Handy oder Smartwatch für 9jährigen

    • (1) 03.12.17 - 20:27

      Hallo!

      Mein Sohn wird bald 9 Jahre und er möchte nun immer mehr alleine mit dem Bus zum Training, zu Freunden usw fahren oder er ist oft mit dem Fahrrad unterwegs (teilweise auch im Wald).;-)
      Ich habe immer ein mulmiges Gefühl, wenn mal was ist (Bus verpasst, Fahrrad kaputt o.ä.). Da wir hier auf dem Land wohnen, dauert es recht lang, bis der nächste Bus kommt oder der nächste Wanderer vorbeigeht. Deswegen soll er ein Kommunikationsmittel bekommen, dass er uns erreichen kann und wir ihn. GPS Ortung o.ä. brauche ich nicht.

      Wenn es nach ihm geht, soll es natürlich ein supertolles Smartphone sein.#schein Das steht für uns aber nicht zur Debatte. Wir tendieren eher zu einem einfachen Handy oder evtl. einer Smartwatch mit SIM Karte. Irgendwie wäre WhatsApp natürlich schon schön #gruebel, aber das ist ja mit Smartwatch nicht möglich, oder?

      Was würdet ihr ihm geben?

      LG Bibi

      • (2) 03.12.17 - 20:55

        Hallo,

        wir hatten und haben hier schon seit einigen Jahren immer ein ganz normales Tastenhandy. Das reicht für Notfälle und es ist nicht so empfindlich.
        Die Dinger falllen ja doch schon recht schnell mal runter.
        Ein Smartphone gab es bei uns erst in der Weiterführenden Schule.

        Viele Grüße
        Eva

        Bei ner Smartwatch hätte ich viel zu viel Bammel das das Teil kaputt geht beim Kind

        Zu teuer für das was es können muss

        Ich würd n einfaches Handy mit Vertrag holen und gut is

        Er soll damit ja nicht spielen oder angeben lediglich erreichbar sein bzw selbst Nachrichten bzw anrufen können

        WhatsApp is schön ja aber sms gibt es ja immer noch ;-)

        (4) 03.12.17 - 21:18

        Handy. Haben hier fast alle spätestens mit 9.

      • (5) 03.12.17 - 21:37

        Hi aber kam nicht erst ein Bericht, dass man Smartwatches abgeben bzw kaputt machen muss, weil man mit der App auch abhören kann? Ich würde erstmal abwarten und wenn Smartphone, dann ein älteres Modell (meine Tochter hat ein Samsung S1 und dazu WhatsappSim....da geht Whatsapp immer egal wieviel Guthaben drauf ist)

        (6) 03.12.17 - 22:21

        Ich würde ihm einfach ein altes Smartphone geben, entweder ein altes von euch oder eins was man günstig kaufen kann, da es jedes Jahr mindestens ein neues je Hersteller auf dem Markt gibt sind die alten Modelle super günstig zu haben. Ein nicht Smartephone macht in meinen Augen keinen Sinn, außerdem bekommt man die Kaum noch!
        Und dann entweder günstiger Vertrag (gibts ab 10€ im Monat inkl Flat) oder prepaid...

      • (7) 04.12.17 - 07:43

        Ich finde ne SmartWatch für Kinder nicht so sinnvoll. Wir haben berufsbedingt sehr viel Technik bei uns (mein Mann verkauft und repariert sowas). SmartWatches liegen hier auch rum. Die Kinder nutzen die aber nie freiwillig. Zu uninteressant von der Funktion her. Am Kinderarm klobig, und letztendlich wenn man was vernünftiges kauft, kommt man mit nem einfachen Handy, ja selbst mit einem einfachen Smartphone besser bei weg was Preis und Leistung angeht. Ich finde SmartWatches sind eher was für Erwachsene, als für Kinder, auch wenn es bunte mit Kinderdesign gibt.

        (8) 04.12.17 - 08:05

        es gibt gute und zwar nicht wirklich günbstige, aber doch bezahlbare smartphones, wenn man ein bißchen recherchiert.

        eigenltich bietet jeder hersteller auch modelle an, die gut sind und nicht übertrieben.(sau günstig sind die alle nicht, aber mit unter 200 euro ist es noch vertretbar im vergleich zu den phantasiepreisen, die handys teilweise kosten) um ne what'sapp zu schicken braucht man ja nicht 3 kameras, massig speicherplatz und was man sonst noch alles in so ein überteuertes smartphone packen kann. (ich hab sowas auch nicht, um whatsapp zu schicken und 3 mal im jahr wo anzurufen, reicht auch ein uraltes, gebrauchtes iphone)

        eine smartwatch finde ich nicht so sinnvoll, muss ich sagen. finde die dinger sehr klobig, gerade für ein kind, und sie lenken viel mehr ab, als ein handy, das man im rucksack verstaut hat. (die aussage kommt von meiner tochter, die total genervt ist, weil ein paar ihrer klassenkameraden ständig an ihren smartwatches rumfummeln und damit rumnerven)

        lg

        Ich würde ihm ein günstiges Smartphone (unter 100 Euro) geben und auf jeden Fall einen Prepaid-Tarif wählen. Verträge für Kinder finde ich immer ungünstig wegen der Gefahr des Verlierens oder des Diebstahls des Handys. Und billiger sind die Verträge ja in der Regel auch nicht.
        Ich selbst bin bei Aldi-Talk und komme mit der 7,99 Euro - Flat locker über den Monat, bei meiner 9jährigen Tochter ist es genauso.

        Wenn ein Smartphone bei Euch aber nicht zur Debatte steht (oder steht nur das supertolle nicht zur Debatte?), dann halt ein Tastenhandy. Das hat wieder den Vorteil, dass der Akku deutlich länger hält. Die Smartphones muss man ja doch täglich aufladen.

        Unser knapp 8jähriger stromert auch schon seit 2 Jahren draußen rum, spielt im Sommer mit einer Horde Kinder draußen usw.
        Er hat damals ein einfaches Tastenhandy bekommen. Das reicht ihm absolut.

        (11) 04.12.17 - 12:16

        Es muss ja nicht das "supertolle" Smartphone sein. Es gibt da schon sehr ordentliche Modelle, die nicht so teuer sind bzw. bestimmt preiswerter als eine Smartwatch und auch einfacher zu bedienen. Unsere kleinere Tochter hat erst ein einfaches Lumia von Nokia gehabt, das Teil hat damals ca.80,-€ gekostet. Da gibt es heute mit Sicherheit entsprechendes.
        So kann er alles nutzen, auch WhatsApp, kann euch jederzeit erreichen und ihr habt trotzdem keine Unsummen reingesteckt.
        LG

        (12) 04.12.17 - 12:57

        Hallo
        Meine 9 jährige hat einfach mein altes Smartphone bekommen. Wenn ihr keins rumliegen habt, gibt es ja etliche preiswerte Modelle die ausreichen. Wiko höre ich in letzter Zeit oft als erstes Smartphone.
        Eine Smartwatch empfinde ich persönlich mehr als Spielerei.

        LG

        (13) 04.12.17 - 13:16

        ungefähr in dem Alter deines Sohnes bekam meine ein einfaches Handy.

        Aus ähnlichen Gründen, wie von dir genannt ;-)

        Ohne Handy war keine Option. Zu meiner Zeit ging es zwar auch ohne Handy, aber da standen auf den selbigen Strecken noch 1-5 Telefonzellen. Diese sind längst abgebaut und wer kein Handy hat, sitzt erst mal fest.
        Abholen kann ich sie dann zwar trotzdem nicht, aber 1. ich weiß, dass sie später kommt (Termine verschieben sich dann ja) 2. sie kann mich erreichen, wenn sie fragen hat. Z.B. Bus wird umgeleitet, was soll sie tun usw.

        Vorteil vom einfachen Handy ist: Akku hält locker eine Woche.
        Bei meinem Smartphone muss ich ständig drauf achten, dass es wirklich aufgeladen ist. Im Winter noch mehr.

        Jetzt an der weiterführenden Schule wird Smartphone natürlich mehr Thema. An sich erlaube ich es ihr auch.
        Allerdings wird es darauf hinauslaufen, dass es eher ein Gerät zur Klassengemeinschaft wird, damit sie da kommunizieren kann. Freizeit / Vergnügen / soziale Interaktion

        Für die Strecke, mich erreichen können, etc. wird sie weiterhin das "alte Handy" mitnehmen.
        1. das werde ich ihr nicht abnehmen
        2. es ist verlässlich (Akku hält eine Woche ; Netz ist sehr viel besser als meines)
        3. mit Prepaid ist eine Kostenübersicht da

        4. kam es schon einige Male vor, dass sie anderen Kindern mit ihrem Handy ausgeholfen hat.
        Smartphones waren .... AKku leer, von den Eltern einkassiert usw. in der Schneekälte und Bus kam nicht und Kinder wussten nicht was sie tun sollten (Schule hatte schon zu, Telefonzellen gibt es hier keine mehr), hat sie andere dann schon von ihrem aus anrufen lassen.

        Smartphone wird kommen, keine Frage dass (nur noch wann und welcher Tarif), aber eben nur als Freizeitvergnügen. Zur Schule oder dort wo sie es verlässlich braucht, bleibt das Telefon-SMS-Handy, das seinen Zweck erfüllt.

        (14) 04.12.17 - 13:39

        Ich denke, das beste wäre ein Smartphone. Warum nicht - du musst ihm ja noch kein facebook-Konto raufladen... aber irgendwann braucht er es eh.

        Mein Sohn ist ist wie deiner: viel und oft auch alleine unterwegs und auch in abgelegenem Gebiet. Er hat seit er 8 ist unser altes iPhone 4. Zuerst mit ziemlich allem deaktiviert... aber das ist Quatsch. Wenn was ist, muss er sich ja zu helfen wissen. Da ist sogar ein GoogleMaps und somit Internet sehr sinnvoll.
        Heute ist er 11 und hat das iPhone 6 mit Flatrate. Ersetzt ihm auch viel: Strassenkarte, ÖV-Karten, Busticket, Telefon, Walkman, Zeitung, Schulbuch - alles in einem und er ist ausgerüstet. Er "missbraucht" es auch nie. Er geht damit verantwortungsbewusst um. Genau wie wir. Wir haben mit ihm einen Vertrag abgeschlossen. Mit Unterschrift und Bedingungen....

        Gegen die Watch spricht nur schon das kleine Display - und dass es eben doch nicht vollwertig als Smartphone ist. Stell dir vor, er will rasch gucken, ob der nächste Zug bald kommt - auf dem Mini-Display? Und dann - ein Whatsup vom Kleinen, dass er hier und da angekommen ist, erleichtet mich oft sehr. Das macht er gerne. Anrufen wäre ihm aber je nach Situation unangenehm.

        Wegen der GPS - ich denke ich weiss was du meinst .Wer will schon bei seinen Kids Big Brother spielen. Auf dem iPhone meiner Kids habe ich die Ortungsfunktion aber drin und sie wissen das auch. Einerseits weil ich sie anpipen kann wenn sie das Handy nicht finden, andererseits weil ich zT mit einem Blick da rein sehe, ob sie an die Tennis- oder Musikstunden gedacht haben und unterwegs sind. Das ist für sie easier als wenn ich "Kontrollanrufe" starte. Und ich kann das mit zwei Fingertippen vom Büro aus tun - und mache mit nicht lächerlich, wenn ich "dauernd" daheim anrufe.
        Oft mache ichs nicht. Aber gerade wenn sie neue Wege oder neue Zeiten bewältigen müssen, finde ich das okay. Und die Kids jetzt auch noch.

        Falls ihr alle iPhones habt, kann es echt sinn machen, ihm auch eins anzuschaffen. iphone 6 kostet nicht mehr die Welt... und du kannst ihn als Unteraccount von dir anmelden. So könnt ihr z.B. itunes Music gemeinsam nutzen, Kaufapps gemeinsam nutzen, du wirst informiert wenn er was runterladen will und kannst es freigeben... wirklich eine gute Sache.
        Meine Tochter ist auch neun und hat jetzt auch das 6 mit Flatrate. Da sie nur ein- oder zweimal mal pro Woche alleine unterwegs ist, wäre es nicht so nötig gewesen. Aber das 6 hat sich als zuverlässig und von der Laufzeit her als okay herausgestellt. Und es ist echt ein gutes Gefühl wenn ich weiss, dass sie anrufen kann, ohne jemanden bitten zu müssen. Angst, dass die Dinger wegkommen habe ich bislang noch nie gehabt (das war der Grund für die alten iPHones 4..) Aber selbst im Umziehraum des Fussballclubs kam nie eins weg. Hässliche Hülle drum und gut ist :-)

        PS Hülle: Wenn er oft draussen ist, lohnt sich ein weniger chickes Case mit Abdeckungen für die Lautsprecher und das Ladekabel-Loch... Unser Sohn kann noch so tropfnass heimkommen. Das Ding ist immer gut geschützt.

      Hallo,

      in dem Alter maximal ein einfaches Handy.

      http://www.medien-sicher.de/2014/07/thema-smartphone-liebe-eltern-der-neuen-fuenftklaessler/

      Ich weiß, dass andere Eltern das 'übertrieben' finden, aber bei erzieherischen Fragestellungen (und auch solche, die die Sicherheit betreffen - und diese hier betrifft beide Bereiche) orientiere ich mich lieber an Expertise - insbesondere, wenn die vorgebrachten Contra-Argumente schwerwiegender sind als die von anderen Eltern (deren Expertise ich nicht einschätzen kann bzw. die mir unbekannt sind und ich daher nicht entscheiden kann, ob sie als "Vorbild" für mich taugen). Wobei letzteres vielleicht noch möglich erscheint, wenn sie ofensichtlich argumentieren wie ihre Sprösslinge ("Alle haben eines")

      • Die Argumentation auf der verlinkten Seite ist aber auch für die Katz:

        "obwohl es von Seiten der Schule aus keinen plausiblen Grund gibt, warum Ihre Kinder überhaupt ein Telefon in die Schule mitbringen sollten, denn im Sekretariat kann in Notfällen jederzeit telefoniert werden."

        Nun, es soll auch Kinder geben, die auch vor und nach der SChule existieren. Vom Schulweg mal abgesehen finde ich es sehr nett, wenn meine Tochter, die nach der Schule sich gerne mit Freunden trifft, im Notfall Hilfe holen kann...

        " Lehrkräfte können diese Regelung für unterrichtliche Zwecke aufheben "
        Bedeutet im Klartext, dass sich jeder in den Popo beisst, der dann kein Smartphone dabei hat."

        "Die AGB von WhatsApp erlauben dessen Nutzung erst ab 16 Jahren"
        Stimmt so auch nicht und nimmt dem Aufsatz Seriösität.

        Ich finds ja gut, wenn sich Leute engagieren und über potentielle Gefahren aufklären, aber etwas prinzipiell zu verteufeln ist immer albern und wird nciht ernst genommen.

        Wie bei allen anderen Medien auch ist nicht das Medium das Gift, sondern der nicht gelernte Umgang damit.

        (Wenn man allerdings bedenkt, dass viele Eltern den Umgang damit nicht beherrschen, muss man sich vielleicht nicht wundern, wenn sich ein Lehrer so verrennt.)

        • Ich finde es jetzt auch keinen guten Argumentationsstil, sich ein paar unwichtige (!) Punkte herauszunehmen, um dann generell den ganzen Beitrag schlecht zu machen.
          Oder hast du einen anderen gelesen? Die anderen (viel wichtigeren, weil auf die Gefahren eingehende) Argumente hättest du auch zitieren können. Sie hätten aber nicht zu deiner Haltung gepasst.

          Der Mensch verteufelt gerade nicht und sagt auch nicht, dass man es genau so machen muss, sondern auch die Umstände berücksichtigen muss: Wenn man für den Schulweg ein Handy braucht, dann muss es vielleicht nicht gleich ein Smartphone sein.
          Hättest du den Beitrag aufsamer gelesen, wäre dir villeicht aufgefallen, dass der Mensch nicht nur Lehrer ist.

          Ich wolllte auch keine Diskussion über den beitrag anzetteln und habe auch gerade mit dir keine Lust mich auszutauschen.
          Die Intention meines Beitrags bestand darin, der Threaderstellerin klar zu machen, dass man bei Sicherheitsfragen (Und die Frage, wann man das Internet auf seine Kinder loslässt, ist eine Sicherheitsfrage) vielleicht besser nicht auf die Mutti von nebenan hört, sondern auf Menschen, die sich auskennen. Der verlinkte Beitrag war einer von vielen, die denkbar gewesen wären. (Wenn du Zeit hast, kannst du gerne alle Experten, die sich schriftlich gegen die frühe (!) Nutzung von Smartphones richten, aus dem Internet zusammentragen und die Argumentation zerplücken) Für mich wäre es dennoch nur die Meinung einer Mutti von nebenan gegen die von Experten, die nach Kosten-Nutzen-Abwägen ein "Mindestalter" empfehlen (wie wir es allgemeinz.B. auch beim Führerschein, Alkoholgenuss, Ganz zur Wahlurne, Religionsfreiheit akzeptieren).

          Aber ich hatte gar nicht vor de Argumentation des Links für die Threaderstellerin (oder dich oder sonst wen) aufzubereiten: Das schafft sie sicher selbst.Und zieht dann ihre Schlüsse. Und wenn das andere sind, als meine: "Ist ja nicht mein Kind". Ich bin da pragmatisch: Je mehr Kinder sich 'unvorbereitet' oder unbeaufsichtigt im Internet tummeln und somit sehr bequem und leicht erreichbar sind für die "bösen Männer" umso sicherer wird der Schulweg für mein Kind. Warum solten, die sich stundenlang im Gebüsch auf die Lauer legen, wenn sie sich ganz bequem vom Sofa aus, mit den Kindern verabreden können #schein Ironieoff

          An deinen weiteren Gedankengängen dazu musst du mich übrigens nicht teilhaben lassen #winke

          • Ich glaube, Du hast da einiges nicht verstanden.

            Wie ich schon schrieb: Es geht darum, den Kindern den Umgang mit dem Medium beizubringen, nicht das Medium zu meiden.

            Aber wenn Du Dir das nicht zutraust, dann ist es sicher besser (zumindest für den Augenblick, letztlich ist die Gefahr ja nur verschoben), wenn Ihr die Smartphones und das Internet meidet.

            • Danke, dass du mir erklärst, was ich nicht verstehe!

              Mindestalter ist nicht gleich Vermeiden. Zur Veranschaulichung: Für sexuelle Erfahrungen wird ein gewisse Reife als angemessen angesehen, die liegt zeitlich deutlich nach der körperlichen Geschlechtsreife, weswegen wir Kinder, die zwar biologisch "erwachsen" sind, bis zur seelischen und geistigen Reife von Geschlechtsverkehr abzuhalten versuchen oder zumindest nicht dahingehend antreiben. Den Umgang mit den Dingen lernt man dann am besten, wenn man sich damit beschäftigt, zu einer Zeit, in der man die Voraussetzungen dafür mitbringt. Ich gebe meiner 12 Jährigen Tochter ja auch keine Pornos an die Hand, damit sie mit Anfang 20 nicht schlecht im Bett ist. Oder Alkohol, damit sie schon mal einen "vernünftigen Umgang" damit erlernen kann. Alles hat seine Zeit. Das Internet als Spiegel der Gesellschaft mit all seinen dunklen Facetten, d.h. an die Grausamkeit der Welt muss man kein Grundschulkind gewöhnen. Dass sollte man ihm erst zumuten, wenn es seelisch Distanz aufbauen kann zu dem, womit es konfrontiert wird.

              Mehr will ich zu dem Thema nicht sagen. ICh habe nämlich weder vor jemanden hier zu missionieren noch mir meine Entscheidung schönzureden. Ich kann total gut damit leben, wenn andere Mütter andere Erziehunhsentscheidungen treffen. Zu einer runden Entscheidung gehört, dass verschiedene Aspekte berücksichtigt wurden. Daher hab ich, weil der Grundtenor in den zuvor gegebenen Antworten ungefähr "Ist Super. Kannst du machen" war, mal eine kritischere Betrachtungsweise aufgezeigt. Weder die Threaderstellerin ncoh du müssen mir ihre Entscheidungsgründe darlegen. Mich interessiert auch nicht, was du darüber denkst.

              Übrigens: Ich würde es toll finden, wenn du aufhören würdest, mir erklären zu wollen, was ich nicht verstehe (ist übrigens nciht das erste Mal). Ich weiß sehr gut, was ich nicht verstehe. Ich trau mich auch dann zu fragen. Brauche dich dafür also nicht.
              Du bist mir auch schon mehrfach 'unangenehm' aufgefallen. (Bitte, ersparen wir uns jetzt eine peinliche Diskussion darüber, ob das auf Gegenseitigkeit beruht oder nicht).
              Ognorieren wir uns doch einfach. Merk dir meinen Namen. Merk dir, dass mich deine Meinung nicht interessiert, spar dir die Spucke.
              #winke

              https://keksmama.weebly.com/blog/frauen-in-mutterforen-eine-typologie

    (23) 10.12.17 - 19:11

    Wir haben uns letztendlich für eine Smartwatch entschieden. Eigentlich war es die Wahl meines Sohnes. Das Teil hat keine 30€ gekostet, die Software für die (elterlichen) Handys war kostenlos und ja, natürlich muss man die SIM-Card noch erwerben.
    Vorteile der Uhr: Die darf im Unterricht IMMER umbleiben. Die wird auch nicht ausgemacht. Handys werden bei uns vor dem Unterricht eingesammelt.
    Es gibt in der Schule ein striktes WhatsApp - Verbot. Schau mal ab welchen Alter diese App zugelassen ist.
    Die Uhr ist permanent mit einem Handy verbunden. Sobald die Uhr abgenommen wird, bekommt das Handy eine Nachricht zugeschickt (kostenlos). Dank der Uhr können wir bequem zu Hause sitzen bleiben und schauen, ob er schon unterwegs zur Schule ist, oder noch immer an der Haltestelle wartet.
    Natürlich kann man mit der Uhr telefonieren.

    Ja, die Uhr ist etwas klobiger als normale Uhren, aber ein Handy ist bedeutend größer, oder? Das Handy fliegt dann überall hin und geht eventuell verloren, die Uhr ist am Handgelenk.

    Die Kostenfalle beim Handy würde ich auch nicht unbedingt unterschätzen. Kids können die neue Freiheit nicht einschätzen und wissen nicht damit umzugehen. Als mein Sohn die Uhr bekommen hat, hat er nur einfach so mal jede Pause angerufen. Das hat sich schnell gelegt, denn mit den eigenen Eltern zu reden ist irgendwann langweilig....noch dazu, wenn die auf die Kosten hinweisen. Mit Internetzugang und allen möglichen Freunden im Speicher....da kommt ein Kind kaum noch vom Handy los.

    Würde ihm ein altes Smartphone zur Verfügung stellen. Eventuell auch ein neueres Gerät. Das ganze dann mit einem Vertrag einrichten, sodass die Kosten geregelt sind. Allerdings würde ich ihm dafür eine gewisse Summe pro Monat abnehmen. So lernt er gleich mit dem Geld umzugehen.;-)

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