Mit 6 nicht mehr an das Christkind /den Weihnachtsmann glauben?

    • (1) 15.12.17 - 14:24

      Hallo!

      6,5 Jahre ist sie jetzt alt und weiß das es Weihnachtsmann und Christkind nicht mehr gibt.

      Ich bedauere das sehr und finde es sehr schade.

      Wie alt waren eure Kinder als der Glaube verloren ging?
      Wie haben sie es erfahren?

      • Musste lächeln, dass du mit "der Glaube verloren ging" Christkind oder Weihnachtsmann meinst. :-)

        Unsere Kinder "glauben" nicht an den Nikolaus, aber sie spielen bereitwillig mit, indem sie den Stiefel vor die Haustür stellen. An Weihnachten machen die Menschen einander eine Freude, weil sie sich die Freude über Jesu Geburt zeigen wollen.

        Ich finde es wichtig hinzuhören was das Kind von sich aus glauben möchte und sich als Eltern daran orientieren.

        (3) 15.12.17 - 14:38

        Hallo,

        meine Tochter ist 8 Jahre und glaubt noch an den Weihnachtsmann, wie viele andere in ihrer Klasse auch.

        Gruß Sol

        (4) 15.12.17 - 14:42

        Hi, also unser Großer ist 7 3/4 Jahre. Er glaubt an die Zahnfee, an das Christkind/Weihnachtsmann in anderen Ländern, an den Nikolaus und auch noch an den Osterhasen.

        Wird aber wohl auch das letze Jahr sein denke ich. Sobald es Thema in der Schule wird und die Kinder darüber sprechen, werde ich ihn aufklären, Bisher glauben aber wohl seine Mitschüler auch noch daran, was ich so mitbekomme und von anderen Eltern höre.

      • Oh, so früh, das ist echt schade.

        Mein Sohn wird im März elf und dieses Weihnachten ist das Erste, an dem er sich zu 100% sicher ist, dass es Nikolaus und Christkind nicht gibt.

        "Erfahren" hat er es nicht, er hat einfach logisch nachgedacht ;)

        Ich glaube das sieht jeder anders 😊 wir werden unseren Sohn das Märchen Christkind, Osterhase und Co. gar nicht auftischen...

        • Heißt das, ihr lest auch sonst keinerlei Märchen vor? Schade. Meine Kinder haben die Märchen genossen und Christkind samt Nikolaus und Osterhasen auch. Kurz nach der Einschulung kamen sie selber drauf. Meine Enkelin auch. Aber in der Umgangssprache sind trotzdem noch alle vertreten.
          Übrigens hört/liest meine Enkelin heute mit 11 noch gerne Märchen(wenn auch kein Rotkäppchen o.ä.) oder genießt meine selbst erfundenen kleinen Geschichten übers Hasenkind, welches märchenhafte Abenteuer erlebt.
          Das regt alles doch auch die Phantasie der Kinder an - geht doch nicht um "Lüge" oder sowas.
          LG Moni

          • Doch Märchen lesen wir schon, aber wie du schon sagst, wir möchten nicht lügen...

            • Öhm ;-) in Märchen wird auch "gelogen" - auch bei Wilhelm Busch - oder kennst Du Kinder, die eine Backzeit als Brote im Ofen überleben? ;-)
              Meine Tochter - und ihre Tochter wieder - können Max und Moritz fast komplett auswendig und beide lieben es :-D
              Glaub mir, Kinder können sehr wohl Märchen und vorsätzliche Lüge ihrer Eltern unterscheiden.
              LG

              • Eben. Beim Märchen sage ich ja auch dazu, dass das eine Geschichte ist und nicht stimmt, wie eben das Christkind oder der Weihnachtsmann. Wir brauchen das zu Weihnachten einfach nicht - das darf aber gsd jeder selbst entscheiden...

            (11) 16.12.17 - 13:04

            Du nennst es lügen, ich nenne es schöne KIndheitserinnerungen schaffen.

            Ich kenne keinen einzígen erwachsenen Menschen, der nach aufdecken dieser "Lüge" einen Schaden davon getragen hat...... ganz im Gegenteil.
            Gerade dieser Zauber von Weihnachten, sind mit die schönsten Erinnerungen.

    (12) 15.12.17 - 16:25

    och, irgendwer in der Schule oder im Hort hat das natürlich mal ausplaudern müssen.
    Ab da habe ich auch nicht mehr "gelogen" aber alles dafür getan, dass sie noch ein bisschen den Glauben haben - oder die Spannung hat. Aber ich sage nicht mehr "es ist so" sondern eher "Wer soll es denn sonst bringen?", "wenn wir alle in der Kirche sind - wer wenn nicht das Christikind legt denn die Sachen unter den Baum..."

    So können sie noch bisschen dran glauben, ohne sich irgendwann lächerlich zu machen.

    Weihnachtsmann gabs bei uns eh nie. Jetzt sind sie 9 und 11 und Christkind und Samichalus sind für sie durchaus noch spannende Elemente im Leben. Der Zweifel ist stark und die Hoffnung, dass es sie doch gibt noch da...

    (13) 15.12.17 - 16:38

    Mein Grosser war 5, als er sich vor mir aufbaute und energisch die Wahrheit über Weihnachtsmann / Nikolaus / Osterhasen verlangte. Seine Indizienkette, das an den Geschichten nichts dran sein könnte, war ziemlich lückenlos.
    Blöderweise hat das sein 4jähriger Bruder mitbekommen - der war stinksauer, weil er gerne noch ein Weilchen weitergeglaubt hätte.

    Grüsse
    BiDi

    (14) 15.12.17 - 16:43

    Wir haben unseren Kinder nie irgendwelche Geschichten vom Christkind oder vom Weihnachtsmann erzählt. Das heißt, sie kannten schon die Geschichten, wussten aber, dass es nur Geschichten sind. Wir haben den Kindern immer erzählt, dass wir den Geburtstag von Jesus feiern und uns gegenseitig beschenken, weil wir uns so freuen!. Sie kannten auch von Klein auf die Weihnachtsgeschichte und haben voller Begeisterung bei Krippenspielen mitgemacht oder zugeschaut.
    Warum sollte man die Kinder belügen, wenn doch die Wahrheit so überwältigend toll ist? Gott kam zu uns als kleines Baby auf die Erde!

    (18) 15.12.17 - 19:00

    --- Gott kam zu uns als kleines Baby auf die Erde! --

    Das ist nur für manche Menschen die Wahrheit.

    (19) 17.12.17 - 07:34

    Das ist irgendwie paradox, dass ihr Christkind und Co. als Lügen bezeichnet, gleichzeitig aber das grösste Märchenbuch - wenn ich gemein wäre würde ich Lügenbuch schreiben - heranzieht....
    aber jeder macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt.

(20) 15.12.17 - 18:20

Hallo!
Mein Sohn hat auch mit 6 nicht mehr an Weihnachtsmann und co geglaubt.
Eigentlich noch nie so richtig, man sieht sie ja nie WIRKLICH. Er mag aber die Geschichte dahinter und die Illusion und spielt daher mit.
In der Schule (2. Klasse) ist ein Kind, welches nicht empathisch ist und alle aufklärt.
Ich finde das nicht mehr dran Glauben nicht schlimm, denn ein gewisser “Zauber“ liegt ja trotzdem in der Luft.

LG #winke

(21) 15.12.17 - 18:31

Wie? Das Christkind gibt's nicht?

Ich glaube ja mit 32 noch dran:)

Lg

(22) 15.12.17 - 19:02

Ich weiß nicht wann meine Kinder das erfahren haben. Sie haben nie darüber geredet.

Meine Tochter wird 24 und will alles an Weihnachten noch so haben, wie früher, als sie an den Weihnachtsmann glaubte.

(23) 15.12.17 - 20:42

Hallo,

unser Kind ist noch sieben, hat uns aber schon im Frühjahr gesagt, dass es schon länger weiß, dass es das Christkind nicht gibt und es seine Geschenke von uns erhält.
Klar hat es ein paar Sachen kombiniert, unser Geschenkpapier und manche Geschenke kamen nicht vom Christkind sondern erhielt es von Verwandten, die es nicht oft sieht.
Für uns ist das ok, es war ein fließender Übergang und es ist auch nicht so, dass Weihnachten dadurch entzaubert ist.

VG, midnatsol

Meine Kinder sind 6 und 5 und glauben noch an alles, inklusive Feen, Riesen, Zwerge und dass der ältere Bruder zaubern kann.

Sie haben natürlich auch eine begeisterte Geschichtenerzählerin und Märchenvorleserin als Mutter, die Tolkien und Cornelia Funke über alles liebt. ;-)

(25) 15.12.17 - 22:31

Die große ist 8,5 und die mittlere 5,5. ich denke, sie wissen, dass nicht wirklich das Christkind die Geschenke bringt, aber sie wollen noch daran glauben und das ist süss! Vor allem macht das alles leichter, weil die kleine 2 jöhrige natürlich noch glauben soll.

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