an "Zahnspangen-Mamis" für oder gegen eine Spange und warum u. KIG Einstufung?

    • (1) 22.08.17 - 06:01

      Hallo!
      wir waren auf Anraten unseres Zahnarztes gestern beim Kieferorthopäden, der bei unserer Tochter innerh. 5 Min. sagte, (allerd. evtl. auch der Zahnarzt) sie bräuchte eine Spange, weil eine Seite Ihres Gebisses einen Kopfbiss mit ca. 3 mm??? hätte. Einstufung nur Kig 2, müßte ich selber zahlen, ca. 5000,-- + 6000 Euro..... Da fiel mir erstmal mein "Gebiss" nach unten.
      Wir hatten eigentlich gehofft, dass gar nichts fehlt, sie hat überhaupt keine Beschwerden uns wäre noch nichts aufgefallen.
      Wie habt ihr entschieden in einen ähnlichen Fall? Sie ist jetzt 11 Jahre, wird bald 12 und natürlich wollen wir ihr gesunde Zähne ermöglichen, aber von null auf hundert waren wir nicht gefasst. Wie ist/war das bei Euch? Nochmal zu einem weiteren Arzt (der war sehr unsympathisch....) evtl. wegen anderer Einstufung, hat man da eine Chance? Denn meiner Meinung nach war mir der einfach zu schnell....
      Danke für Eure Berichte und evtl. noch schöne Ferie!!
      fannylein#winke#winke

      • (2) 22.08.17 - 07:31

        Hallo,

        gegen eine 2. Meinung spricht doch nichts. Vermutlich würde ich einen weiteren Kieferorthopäden aufsuchen, besonders, wenn der 1. so unsympathisch war. So eine KFO-Behandlung ist ja auch langwierig und man muss immer wieder hin.

        Meine Tochter (13) hat auch eine (lose) Spange bekommen, obwohl wir als Laien auch keine Fehlstellung gesehen haben und sie keinerlei Beschwerden hatte.

        Viele Grüße
        H.

        (3) 22.08.17 - 08:01

        [Ich kenne mich mit dem Thema nciht so richtig aus. ]

        Möchte aber zu denken geben, dass ein Kieferorthopäde ja nicht si richtig unabhängig ist. Wenn du hingehst und man fragt "Braucht das Kind eine Zahnspange?", dann wäre der ja blöd er sagt nein. Dann verdient der ja nix. Der wird euch sicher auch sagen, dass die böse böse Krankenkasse dass nicht bezahlt, es aber gaaaaaanz dringend notwendig ist, man will ja nciht, dass das Kind später böse ist man hat das nicht gemacht.

        Ic hwürde auf jeden Fall noch mindestens eine 2. oder sogar 3. Meinung einholen. Bei so viel Geld... Und vielleicht noch mal schlau machen, bei der Kasse nachfragen, etc.

        Und das vielleicht in einer anderen Stadt, so dass man sicher sien kann, dass man sich da nicht die Patienten hin- und herschiebt.

        (4) 22.08.17 - 08:09

        Ich würde mir da auch mind. eine Zweitmeinung holen. Ich hatte als Kind eine lose Klammer und das heißt, dass Metall auf Zahnschmelz scheuert, der verabschiedet sich dann und das ist die Einflugschneise für Karies. Alle meine Backenzähne sind überkront.

        Mein Kiefer ist zu klein für ein Erwachsenengebiss, mir fehlen glaub ich 8 Zähne, aber es ist trotzdem eng. Will sagen: es musste was gemacht werden, aber ich weiß nicht, ob die Klammer in der Form das sinnvollste war...

      • Hi,

        Ich habe damals im selben Alter eine lose Zahnspange bekommen wegen starkem Überbisses und zu wenig Platz im Kiefer... habe dieses olle Ding jahrelang getragen - ohne Erfolg, der Arzt wollte mir keine feste Zahnspange geben. Meine Fehlstellung war wirklich gut sichtbar;)

        Das Ergebnis war dann, dass ich mit über zwanzig doch jahrelang mit einer festen Spange herumgelaufen bin, das hätte ich mir ersparen können, wenn ich sie gleich in der Schulzeit bekommen hätte! Das Ergebnis ist übrigens super, bereuen tu ich es nicht.

        Ich würde unbedingt eine zweit oder sogar dritte Meinung einholen! Wenn Deine Tochter keinerlei Beschwerden hat und die Zähne normal aussehen (meine waren wirklich schlimm), würde ich keine Spange empfehlen, aber das sollte besser der Experte klären.

        Lg Carol

        (6) 22.08.17 - 17:33

        Hi,
        es muß ja der Biss stimmen, nicht die Optik.

        Nicht alles ist behandlungswürdig, der einen hat mit der Fehlstellung Schmerzen, der andere nicht.

        Frag doch mal andere Eltern, zu welchem KFO sie gehen und lass Sie dort nochmal untersuchen. Der KFO sollte was können und auch sympathisch sein, ihr fahrt da paar Jahre hin.

        Mein Großer hat es nötig, es sollten bis zum nächsten Termin noch 3 Milchzähne ausfallen. Als der 2. dann ausfiel, rief ich an, März 2017, der Termin ist der 8.11. Mal gespannt, wie es mit ihm dann weitergeht.

        Gruß Claudia

      • Hallo!

        Bei einem Kopfbiss ist i.d.R. der Oberkiefer zu schmal im Verhältnis zum Unterkiefer. Folge eines Kopfbisses sind dann später meist verstärkt abgenutzte Zähne, von daher macht die Behandlung eines Kopfbisses durchaus Sinn. Die Krankenkassen haben aber vor gut 15 Jahren den Behandlungsbedarf geregelt (vorher konnte der Kieferorthopäde quasi nach eigenem Gutdünken entscheiden, was Behandlungsbedürftig ist). Ziel war damals natürlich die Kosten zu senken...
        Unter anderem wurde damals geregelt, dass nur ein richtiger Kreuzbiss, nicht aber ein Kopfbiss als behandlungsbedürftig eingestuft wurde. Ein Kopfbiss entspricht der Indikationsgruppe K2, ein Kreuzbiss K3 bzw. sogar K4. Bezahlt wird von der GKV alles ab Grad 3.
        Es gibt natürlich noch einige andere Indikationsgruppen, da muss der Kieferorthopäde immer schauen, was am schlimmsten ist - der schlimmste Befund zählt.

        Und nun mein Rat: Eine 2. Meinung kann natürlich nie schaden, aber vermutlich wird da nicht viel bei heraus kommen (außer vielleicht ein anderer Preis). Hat denn Deine Tochter schon alle bleibenden Zähne oder sind noch Milchzähne im Mund? Wenn der Zahnwechsel noch nicht abgeschlossen ist, empfehle ich abzuwarten, evt. kommt doch noch ein Zahn so ungünstig, dass die Behandlungskosten von der KK übernommen werden. Aber selbst dann ist es mittlerweile bei fast allen Kieferorthopäden der Fall, dass man bei einer festen Zahnspange private Zuzahlungen leisten sollte, um eine optimale Behandlung zu bekommen. Ich denke aber auch, dass bei einem einseitigen Kopfbiss - wenn nicht noch andere Fehlstellungen vorliegen - eine herausnehmbare Behandlung zu einem guten Ergebnis führen kann.

        LG

        Hallo, unsere Tochter (9,5) hat bereits die 2. lose Spange...
        Die erste war um ihren Oberkiefer zu "verbreitern" und nun die zweite soll ihren Unterkiefer weiter nach vorne holen...
        Danach gibt es dann die 3. lose Spange (nur für die Nacht) und dann wenn der Zahnwechsel komplett abgeschlossen ist dann bekommt sie noch eine feste Spange.
        Sie wurde in KIG 5 eingestuft und so hält sich unser Eigenanteil echt in Grenzen, am Ende sollen es ca. 1500,-€ sein...wenn sie Extrawünsche nachher bei den Brackets hat, diese müssen wir natürlich selbst bezahlen ;-)

        Lg

        (9) 22.08.17 - 22:28

        Meine Tochter war auch 1x beim KO. Der sagte, ab 5 mm wird es gezahlt, also sollten wir 6 mo später nochmal hin, da waren es 5mm.

        Gemacht haben wir bisher allerdings nichts, weil meine Tochter autistisch ist und wir noch nicht sicher sind, ob es nicht in einer Katastrophe endet.

        Meine persönliche Meinung ist allerdings: wenn es nicht "so schlimm" ist, dass die Kk es zahlt, muss es nicht sein.

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