten baden gegangen wird, die Sicherheit und Ausdauer noch fehlt. Abgesehen davon können auch gute Schwimmer mal einen Krampf bekommen, und in eine schwierige Situation geraten.

Ist alles nicht so einfach und ich möchte nicht in der Haut der Aufsichtsperson(en) stecken. Die machen sich bestimmt große Vorwürfe.

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