Einschulung :-) Fragen- Ablauf- Sorgen-Rat

    • (1) 20.08.17 - 18:29

      Hallo Zusammen,

      meine Tochter wird bald eingeschult, nun sind es nur noch 11 Tage bis dahin- die Zeit verfliegt!!!

      Wir sind nach Deutschland gekommen da war ich 7 und ging in die zweite Klasse. Damals haben meine Eltern mich in der Schule nicht unterstützen können und ich musste zusehen, wie ich klar komme (mangelnde deutsch Kenntnisse). So weiß ich bis heute nicht, wie das ein oder andere Abläuft, und ich muss sagen, ich traue mich kaum, solche Sachen zu fragen, wie das Bezahlen der Milch abläuft, einfach, weil meine Mitmenschen sich selber an sowas erinnern und mich dann mit Augen angucken, als leide ich an Gedächnisschwund oder so. Jedenfalls hoffe ich hier auf eure Erfahrungen und Ratschläge. Wenn es nicht klappt, dann werde ich natürlich meinen Mund aufkriegen :-)

      Ich weiß nicht, wie die ersten Wochen nach der Einschulung so ablaufen. Der Ablauf am Tag der Einschulung ist mir klar, aber was ist danach?

      Könnt ihr mir bitte eure Erfahrungen mitteilen?

      Dass die Schulen unterschiedlich sind und unterschiedlich mit der einen oder anderen Regelung umgehen, ist mir klar, aber ich würde dennoch gerne wissen, wie es so ablaufen kann :-)

      In den ersten Tagen nach der Einschulung, habt ihr eure Kinder zur KLasse begleitet, oder schon vor dem Schulhof euch verabschiedet?

      Habt ihr gleich komplett alle Materialien in die Schule gebracht oder nach und nach?

      Vieles soll wohl in der Schule verbleiben.

      Wann ist die Frühstückspause? Ist das die große Pause nach den ersten zwei Stunden?

      Habt ihr euren Kindern auch Wechselklamotten mitgegeben? Ich bin früher regelmässig nass nach Hause gekommen, weil wir im Regen in den Pausen blödsinn gemacht haben #schein

      Und nun zu meinen Sorgen:

      Meine Tochter wirkt auf andere sehr selbstbewusst aber eigentlich ist sie sehr sensibel.

      Ich schreibe seit einigen Monaten an meiner Masterarbeit und werde auch nicht vor Oktober fertig. Wir haben sie an der OGS angemeldet, weil ich nicht weiß, wie sich die Suche nach einer Arbeit gestalten wird und wir uns somit alle Möglichkeiten offen lassen möchten. ABER.... eigentlich bin ich als Mutter mit der OGS Sache garnicht glücklich. Bei uns ist das System, dass sie entweder 5 Tage die Woche bis min 15 Uhr dahin geht oder garnicht. Das System finde ich gut aus pädagogischer Sicht, aber ob meine Tochter so viel Veränderung auf einmal gut verdaut bekommt? macht mir Sorgen :-(
      Als ich ihr sagte, dass sie am ersten richtigen Schultag mit anderen Kindern von einer Frau (uns wurden die Namen und Klassenleherer nocht garnicht mitgeteilt) abgeholt wird, und zur OGS gebracht wird, und dass sie dann immer nach Schulschluss selber zur OGS gehen soll, hat sie schon große Augen gemacht und meinte, ob das wirklich sein muss - oje- ich sage ihr immer wieder, wenn sie zuhört und nachfragt, wenn sie was nicht verstanden hat, dann wird sie alles schaffen, dass die Lehrer sehr nett sind und verstehen, dass sie vieles neu kennen lernen müssen- aber im Herzen steht mir die OGS quer- es ist halt kein Wunschkonzert, und ist auch so in Ordnung, nur wir kann ich sie darauf vorbereiten, mental stark das alles durchzustehen--- ich habe Angst, dass je mehr ich mit ihr darüber rede, desto nervöser wird sie. Andererseit denke ich mir, ich bin damals auch alleine klar gekommen( Ohne meine Eltern in der Schule meine ich).

      Nun, wie habt ihr die Einschulung mit euren sensiblen Kindern angesprochen?

      Sie freut sich schon sehr drauf, und die OGS ist ansich eine wunderbare möglichkeit sowohl für arbeitende Eltern als auch für Kinder mit der Möglichkeit der Besuche an AGs. Nun ja- alles wäre halb so schlimm, wenn sie nicht als einzige aus ihren Freundeskreis in die OGS soll. Sprich, ihre Freundin wird nach Schulschluss nach Hause dürfen und meine muss noch da bleiben. Wie soll ich sie da am besten vorbereiten?

      oh je.... viel Text.... im Kopf ist alles am Kreisen...

      Hoffe sehr auf ein paar Erfahrugsberichte :-)

      Liebe Grüsse

      • (2) 20.08.17 - 18:42

        Hallo,

        Ich denke du machst dir die gleichen Gedanken Sie jede Mutter, die das erste Kind einschulen lässt.
        Das liegt ja bei den meisten viele Jahre zurück und meist ist es auch nicht die gleiche Schule und wenn dann sicher unter anderer Leitung und mit anderen Gepflogenheiten.

        Also sorge dich nicht sondern frage dort wo du die richtigen Antworten kriegst zu pausenzeiten, kosten für Imbiss oder Milch usw: beim ersten Elternabend.

        Und alle Eltern die nix fragen, haben entweder schon vorher die Lehrer gelöchert oder bereits ein älteres Kind :-)

        Ich bin während meiner Schulzeit mehrfach umgezogen und du kannst mir eines glauben: in jeder einzelnen Schule war es anders. :-)

        Trotzdem schreibe ich dir gerne, wie die Dinge an der Schule sind, in der ich mein Kind eingeschult habe.
        Uns wurde gesagt, dass die Begleitung zur Klasse nicht gewünscht ist. Für meinen Sohn war das auch kein Problem, er ging am ersten Tag nach der Einschulung schon allein rein.
        Bei Kindern, die zu Anfang noch nicht so selbstbewusst waren, gab es eine "Schonfrist". Die Eltern gingen eine Weile mit, das gab sich dann mit der Zeit.

        Bei uns war es so geregelt, dass wir Montags vor der Einschulung (Di) die Materialien alle in die neue Klasse brachten und schon mal einräumten.
        Wir bekamen kurz vor Beginn einen Elternbrief per Post, darin wurde das angegeben.
        Frühstückspause ist wohl immer der ersten Teil der großen Pause. Die Kinder essen drinnen am Tisch und gehen danach noch raus.
        Zeiten kenne ich nicht genau, da es im ersten Schuljahr keinen Stundenplan gab.

        Bei uns keine Wechselklamotten.

        Von der Ganztagsschule habe ich bei meinem Sohn erst mal abgesehen, da er sehr bewegungsfreudig ist und sowieso nicht so recht hin wollte/ will. Er wird um 12 Uhr geholt, daher kann ich dazu nicht viel sagen.
        Ich würde ihr sagen, dass die Schule bis xy Uhr für sie geht und einfach hoffen, dass sie klar kommt. Jeden Tag erneut erwähnen würde ich es nicht.

        Mein Kleiner kannte nur ein Kind in der neuen Klasse, 2 andere vom Sehen aus dem Kiga. Ein Freund kam nicht in seine Klasse.
        Am ersten Tag kam er mit einem Jungen gemeinsam raus und seit dem sind die beiden beste Freunde. Das kann sehr schnell gehen.
        Also Kopf hoch und nur Mut.

        Also, ich bin in D geboren und zur Schule gegangen, dennoch hat sich in 35 Jahren was verändert ;-)
        Mach dir keinen Kopf, ich versuche deine Fragen zu beantworten.

        Mein Jüngster ist ab der 2. Woche alleine gegangen, aber viele Eltern bringen ihre Kinder auch jetzt noch (2. Klasse). Auf dem Schulhof sind Eltern, außer in den ersten Wochen, nicht gerne gesehen.
        Ich habe meinem Sohn eine große Tüte mit allen Materialien mitgegeben.
        Frühstückspause ist nach 2 Schulstunden, Wechselsachen sind hier nicht üblich--nur Hausschuhe.
        Hier ist es auch so, dass min. bis 15 Uhr OGS ist an allen 5 Tagen. Ich war bei meinem Großen damit auch nicht glücklich, da ich nur an 3 Tagen gearbeitet habe...ABER mein Großer hat die OGS geliebt!!

        Hier ist es so, dass mein Jüngster und sein Freund die Einzigen sind, die NICHT in die OGS gehen--das hat meinen Sohn anfangs echt betrübt, da viele Freunde quasi nicht verfügbar waren.
        Hier wird echt viel Rücksicht auf die Kinder genommen, die ersten Wochen wurden die Kinder zur OGS abgeholt, aber es war auch in einem andeen Gebäude.

        Denk daran, dass dein Kind deine Unsicherheit, Nervosität und Angst spüren kann, besonders wenn es sensibel ist. Versuche also bitte dich zu beherrschen und Zuversicht zu verbreiten! Das wird schon, schaffen alle Kinder ;-)

      • Hallo!
        Du hast ja schon richtig erkannt: in jeder Schule läuft es anders!

        Aber trotzdem schreib ich dir wie es bei uns war.
        Erster Tag richtiger Schultag:
        Wir haben alle Materialien mitgenommen, d. h. ich habe meinen Sohn + Material bis in den Klassenraum gebracht.
        Ab dem zweiten Tag ist er ab dem Schultor “allein“ gegangen.
        Zum Rest:
        Mach dir keine Sorgen! Das wird schon laufen! Und wenn nicht, gibt es immer eine Lösung.

        Ich habe mit meinem Sohn gar nicht groß über das Thema Einschulung gesprochen. Um so weniger drüber gesprochen wird, umso normaler ist das.

        Und: Freundschaften verändern sich meist mit der Einschulung sowieso.

        Alles Gute für dein fast Schulkind!

        LG #winke

        (6) 20.08.17 - 21:36

        Vielen lieben Dank euch für eure lieben Antworten #herzlich#blume

        Neben den ganzen Sorgen und Unsicherheiten freue ich mich mit ihr sehr auf die kommende Zeit- das vermittele ich ihr ebenfalls so gut ich kann #schein

        Liebe Grüße

      • (7) 21.08.17 - 07:50

        es wird bestimmt noch andere eltern geben, die nicht in deutschland eingeschult wurden und die anderen eltern wissen auch nicht mehr, als du, wenn sie nicht ein älteres geschwisterkind an der gleichen schule haben.

        also keine sorge: fragen ist immer ok, wenn du dir bei irgendeinem ablauf nicht sicher bist.

        normalerweise gibt es ja recht zügig nach der einschulung einen elternabend. da solltet ihr relevante infos zu den abläufen bekommen und du solltest ruhig fragen stellen. oft freuen sich die lehrer sogar, wenn jemand sich traut dinge zu fragen, denn am anfang sind alle eltern unsicher und wollen nicht 'dumme' fragen zu stellen, weil sie nicht nerven wollen und gehen genauso unsicher wieder heim, wie sie hingingen.

        wenn dir im laufe der ersten wochen etwas nicht ganz schlüssig vorkommt, dann kannst du dich auch an den elternsprecher wenden, wenn du nicht bei allem zum lehrer gehen willst. ich war 1. und 2. klasse bei meiner großen elternsprecherin und manch eltern haben sich geniert, zur lehrerin zu gehen, also haben sie mich gefragt und ich habe es mit der klassenlehrerin geklärt. meisstens war es dann so, dass nur einer gefragt hatte, aber alle anderen genauso verwirrt waren und sich nur nicht getraut haben zu fragen :)

        das wird schon klappen :) wie deine tochter auf die neue schule und die gts reagiert, kannst du nur auf dich zukommen lassen. manche kinder sind im kiga total die draufgänger und dann in der schule auf einmal total überwältigt, andere wirken super sensibel und blühen in der schule voll auf. meine kleine z.b. ist total neidisch auf die gts kinder, weil die da alle echt gerne hingehen und sie nach hause gehen 'muss'.

        lg

        Hallo,
        du hast ja schon einige Antworten bekommen, daher schreibe ich etwas anderes:
        Entspann dich!! Alles wird gut! Ich glaube, du machst dir zu viele Gedanken und Sorgen, da du es früher schwer hattest.
        Versuche dir deine Sorgen nicht anmerken zu lassen, sonst verunsicherst du deine Tochter und sie geht vielleicht zu Beginn nicht mit Freude in die Schule! Kinder sehen das eigentlich meistens viel entspannter und genau diese Einstellung ist richtig.

        Man kann viel beim Elternabend klären, es gibt Elternbriefe mit Infos der Lehrerin, den Stundenplan mit Erklärungen, die Kinder bekommen viel erklärt. Alles andere wirst du ganz von alleine beobachten können.

        Wechselklamotteb braucht man nicht, zumindest hier nicht.

        Liebe Grüße
        Nougat

        schade, dass Ihr den Namen der Lehrer noch nicht wisst.
        Bei uns gibt es sogar vor dem Schulanfang einen ElternAbend - da bekommt man haufenweise Papier, und Infos....

        Das wird bei euch auch so sein ... halt ein paar Tage später ...
        Keine Bange: Du wirst alle nötigen Papiere und Infos bekommen, auch wie was kassiert wird (Milchgeld) oder wie das abläuft mit der Ganztagesgruppe....

        Die Kinder sind nicht alleine .... die Lehrer machen sehr viel mit den Kindern udn gehen mit und bringen sie hier und da hin....

        und: DU musst gar nicht wissen, wann Pause ist, - oder wann gegessen wird. -- Das weiß die Lehrerin, wann sie es macht und das weiß dann auch Dein Kind.... --- loslassen ist schwer, - das weiss ich, ---- aber das ist eine große Lektion, die Du noch lernen musst....

        Du wirst sehr viel über Abläufe, Zeiten, usw.... nicht mehr wissen.... --- das wird in der Schule intern gemacht, geregelt, und mit der Lehrerin gemeinsam gemacht usw.... ---

        Mach dir nicht so einen Kopf: alles, was Du wissen musst, bekommst Du auch in Form von Zetteln oder am Elternabend gesagt... -- den Rest MUSST du tatsächlich auch gar nicht wissen....
        (also "müssen", im Sinne von, Du musst Dich drum kümmern oder es regeln .... natürlich ist es schön dies und das zu wissen, -- aber MÜSSEN musst DU vieles nicht mehr .... das weiß zukünftig Dein Kind alleine oder es wird von den Lehrern gesteuert....

        Bei uns gab es eine "Elternmappe" wo alle Infozettel für die Eltern eingeheftet wurden.
        Das lief ganz gut und man war immer auf dem neuesten Stand.

        Was die OGS betrifft, ich glaube schon, dass es viele Kinder aus ihrer Klasse gibt, die dort angemeldet sind. Die meisten Eltern arbeiten nun mal und haben nicht um12:00 Uhr Feierabend.

        Hallo,
        ich glaube alle Eltern, die ihr erstes Kind einschulen erleben den Moment wenn irgendjemand sagt: "Das ist immer so. Wusstest du das nicht?"

        Bei mir war es am Elternabend. Dort bekam jedes Kind eine Brotdose von den Stadtwerken & eine Sicherheitsweste für die dunkle Jahreszeit.
        Ich sagte beim auspacken zu meiner Nachbarin: "Hätte ich das gewusst. Ich habe schon eine Weste gekauft." Was kam: "Das ist jedes Jahr so." #augen

        Überwiegend bekommen wir Eltern ja alles in Kopie Schriftlich oder per Mail.
        So das, die meisten unglücklichen Situationen vermieden werden können.

        Ein Tipp:
        Schaue täglich in die Postmappe.
        Wenn Läusezettel verteilt werden, und dein Kind diesen am nächsten Tag nicht unterschrieben wieder mitbringt, sitzt es vor der Tür.
        Für einige Kinder ist das ganz peinlich und unangenehm.

        Das ist zwar nicht meinem Sohn, aber einem Freund von ihm in der zweiten Schulwoche passiert.

        Aber, ganz schnell hat man das System der Schule verstanden. Das wird alles schon, keine Sorge.
        Grüße

        • Du meine Güte! Was war denn das für ein Lehrer?! Wo gibt es sowas noch ?!
          Klar sollte man in die Postmappe schauen, weil sie wichtig ist, aber nicht aus Sorge um Bestrafung...

          • Hallo,
            laut der Lehrerin, sind das die Hygienevorschriften vom Gesundheitsamt.
            Das war am ersten Elternabend natürlich Thema.

            Wenn es einen Läusefall in der Schule gibt, müssen die Eltern unterschreiben, dass sie ihre Kinder kontrolliert haben.
            Ist dies nicht nachweisbar, wird das Kind von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

            Vielleicht können ja andere Lehrer hier im Forum diese Vorschrift bestätigen.
            Gruß
            PS: selbstverständlich ist die Postmappe auch für die Kommunikation wichtig.

      Erst mal würde ich Dich ermutigen, immer zu fragen, wenn Du Fragen hast.

      Den klugen Menschen erkennt man daran, dass er Fragen stellt, nicht daran, dass er schweigt.

      Auch für die Kinder bist Du ein wichtiges Vorbild. Wenn sich die Eltern schon nicht trauen, Fragen zu stellen, wie sollen es dann die Kinder immer schaffen?

      Was Milch angeht, kann ich Dir gar nicht helfen, bei uns gibt es so etwas gar nicht.

      Meine Erfahrung mit der Einschulung:

      Uns wurde beim 0. Elternabend (also vor der Einschulung) gesagt, von wann bis wann die Kinder in den Herbstferien Unterricht haben (bei uns 2. bis 5. Stunde).

      Außerdem hat jedes Kind vor der Einschulung einen Einzeltermin mit der Lehrerin zum Kennenlernen und Einräumen der Schulsachen. Nur was im Ranzen bleibt, kommt wieder mit nach Hause. Tuschkästen, Malblöcke, Knete etc. werden bei dem Einzeltreffen eingeräumt.

      Die Frühstückspause ist bei uns in der ersten Klasse jeweils direkt vor den großen Pausen. Die Lehrer beenden den Unterricht früher, damit die Kinder etwas essen und trinken und sich dann auf dem Pausenhof austoben gehen können, wenn es klingelt.

      Begleitet werden bei uns die Kinder nach der Einschulung nur bis zum Schultor. Den Weg zum Klassenzimmer kennen sie und gehen ihn alleine.

      Bei der Großen haben wir gar keine Wechselkleidung mitgegeben, die Lehrerin der Kleinen hat jetzt um einen Wechselschlüpfer für jedes Kind gebeten, weil sie wohl schon erlebt hat, dass sich ein Kind nicht getraut hat zu fragen, ob es zur Toilette darf und sich eingepullert hat. Bei uns bleibt das Sportzeug bis zum Wochenende in der Schule, notfalls wäre also da noch Kleidung vorhanden.

      Bei starkem Regen werden die Hofpausen abgeklingelt und die Kinder müssen im Gebäude bleiben. Pfützenspringen ist auf dem Schulgelände verboten.

      Meine Kinder sind nicht in der OGS, sondern in einer VHG mit Hort. Der Hort befindet sich im Schulgebäude und die Kinder werden vom Lehrer nach dem Unterricht übergeben.
      Ist also unkomplizierter als bei euch.

      Ich bin aber sicher, dass Deine Tochter das hinbekommen wird. Natürlich klingt das erst mal alles aufregend und manches sogar ein bißchen gruselig, aber es wird schnell Alltag werden.

      Die Namen und Fotos der Lehrerinnen und der Erzieherin hat meine Tochter in einer Begrüßungsmappe gefunden (gabs zum 0. Elternabend) neben den Schulregeln für Kinder, für Eltern und für Lehrer, einem Blatt, auf dem sie sich selbst vorstellen kann usw.

      Die Freundin meiner Tochter wird in der ersten Klasse auch noch nicht in den Hort gehen, weil deren Mama noch mit dem Baby zu Hause ist (Hortplatz gibts hier nur, wenn beide Elternteile arbeiten). Da machen wir uns aber wenig Sorgen, die Große hat da auch ganz schnell andere Spielpartner gefunden als noch wenige Kinder aus ihrer Klasse dabei waren. Das wird schon!

      Mach Dir mal keine Sorgen, Kinderfreundschaften entstehen innerhalb weniger Minuten und wechseln auch oft noch hin und her. Da hilft es am besten, entspannt zu bleiben und dem Kind zu signalisieren, dass man halt erst mal herausfinden muss, was am besten passt und womit man sich wohl fühlt und in der ersten Klasse noch nichts in Stein gemeißelt wird.
      Meiner Großen hats damals geholfen, dass ich ihr gesagt habe, dass alle anderen neuen Schüler/innen jetzt genauso aufgeregt und gespannt sind wie sie selbst. Und dass sich bestimmt jedes Kind freuen würde, wenn sie ihm ein Lächeln und ein Hallo schenkt.

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