Ideen für ein pfiffiges Abschlussgeschenk für die Klassenlehrer in der Grundschule?

    • (1) 11.01.18 - 18:39

      Hallo an alle,

      die Frage steht ja schon oben, ich organisiere mit drei anderen Mamas das Abschlussfest der vierten Klassen. Wir möchten gern den beiden Lehrerinnen etwas zur Erinnerung schenken (als kleines Dankeschön) und vielleicht eine Kleinigkeit dazu überreichen.
      Ich bin leider völlig unkreativ und hoffe auf eure pfiffigen Ideen. :-)

      • Es tut mir ja immer leid, aber Erzieherinnen und Lehrer möchten im Regelfall keine Erinnerungsgeschenke haben. Was sollen sie denn mit all den Tellern und Tassen, die mit den Namen irgendwelcher ehemaliger Schüler bemalt sind? Oder mit den Fotos in Bilderrahmen mit Fingerabdrücken? Und so weiter... Sammelt Geld ein und besorgt einen Gutschein. Pflegt sie sich gern? Dann evtl nen Gutschein für ein spa. Oder nen massagegutschein,... Etc. davon haben Sie mehr

        • Und im Zweifelsfall auch ne Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Vorteilsnahme im Amt am Hals... Ja, das ist nett gemeint, wenn man überlegt, dass sie von nem Wellness-Gutschein sicherlich mehr hat, aber es ist schlicht und ergreifend nicht erlaubt. Wo kein Kläger, da kein Richter... aber was macht man, wenn man Eltern in den Klassen hat, die die Lehrerin nicht ausstehen können; Kolleg*innen, die angefressen sind, weil es für sie nur nen feuchten Händedruck gab; [Liste beliebig erweiterbar] und jetzt die perfekte Gelegenheit haben, ihr eins auszuwischen. In einigen Bundesländern liegt die Bagatellgrenze bei 5€. Das erreicht man schon mit nem Blumenstrauß von der Tankstelle...
          Hier haben die Lehrkräfte nen Pausenraum - und oh Wunder, da stehen auch Tassen, auf denen die Kinder unterschrieben haben. Halt alle auf einer. Einige Klassen haben Erinnerungsbücher gemacht, in denen sie ihre Lieblingsbücher kurz vorgestellt haben, damit der Lehrer Anregungen hat, was es mit zukünftigen Klassen lesen könnte. Andere haben sich mit dem Förderverein abgestimmt, damit für die zukünftige Klasse der Lehrkraft Spiele und Bücher gekauft werden konnten. Abgesehen davon, dass natürlich auch nicht aller paar Monate eine Klasse abgegeben wird, die Zahl an Staubfängern ist also durchaus überschaubar...
          Ich halte das auch für persönlicher als nen Gutschein, gerade weil in der Grundschule ja im Regelfall tatsächlich noch ne Bindung zwischen Kindern und Lehrkraft besteht.

          • Meine Mutter war Erzieherin. Weißt du, wieviele dieser Dinger sie im Laufe von 30 Jahren bekommen hat? Hunderte!!!! Und wieviele hat sie aufgehoben? Nicht ein Ding!
            Sie hatte ein Leben ausserhalb des Kindergartens und einen eigenen Geschmack, so dass sie sich die Deko und Geschirrausstattung in unserer Wohnung selbst ausuchen wollte.
            So ist es halt nun mal.

            Bei uns ist es übrigens erlaubt jedem etwas zu schenken, egal ob dem Postboten, Müllmännern oder eben Lehrern. In München zb ist es verboten, aber hier erlaubt. Natürlich muss man das vorher in Erfahrung bringen

            • Wobei die Frage ist in meinen Augen weniger, ob sie all die Sachen über 30 Jahren aufgehoben hat, sondern ob sie sich damals darüber gefreut hat.

              Ich freue mich über viele Sachen sehr, aber nach ein paar Jahren kommen sie auch weg.

              Und gerade Fotobücher und ähnliches kann man gut verstauen.

              LG,
              Natalia

        Ich freue mich über ein nett gemachtes Erinnerungschenk mehr, als über nen Gutschein. Was soll ich denn bitte damit?

        Da erinnere ich mich lieber an die Klasse.

        LG

        • Du findest einen Gutschein zb für ein Einkaufszentrum weniger sinnvoll als einen bemalten Teller, den man sich in den Schrank stellen kann?

          Dann haben wir gänzlich unterschiedliche Lebensvorstellungen.

          Und man muss halt einfach daran denken, dass Lehrer ja jedes Jahr so Zeug bekommen. Wo sollen sie das denn aufstellen? in einer Vitrine im Wohnzimmer und dann sitzen sie da abends mit ihren Kindern und sehen sich die an? Nein, das ist doch unrealistisch.

          Ich weiß, dass man das nicht gern heut, aber Lehrern bedeuten unsere Kinder nicht so viel, wie uns, oder wie wir auch nur gern hätten. Die "brauchen" wirklich nicht solchen Schnick Schnack

          • Abschiedsgeschenke bekommt man doch nicht jedes Jahr.

            Ich bin selber Lehrerin.
            Und nein, mir bedeuten fremde Kinder nicht so viel, wie wenn ich eigene hätte.

            Aber ich muss mich nicht durch meine Klasse finanzieren.

            Und nein, natürlich sitze ich nicht meditierend um meine Klassenerinnerungen herum.

            Aber da bekomme ich lieber eine ERINNERUNG, als irgendwas materielles von meiner KLASSE!

            LG

            Hm...das kann man nun aber nicht verallgemeinern. Die KL, der meine Älteste mit ihren Klassenkameraden ein Fotobuch geschenkt hat, hat geheult vor Freude und Rührung und alle einzeln gedrückt.
            Nicht jeder verabscheut so einen "Schnick-Schnack".
            VG

        Wir haben der Lehrerin meiener Tochter damals ein Frühstücksset geschenkt. Da sie mit den Kindern gern gefrühstückt hat , gab es als Abschiedsgeschenk einen Becher und Müslischlale aus einer Töpferei mit der Aufschrift: "Klasse 4b" auf dem Becher. und das Abschlussjahr auf der Schale

        Wir haben die Lehrerin ca. 4 Jahre später mal zufällig getroffen und meine Tochter fragte sie nach dem Geschirr. Und da kam von Herzen: "Das benutze ich noch jeden Tag. Den Becher hab ich für die Pause mit in die Schule genommen."

        • (12) 14.01.18 - 11:04

          Und von der Klasse meines Sohnes gab es für dessen Lehrerin ein Rosenstock für den Garten. Wir wußten, dass sie Rosenliebhaberin ist und einen solchen mal gern haben wollte.
          Die Kinder gaben Wochen vorher heimlich ein Buch weiter, wo jeder Schüler eine Doppelseite gestaltete.

Hallo,
Wir haben damals eine Wimpelkette genäht. Jedes Kind hat ein Wimpel mit Textilfarben gestaltet und dann haben wir sie zusammen genäht.

Es war wirklich wunderschön und hing das letzte Mal, als ich drin war noch im Klassenzimmer.

LG,
Natalia

(14) 11.01.18 - 19:04

Hallo,

ich muss meiner Vorschreiberin widersprechen. Lehrer(innen) mögen Erinnerungsgeschenke sehr wohl, wenn es nicht gerade ein Teller oder eine Tasse ist ;-), sondern etwas, das man gebrauchen kann.
Ich selbst habe schon zweimal ein Apfelbäumchen geschenkt bekommen (geht super, wenn der Lehrer einen Garten hat!) und denke tatsächlich jedes Mal an die entsprechenden Kinder, wenn die Äpfel daran reif sind.
Der ehemalige Klassenlehrer meines Sohnes bekam zum Abschied eine Holzbank für die Terasse, auf der die Namen der Kinder angebracht wurden. Benutzt er auch ;-).

Ansonsten gehen Gutscheine natürlich immer.

VG Lena

Ich habe bevor ich in Karenz ging von meiner klar zu ein Buch bekommen. Jeder hat eine Seite gestaltet und etwas persönliches geschrieben. Ich finde es soooo toll und schätze es mir immer wieder gerne an!

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