Ex zu gut ausgefallen?!

    • (1) 13.12.17 - 14:26

      Hallo!

      Ich bin grad richtig sauer! :-[

      Meine Tochter besucht die 6. Klasse Gym (Bayern).
      Die Mathe Ex und die Schulaufgabe fielen sehr schlecht aus. Der Schnitt war 3,7 und 3,9. Beides wurde gewertet.

      Die Musik Ex hatte einen 1er Schnitt. Die Schüler haben gut gelernt und sich riesig gefreut. #ole
      Heute sagte ihnen allerdings die Lehrerin, daß diese Ex nicht gewertet wird, da sie zu gut ausgefallen wäre!#schock:-[

      Das kann doch nicht sein! Was kann man da machen?
      Angeblich kann der Notenschlüssel auch nicht angepasst werden...#kratz

      Weiß jemand Rat?

      LG, Schniefnase

      • Wenn es an einer Schule normal ist, dass der Klassendurschnitt 4 ist, dann wundert mich das nicht #augen.

        Was geht nur an den Schulen ab?

        Ich würde mich diesmal direkt beim Schulamt und gleichzeitig beim Rektor beschweren. Es kann ja nicht angehen, dass die Kinder MAL eine gute Note erhalten und diese dann nicht gewertet werden soll. Auf welcher rechtlichen Grundlage soll denn die Benotung verweigert werden?

        Das dürften die mir dann gerne schriftlich erklären.

        Im Übrigen halte ich von solchen Methoden so wenig und sehe sie für Kinder so schädlich an, dass ich eine andere Schule für mein Kind suchen würde.

        Liebe Grüße
        monkiwi

        • (3) 13.12.17 - 15:13

          "Auf welcher rechtlichen Grundlage soll denn die Benotung verweigert werden?"

          Auf welcher rechtlichen Grundlage soll die Wertung erzwungen werden? Welche Leistungen bewertet werden legt ja nunmal der (Fach-)Lehrer (mit Blick in den Lehrplan und Absprache im Kollegium) fest.

          Mein Sohn hat letzte Woche eine Geo-Arbeit zurück bekommen, 8. Klasse Gymnasium. 8 Fünfen und 14 Sechsen. Und 2 Einsen. Die Arbeit wird gewertet weil die 2 Einsen beweisen, dass die Bestnote möglich war. Die 2 Einsen bekamen aber gesagt, dass sie eine Arbeit schreiben und auf was sie sich vorbereiten sollen.

          • Ich verstehe nicht, was Du mir damit sagen willst?

            Dass bei euch die Benotung ebenso ungerecht ist, weil die beiden Einser wussten, was dran kommt und die anderen nicht?

            Ja, das wäre ungerecht - und ja, ich würde mich darüber beschweren. Viele Dinge in der Schule sind schlichtweg demotivierend für die Schüler und ich kann nicht verstehen, warum man so mit jungen Menschen umgeht. Das ergibt für mich gar keinen Sinn.

        Da ist sie wieder, Deine überdurchschnittliche Arroganz #aerger

    Hallo,

    ich nehme an, eine "Ex" ist eine Klassenarbeit? Dass sie nicht gewertet wird, weil sie zu gut ausgefallen ist, finde ich tatsächlich so komisch, dass ich mich an deiner Stelle fragen würde, ob deine Tochter das wirklich richtig verstanden hat!?

    Das eine Klassenarbeit auch bei einem Schnitt von 3,9 gewertet wird, finde ich nicht verwunderlich.

    Kann es sein, dass der Verdacht besteht, dass die Schüler gespickt oder beieinander abgeguckt haben?

    Ob der Notenschlüssel angepasst werden kann und darf liegt nicht immer in der Hand des Lehrers. Manche Schulen haben verbindliche Tabellen für die Notenvergabe, andere lassen den einzelnen Lehrern Spielraum.

    LG

Klingt schwer nach einem groß angelegten Täuschungsversuch!

lg

(13) 13.12.17 - 17:07

Wir haben mal in einem unbeobachteten Augenblick unserem Klassenlehrer die Vorlage für die anstehende Klausur in Geschichte aus der Tasche geklaut und fix kopiert. Er merkte nichts. Das war auch 6. Klasse Gymnasium.

Alle, bis auf eine Schnarchnase, lernten passend zur Klausur und schrieben Bestnote. Allerdings wurde die tatsächlich gewertet, da der Lehrer trotz Verdacht und mehrmaligem Befragen aller „ Pappenheimer“ die Wahrheit nicht herausfand.

Ein 1er Schnitt ist unter normalen Umständen fast unmöglich. Verdacht der Manipulation liegt nahe.

Hast du die Infos so von deiner Tochter oder hast du bereits mit der Lehrerin gesprochen? Ich würde mal vermuten, dass hier ein Teil der Story fehlt.
Ansonsten such das Gespräch mit der Lehrerin und wenn das nicht reicht mit der Schulleitung. Warum nicht gewertet wird müßte dann ja begründet werden können.
Ein: "Die Arbeit ist zu gut ausgefallen" wird sicherlich nicht die ganze Begründung sein.

Schwierig,

bei uns damals gab es sehr gute und sehr schlechte Durchschnittsnoten.

Bei Vokabeltests wurde nichts gesagt, wenn ein Notendurchschnitt von 1,x rauskam.
Bei Klassenarbeiten kam es dann schon mal vor, dass der Fachlehrer dann meinte, dass sich Kollegen oder so beschwert hätten. Nicht wegen der guten Noten, sondern weil die Klassenarbeit im Vergleich zu den Parallelklassen viel zu leicht gestellt worden sei.
Gewertet wurden sie trotzdem. Dabei ging es vor allem um den Hinweis, dass künftige Klassenarbeiten a) schwerer gestellt würden und b) strenger benotet werden würden.

Bei sehr schlechten Durchschnitten, kam es dann vor, dass
a) der Notenschlüssel neu definiert wurde. Z.B. eine Aufgabe als Bonusfrage galt und somit weniger Gesamtpunkte möglich waren
b) einmal der Verdacht im Raum stand, dass der Durchschnitt nicht stimmen könne (angeblich 3,5), wenn mehr als die Hälfte der Klasse eine 4, 4,5, 5 oder 5,5 hatten, während die beste Note angeblich eine 2,5 gewesen sein soll.
c) es hat sich der Direktor eingeschaltet, um herauszufinden, warum wirklich alle im 4er Bereich oder schlechter lagen. Einschließlich derer, die sonst im 1er Bereich waren.

Da ist die Frage, WARUM die Klassenarbeit nicht gewertet werden soll, wie es dazu kam.

Eine nicht gewertete Klassenarbeit hatten wir auch. Da war Feueralarm und die Arbeit wurde noch mal neu geschrieben. So hätten wir zu wenig Zeit gehabt. Danach weiter schreiben fiel logischerweise aus, da sich die Schüler natürlich austauschen konnten.

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