Hausaufgaben : Immer Streit-immer Stress seit der 1. Klasse - Ideen?

    • (1) 03.12.17 - 09:51

      Hallo liebe Urbinis,

      vielleicht hat jemand eine gute Idee oder hilfreiche Tipps.

      Mit dem Schulstart (jetzt Kl.4 -NRW) sind die Hausaufgaben eine auferlegte Bürde. Es knallt ständig, da sie einfach keine Lust hat die HA zu machen, aber auch nicht ohne morgen in die Schule gehen will.
      Externe Hilfen bis jetzt: Familienberatung, Ergotherapie,
      Versucht: Gespräche, Belohnungssysteme (ich glaube 4 oder 5 verschiedene), Zeiteinteilungen u.ä.
      Ich habe auch schon überlegt die HA ganz in externe Hände zu geben, z.B. bei einem Nachhilfestudio, aber durch Geschwisterkinder und ländlicher Wohnlage kann ich den täglichen Transport nicht leisten. Es bleibt also bei der (in diesem Fall) ungünstigen Mama-Tochter-Konstellation (Vater kommt erst um 18.30 Uhr von der Arbeit).

      Bitte habt noch Ideen....#winke

      • Und wenn du sie einfach auflaufen lässt? Sie ist jetzt in der 4. Klasse und muss Eigenverantwortung lernen. Wenn Sie die Hausaufgaben nicht macht, hat sie eben Pech. Die Konsequenzen bekommt sie am nächsten Schultag zu spüren. Entweder sie macht sie oder sie lebt mit den Konsequenzen.

        • Der Schuß kann nach hinten losgehen. Meinem Sohn war das komplett egal. Der schaltete ab und ließ den Lehrer meckern, die Mutter...schlechte Noten? Naja und?
          Belohnungen? Strafen? Alles komplett für die Katz.
          Da habe ich mich lieber wieder hingesetzt und die Hausaufgaben strikt beaufsichtigt, sonst hätte er wohl bis heute keinen Schulabschluß#schwitz Es gibt solche Kinder.
          LG Moni

            • Wenn es ihr nicht egal wäre, würde sie sich auf den Hosenboden setzen. Dass man keine Lust auf Mecker des Lehrers hat, ist schon auch klar. Aber bei ihr fällt wohl nicht der Groschen "erledigte Hausaufgabe = kein Mecker". Ob auflaufen lassen auf Dauer da hilft, glaube ich nicht.
              Sie sagt ja nicht, dass sie den Stoff nicht versteht - hat ja nur offensichtlich keinen Bock, überhaupt Hausaufgaben zu machen.

          Hi Moni,
          wie immer redest Du mir aus der Seele.

          Ich habe auch so ein Exemplar zu Hause sitzen. Zwar sind ihm seine Noten nicht komplett schnurz, er steht auch zumindest bei manchen Lehrern nicht auf "Mecker", trotzdem hat er das mit der Selbstverantwortung noch nicht verstanden.

          So sitze ich täglich neben ihm und gehe mit ihm die Hausaufgaben durch, gucke jeden Tag seine Hefte durch, lerne mit ihm für Arbeiten, frage bei anderen Eltern die Hausaufgaben ab, pimpe mit ihm gemeinsam seine Mappen, packe mit ihm zusammen seinen Ranzen, erinnere ihn an Turnbeutel etc. pp. . Lasse ich die Zügel locker (schon häufiger probiert), macht er keine Hausaufgaben, lernt nicht für Arbeiten und schreibt 5er. Er ist dann zwar geknickt und manchmal heult er sogar - nur das hilft ja auch nicht. 5er sind ja auch keine Lösung und so bekommt er eben das, was er wohl benötigt: Eine sehr enge Führung in der Hoffnung, dass er irgendwann drauf kommt, bevor er komplett den Faden verloren hat. Belohnungen oder Bestrafungen haben bis auf noch mehr Stress auch keine Auswirkungen gezeigt.

          Es nervt.

          Meine Zwillinge sind komplett anders. Obwohl erst in der 2. Klasse, sind sie selbstständig. Erledigen ihre HA, denken an den Turnbeutel, üben freiwillig ein Diktat, bis sie es können. Sie wollen sogar von sich aus ein Instrument lernen - etwas, das meinem Großen im Traum nicht einfallen würde :-)

          Ich sag immer: Wären die Zwillinge wie der Große, könnte ich vor lauter Schule nicht mehr arbeiten :-)

          LG, Cherish

          Darf ich fragen, wann Dein Sohn sich gefangen hatte, welchen Abschluss er gemacht hat und wie es beruflich bei ihm aussieht? ==> ich brauche an so manchen Tagen einen Hoffnungsschimmer :-) :-)

          • Du darfst fragen ;-)
            Nach seinem HS-Abschluss machte er eine zweijähriger Berufsfachschule...ach nee - dreijährige inklusive Ehrenrunde, somit die Mittlere Reife(ich schrieb alle Referate vor - und ließ sie ihn auswendig lernen, bis sie ihm aus den Ohren kamen - anders ging's nicht). Danach begann er eine Ausbildung im Mittleren Dienst bei der Post - schmiss sie nach wenigen Monaten, man musste zuviel Theorie lernen und ich habe das Mitlernen ab der Ausbildung verweigert = Nase voll. Ich hatte dann die Faxen dick und ließ ihn zum Bund einziehen, zum strengsten Kompaniefeldwebel der Kaserne #schein Oh Wunder - es gefiel ihm so, dass er von der Wehrpflicht wechselte zum Soldat auf Zeit für 2 Jahre. Danach machte er eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und schloß als einer der 10 Besten in Deutschland dieser Baumarktkette ab!! Da war er 24. Während der Bw-Zeit machte ich zusammen mit ihm die ersten PC-Lehrgänge (vom Bund bezahlt:-)), kaufte für zuhause einen und brachte ihm vieles bei - wir fingen ja im DOS-Urschleim an :-) Später machte er in diesem Bereich weiter und ist heute schon etliche Jahre in seiner Firma SAP-Ausbilder.
            Was Du von Deinem Sohn schreibst, traf ALLES auch auf meinen zu. Wenn er keinen Bock auf Schule hatte, ging er in der Stadt spazieren. Da wir sehr bekannt waren, kam immer mal ein Anruf "ich hab Ihren Sohn da und da gesehen".....super! :-(
            Als ich ihn später mal fragte, warum zum Teufel er in seiner Schulzeit so war, zuckte er nur mit den Schultern und meinte, die Lehrer wären halt alle blöd gewesen und er habe einfach keinen Bock gehabt.....Danke fürs aufschlußreiche Gespräch#schwitz
            Ich wünsche Dir viel Geduld und gute Nerven - aber ohne Mütter wie Dich (und mich#rofl) kämen solche Kerle wohl nie zu einem Schul- und Berufsabschluß.
            Wenn ich hier lese, die Kinder müssten das alle alleinverantwortlich tun, muss ich grinsen und denke nur - schön - und wenn eben nicht???
            GOTTSEIDANK lernte meine Tochter von ganz alleine....nochmal hätte ich das nicht geschafft.
            LG Moni

            • Ach ja - ich hatte auch einen von dieser Sorte...#schwitz
              Nein - ohne meine Unterstützung hätte er keinen annehmbaren Hauptschulabschluß (sogar mit teilweise sehr guten Quali) geschafft.
              Und: (jetzt kommts) GESTERN - ja wirklich gestern, war das erste Mal, daß er dies mir gegenüber offen und ehrlich zugestand...#huepf#huepf Ach, ich liebe ihn!#verliebt

              Wir hatten gestern das Thema am Abendesstisch, weil meine kleinen Neffen so sehr auf sich allein gestellt sind, der Größere in der 5.ten das kleine 1x1 nicht auswendig beherrscht.... Der ist jetzt auf Realschule und seine Mutter denkt, die Verantwortung liegt eben bei ihm....#gruebel
              Da erinnerte sich mein Filius wie wir zwei uns oftmals durch SEINE Hausaufgaben kämpften... und dass das schon nötig war, so wie es oft war (es war nicht immer harmonisch schön...#schwitz)
              LG

              Ok, es hat bei Euch gedauert, bis er 24 war. Das ist lang. Hatte gehofft, mit ca. 16 so langsam aus der Verantwortung zu kommen. Da war ich vielleicht zu optimistisch.

              Ich finde, die Nullbock-Schlechtlerner können heute viel eher durchs Netz rutschen als zu meiner/unserer Schulzeit. Heute werden die Schüler nicht mehr "gedrillt" sondern sie sollen alles eigenverantwortlich erlernen. Was in der Theorie toll und richtig klingt, bietet für Kinder, wie wir sie haben, nur allzu viele Schlupflöcher. Sie machen nämlich einfach nichts, werden schlechter und schlechter, bis sie völlig den Faden verloren haben. Und das bei normaler Intelligenz.

              Ich wünschte mir für meinen Sohn einen Pädagogen, der ihm klipp und klar sagt, was er wann zu tun und zu lernen hat. Und der ihn zusammenfaltet, wenn er es nicht erledigt hat. Der eine Seite aus dem Heft reißt, wenn beim Schreiben keinerlei Mühe zu erkennen ist. Der ihn das Einmaleins so lange aufsagen lässt, bis er`s kann. Der Gedichte und Vokabeln nicht freiwillig lernen lässt, sondern verpflichtend.
              Ich wünschte mir eine Schule mit Frontalunterricht mit Blick zur Tafel in kahlen Klassenräumen. Und Lehrer, die nicht diskutieren, sondern Wissen vermitteln. Und die sich siezen lassen. Mit ausgeklügelten, durchdachten Lehrmaterialien. Ohne Freiwilligkeit, dafür mit Wiederholungen, bis es alle kapiert haben. Die gerecht und durchdacht benoten und jedem Kind Chancen einräumen. Die mit Etiketten wie "LRS" vorsichtig umgehen. Die vielleicht ihr eigenes Lehrkonzept überdenken, wenn 60% der Jungs einer 5. Klasse das Wort "nicht" nicht zuverlässig und IMMER hinten mit "t" schreiben. Bei normaler Intelligenz.

              Mein Großer mochte/mag alle Lehrer, die in etwa so unterrichten (also streng sind), all die Pädagogen mit den besten Absichten und viel Laberei nerven ihn. Dort lernt er gar nichts und tanzt auf dem Tisch. In diesen Fächern - derzeit Englisch, davor Mathe und Deutsch - bin ich für die Wissensvermittlung zuständig. Und das geht mir auf den Sack, weil es unseren Familienfrieden und meine Verhältnis zu meinem Sohn beeinträchtigt.

              LG, Cherish

              • Mein Sohn hatte diese Lehrermodelle durchaus, die Du beschreibst. Zwei davon waren sehr gute langjährige Bekannte meines Mannes und hatten von uns die absolute Genehmigung, ihm deutlichst klarzumachen, was auf ihn zukommt im Leben. Gesiezt wird in unseren Schulen eigentlich bis heute. Meine Enkelin würde sich nie erlauben, ihre Lehrer zu duzen.Bei den Lehrern meines Sohnes war alles dabei, von wirklich gutem Zureden, erklären, fragen, was los ist - bis hin zu wirklich drastischen Strafen, die er zähneknirschend unter meiner Aufsicht machen musste. Ich habe keine Ahnung warum, aber an meinem Sohn prallte alles ab. Er ließ förmlich eine Jalousie vorm Gesicht runter und schaltete ab. Selbst der Erziehungsberater, den diese Schule hatte, gab nach ein paar Monaten auf. Mein Sohn war nur in den Ferien unproblematisch...... Warum sich der Schalter bei ihm gerade bei der Bundeswehr umlegte mit einem wirklich unnachgiebig harten "Spieß alter Schule", hat keiner begriffen. Grundausbildung ab 1.10. - d.h. Herbst/Winter in Dreck, Kälte, Nässe - er machte alles mit, ohne auch nur einmal in 2 Jahren negativ aufzufallen. Bei ihm stimmte wirklich, dass ihm der Bund "gut getan" hat. Aber das geht ja heute mangels Wehrpflicht auch nicht mehr. #cool
                LG Moni

                Ich musste grad bei deinem Beitrag so lachen. Bin Lehrerin und würde so gerne mehr auf diese Art unterrichten... Aber irgendwie ist das verpönt. Streng bin ich trotzdem. Und liebevoll. Passt glaub ich.

      (12) 03.12.17 - 14:59

      Ja, lustig. Da bekommt das Kind dann eine Strafarbeit und macht die auch nicht. Da wird man ziemlich schnell vom Lehrer vorgeladen und bekommt beigebogen, dass man dafür zu sorgen hätte, dass die HA gemacht werden..

Ruhiges Gespräch und die Verantwortung komplett abgeben in die Hände der 4.Klässlerin. SIE entscheidet, ob und wann sie die HA macht zwischen 14 und 18 Uhr, es gibt allerdings keine Hobbys/Verabredungen vor ordentlich erledigten Aufgaben. SIE trägt die Konsequenzen am nächsten Tag und SIE hat es in der Hand, wohin die Reise nach den Sommerferien geht.
Du stehst parat, um Fragen zu beantworten, erinnerst sie aber nicht und drängst sie auch nicht. Viel Erfolg!
P.S.: Die KL würde ich mit ins Boot holen und ihr sagen, dass deine Tochter jetzt die Verantwortung trägt für ihren Schulkram.

  • (17) 04.12.17 - 11:19

    ich will ja nicht die Hoffnungen zerstören.....

    Mein Sohn ist wie die Tochter der TE. Ich weiß gar nicht, wie viele Gespräche dieser Art ich mit Sohn schon geführt habe. Es geht zum einen Ohr rein, zum anderen wieder hinaus. Ihm die Verantwortung zu übertragen (auch ausprobiert) bedeutete: Keine HA, 5er. Er wäre - trotz normaler Intelligenz - wohl auf der Hauptschule gelandet. Und auch dort wäre er kein guter Schüler, denn auch auf einer Hauptschule muss gelegentlich gelernt werden.

    also, mein Konzept lautet: Enge Führung, so lange er es eben benötigt.

(18) 03.12.17 - 11:43

Hi,
und wie ist es mit der Hausaufgabenbetreuung in der Schule?

Dann soll sie halt keine machen oder später mit dem Vater noch zusammen
Es gibt KIds die machen gleich die Hausi, andere erst viel später.

Bitte keine Hausi zusammen machen sondern nur, wenn Fragen kommen, bzw.
Kontrollieren brauchst du hier auch nichts mehr, ur ein Auge drauf haben, ohne Gesvhrei und Gemeckere.
Setzt Euch zusammen, macht einen Vertrag. Biete ihr verschiedene Vorschläge an, lass sie nachdenken und vielleicht macht sie andere Vorschläge.
Druck erzeugt Gegendruck,

lg
lisa

(19) 03.12.17 - 11:56

>> Es knallt ständig, da sie einfach keine Lust hat die HA zu machen, aber auch nicht ohne morgen in die Schule gehen will. <<

Aber dann liegt der schwarze Peter doch ganz und gar bei Deiner Tochter. Sie zetert, wenn sie Hausaufgaben machen soll, sie zetert wenn sie ohne Hausaufgaben in die Schule gehen soll. Da es nur das eine oder andere gibt und du sowieso ihre Zeterei ertragen musst, würde ich die Entscheidung ganz alleine ihr überlassen.
Sie ist in der 4.Klasse - sie kann die Hausaufgaben alleine erledigen.

Grüsse
BiDi

Das Problem haben wir teilweise auch.
An zwei Tagen in der Woche ist meine Tochter in der Hausaufgabenbetreuung der Schule. Da klappt es super und die Hausaufgaben sind gemacht.
Ist sie aber zuhause, fallen ihr 1000 Dinge ein, die sie vorher noch machen muss/will, bevor sie sich an die Aufgaben setzt.
Es ist klar geregelt, Verabredungen, TV/Tablet, o.a. gibt es erst, wenn die Aufgaben erledigt sind. Aber es kann sein, dass sie dann fast ne Stunde mit mir sinnlos rumdiskutiert, wegen 2 Matheaufgaben.
Wir werden in Klasse 4 (jetzt ist sie Klasse 3) vermutlich noch einen weiteren Mittag Hausaufgabenbetreuung dazunehmen. Ist für alle Beteiligten deutlich entspannter.

Habt ihr schon richtg gesucht, ob es für „keine Lust“ einen Grund gibt?
Mein Großer hat in der Grundschule oft die Hausaufgaben verweigert, weil er völlig unterfordert war (man mag nicht „la le li lo lu“ schreiben, wenn man eigentlich Geschichten schreiben will) und meine beiden jüngeren haben ADHS und haben dieses Nichtkonzentrierenkönnen auch oft mit „ keine Lust“ bezeichnet. Mein Großer macht seit er auf dem Gymnasium ist, problemlos Hausaufgaben, die kleinen machen sie, seit sie behandelt werden auch ganz eifrig.

Ich will damit nicht sagen, dass davon was auf dein Kind zuträfe, aber es gibt sicher noch viele andere Gründe.

"Es knallt ständig, da sie einfach keine Lust hat die HA zu machen, aber auch nicht ohne morgen in die Schule gehen will."

Das Kind kann sich also nicht überwinden, mit den Hausaufgaben anzufangen und ist dann frustriert, weil es ohne Hausaufgaben in der Schule auch nicht aufschlagen will?

Hallo, einen Rat habe ich leider nicht für dich, muß nur mal kurz jammern. Meine Tochter ist jetzt in der 7.Klasse Gymi und auch hier krachen wir ständig aneinander. Es ist leicht gesagt "lass sie auflaufen"oder "sie muß eigenverantwortlich sein". Klappt hier nicht.Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie ohne mein Drängen und auffordern garnichts macht. Die nötigsten HA schon, aber für meinen Geschmack zu unordentlich und nur das Nötigste. Wenn ich ihr dann sage sie soll dran denken dass in der Woche ein Test ansteht, lernt sie widerwillig und nur mit Druck.
Lass ich sie auflaufen muß sie warscheinlich irgendwann die Schule wechseln. Wäre mir ja noch fast egal, doch ich weiß genau, auf der Realschule wäre es das gleiche.
Hobby verbieten, Handy weg, alles nutzt nur kurzfristig.
Sorry, hift dir nicht.....Alles Gute für Euch #liebdrueck

Hallo,

wir haben damals (Ende 2. Klasse) die Zeit verändert. Ich weiß jetzt nicht, ob du das schon probiert hast. Bei uns war das Problem, dass wir uns Stunden mit der Diskussion "Hausaufgabensindblööööd-abermusssein-ichhabkeeeeeineLust-ichweißabermusssein......." beschäftigt haben.

Wir haben dann den Tipp bekommen eine genaue Zeit festzulegen, die eingehalten werden muss. Also immer jeden Tag um 14.00 anfangen und bis 14.30 - PUNKT 14.30 aufhören, nicht 2,3 Min dranhängen sondern abbrechen. Dann wenn die HA nicht fertig sind (was oft so war) vor dem Abendessen (wieder feste Zeit) nochmal 30 Min. Was bis dahin nicht geschafft war, wurde abgebrochen. Er wusste dann immer - ab 14.30 hab ich Zeit zum spielen usw...
Komischerweise hat das bei uns gut funktioniert - auch weil mein Sohn willig war, die HA am nächsten Tag zu haben. Daher hat sich unsere HA-Situation wirklich extrem gebessert. Bock hat er natürlich immer noch nicht so richtig....aber er macht es (jetzt 3. Klasse).

  • Ich erinnere mich, dass ich das mit meinem Sohn auch probiert habe.

    Da er ja nicht doof ist, guckte er Löcher in die Luft, überlegte gefühlte 10 Minuten darauf herum, wie viel 8+2 ergibt, um dann Punkt halb den Griffel fallen zu lassen. Die HA waren allerhöchstens zu einem Drittel erledigt - aber die Zeit war ja um :-)

    LG, Cherish

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