Tonsillektomie

    • (1) 28.09.17 - 05:49

      Hallo u guten Morgen!
      Nachdem mein Sohn (6Jahre) nun die 7. eitrige Angina hat, sollen lt HNO Arzt die Mandeln raus. Sie sind riesig, zerklüftet und verhärtet...
      Ich sah dies schon im Winter kommen (4x Angina in 3 Monaten), und hätte eine Op ( wenn nötig) gerne schon vor Schulbeginn gehabt. Damals waren in der nicht akuten Phase die Mandeln aber noch unauffällig.
      Jetzt muss es halt in der Schulzeit sein...

      Ich möchte es ihm so angenehm wie möglich machen u hier gibt es sicher Eltern welche Erfahrung mit Tonsillektomie bei ihren Kindern haben.
      Deshalb hätte ich einige Fragen...
      Wie lange ist msn durchschnittlich (werde bei ihm bleiben) im KH bleiben.
      Wie habt ihr die Zeit überbrückt?
      Wie waren die Schmerzen in den Griff zu kriegen?
      Wie lange fehlte euer Kind in der Schule?
      Wie lange war es vom Sport befreit?
      Hatte jmd besondere Probleme?
      Vllt fällt euch selbst noch etwas, das ihr mir gerne erzählen wollt...
      Vielen lieben Dank für eure Bemühungen!
      Lg minitouch

      • Achja, vllt habt ihr noch Tipps für Essen in der Zeit danach?

        (3) 28.09.17 - 09:04

        unsere tochter hat die mandeln damals kurz vor den herbstferien rausbekommen. dann hat sie 2 wochen schule verpasst und hat die ferien über noch keinen sport gemacht.

        der erste tag war hart, da hat sie nach der op ibuprofene im kh bekommen. ansonsten war sie eigentlich sehr tapfer und hat eifrig kartoffelsuppe gegessen. und ganz viel wassereis gelutscht. im krankenhaus war sie 5 tage.

        das war zwar die ersten tage echt doof, aber die op hat ihr sehr gut getan. gute besserung an den kleinen mann!

        lg

      (5) 28.09.17 - 10:30

      Unsere Große war 4, als die Mandeln raus mussten. Sie war 1 Woche im KH, ich war bei ihr im Zimmer, sie durfte zu ihrem Unglück nicht auf den Spielplatz im KH Garten (es war Sommer und tolles Wetter), so haben wir dort nur eine Spazierrunde gedreht und ansonsten ganz viel gespielt, CD´s gehört, vorgelesen, gepuzzlet....(TV gabs damals dort noch nicht).
      Die Zeit hat sich nur unwesentlich verkürzt, da man wegen der evtl.Nachblutungen mindestens 5 Tage bleiben muss.
      Schmerzen hatte sie erträgliche, vor den Mahlzeiten gab es Ibu-Saft und nach 2-3 Tagen ging es wesentlich besser.
      Sie ist dann noch 14 Tage zuhause geblieben, da sie ja noch im Kindergarten war und man da das Toben ja nicht vermeiden kann. Danach hat sie wieder alles mitgemacht.
      Allerdings war das auch eine verordnete Erholungsphase, da sie vor der OP im Juni seit Dezember durchgehend krank gewesen war und auch fast durchgehend mit Antibiotika behandelt worden war, die letzte Dosis hat sie morgens vor der OP bekommen. Ich meine, dass sie damals etwas von 14 Tagen nach der OP als Richtwert gesagt haben.
      Geholfen hat es super, es gab auch keine besonderen Problematiken. Wir waren absolut alternativlos, da s.o. sie pausenlos entweder Mittelohr (die OP war im Februar davor) oder Mandelentzündungen gehabt hatte, sie tat mir damals so unendlich leid. Den Kindergarten hatte sie in dem halben Jahr maximal 14 Tage von innnen gesehen...
      LG und alles Gute für euch!!!

    Hallo,

    wir waren 10 Tage im Krankenhaus mit Fernseher und Lego. Es kam auch oft Besuch.

    Insgesamt war mein Sohn 3 Wochen nicht in der Schule und durfte 6 Wochen keinen Sport machen.

    Im Krankenhaus bekommt ihr ja Essen und danach kann man eigentlich wieder alles essen.

    Ich war sehe froh, dass wir es haben machen lassen!

    LG

(13) 05.10.17 - 21:33

Rückblickend würde ich die OP nicht mehr durchführen lassen. Halsschmerzen habe ich zwar jetzt seltener, aber nun geht alles auf die Bronchien.

Top Diskussionen anzeigen