Mit 5 eingeschult, zu kindlich für weiterführende. Was kann ich tun?

    • (1) 16.09.17 - 13:13

      Also, meine Tochter wurde mit 5 eingeschult (hat am 11.September Geburtstag) und ist jetzt in der 4. Klasse.
      Wenn ich daran denke, dass sie in einem Jahr auf die weiterführende Schule geht wird mir etwas komisch.

      Ich sehe ja viele Kinder in ihrem Alter und finde schon, dass sie einfach viel kindlicher ist als die anderen. Der Altersunterschied ist bei manchen in der Klasse auch immens, aber bei denen die auch 9 sind merkt man schon einen Unterschied.

      Sie ist super in Mathe, Deutsch war bis jetzt immer ihr Schwachpunkt und ich denke da wird sie auch hinterher hängen vom Verständnis her.

      Es war einfach zu früh sie mit 5 einschulen zu lassen aber so wie ich von vielen gesagt bekommen habe, hatten wir ohnehin keine Wahl.

      Was kann man denn jetzt tun? Ich möchte sie noch ein Jahr weiter auf der Grundschule lassen, kann sie nicht am Ende der 4. die Klasse wiederholen? Muss man da irgendwo was beantragen?
      Auch wenn die Lehrerin sagt sie ist gut entwickelt, ich merke doch selbst dass sie mehr Kind ist als alle anderen im gleichen Alter und sich mehr mit jüngeren versteht.


      Sie geht in eine integrative Klasse (auch für Lernschwache) in NRW.

      • Hallo,

        ich würde das Problem lösen, wenn es auftritt.

        Ich kenne das Problem ... meine Tochter wurde auch mit 5 eingeschult und hatte gute (aber keine sehr guten) Leistungen in der Schule. Sie bekam damals knapp eine Gymnasialempfehlung - wir haben sie dann auf einer guten Realschule eingeschult, einfach auch, dass sie den G8 Stress mit 9 nicht voll abbekommt. Hat super geklappt. Sie macht dieses Jahr den Abschluss. Heute denke ich, wir waren vielleicht etwas übervorsichtig - sie hätte sich da durchgeboxt.

        Sozial war es mit der Pubertät mal etwas schwierig. Die anderen knutschten schon auf dem Schulhof während sie daheim noch spielte. Mit der Zeit hat sich das angeglichen. Es ist heute eher so, dass sie viel älter geschätzt wird - sie ist sehr reif.

        GLG
        Miss Mary

        Soweit ich weiß ist "Kindlichkeit" kein Grund für eine Klassenwiederholung. Wenn dem so wäre, wären wohl einige meiner Zehntklässler noch in der Grundschule. ;-)

        Lass Deine Tochter sein wie sie ist. Wenn es für sie nötig ist, wird sie die Kindlichkeit schon ablegen. Wenn die Lehrerin sagt, sie ist gut entwickelt, dann machst Du Dir wahrscheinlich völlig überflüssige Gedanken.

        Wir haben immer wieder Klassen in denen manche viel reifer und andere viel unreifer sind. Das macht überhaupt nichts. Es müssen nicht alle Menschen gleich sein. Die Kinder müssen lernen sich so zu nehmen wie sie sind.

      • Hallo.

        Nun, sie wird ja bei der Einschulung nicht soooo weit hinterher gewesen sein, sonst hättet ihr sie ja wohl zurück stellen lassen, oder?
        Drum sei es jetzt wie es sei.... Lass sie die 4. Klasse zu Ende machen und in einem Jahr seht ihr weiter.

        LG

        Im Enddefekt war sie ja ein MUSS Kind bei der Einschulung.
        Meine Tochter ist seit der erste Klasse bis jetzt 7.Klasse schon immer die kleinste und zierlichste, jetzt in der Pubertät hängt sie auch in der körperlichen Entwicklung hinterher.
        Schulische Leistung befand sie sich immer im ersten Drittel, seit der weiterführende sogar stets unter die ersten Drei.
        In der GS hatte sie auch in den Aufsätzen noch arg kindliche Ausdrucksweise, was meist eine 3 wurde...Gott sei Dank gleichte sie mit Grammatik und Rechtschreibung durch meist einer 1 auf eine 2 in Deutsch aus.
        Setz die mit deiner Lehrerin zusammen und frag sie, ob deine Sorgen gerechtfertigt sind, die kann es dir am Besten sagen.

        Meine große kam jetzt auch mit 9 aufs Gymnasium und die in der Klasse sind , wie schon in der Grundschule, ein Jahr älter, die meisten 11. Sie war ein muss-Kind und damals auch echt reif.

        Aber jetzt merkt man es manchmal an der Arbeitsmoral, dem standhalten von Druck.

        Das wird. Ändern kann man es eh nicht.

        • (10) 16.09.17 - 18:11

          Danke für eure Antworten. Verunsichere mich auch selbst etwas wenn ich manchmal denke, dass sie noch so "klein" ist und dann schon bald so viel leisten muss.

          Werde der Lehrerin meine Bedenken einfach auch äußern, aber denke es wird schon. Habe ja hier von mehreren gelesen dass es ähnlich ist/war.

          • Liebe Nani,

            nei euch ging es wahrscheinlich nach dem Datum. Bei uns war die kognitive Entwicklung das Ausschlaggebende. Und das ist einfach nur schrecklich. Man hat dann ein Kind, das eingeschult werden muss aber sozio-/emotional einfach boch ein Jahr bräuchte. Und dann eben - die erste Klasse idt pipifax aber ab der dritten müssen die Kids so viel leisten...

            Hätte mein Kind aufgrund eigener sportlicher Begabung die Schule nicht gewechselt, hätten wir über die Woederholung nachgedacht. Es ist aber so schwer, weil es in der Klasse beinahe den Primus spielt.#schock

            Ich dage mir eins: dann geht er für ein Jahr zum Austauschjahr nach Amerika. Da bei uns in weiter Ferne die Sportschule in Frage kommt, beruhige ich mich und sage: Ja, dann gleicht es sich aus. Weil da alle länger studieren#schwitz

            Aber bis dahin zu kommen#schwitz

            Ich sehe jetzt die Erstklässler und denke, warum können Sachen nicht einfsch sein. Dies können aber eher Sltern nachvollziehen, die wahrscheinlich in gleicher Situation sind. Diese Septemberkinder sind Babys.

            Liebe Grüße und viel Glück für die weitere S huljahre

      Hallo
      Meine Tochter ist jetzt mit noch 8 aufs Gymnasium gekommen. Sie war bis zum Janusr die einzige jüngste in ihrer Grundschulklasse. Versteif dich bitte nicht so auf das Alter, zum einen sind Menschen immer unterschiedlich, und es gibt auch Kinder die mit 12 noch sehr Kind sind & gerne spielen, dann habt ihr noch ein ganzes Jahr vor euch.
      Mit 9 darf deine Tochter doch sehr wohl noch Kind sein, verspielt sein UND Schule schließt sich doch nicht gegenseitig aus.
      Meine Tochter ist da ganz anders, während sie auch jetzt im Gymnasium Kinder in der Klasde hat die 2 Jahre älter sind und am liebsten über Monster High und was weiß ich was sinnieren. Ich finde weder das eine, noch das andere falsch.

      LG

      was findest du denn so kindlich ...wenn ihre Noten passen dann kannst du sie nicht wiederholen lassen da müsste das Klassenziel für nicht erfühlt werden sprich 4 und mindestens eine 5

      Nur damit ich es nicht falsch verstehe: Deine Tochter ist mit 5 Jahren eingeschult worden, aber dann eigentlich sofort 6 Jahre geworden? Also für NRW ganz regelgerecht eingeschult worden (Stichtag 30.9)???

      Wenn das so ist, dann würde ich mir eine Schule suchen, die jetzt zu deiner Tochter paßt. Kleine Gruppen, viel Unterstützung beim lernen etc. Diese Schulen gibt es auch in NRW und sicherlich auch bei dir. Das ist dann vielleicht nicht die Schule, die um die Ecke steht, sondern im Nchbarort?!
      Vielleicht ein kirchlicher Träger? Monterssori ? Strecke deine Fühler aus.

      Hallo,
      Ich habe meine Kinder (29.09) unter anderem deshalb zurückstellen lassen.
      Bei uns (Bayern) ist es nicht gern gesehen bzw. wird es gar nicht gemacht, dass man die Vierte wiederholt. Daher wuerde ich zum Halbjahr in die Dritte zurückstufen lassen.
      LG
      Delfinchen

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