Erfahrungen mit Umzug in anderes Bundesland

    • (1) 21.12.17 - 19:28

      Hallo
      Wir haben vor, berufsbedingt in ein anderes Bundesland zu ziehen (von Bayern nach Hessen oder Rheinland-Pfalz).
      Die Kinder werden dann die 4. bzw. 6. Klasse hinter sich haben- Alternativ könnten wir es auch schon früher machen, dann hätte der Kleine aber die Grundschule noch nicht beendet.
      Ich würde mich sehr über ein paar Erfahrungsberichte freuen also z.B. wie es die Kinder weggesteckt haben, wie lange es dauerte, bis sie sich eingelebt hatten, was sinnvoll und hilfreich war und was vielleicht gar nicht usw.
      Vielen Dank schon mal

      • Hallo,

        wir sind von Hessen nach Baden-Württemberg und anschließend nach Thüringen gezogen. Meine Kinder waren zwar noch in der Grundschule (beim 1. Umzug im Kindergarten), aber das spielt ja keine Rolle.
        Warum sollte es für die Kinder eine große Umstellung sein in ein anderes Bundesland zu ziehen? Es ist ja nicht so als ob ihr ins Ausland geht. In der Schule spricht man vorher mit den Lehrern und holt eventuell nach wenn was fehlt oder das Kind etwas noch nicht gehabt hat. Ansonsten ist es nichts anderes als würde man innerhalb eines Bundeslandes umziehen. Neu und fremd ist es überall erst mal und man muss sich eingewöhnen. Das hat aber nichts mit dem Bundesland zu tun. Kinder verkraften Umzüge besser als Erwachsene. Sie gewöhnen sich schneller ein.

        LG
        Michaela

        • Vielen Dank für die Antwort.
          Ja, das ist richtig, das Entscheidende wird sicher nicht der Wechsel des Bundeslandes sein, sondern eher das Verlassen des gewohnten Umfeldes und der sozialen Kontakte.

          naja es kann schon ne gewaltige umstellng sein, meine älteste hat einige Wochen probeunterricht an ihrer neuen Schule gemacht im anderen Bundesland, Klasse 5, sie sagt das es viel schwieriger sind, sie viel weiter sind, in Englisch war es wohl besonders schwierig, naja man muss dazu sagen hier ist g9 dort g8, auf der grundschule in unteren klassen wird es sicherlich keine große rolle spielen

          • Bei meinen Sohn in die Klasse (8. Klasse Gymnasium, G8) kam dieses Jahr ein Mädchen aus Rheinland Pfalz. Sie war bis dato auch G9. Die Eltern hatten ihr vorher schon von den Lehrern den Stoff besorgt, damit sie aufholen kann. Sie hat dann in den Sommerferien in Mathe und Englisch Nachhilfe gehabt um das aufzuholen. Laut ihrer Mutter war das aber ziemlich schnell erledigt und das Mädchen kommt gut zurecht und ist eine gute Schülerin. Meine Freundin zog von Hessen nach Thüringen. Ihr Sohn war vorher auch G9. Er wurde regulär in die Klasse eingeschult, kam aber nicht gut klar und wurde dann im HJ in die tiefere Klasse zurück gestuft. Also von Klasse 7 in Klasse 6. Von da an klappte es sehr gut. Ihm hat die Rückstellung gut getan. Ich muss aber dazu sagen, dass er auch in der alten Schule kein guter Schüler war. Ich würde erst mal abwarten und normal einschulen. So gravierend sind die Unterschiede in den unteren Klassen noch nicht. Wenn es Schwierigkeiten gibt, kannst du immer noch mit Nachhilfe beginnen. Wir wohnen hier direkt an der Grenze zu Hessen und Bayern und hier gehen viele Schüler im "anderen Land" in die Schule weil teilweise die Wege zur Schule kürzer sind. Ich hatte meinen Sohn z.B. 2 Jahre in Bayern weil es bis dahin nur 8 km ins nächste Gym waren und hier in Thüringen waren es 15 km und die Busanbindung war besser. Als er dann in die 7. kam, wurde in unserem Ort eine Außenstelle eröffnet vom 15 km entfernten Thüringer Gymnasium und er hat dorthin gewechselt. Es war großartig nicht viel Unterschied zum Gymnasium vorher. Ich denke, das wird erst in den oberen Klassen schwieriger. Auch aus Hessen wechseln oft Schüler weil der Weg kürzer ist. Meist von G9 auf G8. Laut unseren Lehren bis Klasse 8 kein Problem.

      naja es ist immer gut den Kindern das frühzeitig zu erklären und ihnen Vorzüge zu nennen,
      dann sollte schon frühzeitig schauen wohin man zieht, die immobillie sollte nicht schlechter sein als die jetzige ...

      • Danke dir,
        Das wird hoffentlich so klappen und ja, wir sind mit den Kindern darüber im Gespräch und versuchen gerade herauszufinden, was ihnen an dem neuen Lebensumfeld besonders wichtig ist und dies natürlich auch zu berücksichtigen.

    Hallo,

    ich wollte Dir nur zum Thema ,,Lebel“ etwas sagen. Das muss doch nicht gleich Bundesland sein. Mein Kind wechselte zu einer anderen Schule. Sie haben andere Bücher. Mein Kind hat uwei Monate gebraucht, bis wir das Niveau der neuen Schule erreicht haben und ich rede vom ,,kleinen“ Kind.

    Jetzt wechselt mein großes Kind und sie arbeiten mit der gleichen Reihe. In Englisch sprechen manche schon fließend.

    Ergo. Ich habe mir die Bücher der neuen Schule schon besorgt. Wir trainieren jeden Tag bißchen, um möglichst fließenden Übergang zu ermöglichen. Bei Englisch bin och vollkommen frei, da ich den Kindern Rosetta Stone angeschafft habe.

    Was für uns sehr wichtig war, dass das Kind weiß, in welche Klasse es kommt, Teilweise kennt es die Kinder und es weiß, worauf es sich freuen kann.

    #winke

    • Danke dir,

      Ja, wir wissen leider natürlich vermutlich noch nicht lange vorher in welche Schule die Kinder gehen werden, da dies natürlich stark von der Lage der Immobilie abhängen wird. Da es sich um das Grenzgebiet RLP/ Hessen handelt, noch nicht mal, in welches Bundesland es dann gehen wird.
      Aber ja, so bald das klar ist, ist das sicher hilfreich, sich die Bücherlisten der Schulen anzuschauen- Danke!

Hallo, wir sind damals, da war ich Mitte 7. Klasse, von Hessen nach Schleswig-Holstein gezogen. Schulisch habe ich dadurch 1 Jahr verloren, da die in SH viel weiter waren, ich es nicht gepackt habe und dann zum Ende der 7. Klasse 1 Jahr freiwillig wiederholt habe.
Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern Kontakt mit der neuen Schule aufgenommen hätten, um zu sehen, wie weit die sind. Das hätte sicher geholfen, sich rechtzeitig zu organisieren. Bücher hätten beschafft werden können, aber man dachte wohl - ach, 7. ist 7.! War aber nicht so.
VG

  • Danke dir,
    Ja, daher wollen wir nicht mitten im Schuljahr umziehen und günstigenfalls erst, wenn der Kleine mit der Grundschule fertig ist, um ihm einen weiteren Schulwechsel zu ersparen.

    • ich sehe gerade dein jüngerer Sohn ist 8 also 3Klasse jetzt??

      da halte ich es schon für Sinnvoll wenn er da noch die Grundschule besucht, so findet er Anschluss an die dortigen Erwartungen und lernpläne und ihr könnt viel einfacher die passende weiterführende Schule finden .

      • ja, 3. Klasse.
        Die Überlegung geht eben genau dahin.
        Am Ende dieses Jahres umziehen würde dann 2 mal Schulwechsel für ihn bedeuten.
        Der Große besucht die 5. Klasse Gymnasium und auch da wäre ein Wechsel in die 7. Klasse günstig, da in Wiesbaden und RLP in der 5. und 6. Klasse eine "Orientierungsstufe" existiert, so dass dann teilweise Neuorganisationen nach der 6. Klasse stattfinden.

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