Kieferorthopäde

      • Zum Orthopäden vielleicht nicht, aber viele Kinderärzte schicken die Kids standartmäßig zum Augenarzt. Viele Eltern vertrauen hier sogar dem Urteil des Kinderarztes nicht und gehen von sich aus ohne Verdacht zum Augenarzt.
        Fehlstellungen der Zähne machen auch erst einmal keine Probleme, können aber zu Problemen führen - genau wie eine unentdeckte Fehlsichtigkeit.

        LG

        • Der Unterschied liegt darin, dass ein Kinderarzt eher der Allgemeinmediziner ist und dann zum Facharzt schickt.
          Der Zahnarzt hier ist jedoch schon Facharzt und schickt ohne Grund weiter.

          Wolltest Du mich auf den leicht hinkenden Vergleich hinweisen oder was war der Aussagegehalt Deines Posts?

          • Der Zahnarzt ist kein Facharzt in dem Sinne. Medizin und Zahnmedizin sind zwei vollkommen unterschiedliche Studiengänge. Als Arzt spezialisiert man sich zum Facharzt wie z.B. Kinderarzt, Orthopäde, Augenarzt, Hautarzt...
            Und Zahnärzte spezialisieren sich zum FachZahnarzt für Kieferorthopädie oder Oralchirurgie. Im Grund ist der "normale Zahnarzt" oder auch Allgemeinzahnarzt das gleiche wie ein Allgemeinmediziner (wobei Allgemeinmedizin schon eine Spezialisierung ist, niedergelassene Ärzte ohne Spezialisierung gibt es im Grunde in Deutschland nicht), während der Kieferorthopäde mit einem Facharzt zu vergleichen ist. Abgesehen davon ist ein Kinderarzt ja auch kein Allgemeinmediziner sondern ein Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin.

            Der Ausgangsgehalt meines Beitrags war, dass es durchaus auch Kinderärzte gibt, die standardmäßig alle Kinder ab der U7a oder U8 regelmäßig zum Augenarzt schicken. Das ist in meinen Augen auch zur reinen Routinekontrolle - einen Sehtest kann auch der Kinderarzt machen. Der Kinderarzt sagt, ich bin nicht auf Augenheilkunde spezialisiert, also überweise ich weiter. Der Zahnarzt sagt, er ist nicht auf Kieferorthopädie spezialisiert, darum überweist er die Patienten weiter.
            Ich kann dir natürlich nicht sagen, welchen Stellenwert die Augenheilkunde im Medizinstudium einnimmt, aber bei der Kieferorthopädie weiß ich, dass sie im Studium -
            je nach Uni - eher eine untergeordnete Rolle spielt. Die meisten Jungzahnärzte haben von Kieferorthopädie wenig Ahnung.

            LG

    Hallo Annett,
    Ist bei uns auch üblich. In dem Alter können Fehlstellungen leichter behoben werden. Bei uns war es aber auch notwendig: 2 von seinen Freundinnen wurden begutachtet und als nicht notwendig wieder heimgeschickt.
    Das Problem der Kumpelwirtschaft seh ich nicht wirklich. Es würde uns nur geraten bei einem Kieferorthopäden vorstellig zu werden. Ich hab mir dann selbst einen gesucht.
    Gruß

    Unsere Zahnärzte haben alle meine Kinder zum Kieferorthopäden geschickt, aber bei uns in der Familie gibt es einige Kieferfehlstellungen und alle meine Kinder sind oder waren längere Zeit in Behandlung beim Kieferorthopäden.
    Der Zahnarzt sagte uns aber genau, warum er uns zum KO schickt.

    naja, einmal drauf schauen schadet nicht.
    Man geht ja auch regelmäßig zum Zahnarzt, Augenarzt, (...) auch wenn nix ist.
    Vielleicht nur ein Zeichen, das der Zahnarzt sich damit nicht auskennt und lieber einne Spezialisten drauf schauen lässt.
    Wenn er keinen namentlich benannt hat, ist doh alle ok

    lg
    lisa

    • Finde ich auch, ein Zahnarzt kann auch mal was übersehen bzw. die Sachlage anders einordnen und dann bleibt vielleicht etwas unbehandelt. Unbehandelte Kieferfehlstellungen können im Erwachsenenalter echt Probleme bereiten (z.B Schlafapnoe aufgrund zu kleinen Unterliegen, infolge dessen Bluthochdruck u.s.w ). Dann lieber einmal zu viel nachschauen lassen...

      Bei uns schickt die Kinderärztin bei den U Untersuchungen standardmäßig zum Augen- und Zahnarzt sowie zum Orthopäde. Finde ich gut!

      Erlebe beruflich immer mal wieder Kinderärzte, die bei den U-Untersuchungen fast nur nach den elterlichen Aussagen gehen und nicht ausführlich untersuchen. Dann wundert man sich, dass ein Kind mit gravierenden Entwicklungsdefiziten 1a bei der Vorsorge "abgeschnitten " hat...
      Lg

      • Ich habe leider auch immer wieder Eltern kennengelernt die selber starke Sehprobleme (...) haben aber kamen nie auf die Idee, das das Kind mal zum Augenarzt geht.
        Mit 7 Jahren wurde beim Kind -die sogar noch dazu extrem schielte - festgestellt, das die kaum was sah.

        Leider gibt es auch Kinderärzte, die sich für Götter in Weiss halten...Kleinkinder die schielen sind normal, Sprachprobleme mit 5 sind noch OK, , etc. etc.
        Die wollten keine Überweisungen zu anderen Fachärzten ausstellen, haben sich quer gestellt für andere Therapieanstätze (kein Hokospokus) ....
        Wenn man da selber nicht drauf achtet, können die Eltern auf Dauer falsch beraten sein.

        Auch diese merkwürdigen Einschulungsuntersuchungen....das sind leider auch nicht immer Ärzte, sondern Sozialmitarbeiter mit Fortbildung.

        Ich konnte nur lachen - mein Sohn schielte da noch extrem (+ Brille) - und die Dame meinte, dass mein Sohn Probleme mit den Augen hat, da er die Gegenstände auf den Pixelkarten nicht erkennen kann.
        Ich hab ihr da mal einen Fachvortrag gehalten, ob sie wisse, was diese Karten zu bedeuten haben und welche Kinder es erkennen können.

        Da habe ich einen Arzt lieber, der auf Nummer sicher geht und lieber einen Gang zu viel.

        lg
        lisa

        Unterkiefer sollte das heißen...

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