Medikamente auf Klassenfahrt

    • (1) 08.09.17 - 10:47

      Hallo zusammen!

      Gestern war Elternabend (4. Klasse) und es wurde auch über die Klassenfahrt gesprochen. Die Lehrerin sagte, dass wenn ein Kind Medikamente nehmen muss, sie diese in ihrem Zimmer verschlossen aufbewahrt und das Kind zu den angegeben Zeiten diese dann bekommt.
      Tatsächlich ist es nun so, dass der beste Freund meines Sohnes aufgrund einer Nierenerkrankung täglich 6-8 Tabletten muss. Er kann sie aber nicht gut schlucken und nimmt sie deshalb immer mit einen Löffel Fruchtzwerg.
      So, nun die Frage: Wo bewahrt man die Fruchtzwerge am besten auf?
      Die Mutter wird ihrem Sohn die Fruchtzwerge mitgeben. Da die Fahrt zur Jugendherberge weniger als 1 Stunde ist, können sie evtl.in eine kleine Kühltasche. Aber auf den Zimmern gibt es keinen Kühlschrank, auch nicht im Zimmer der Lehrer. Natürlich gibt es dort eine Küche, aber dort dürfen wohl keine "fremden" Lebensmittel gelagert werden (wobei die Lehrerin sagte, sie wird dort nochmal eindringlich nachfragen).
      Jetzt dachte ich schon an so einen kleinen transportablen Kühlschrank den der Junge sich aufs Zimmer stellen kann.
      Aber vielleicht fällt noch jemandem was anderes ein. Es handelt sich um drei Tage.

      #danke

      • (2) 08.09.17 - 10:55

        "Lehrerin sagte, dass wenn ein Kind Medikamente nehmen muss, sie diese in ihrem Zimmer verschlossen aufbewahrt und das Kind zu den angegeben Zeiten diese dann bekommt."

        Hallo,

        darf sie denn die Medis überhaupt geben ?
        Wir hatten den Fall aktuell für die Klassenfahrt unseres Sohnes (6. Klasse), aber nicht uns betreffend.
        Ganz klare Aussage der Lehrkräfte: "Wir dürfen keine Medis verwalten oder verabreichen, auch nicht mit Zettel von den Eltern" So die Vorgabe vom Ministerium, Bundesland ist NRW

        LG
        Tanja

        • (3) 08.09.17 - 11:18

          Hallo!

          Auch in NRW dürfen Lehrer chronisch kranke Kinder bei der Medikamenteneinnahme unterstützen, es muss nur eine entsprechende Vereinbarung getroffen werden. Zufällig habe ich gleich als erstes beim Googlen ein entsprechendes Dokument vom Kultusministerium NRW gefunden:
          https://www.gew-nrw.de/fileadmin/user_upload/Themen_Wissen_PDFs/Arbeit_PDFs/Schulrecht_PDFs/MSW-Handreichung-zur-Medikamentengabe-komplett.pdf
          "Im Interesse der Schülerinnen und Schüler können Lehrkräfte solche Tätigkeiten unter bestimmten Voraussetzungen jedoch freiwillig übernehmen."

          "8.1. Erinnerung, Dosierung, Medikamentengabe
          Schülerinnen und Schüler, die nicht selbstständig in der Lage sind,
          a) die Einnahmezeiten für ein Medikament gemäß den ärztlichen Vorgaben einzuhalten oder
          b) die Dosierung für ein Medikament gemäß den ärztlichen Vorgaben vorzunehmen oder
          c) die Einnahme eines Medikamentes gemäß den ärztlichen Vorgaben vorzunehmen
          können von Lehrkräften durch Erinnerung oder bei der Dosierung oder Einnahme unterstützt werden."

          "10.1. Ermöglichung einer Teilnahme
          Klassenfahrten und Schulausflüge sind sonstige verbindliche Schulveranstaltungen im Sinne des § 43 Absatz 1 Satz 1 SchulG, für die Teilnahmeverpflichtung besteht. Auf Schülerinnen und Schüler insbesondere mit chronischen Erkrankungen ist bei der Gestaltung Rücksicht zu nehmen, damit auch ihnen die Teilnahme möglich und
          zumutbar ist. Die besondere Betreuungs- und Aufsichtssituation bei Klassenfahrten und Schulausflügen ist zu berücksichtigen. Nur im Ausnahmefall soll auf eine Befreiung gemäß §43 Absatz 4 Satz 1 Alt. 2 SchulG zurückgegriffen werden."

          Da hat sich Eure Schule schön rausgeredet, weil sie den Aufwand und das (im Grunde nicht vorhandene) Risiko scheut, aber erlaubt und auf Klassenfahrten sogar gewollt ist eine Medikamentengabe und -verwaltung durch die Lehrer. Das ist im Grunde wie mit dem Pflaster kleben im Kindergarten. Manche KiTas sagen, es wäre nicht erlaubt, was aber so nicht ganz richtig ist. Ein Pflaster zu kleben zählt zu ganz normalen Ersthelfermaßnahmen. Jeder Wildfremde darf als Ersthelfer ein Pflaster auf eine Wunde kleben, wenn es erforderlich ist, warum sollte das eine Erzieherin nicht dürfen? Abgesehen davon: Warum ist Pflaster Kleben in einigen KiTas erlaubt, während es in anderen KiTas verboten ist? Ein offizielles Verbot gibt es ja anscheinend nicht, da würden sich nicht so viele KiTas drüber weg setzen.

          Abgesehen davon: Findest du es wirklich richtig, ein Kind von ALLEN Klassenfahrten und längeren Schulausflügen (betrifft ja vermutlich auch Tagesausflüge) auszuschließen, nur weil es auf Medikamente angewiesen ist? Ich nicht! Wenn ich Mutter des betroffenen Jungen gewesen wäre, hätte ich die Teilnahme für meinen Sohn erwirkt!

          LG

          • (4) 08.09.17 - 11:27

            "Im Interesse der Schülerinnen und Schüler können Lehrkräfte solche Tätigkeiten unter bestimmten Voraussetzungen jedoch FREIWILLIG übernehmen." "

            Unsere Schule hat sich eben, aus Erfahrung, dagegen entschieden.

            Eine Möglichkeit wäre, das ein Elternteil mitfährt, auf eigene Kosten. Das war in dem Fall bei uns dann nicht nötig, da es keine chronische Krankheit ist und das Medikament (Asthmaspray) durch das Kind selbst genommen werden kann. Lediglich die Kontrolle ob das Spray dabei ist bei den Ausflügen war nötig und wurde selbstverständlich durchgeführt.

            • (5) 08.09.17 - 12:30

              "Auf Schülerinnen und Schüler insbesondere mit chronischen Erkrankungen ist bei der Gestaltung Rücksicht zu nehmen, damit auch ihnen die Teilnahme möglich und
              zumutbar ist. Die besondere Betreuungs- und Aufsichtssituation bei Klassenfahrten und Schulausflügen ist zu berücksichtigen. Nur im Ausnahmefall soll auf eine Befreiung gemäß §43 Absatz 4 Satz 1 Alt. 2 SchulG zurückgegriffen werden."

              Die Möglichkeit, dass ein Elternteil mitfährt, halte ich nicht wirklich für optimal, das kann wieder nicht jede Familie leisten. Viele Familien müssen sich schon krumm machen, um die Betreuung der Kinder in den Ferien hinzubekommen, wenn dann noch Klassenfahrten hinzu kommen, stürzt das Ferienbetreuungsmodell unter Umständen in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

              Und ich frage mich wirklich, was für Erfahrungen Eure Schule da gemacht hat.
              In dem hier geschilderten Fall geht es ja im Grunde nur darum, dass die Medikamente von der Lehrkraft gelagert und dem Schüler ausgehändigt werden sollen. Im Grunde geht es hier doch darum, dass Mitschüler die Medikamente nicht einehmen, verstecken oder vernichten können. Ansonst denke ich, dass ein 4.Klässler seine Medikamente selbstständig einnehmen kann, man kann sie ja in einer Medibox schon vorbereiten (oder in der Apotheke blistern lassen).

              Abgesehen davon stellst du in deiner ersten Antwort die Rechtmäßigkeit von Medikamentengaben durch Lehrkräfte in Frage, und die ist definitiv gegeben. Wenn sich eine Schule - aus welchen Gründen auch immer - dagegen entscheidet, steht das auf einem anderen Blatt. Wie gesagt: Ich würde alles tun, um meinem Kind die Teilnahme an der Klassenfahrt zu ermöglichen, auch wenn sich die Schule querstellt.

              LG

              • Hallo!

                ja auf "Erfahrungen" berufen sich Schulen gerne um was nicht zu machen.
                Die Begründung ist letztlich egal, das Ergebnis zählt !
                Aber es kann durchaus möglich sein, dass eine Lehrerin die Medis verwechselt hat, wenn es mehrere Kinder versorgen musste ..... #schein

                LG, I.

            (7) 08.09.17 - 14:11

            Also werden bei euch Chronisch kranke Kinder ausgeschlossen?
            Das finde ich sehr unfair und von daher würde mein Kind diese Schule nciht besuchen.

        (8) 08.09.17 - 11:34

        Ich finde in dem Fall sind mal wieder die Eltern dafür zur Verantwortung zu ziehen. Ein Kleindkind, was seine Medizin nur so ein nimmt, ist vollkommen in Ordnung. Ein 4.-Klässler, der einen Fruchtzwerg dazu "braucht", das ist nich normal und die Leher haben das Dilemma an der Backe, was die Eltern des Jungen verbockt haben. Ich kenne auch 2 Kinder, die Medikamente wegen einer Niren-Schädigung nehmen müssen und die Kinder brauchen keinen Fruchtzwerg dazu, nicht als Kleinkind und nicht in Klasse 4 oder 8.
        Daß es für die Eltern zu Hause bequem ist, gut, aber daß sie nicht weiter denken, eben wie es ist, wenn das Kind mal auf Klassenfahrt geht, das ist traurig. Ich frage mich gerade, ob die Familie nie im Urlaub ist, denn da würde sich die Frage der Unterbringung des Fruchtzwerges ja erübrigen.

      Wie hättest du denn die Teilnahme erwirkt? Der Lehrer kann die Medikamentenvergabe verweigern und da kann man gar nichts tun, außer höflich bitten. Wenn er es nicht macht, Pech gehabt. Das Gesetz ist hier eindeutig. Lehrer kann, muss aber nicht.

(11) 08.09.17 - 11:01

Hallo,

das Kind hat eine Nierenerkrankung uns isst täglich 6-8 Fruchtzwerge? #kratz

Eiweißarme (bei einem Nierenschaden) und gesunde Ernährung ist sicher etwas anderes.

In der 4. Klasse sollte sie vielleicht mit Ihrem Sohn üben die Tabletten "anders" herunterzubekommen. Sie kann es mal mit Apfelmus versuchen. Der hält sich auch ohne Kühlung (kleine Gläschen). Oder einfach mit Wasser herunterschlucken.

Wieviele Tage fährt die Klasse denn?

Liebe Grüße Andrea

  • Er nimmt 6-8 Tabletten pro Tag - das bedeutet doch nicht unbedingt, dass er 6-8 × 1 Tablette nimmt! Es kann genausogut 2 x 3-4 Tabletten sein und zu jeder Einnahme 1/2 Fruchtzwerg, abgedeckt ist das im Kühlschrank kein Problem.
    Abgesehen davon, dass Fruchtzwerge Mist sind (und zuviel Eiweiß für die Nieren nicht gut), sollten die in geringer Menge nicht schaden.
    VG

(13) 08.09.17 - 11:13

Also ganz ehrlich, das Kind, 4. Klasse, wird wohl erklärt bekommen können, daß man diese Tabletten auch mit anderen Nahrungsmitteln einnehmen kann? Es muss in dem Alter dieser Fruchtzwerg sein? Es geht wirklich nichts Anderes? Das geht mir gerade nicht in den Kopf.

(14) 08.09.17 - 11:17

Statt Fruchtzwerg üben die Medis mit Obstmus zu nehmen und dem Kind ein paar dieser Fruchtquetsch-Tütchen mitgeben. Die halten auch ungekühlt und gibt es in diversen Geschmacksrichtungen

Natürlich dürfen Lehrer in solchen Fällen Medikamente verabreichen. Allerdings braucht es eine schriftliche Verordnung vom Arzt mit Medikamentenname, Wirkstoff, Stärke und wann es gegeben werden muss. Außerdem sollten die Medis von den Eltern fertig gemacht werden. Also nicht 3 Packungen Tabletten mitgeben sondern solche Tablettendosetts mitgeben wo die jeweiligen Medis für jede Gabe fertig drin sind.

(15) 08.09.17 - 11:22

Hallo!

Na hier kommen ja heute wieder hilfreiche Antworten #augen. Der eine stellt in Frage, dass eine Medikamentenverwahrung durch Lehrkräfte überhaupt zulässig ist, der nächste kritisiert den Verzehr von Fruchtzwergen...

Nun ja - jetzt zu deiner Frage:
Es gibt doch elektrische Kühlboxen, die halten gekühlte Lebensmittel / Getränke ausreichend kalt, und soviel ich weiß, gibt es da auch recht kleine Boxen.
https://www.amazon.de/oneConcept-Warmhaltebox-Abstellfl%C3%A4che-Stromversorgung-Kfz-Anschlusskabel/dp/B06Y1117FT/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1504862488&sr=8-4&keywords=mini+k%C3%BChlbox+strom

LG

  • (16) 08.09.17 - 12:51

    Danke, an so etwas in der Art hatte ich auch gedacht. Ich werde es ihr mal empfehlen.

    Und die anderen "hilfreichen" Beiträge werde ich wie gewohnt gekonnt ignorieren. ;-)

    #danke

(17) 08.09.17 - 11:33

HIm,
es gibt Kühltaschen, die kann man am Strom anschließen, sei es im Auto oder an der normalen Steckdose.
Die sind normal groß, da kann man einiges reinpacken.

LG
Lisa

(19) 08.09.17 - 11:35

Jugenherbergen / Schullandheime machen immer mit Absprache von Eltern oder Betreuern in konkreten Sonderfällen eine Ausnahme, zumindest sorgt die DJH dann als Alternative selbst für Fruchtzwerge oder Joghurts vor Ort.

(20) 08.09.17 - 11:39

Es gibt Fruchtzwerge auch im Quetschbeutel, laut Packung sollen die 8 Stunden ungekühlt auskommen.

lg

  • Nutzt bei einer mehrtägigen Klassenfahrt aber auch nicht viel - für die Fahr selbst wurde ja schon eine Kühltasche vorgesehen. Es geht um die Lagerung in der Jugendherberge, weil dort keine fremden Lebensmittel eingekühlt werden dürfen.

    LG

    • Hält sich aber länger, als "normale". Den ersten Tag kann man so auf jeden Fall überbrücken. Der dritte Tag ist meist nur halb, da sind die Kinder oft schon gegen Mittag wieder zu Hause. Bleibt also nur noch ein Tag, für den es eine Lösung zu finden gilt.
      Wann genau ist denn die Fahrt? Im Herbst könnte man evtl. Glück haben und die Dinger - falls vorhanden - auf einem Balkon lagern.
      In einer der letzten Jugendherbergen, in der ich war, wurden Medikamente problemlos im Herbergskühlschrank gelagert, nachfragen würde ich also einfach mal. Auch kann man oft ein Gemeinschaftszimmer dazumieten bei Klassenfahrten. Teilweise haben die dann auch wieder einen kleinen Kühlschrank.

(23) 08.09.17 - 11:56

Ich würde als Mutter direkt in der Jugendherberge selbst anrufen (nach dem Gespräch mit der Lehrerin) und fragen, ob die dort eine Lösung anbieten können. Mit etwas Kulanz kaufen die dem Jungen die Fruchtzwerge ein, dann sind sie auch nicht "fremd" und händigen sie ihm dann zu den Mahlzeiten aus.

Ansonsten eben auch nach einer Alternative suchen, wie bspw. Obstmus oder Pudding. Den kann die Küche ja sicher zur Verfügung stellen. Einen Kühlschrank für drei Tage kaufen.. naja also bitte, da wird es doch sicherlich noch eine andere Lösung geben. ;-)

(24) 08.09.17 - 12:06

Hallo
Warum muss es denn ausgerechnet Fruchtzwerge sein? In Jugendherberge gibt es doch meist irgendeinen Joghurt oder Quark.
Das kann man vorher fragen und schon ist die Sache ganz einfach gelöst.

LG

(25) 08.09.17 - 12:51

Hallo!

Was da abgeht ist echt gehässig!
Es gibt auch Medikamente die gekühlt aufbewahrt werden müssen und es ist immer ein Theater diese Kühlkette aufrecht zu halten. Für Insulin und für Wachstumshormone gibt es solche Lösungen, allerdings sind die nicht groß genug für eine 6er Packung Fruchtzwerge und auch nicht autark für 5 Tage.
Grundsätzlich ist es KEIN PROBLEM in einem Heim wo Kinderausflüge professionell veranstaltet werden, das mit der Heimleitung zu bereden, ggf. kann man Kühlakkus dort aufladen. Die haben nur grundsätzlich irgendwas dagegen, wenn Kinder mit Torten, Pudding und einem halben Schwein auftreten und die müssen das lagern und bei der ersten Salmonellenvergiftung ist dann die Heimleitung verantwortlich!

Und zu dem selbstgemachten Problem, dass Kind seine Medis nur mit Fruchtzwerge nimmt: Eine Therapie gilt als "nicht gut toleriert" vom Kind wenn es Schwierigkeiten (Würgereiz, Schluckbeschwerden, Ekel, etc.) bei der Medinahme gibt und das ist ein vollkommen valider Grund , dass der Arzt bspw. andere Darreichungsformen (auch teurere) wählt und die KKH bezahlt das anstandslos! Wenn also solche Schwierigkeiten mit der Einnahme von Fruchtzwerg behoben werden, dann sei Gott gedankt, dass es doch klappt!

Mein Kind kann seine Hartkapseln auch nicht schlucken und warum? Weil die oben aufschwimmen auf egal welcher Flüssigkeit (sie haben nämlich Luft drin). - Die bleiben dann am Gaumen kleben. Zum Glück kann er die "auspacken" und so nehmen, früher auf einem Löffel Brei/ Joghurt, jetzt direkt und nachgespült mit Milch. Und diesen Einnahmetipp gab es gratis von der Apotheke nach Überprüfung ob in der Hülle nicht auch Wirkstoffe enthalten sind.

Ich wette ihr stopft eurem Kind auch nicht eine Nurofen-Tablette quer rein, wenn es jedesmal sich übergibt, heult und um sich schlägt und ihr werdet auch zum leckeren Saft mit Erdbeere oder Orange greifen!

Zur Verordnung mit den Medis. Hart am Gesetz, ist eine Lehrerin nur zur Erstehilfeleistung verpflichtet, sie kann sich weigern ein Kind mit Medis zu versorgen, wenn es nicht in akuter Lebensgefahr ist! ICH persönlich will auch keine Lehrerin haben, die mein Kind nur gezwungenermaßen mit Medis versorgt und ggf. verunsichert.
Ich wäre auf die Lehrerin zugegangen und mit ihr 1:1 besprochen wo sie unterstützen will und kann und wo nicht.
ABER die Einleitung zur Besprechung der Klassenfahrt in der 4. Klasse war: "ICH nehme keine Medis mit, bewahre sie nicht auf und erinnere auch kein Kind an die Einnahme. Ich bin generell gegen alles was die Pharmaindustrie herstellt!" aber ganz widersinnig dazu wollte sie schon informiert werden über alle relevanten Diagnosen #klatsch
Damit war für uns die Sache auch erledigt und wir haben lange Zeit genug vor der Klassenfahrt trainiert, dass Kind die Medis bei sich trägt, verantwortlich damit umgeht (d.h. NIEMANDEM was sagt und auch nicht austeilt! ), sich daran erinnert sie zu nehmen. Und so hat es auch geklappt. Jedes Kind lernt auf einer Klassenfahrt was anderes .....

LG, I.

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