Schwierige Situation mit Lehrerin

    • (1) 20.09.17 - 22:41

      Hallo

      mein Sohn besucht jetzt die 4. Klasse einer Grundschule mit angebundener Ganztagesschule. Die Schule hat sich hier in der Gegend schon einen Namen gemacht, weil sie einige Dinge anders machen als "konventionelle" Schulen.
      Ich persönlich stehe jetzt nicht so ganz hinter dem Konzept aber ich finde, wenn man ein gewisses Konzept hat sollte man sich auch danach richten.
      Und genau das ist das Problem mit der Lehrerin meines Sohnes. Alle anderen Lehrer in dieser Grundschule geben regelmäßig, mindestens ein bis zweimal im Monat, Rückmeldung was grade so läuft und aktuell ist und diese Lehrerin erfüllt sozusagen nur die Mindestanforderungen. Mein Sohn hat Unterricht. Guten oder schlechten? Wird er da gefördert, wird ihm geholfen wo er es braucht? Ich weiss, das er in Rechtschreibung noch schlecht ist - das ist ja für mich klar erkennbar. Aber falls es anderweitig Probleme geben sollte bekomme ich keine Info. Gespräche mit der Lehrerin verlaufen im Sand. Sie hat irgendeine Krankheit, die sie zeitlich so Handicapt, das sie den Unterricht nur so durchführen kann. Von dieser Krankheit wissen nicht alle Kollegen. Das waren ihre Aussagen. Mehr ist nicht raus zu bekommen.
      Mag sein, das sie eine gute Lehrerin ist. Mein Sohn mag sie. Also tu ich mir auch schwer zum Rektor zu gehen oder einfach jemand Fremden mit ein zu beziehen. Das Problem haben in der Klasse alle Eltern, die sich drum kümmern, wie die Leistungen ihrer Kinder in der Schule sind. Was soll ich denn jetzt machen?

      LG
      Jenny

      • Hallo,

        die Kinder schreiben doch Tests und es gibt Zeugnisse. Daran erkennst du den Wissensstand deines Kindes. Hat es z.B. in Deutsch lauter 4er, weißt du, dass da geholfen werden muss. Du erkennst doch am Inhalt seiner Arbeiten, wenn du Hausaufgaben durch guckst etc. wo dein Kind steht. Hier gibt es groß auch keine Rückmeldung. Es ist einmal im Jahr ein Elternsprechtag und das war's.

        LG
        Michaela

        • Hallo Michaela,

          noch hat er gute Noten. Mal sehen ob es in der 4. anzieht. Die Arbeiten fand ich jedoch auch seltsam. Geübte Diktate. Und nur eine Erörterung.Im Vergleich dazu hatte die Klasse eine Stufe über ihm immer mehr Tests. Da kenne ich eben noch viele Muttis, weil mein Sohn da viele Freunde hatte.

          Er schleppt jeden Tag ein dickes Buch mit in die Schule und nach Hause, weil darauf das Konzept der Schule basiert und seine Klasse ist die einzige, die es nur zum Hausaufgaben rein schreiben nutzt. Dazu könnte er auch ein kleines Heft nehmen und täte sich leichter.

          LG
          Jenny

          • Oh man, so eine Mutter wie dich hab ich " gefressen". lass Lehrerin und Kind doch mal machen. Misch dich nicht immer ein.wenn dir was GRAVIERENDES auffällt, kannst DU doch die Lehrerin ansprechen.

          • Wie viele Tests im Schuljahr geschrieben werden müssen, regelt das Schulgesetz des Landes. Und es sind weiß Gott nicht viele. Da ist es blöd einen Ausgleich zu schaffen wenn Mal eine Note verhauen wird. Schreibt ein Lehrer mehr Tests als vorgeschrieben, ist das seine eigene Angelegenheit. Eure Lehrerin muss sich an diese Vorschriften halten. Bei nicht genug Noten, darf sie die Leistung am Zeugnis nicht beurteilen (also keine Zeugnisnote geben). Mit anderen Klassen und Lehrern darfst du nicht vergleichen. Jeder Lehrer unterrichtet nach seiner eigenen Methode. Welche das ist entscheidet der Lehrer selbst. Er muss nur den vorgeschriebenen Lehrplan einhalten. Da dein Kind nun schon in Klasse 4 und nicht mehr in Klasse 1 ist, würde ich mich schon mal daran gewöhnen wenige bis kaum Informationen zu bekommen. Ab der weiterführenden Schule weht noch Mal ein anderer Wind. Da werden wir Eltern nur zum Gespräch gebeten wenn was gravierendes vor fällt. Die Noten können wir online abrufen. Persönliche Gespräche gibt es max. einmal im Jahr.

            Du scheinst sehr anstregend und übereifrig zu sein. Weißt du eigentlich, was Lehrer alles zu tun haben. Hier ein kurzer Auszug: Vor und Nachbereitung des Unterrichtes, Förderprotokoll schreiben, Teambesprechungsprotokoll schreiben, Differenzierungsprotokoll schreiben, Leseförderprotokoll schreiben, Verlaufsdokumentation schreiben, Hefte korrigieren, Lehrveranstaltungen vorbereiten, Jahresplanung schreiben, Wochenplan schreiben, diverse Kustodiate (Lehrmittelzimmer, Warenkorb, Buchbestellung, Werkraum, Turnsaal....etc), Besorgung der Arbeitsmaterialien, Konferenzen, Elternabende, Elternsprechtage, Schulforum....und diese Liste könnte ich noch fortsetzen. Jetzt kommst du und verlangst 14tägig Gespräche mit 25 Eltern, also pro Woche 12 Eltern nachmittags. Vielleicht merkst du selbst, dass deineErwartungen überzogen sind.

    warum muß man alle 14 Tage (= 2 im Monat mit einer Lehrerin über die Leistungen des Kind reden?

    Sorry, ihr erwartet alle viel zu viel. Normalerweise gibt es 2 Elternsprechtage im JAHR. Nur weil die Frau es anders macht als die Kollegen ist sie doch keine schlechte Lhrerin.
    Wenn die Leistungen stimmen, dann vermittelt die Lehrerin ja wohl den Stoff gut.Finde es ganz schön anmassend, einfach von der Häufigkeit der Rückmeldung darauf zu schließen sie ist eine schlechte Pädagogin.

    Hallo,
    ich finde deine Vorstellungen völlig überzogen. Lehrer werden überhäuft mit Bürokratie, sollen nach Meinung vieler Eltern erzieherisch tätig werden und Kinder mit Handicap inkludieren... und dann auch noch alle 2 Wochen über den aktuellen Stand informieren? Was soll sich denn in 2 Wochen alles ändern?
    Ich finde auch, dass die Tests und elternsprechtage ausreichend sein müssten.

    Und bei aller Liebe: eine evtl Krankheit geht dich gar nichts an und auch nicht die Kollegen der Lehrerin. Des Weiteren kann es sehr gut sein, dass sie den Direktor selbst informiert hat.

    Um da etwas sagen zu müssen, brauchst du schon gravierenderes und stichhaltigere Infos

    (10) 21.09.17 - 06:30

    ----Alle anderen Lehrer in dieser Grundschule geben regelmäßig, mindestens ein bis zweimal im Monat, Rückmeldung was grade so läuft und aktuell ist --

    Das heißt, die Lehrer sind ...... bei wievielen Kindern? 20? 25? .......neben dem Unttericht plus Vorbereitung etc. mit nichts anderem beschäftigt, als Rückmeldungen zu geben?

    Vielleicht gibt es bei deinem Sohn nicht weiter zu berichten ...
    Ich finde ehrlich gesagt auch, dass bei so vielen Kinder alle 2 Wochen eine Rückmeldung zu viel verlangt ist.

    (12) 21.09.17 - 08:06

    Was Du machen sollst? Wie wäre es, mit Deinem Kind Rechtschreibung zu üben - wie andere Eltern auch, wenn sie aus Proben und Tests wissen, das es da noch hapert. Alles andere ist Kindergarten. Unsere Lehrer kümmern sich um die Kinder und nicht um überbesorgte Eltern. Wenn es wirklich etwas akut Mitteilenswertes gibt, gibt's einen Eintrag ins HA-Heft. Für alles andere gibt's den Elternsprechtag. Aber doch bitte nicht 2 Mal pro Monat.

    Hallo, dein Sohn ist in der 4. - wozu solltest du ständig Rückmeldung bekommrn? Es gibt Tests und Arbeiten und 1 Elternsprechtag im Halbjahr, das sollte genügen, es ist ja kein Kindergarten mehr. Nächstes Jahr an der weiterführenden Schule wirst du viele Lehrer nur dem Namen nach kennen, nie sehen - außer, es gibt Probleme.
    VG

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