6 Klasse, Hausaufgaben(betreuung)

    • (1) 06.12.17 - 08:04

      Hallo zusammen,

      ich möchte Euch einmal etwas fragen. Zu den Rahmenbedingungen. Unser Sohn ist 11,5 und besucht die 6. Klasse Gymnasium. Soweit so gut. Er ist ein guter Schüler, kein Überflieger aber alles gut soweit. Nun ja er ist zeitweise etwas faul und Vokabeln lernen tut er eben nicht gerne.
      So nun meine Frage. Wieviel Unterstützung bietet Ihr Euren Kindern bei den Hausaufgaben?

      - Gar keine

      - Wenn Sie Fragen haben, werden diese wenn möglich beantwortet und erklärt, Beizeiten mal Vokabeln abfragen.

      - Das Kind wird in den Hausaufgaben begleitet, heißt sitzt neben einem und man geht gemeinsam die Aufgaben durch und erklärt..

      desweiteren wüßte ich gerne, wann Eure Kinder ihre Hausaufgaben machen? HabenSie freie Zeiteinteilung oder bestimmt Ihr, wann die gemacht werden? Mein Sohn würde am liebsten abends im Bett arbeiten...

      Meinungen von Pädagogen, Erziehern etc. würden mich genauso freuen wie alle anderen.

      LG

      • Hallo,

        mein Sohn ist auch 11,5 Jahre alt. Allerdings besucht er eine Ganztages-Realschule und HA fallen weg. Sie haben Lernzeiten in der Schule.

        ABER Vokabeln lernen muss er natürlich trotzdem, zur Zeit in Englisch und Französisch. Von Anfang an hatten wir das System mit Karteikarten und einer passenden Box mit mehreren Fächern. Von Apps und Co. halte ich nicht viel.

        Vokabeln werden alle 2 Tage gelernt und abgefragt, vor Vokabel Test lasse ich ihn die Wörter auch schreiben oder buchstabieren. Dies findet Nachmittags statt und dauert nie länger als 20 min.

        Lernen für Arbeiten und Tests macht er inzwischen selbstständig. Er bekommt selbstverständlich Unterstützung von uns, aber es sitzt niemand daneben. Wir besprechen das Thema bzw. die Fragen die er hat und dann setzt er sich allein an seine Übungsaufgaben.

        LG
        Tanja

        "Wieviel Unterstützung bietet Ihr Euren Kindern bei den Hausaufgaben?"

        Ich sitze nicht daneben, bin aber ansprechbar, zumindest an manchen Tagen. Ich frage sehr regelmäßig Vokabeln ab und erinnere sie auch mal daran, für ihre Nebenfächer zu lernen. Ich biete ihr an sie abzufragen, was sie zum Glück gerne annimmt.

        "desweiteren wüßte ich gerne, wann Eure Kinder ihre Hausaufgaben machen?"

        Irgendwann am Nachmittag, aber nicht gleich nach der Schule. Das ist davon abhängig, was meine Tochter noch vorhat.
        Abends sollte bis auf Ausnahmen alles erledigt sein, Hausaufgaben spätabends im Bett erlaube ich in dem Alter nicht. Bei meinem großen Sohn sieht das anders aus, aber selbst der sitzt am Schreibtisch.

        Unser Sohn ist gerade 12 geworden und besucht die 7. Klasse Gym.
        - Hausaufgaben werden schnellstmöglich nach der Schule erledigt.
        - Vokabeln werden fast täglich gemacht....Latein/Übersetzung....anders nicht möglich.
        Unser Sohn macht ca. 5 - 8 Vokabeln täglich...spart enorm viel Zeit bei Regelmäßigkeit.
        - Englischvokabeln laufen ähnlich.
        - Hausaufgaben erfolgen ansonsten ohne Kontrolle und selbständig.
        - Hilfeleistung ist allerdings hier auch noch erforderlich, und zwar vor Klassenarbeiten.
        Ohne diese Hilfeleistung, wie, wo und was würde das ein- oder andere versemmelt
        werden bzw. man würde sich evtl. verzetteln.

        Mein Gefühl ist, dass jetzt in der 7. angezogen worden ist. Die Test's häufen sich. Die Arbeiten stehen ja sowieso fest aber Test's waren in der 6. nicht ganz so häuftig und viele. Auf Mappen wird hier gar nicht mehr geachtet - das wird vorausgesetzt, dass das Material vorhanden ist.

      • Naja, es sind die Hausaufgaben des Kindes, d.h. es darf auch ruhig seinen eigenen Kopf anstrengen UND Fehler machen. Der Lehrer will ja sehen, was noch unklar ist.
        Wenn mein Sohn allerdings wirklich explizit eine Erklärung oder Hilfe verlangt, dann unterstütze ich ihn. Allerdings gebe ich ihm eher andere Beispiele. Also ich mache eben definitiv nicht seine Aufgaben. Es passiert manchmal, dass er nicht versteht, was der Lehrer überhaupt von ihm will.
        Ich sitze nicht neben ihm während seiner Aufgaben. Die macht er allein. Ich kontrolliere auch keine Hausaufgaben und frage auch keine Vokabeln ab. Für die Vokabeln habe ich ihm eine Methode beigebracht, wie er die effektiv allein lernen kann. Für die Hausaugabenkontrolle ist er mit mittlerweile 11,5 Jahren nun wirklich zu alt. Die Schule verlangt, dass ich einmal pro Woche das Hausaufgabenheft unterschreibe. So habe ich auch einen guten Überblick, was gerade los ist. Das ist ausreichend.
        Im Bett wird bei uns geschlafen. Hausaufgaben werden am Wohnzimmertisch gemacht. Meistens ca. 1 Stunde nach der Schule.

        Ich persönlich fand es wichtig, dass er quasi am eigenen Körper lernen musste, dass er nicht für uns Eltern oder die Schule lernt, sondern für sich. Und ja, er hat einige schlechte und sehr schlechte Noten einkassiert. Jetzt weiß er, dass er für sich lernt.

        Hallo,

        ich würde für den 2. Punkt stimmen. In der 6. Klasse habe ich allerdings noch sehr oft Vokabeln abgefragt, immer abwechselnd Englisch und Französisch. Hier in NRW kam die 2. Fremdsprache ab der 6. Klasse dazu.

        Meine Tochter ging in der 6. noch in die Nachmittagsbetreuung der Schule und hat zumindest die schriftlichen HA fast immer dort fertig gemacht.

        Jetzt ist sie in der 8. und macht die HA meist am späten Nachmittag oder auch abends, in ihrem Zimmer am Schreibitsch oder manchmal auch auf dem Boden. Gerade jetzt im Winter, so dass sie noch raus / in die Stadt gehen kann, bevor es zu dunkel ist.

        Die Leistungen sind in Ordnung (auch im Bereich Vokabeln), so dass ich sie zum einen machen lasse, zum anderen meine Unterstützung kaum noch gefragt ist. Selten mal bittet sie mich, etwas Korrektur zu lesen. Das tue ich dann natürlich.

        Viele Grüße
        H.

      • Hallo,

        mein Sohn ist ebenfalls in der 6. auf dem Gymnasium. Letztes Jahr hat er durchaus noch Anleitung gebraucht. Mittlerweile geht er mehr und mehr dazu über, dass er seine Schulsachen und auch das Üben fur die Arbeuten komplett alleine erledigt. Muss aber dazu sagen, dass er ein sehr guter Schüler ist, der trotz Gymnasium kaum lernen muss. Fragen kann er uns natürlich immer!

        Lg

        Hallo
        Wenn es Fragen gibt stehe ich gerne zur Verfügung, wenn das Kind abgefragt werden will auch.
        Hausaufgaben dürfen hier gemacht werden wann das Kind es will. Direkt nach der Schule ist das meist nicht. Solange es schulisch läuft und sie nicht wöchentlich mit nachsitzen heimkommen, passt das für uns.

        LG

        Meine Kleine ist noch zu klein, aber ich habe meine Nichte ( 5. Klasse Gymi) nach der Schule hier, da ihre Eltern ganztags arbeiten. Ich mache grad meinen 1. Staatsexamen (LA an Gymnasien) und hab nachmittags meist frei. Also, ich helfe nur, wenn ich explizit dannach gefragt werde, sonst nicht. Meine Eltern haben sich ab der 2. Klasse nie um unsere Hausaufgaben gekümmert. Trotzdem haben meine Schwester und ich, genauso wie unsere Eltern einen Hochschulabschluss. Ich sehe es so, wer lernen will, der lernt von selbst.

        Hausaufgaben machen meine Söhne (11) selbständig. Da sie sich nichts aufschreiben, kann ich wenig bis gar nicht kontrollieren, was sie aufhaben oder ob die Hausaufgaben bereits in der Schule erledigt wurden. Solange ich keine Beschwerden von Seiten der Schule höre, gehe ich davon aus, dass es läuft.

        Hilfestellung biete ich immer mal zwischendurch an, wenn ich weiss, es steht eine Arbeit an oder Vokabeltests. Dann können sie entscheiden, ob sie abgefragt werden möchten, oder noch was erklärt haben möchten.

        Insgesamt lasse ich sie aber seit dem 6. Schuljahr laufen, da ich der Meinung bin, mit knapp 12 sind sie selbständig genug - und fordern das ja auch.

        Gruss
        agostea

        5 Klasse, ich helfe nur wenn das Kind danach fragt, genauso in Klasse 3 und Klasse 1,
        in der ersten Klasse frage ich immer beiläufig ob sie viel auf haben, so denkt das Kind daran falls es doch mal was vergessen hat aber sonst frag ich zum Thema Hausaufgaben gar nichts, mit den 3 Schulkindern fahren wir bis jetzt sehr gut damit, alle machen die Hausaufgaben selbstverantwortlich, wann ist unterschiedlich mal direkt nach der Schule mal am Nachmittag oder vor zu Bett, manchmal am Morgen vor der Schule klappt bestens so, die Hausaufgaben bestimmen so nicht den Tagesablauf der Kinder sondern sind etwas was dazu gehört und vor der nächsten Unterrichtsstunde freiwillig und mit Freude erledigt wird.
        Zur Zeit übe ich fast täglich lesen mit 1.Klässler aber auch hier kommt er immer von sich aus, besteht auch darauf, selbst wenn sage ist doch Wochenende, lesen muss sein für ihn, wie schon geschrieben unsere Kinder lernen für sich und nicht für uns.

        Hallo, ich habe eine 5. und eine 7. Klässlerin. Die 5. Klässlerin hat keine HA, nur lesen, Vokabeln lernen, auf Arbeiten vorbereiten. Das erledigt sie selbstständig ohne Erinnerung. Sie ist eine 1er/2er-Schülerin.
        Die 7.Klässlerin ist ein Selbstgänger, sie macht alles komplett alleine. Wenn sie abgefragt werden möchte oder etwas erklärt haben möchte, fragt sie, ich widerum frage sie vor Arbeiten, ob sie noch Hilfe braucht. Ich gucke nichtmal mehr über ihre HA drüber. Sie hat ein 2er/3er-Zeugnis.
        Mir war es von Anfang an wichtig, die Beiden zur Selbstständigkeit zu erziehen in schulischen Dingen, will heißen: Eigener freier Arbeitsbereich, keine Ablenkung, feste Zeit nach dem Essen und VOR allen Hobbys/Verabredungen etc., ich abrufbar, aber nicht daneben hockend. Ordentlichkeit und Vollständigkeit habe ich lange kontrolliert, bis Ende 4. Klasse.
        VG

        Hallo anoymefrau,
        also ich kontrolliere noch alles jeden Tag bei meinem Kind 6. Klasse, weil es die wenigsten Lehrer machen. Mir ist Rechtschreibung auch sehr wichtig. Hausaufgaben macht sie selbstständig im Wohnzimmer, aber ich schaue nach und bespreche auch Fehler. Wenn ich das Gefühl habe, dass sie ein Thema nicht verstanden hat, dann wiederholen wir es.

        Schwierig ist es beim Stundenausfall oder Vertretungslehrern. Meist funktioniert es nicht so richtig und dann arbeiten wir zu Hause nach.

        Vokabeln lernen mit der App und regelmäßig jeden Tag in kleinen Häppchen. Ich halte nichts von Lernen einen Tag vor der Arbeit. Regelmäßig sollte Grammatik geübt werden. Nicht viel, aber immer etwas und wiederholen, wiederholen... nur so funktioniert Sprache...

        Für Arbeiten fangen wir früh an zu lernen. Erst alleine und dann frage ich ab. Einen Tag vor der Arbeit nur kurze Wiederholung.

        Gewisse Dinge wie Präsentationen übe ich hier zu Hause. Lass sie einen Probevortrag machen, helfe bei den Texten aus, lass sie aber selbst formulieren.

        Sachen packt sie selbstständig, aber trotzdem erinnere ich an das Plakat, das mit zur Schule muss. Ich würde sie da nicht auflaufen lassen, gebe lieber nach und nach die Verantwortung ab.

        Liebe Grüße
        Gotschie

        Unser sohn geht auch in die 6. Klasse einer IGS.
        Seine Klasse ist eine Inklusionsklasse, sprich es sitzen eingie dort, die für manches länger brauchen. Da unser Sohn ein super Schüler ist, ist er sehr häufig mit den Aufgaben durch und bekommt dann zusatzaufgaben. Manchmal darf er aber auch shcon die Hausaufgaben machen. Sprich er hat oftmals gar keine mehr auf, wenn er um 14 uhr nach hause kommt. Hat er dennoch mal welche auf, dann macht er sie direkt nach dem Essen so um halb drei. Das war schon immer so, das er sie direkt nach der Schule machte, also auch in der GS. Das war aber nicht von uns aus, sonder von hm selbst, wobei ich das natürlich gut finde, denn abends Hausaufgaben machen find ich doof.... wenn man dann mal länger braucht, läuft man Gefahr die halbe nacht da zu sitzen und unser Sohn ist mittags einfach Aufnahmebereiter...In der Regel macht er sie alleine. Hat er natürlich Fragen/Probleme usw. bin ich da. Lernen für Klassenarbeiten tut er aber erst abends, das kann er mittags nicht auch noch, da fehlt dann doch die Konzentration. Dzu zieht er sich in sein Zimmer zurück, schmeißt sich aufs Bett und lernt... Wenn Arbeiten anstehen, frage ich ihn abends Vokabeln ab, oder in Mathe z.B. frag ich ihn zum jeweiligen thema ab oder lass ihn was zum Thema rechnen.... Wobei zum lernen muss ich ihn dann doch noch eher bewegen, das würde er dann doch auch gern mal vergessen:-p

        LG

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