AufrĂ€umen mit 7 🙈😋

    • (1) 04.11.17 - 11:32

      Guten Tag, meine Tochter gerade 7 geworden mag - wie soll es anders sein - nicht aufrÀumen.
      Sie lernt es einfach nicht das eine weg zu rÀumen bevor etwas neues ausgepackt wird.. Und dann sieht es schnell seht unaufgerÀumt aus..
      Ich sagte immer "packe barbie weg" wenn das gefolgt ist "RĂ€ume dein schreibtisch auf" aber muss es nicht auch irgendwann reichen, wenn ich sage "RĂ€ume bitte dein Zimmer auf"
      Schwierig đŸ€”đŸ€”

      • Hallo!
        Hat sie eine gute Grundordnung oder nur große Kisten oder Schubladen?
        Bei uns hat geholfen wirklich alles thematisch zu sortieren und alles zu beschriften.
        Und die zweite Maßnahme war es einfach mal auszusitzen. D. h. mein Sohn musste nicht aufrĂ€umen und wenn er den Boden nicht frei hatte, wurde auch nicht geputzt. Zwei Wochen hat es gedauert, dann war es ihm selbst zu choatisch (und dreckig). Er hat mich dann um Hilfe gebeten und wir haben zusammen aufgerĂ€umt. Da hat es “klick“ gemacht. Er kĂŒmmert sich seit dem selbststĂ€ndig und ich lasse ihn auch. Es funktioniert gut.

        LG #winke

        • Sie hat so ein Ikea Regal wo diese dröner boxen drin sind. Mit Barbie, Puppen, Playmobil usw. 😊

          • Das ist ja schon mal gut!
            Hast du schon mal versucht, dem AufrĂ€umen eine feste Zeit zu geben? Also zum Beispiel immer ne halbe Stunde vorm Abendbrot oder immer Sonntags (wobei ich tĂ€glich besser finde). So mache ich es mit meiner 4 jĂ€hrigen. Sie macht da auch keine FreudensprĂŒnge, aber es gehört halt in den “Tagesplan“ , wie die Mahlzeiten.

            Ist vllt. auch dein Anspruch an die Ordnung zu hoch? Da gibt es ja verschiedene Auffassungen.

            Es gibt aber auch einfach Menschen, die ihr kreatives Chaos mehr schÀtzen, als sterile Ordnung ;-)

            LG #winke

            • Also meine Anforderung ist definitv nicht zu hoch.. Ich wĂŒnschte manchmal ich wĂ€re mehr hinterher bei ihr. Sie bastelt fĂŒr ihr Leben gern und "schnippselt" stĂ€ndig...
              Aber ich denke halt auch das dieses Chaos auch mal toll ist , weiss nicht wie ich es beschreiben soll 😂
              Ich bin nicht der Meinung das es immer total ordentlich bei ihr sein muss, weil es trotz allem ja auch ein Kinderzimmer ist.
              Aber dieses eine halbe Stunde vor dem Abendbrot ganz gut.
              Vielleicht behalte ich es einfach bei mir dem RĂ€ume zb Puppen Zeug ein und dann Schreibtisch etc.
              LG 😊

      Kinder sind hĂ€ufig noch nicht ganz so geduldig und ĂŒberblicken die Aufgaben sehr lange nicht. Das Verhalten deiner Tochter ist ganz normal und dass sie anscheinend auf deine Anweisungen hört, zeigt, dass sie wohl sehr einsichtig und kooperativ ist. Das ist nicht bei allen Kindern in dem Alter so.

      Es gibt viele Ideen, wie man fĂŒr Kinder mehr Struktur und Überblick fĂŒr die Abarbeitung solcher komplexen Aufgaben wie AufrĂ€umen geben kann. Aber ich wĂŒrde mir ĂŒberlegen, ob das jetzt wirklich so wichtig ist.

      Sie ist wahrscheinlich gerade erst in der ersten Klasse? Da hat sie ganz viel, was sie gerade lernen und wovon sie sich verabschieden muss. Das freie Spiel aus dem Kindergarten fĂ€llt weg, das Herumlaufen nach Lust und Laune, vielleicht der Mittagsschlaf. Dann muss sie sich an neue MitschĂŒler gewöhnen, mit denen sie im Unterricht nicht einfach so rumquatschen darf, hat plötzlich Pflichten wie Hausaufgaben, muss ihren Rucksack und den Sportbeutel (mit)packen, muss dir Elternbriefe zeigen und abgeben. Sie lernt ganz viel Neues und vielleicht ist sie auch am Nachmittag energieloser als sie es in der Kindergartenzeit war.

      Das sind viele Aufgaben, die dein Kind gerade bewĂ€ltigen muss. Da wĂŒrde ich ihr nachsehen, wenn das Zimmer nicht von allein vollstĂ€ndig aufgerĂ€umt wird.

      Alles Gute fĂŒr euch :-)

    Hallo,

    ich habe mal gelesen, dass man das selbst im Teenie-Alter noch nicht verlangen kann.#rofl

    Nein, das ist schon gut so, alles hintereinander sagen, auch wenn es nervt. Unsere Erwartungshaltung ist zu hoch, es ist ok, dass der Fokus noch nicht auf aufgerÀumtes Zimmer liegt.

    Und evtl. mal etwas "ausdĂŒnnen", also Sachen wegpacken. Dann ist es auch gleich aufgerĂ€umter.

    VG, midnatsol

(10) 04.11.17 - 15:22

Huhu,

das wird dich jetzt wohl noch eine Weile eures gemeinsamen Lebensweges begleiten:-D


Viel Spaß dabei:-p

(11) 05.11.17 - 12:58

Hi,
was heisst bitte aufrÀumen,....nach deinem Geschmack oder nach ihrem Geschmack?

Sogar bei Erwachsenen gibt es Probleme, weil jeder AufrÀumen anders definiert.
Hat sie genug Kisten, etc?

lg
lisa

(12) 05.11.17 - 13:14

Hallo,

das klappt bei uns weder bei unserem 7-jĂ€hrigen Sohn, noch bei der Großen (10 Jahre).
Ich greife immer mal durch, wenn ich staubsaugen will, oder wenn ich nicht mehr zum Fenster durch komme. ;-)
Bei dem Kleinen muss ich aber auch sagen, was er wohin rÀumen soll. Ein einfaches "RÀume bitte Dein Zimmer auf", reicht bei ihm auch nicht.

Ehrlich gesagt, habe ich aber keinen Bock, deswegen dauernd Stress mit den Kindern zu haben. Ich selbst habe irgendwann als Teenager angefangen, regelmĂ€ĂŸig aufzurĂ€umen, weil mir mein Chaos zu peinlich wurde, wenn Freundinnen vorbei kamen.

Solange keine Essensreste, MĂŒll oder gebrauchte Unterhosen herumliegen, bin ich da bei den Kindern eher locker. Das ist ihr Zimmer, nicht meins. ;-)

LG

Heike

  • (13) 05.11.17 - 22:25

    Ja , im Grunde sehe ich es wie du , aber teilweise ist es so schlimm das ich wie du schon sagst man nicht mehr bis zum Fenster durch kommt und dann greife ich auch durch und wenn sie dann in der Schule ist und ich blöder weiss anfange NUR das Bett machen zu wollen und zack das ganze Zimmer aufrÀume Àrgere ich mich auch es gemacht zu haben und sie findet es Dann sooo toll in ihrem Zimmer und zwei Tage spÀter ist es wieder so ein durch einander.
    Naja es wird wohl immer so ein Thema bleiben bis sie es von sich aus macht

Hallo,

ich glaube, das liegt nicht am Alter. Meine 6jĂ€hrige hat das grĂ¶ĂŸte Zimmer von den 3en und hat auch die meisten Spielsachen drin. Bei ihr ist es im Prinzip immer ordentlich, es sei denn, sie ist gerade mitten im Spiel. Kuscheltiere sitzen geordnet auf dem Regal, das Barbiehaus wird immer gleich aufgerĂ€umt, das Puppenhaus, Lego und Playmobil ebenso. Papierschnipsel etc. kommen sofort in den Papierkorb und am Schreibtisch herrscht buchhalterische Ordnung. Ich musste ihr nie das AufrĂ€umen lernen oder sie erinnern. Sie fing als kleines Kind schon an. Auch in der Schule ist das auffallend. Bei ihr gibt es keine ungespitzten Stifte, keine Eselsohren oder vergessene Materialien. Sie packt ihren Ranzen selbst und ziemlich genau. Ich denke, das ist angeboren. Mein Vater, tatsĂ€chlich Buchhalter, war genauso, mein Bruder und meine Nichten sind ebenfalls so.
Dann wĂ€ren da aber noch meine beiden Großen 🙈. Die beiden sind 11 und 13 und haben eine Etage fĂŒr sich. Jeder ein Schlafzimmer, zusammen ein Wohnzimmer und ein kleines Bad. Das Chaos kann man nicht beschreiben, das muss man erlebt haben. Beide haben in ihren Zimmern nur Bett, Kleiderschrank und Schreibtisch und ein Sideboard. Im Wohnzimmer dann eine Wohnwand + Couch. Spielsachen werden nicht mehr bespielt und sind schon auf den Dachboden verbannt. Im Prinzip hĂ€tten sie schnell Ordnung, die Praxis sieht anders aus. Da liegen die Schulsachen zwischen den Klamotten, mehr Klamotten vor dem Schrank als in dem Schrank etc. Bei beiden habe ich schon alles versucht, nichts funktioniert. Zumindest ist es beim Mittleren im Ranzen ordentlich, beim Großen sieht es im Ranzen aus wie in seinem Zimmer. Dabei mĂŒssen sie nur aufrĂ€umen und eventuell mal saugen. Staubwischen, Bad putzen usw. mache ich. Man redet bei beiden vor eine Wand. Mein Mann war aber auch so. Als wir frisch zusammen waren, wohnte er noch zu Hause. Als ich damals in sein Zimmer kam, wĂ€re ich am liebsten rĂŒckwĂ€rts wieder raus gegangen. Dann spĂ€ter in der eigenen Wohnung wurde er ordentlich und ist es geblieben. Wenn er die Kinder anpfeift, wie die Zimmer aussehen, erinnere ich ihn gern an sein Zimmer frĂŒher.

LG
Michaela

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