Stifthaltung Klasse 5

    • (1) 18.08.17 - 09:03

      Guten Morgen, meine Tochter ist nun in Klasse 5 angekommen und darf dort mit Rollerball, Füller und sogar Bleistift schreiben. Mir fällt vermehrt auf, dass sie eine recht verkrampfte Stifthaltung hat, der Daumen greift noch über den Stift rüber. Ich habe schon überlegt, ihr einen Stabilo Easy Start Rollerball zu kaufen, der schreibt mit Tinte, hat aber ausgeprägte Griffmulden (den benutzt ihre Klassenlehrerin, da hatte ich den gesehen). Im Moment hat sie noch keine Probleme, aber wenn sie in höheren Klassen Aufsätze schreibt, ist das schon ein Kraftakt mit der verkrampften Haltung...hm.
      So ein 3eckiges Gummiüberziehding hatten wir schon, ging immer verloren.
      Habt ihr noch Tipps?
      Danke!

      • Ich würd mir da keinen Kopf machen. Dir tuen bei längeren Aufsätzen generell die Hände weh. Ich hab noch nie einen Schüler (mich damals inbegriffen) gesehen der beim 2. Blatt angekommen oder gar noch mehr nicht die Hände kurz ausschütteln musste oder die Finger kurz zum "entkrampfen" ausgestreckt und zusammengeballt hat. Da ist es vollkommen egal wie der Stift gehalten wird. Ich hab z.b. ne sehr schön anmutende Griff und mir wurde schon oft gesagt auch ne schöne Schrift, ich neig aber dazu mit dem Zeigefinger sozusagen zu führen und diesen relativ knapp über der Miene (ich halt nen Stift generell sehr weit unten) und in den Zeigefinger leg ich relativ viel Kraft und Druck - das fällt mir selbst auf aber ich kann es irgendwie auch nicht ändern. Somit tut mir gerade der Finger am meisten weh wenn ich längere Schriften schreiben muss. Lass sie einfach machen... zumal da jetzt in der 5. Klasse was umschulen zu wollen gliche dem, das Hirn daran zu gewöhnen plötzlich mit links statt mit rechts zu schreiben oder umgedreht.

        Mmh, ich würde da nicht so einen Kopf machen, es sei denn, Deine Tochter klagt über Probleme. Ich habe zur Schul- und vor allem zur Studienzeit extrem viel geschrieben und habe eine total blöde Stifthaltung - dann schüttelt man halt mal die Finger aus uns gut ist's.

        Mit diesen Griffmulden-Stiften habe ich mal versucht zu schreiben, als mein Sohn in der Grundschule war - verheerend. Und auch der hat wahrlich keine schöne Schrift, schreibt aber am besten mit Kugelschreiber.

        VG

        Anja

      Hallo #blume

      ja, lass sie. Wenn sie die Stifthaltung selbst nicht stört, wird sie es sowieso nicht ändern. Egal, welchen Stift sie nutzt.

      Unabhängig davon spricht natürlich nichts gegen den Kauf eines weiteren Füllers, Rollerball, der ihr gefällt;-)

      #liebdrueck
      Sanne #sonne

    • Hallo,

      mein Sohn hatte Anfang der 5. auch noch dasselbe Problem. Die Haltung war sehr verkrampft, dadurch hat er auch viel langsamer geschrieben und das ging bei dem knappen Zeitlimit für Aufsätze gar nicht.

      Er ist dann vom Lamyfüller wieder zurück zum Stabilo Tintenroller Easystart und kann damit schnell und unverkrampft schreiben. Allerdings wird der Stabilo langsam zu klein für seine Hände und ich hab ihm nun wieder einen Füller gekauft, den Pelikan Twister.. Finde, der liegt sehr gut in der Hand und der kratzt nicht so wie andere Pelikanfüller.

      Bin gespannt....

      Ich würde einfach mal durchprobieren.

      Lg

      Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an. Lass sie machen, solange sie selber sich nicht beschwert. Nichts ist nerviger, als seine eigene funktionierende Stifthaltung zu haben und ständig von anderen Leuten zu hören, dass man die ändern muss, weil sie ja falsch und unbequem und verkrampft ist. Ständig musste ich mich bemühen, den Stift richtig zu halten und ständig tat mir beim schreiben die Hand weh. Komischerweise nur dann, wenn ich den Stift "richtig" gehalten habe, statt so wie es für mich funktionierte, nur das wollte dann nie jemand hören. Meine Schulzeit war ein ständiges Theater um richtige und falsche Stifthaltung, das zwar mit jeder höheren Klasse weniger wurde, aber nie ganz aufhörte.

      Also, wie gesagt, lass sie machen. Wenn man in den höheren Klassen viel schreibt, tut einem so oder so die Hand weh. Für den Fall ist ein Knautschball super, um die Hand mal ein wenig zu massieren. Das hilft viel mehr, als nerviges rumdoktorn an der Stifthaltung.

      Lg Leonora07

      Hallo,

      habt ihr ein gutes Schreibwarengeschäft, die die Schrifthaltung beurteilen, gute Empfehlungen geben können und idealerweise noch gut mit Kindern reden können? Manchmal sind auch die Kinderärzte recht fit. Ansonsten würde ich ein, zwei Stunden bei einem Ergotherapeuten nehmen, Schreibtraining. Fehler erkennen, passenden Stift herausfinden und richtige Schreibhaltung einüben. Wenn sich in vier Jahren Grundschule und vorangegangener Kindergartenzeit noch keine richtige Stifthaltung von alleine entwickelt hat, dann würde ich nicht noch länger warten.

      LG

      Hallo,
      klagt deine Tochter denn selbst über Schmerzen in der Hand nachdem sie etwas länger geschrieben hat?

      Der richtige Stift ist schon wichtig.
      Ich würde mit ihr in den Schreibwarenladen gehen und mit ihr zusammen einen anderen Stift aussuchen.
      Gruß

      (11) 18.08.17 - 16:35

      meine tochter hält den stift auch oft mit dem daumen oben. ich finde es total unpraktisch, aber es gibt genug erwachsene, die ihren stift noch so halten. wir haben zahlreiche stifte durch, besserung habe ich bei keinem gesehen. egal was die für rillen und ergonomische form haben, irgendwie schafft sie es trotzdem immer den daumen oben drauf zu legen. anscheinend findet sie das gemütlich. mit den schreiblernstiften hatte sie immer nur noch sauigere finger, weil sie den daumen so weit nach vorne rücken musste, um ihn auf die mitte zu legen. also schreibt sie mit einem normalen lami und der daumen ist halt manchmal blau, wenn sie abrutscht.

      am wichtigsten ist eh, dass der stift nach meinung deiner tochter gut in der hand liegt. das ist ja bei jedem je nach haltung sehr unterschiedlich, aber immernoch die beste art, krampf vorzubeugen.

      lg

      Hallo,

      wenn sie das nicht stört, würde ich gar nichts machen.

      Ich schreibe wahrscheinlich genau wie deine Tochter, seit Jahrzehnten - keine Probleme. Meine Kinder übrigens auch...vermutlich bei mir abgeguckt oder so!
      VG Motzkuh

      Hallo,

      erst einmal herzlichen Glückwunsch. Deine Tochter hat großes Glück, dass sie quasi mit allen schreiben darf, was es gibt. Bei uns an der Schule ist es nicht so.

      Mein Sohn (autistisch) hatte die verkrampfteste Hand, die ich kenne. Wir hätten nie gedacht, dass er überhaupt mal richtig schreiben kann. Heute hat er eine sehr schöne Schrift und schreibt auch richtig schnell. Das ist alles eine reine Übungssache, je mehr desto besser. Dabei ist der Stift nicht so entscheidend. Wir haben früher alles ausprobiert.

      LG

      Carola

      Üben hilft, in dem Alter kann man doch wunderbar beginnen Tagebuch zu führen. Da schreibt und ÜBT sie jeden Tag, und das dann mit Freude.

      Ich halte heute noch nach über 45 Jahren die Stifte an der Mine, habe mit über 50 noch einen Tintenfinger, wenn ich mal mit Füller schreibe.
      Mit dieser Stifthaltung habe ich nicht nur seitenlange Klassenarbeiten, sondern auch die Abiturprüfungen und jeweils die Abschlussprüfungen in 2 Ausbildungen geschrieben. Klar hat mir die Hand weh, aber wie hier schon geschrieben wurde, das ist doch normal; auch wenn man den Stift "normal" und entspannt hält.

      Vielleicht beim Osteopathen klären ob Blockaden vorliegen?!

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