Sozialpädogische Lernhilfe nach SGB 27

    • (1) 07.12.17 - 10:40

      Hallo

      Meine Große hat Entwicklungsverzögert. Und besucht die 1. KLASSE einer Förderschule. Letztes Jahr hatten wir ein Antrag beim JA für das Intergrationshelfer beantragt ( letzte Jahr besuchte sie die 1. Klasse der Regelschule und die empfehlten uns dies)
      Die jetztige Lehrerin sagt wenn überhaupt könnte man SGB 27 Sozialpädogogische Lernhilfe beantragen. JA und die Lehrerin werden jetzt miteinander telefonieren. Die Sachbearbeiterin meinte SGB 27 was ist das? Kann mich jmd aufklären?

      Lg

          Hallo

          Danke für deine Antwort. Also der Antrag für die Intergrationshilfe ist beim JA durch. Deswegen sei der Antrag wahrscheinlich mit der Lernhilfe auch kein Problem.
          Es heißt ja Hilfe bei Erziehung-> Sonderpädagogischer Lernhilfe, betrifft dann die Hilfe nur die Lernhilfe..? Der überbegriff ist Hilfe bei Erziehung🤔
          Wo findet dann die Lernhilfe statt, in der Schule und auch zu Hause? Muss ich mir das vorstellen wie Nachhilfe? Muss man auf die Kraft auch lange warten?
          Vielen vielen Dank im vorraus
          Lg

          • Hallo,

            Also hier gibt es verschiedene Varianten. Zum einen fällt dein Kind unter 35a . das solltest du in jedem Antrag den du stellst reinschreiben.

            Wenn die sonderpädagogische Beschulung bewilligt ist, hat das noch nichts mit einer Lernhilfe zu tun. Das muss seperat beantragt werde. In BaWü machen das die Eltern und die Schule reicht zeitgleich einen Bericht und eine Begründung ein.

            Die Schulbegleiter, hier IZL genannt, begleiten dein Kind eine gewisse Stundenanzahl (Die wird vom Amt entschieden meist aber 15- 20 Stunden, in Sonderfällen mehr) wärend der Schulzeit.

            Die andere Möglichkeit, da weiß ich gerade ncht wie diese heißen, ist, dass die Stunden auf Schule und Hausaufgabenzeit frei verteilt werden können. Ich weiß nicht, ob das an eine Tagesgruppe gekoppelt ist oder auch zuhause funktionieren würde.

            Die Kraft sucht die Schule selbst, sobald der ANtrag durch ist. Dann wird ganz regulär eine Stelle ausgeschrieben. Wenn du Glück hast, gibt es an der Schule freie Sonderpädagogen, wenn nicht, heißt es warten.

            Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass es in unserem Bundesland schwieirig ist, solch eine begleitung bewilligt zu bekommen. Zumal dein Kind ja schon Sonderpädagogisch beschult wird. Es sei denn, man hat "Autist" in der Diagnose stehen. Dann bekommt man fast alles.

            Viel Erfolg
            Eva

    Sozialpädagogische Lernhilfe ist eigentlich nicht nur Hilfe beim Lernen, sondern primär eine Hilfe bei der Erziehung. Ich wäre hierbei vorsichtig. Eigentlich findet das in der Kleingruppe statt - so wie ich das kenne. Mein Sohn hat das einmal alle 14 Tage in der Schule. Da ist das Hausaufgabenbetreuung in der Kleinstgruppe, mal lesen, mal rausgehen, mal spielen. Aber immer macht die Gruppe etwas zusammen - angeleitet von einem Pädagogen. Das Ganze soll soziale Kompetenzen fördern. Mein Sohn ist Autist.
    Ansonsten...35a ist Eingliederungshilfe über die z.B. die Teilhabeassistenz laufen würde. Allerdings habe ich dich jetzt so verstanden, dass dein Kind nur in der Regelschule eine I-Kraft hatte und jetzt in der Förderschule eben nicht mehr. Das passiert ja auch häufig. Schließlich haben die Förderschulen einen deutlich besseren Betreuungsschlüssel.

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