Mobbing in der schule

    • (1) 24.01.18 - 15:59

      Hallo

      Es geht um meine Tochter und ihre Freundin..
      Die beiden hatten letztes Jahr im Sommer die Grundschule beendet und sind jetzt in einer Klasse auf einer weiterführende Schule...
      Schulisch läuft alles super...
      In die Klasse geht auch eine Mitschülern (nennen wir mal kind A)die früher mit der jetzigen freundin (kind B)meiner tochter (kind C)befreundet war...auch die Eltern haben sich wohl privat getroffen....
      Diese Kontakt gibt es nicht mehr...weder zwischen den Eltern noch zwischen den mädchen
      Aber die 3 mädels haben nun Zoff..

      Für mich sieht das alles nach Eifersucht aus..
      Denn da meine Tochter (C)jetzt mit kind B befreundet ist und von kind A attackiert wird...zeitweise geht A auch auf beide los..
      Ich habe Kontakt zu der mutter von kind B...wir sind zusammen in die Schule und wollten ein Gespräch mit dem Direktor...
      Die alten Geschichten aus der Grundschule interessierte ihn überhaubt nicht...obwohl da doch mit kind B alles anfing...mein kind (C) kannte sie da noch gar nicht...
      Und die beiden dürften nicht zurück beleidigen und sollten einfach weiter gehen...sollen das versuchen auszuhalten

      Es geht um Beleidigungen die schon recht heftig waren...wir habe unserer Tochter gesagt sie soll versuchen das zu ignorieren....

      es gab aber fast täglich neue Vorfälle..
      Unsere Tochter gab auch zu das nicht immer ausgehalten haben zu können uns hat dann zurück beleidigt...
      Sonst ging sie ihr aus dem Weg.. das aber in einer gemeinsamen Klasse nicht so einfach ist...
      Es sollten dann laut Direktor Gespräche 1 mal wöchentlich mit allen 3 Mädchen geführt werden...diese Gespräche finden selten statt da wohl dauernd irgendwelche Lehrer krank sind...
      Vorgestern hatten wir un den vorfall das kind c zu meiner tochter sagte"DU ZIEHST DICH DOCH FÜH ALTE MÄNNER AUS...
      Meiner Tochter hat das gereicht und ihr gesagt das sie ihr eine scheuert wenn sie sie nicht endlich in Ruhe..
      Meine Tochter drehte sich um und ging.
      Gestern ging es dann gleich weiter im Musikunterricht...wieder Wörter an meine Tochter die ich hier nicht wieder geben möchte...meine Tochter hat ihr darauf hin auf den nacken geklatsch....all diese Sachen passieren wenn kein Lehrer in der Nähe ist..und wenn kind A dann doch mal angesprochen wird fängt sie an zu weinen...
      Jetzt hat meine Tochter ein Schreiben mit nach Hause bekommen wegen nicht einhaltung der schulregeln...kommt in ihre alte...
      Mit dem Eltern sprechen macht auch keinen sinn...
      Würde versucht...
      Habe nun wieder einen Termin beim Direktor...

      Ich weiß das Kinder nicht alles kleine Engel sind auch meine nicht...
      Aber in der Grundschule war alles in Ordnung.. wir wurden nie in die Schule zitierte .
      Sie wurde als freundliche Mitschülern und hilfsbereit beschrieben...und Wochen später in der neuen Schule ist sie die böse von der alles ausgeht?
      Da stimmt doch was nicht...
      Freu mich wenn jemand zu Ende gelesen hat...auch wenn es etwas kompliziert klingt...
      Vielleicht hat ja jemand einen Rat für uns...
      Andere Schule möchte sie nicht...ds Sie sich da sonst sehr wohl fühlt..

      • Das ist eine für euch schwierige Situation. Die Schule versucht immer den bequemsten Weg zu gehen, siehe Kind soll die Beleidigungen ignorieren...:-(

        Es wird wohl nur fruchten, wenn sich der Rektor die Mühe macht, sich mit den drei Mädchen zusammen zu setzen und Klartext spricht!

        Viel Glück!

        Hallo,

        deine Tochter hält sich nicht an die Regeln der Schule, darum gab es einen Brief.

        Du darfst von Seiten der Schule nicht erfahren ob die zwei anderen Mädchen ebenfalls Briefe bekommen oder nicht. Datenschutz.

        Ich bin der Meinung auch Kinder haben das Recht sich zu verteidigen. Aber sie müssen dabei genau wie Erwachsene das Maß einhalten. Für mich liest es sich so, als ob deine Tochter genau das nicht macht. Zurück zu beleidigen ist schlecht. Ein Selbstbehauptungskurs könnte helfen.

        Deine Tochter ist in der 5? Du weißt schon , dass ein Schulwechsel plus der Anfang der Pubertät aus braven Kindern - das Kind kenne ich nicht - machen kann? Was ich sagen will ist, es kann sein das dein Kind sehr wohl die treibende Kraft der Eskalation ist. Kann muss aber nicht. Oder es ist B oder es ist C oder es sind alle drei.

        Gruß Sol

        • Danke fürs Lesen...
          Es ist von anderen Schülern bestätigt worden.. das kind A anfängt .. kind A hat auch einen Brief bekommen ...

          Und wir haben uns in der schule gemeldet...
          Warum werden die anderen Eltern nicht auch mal eingeladen?
          Wir wissen das die in der schule bekannt sind..
          Der Direktor weiß wahrscheinlich das ein Gespräch nicht viel bringt uns er seine Zeit besser nutzen kann.. .
          Haben nun einen Termin bei ihm..

          • Woher willst du wissen ob die anderen Eltern eingeladen wurden oder nicht? Ich dachte es besteht kein Kontakt.
            Nochmal das darf dir die Schule nicht mitteilen.

            Selbst wenn A immer anfängt es ändert nichts daran, dass die Reaktionen deiner Tochter nicht zur Deeskalation führen.
            Kind A läutet zum Kampf und deine Tochter steigt in den Ring.
            In Selbstbehauptungskurs würde sie lernen wie sie drumherum kommt.

            Merkst du was? Immer sind de anderen Schuld, nie dein Kind. In deinen Augen.

            dein Kind hat beleidigt und geschlagen, das ist nicht ok, Warum meinst du denn, dein Kind hat mehr Rechte als das andere Mädchen? Nur weil sie im Streit mit der Anderen ist? Komische Einstellung.

            Und die Schule hat doch recht, dass deine Tochter es am besten ignoriert. Das habe ich meinen Kindern schon früh vermittelt: je weniger man auf das provozierende Verhalten von jemanden eingeht um so uninteressanter wird es für den Provozierenden. Nichts anders ist der Rat der Schule.

      Hallo,

      wahrhaft nicht schön, was da vorfällt. Leider ist es häufig nach dem Wechsel von der GS, dass es gerade zwischen den Mädels so richtig abgeht. Das wird sich wieder legen.

      Nun kennst du nur die Schilderungen deiner Tochter und ihrer Freundin. Oft gibt ein Wort das nächste und es kann nicht mehr rekonstruiert werden, wer denn nun angefangen hat.

      Aber ich frage mich, warum du zum Rektor gehst, ist da nicht der Weg über den Klassenlehrer sinnvoller? Der kennst die Kinder, was soll der Rektor machen?

      Gibt es einen Schulsozialarbeiter? Der könnte sich mal der Sache annehmen und gemeinsam mit den Kindern nach Lösungen suchen.

      VG

      Hallo,

      ich würde mich mit der Aussage Mobbing zurück halten. Das ist kein Mobbing sondern Eifersuchtsgezicke von vorpubertierenden Mädels. Deine Tochter und ihre Freundin sind zu zweit. Die werden doch mit dem Mädel fertig werden. Ich würde gar nicht auf die Idee kommen wegen verbalen Entgleisungen den Direktor aufzusuchen. Deine Tochter ist ja augenscheinlich in der Lage sich zu wehren. Wärst du nicht beim Direktor gewesen und hättest die Sache breit getreten, wäre es sicher gar nicht so hoch gekocht. Und ich verstehe den Direktor. Der hat sicher andere Sorgen als sich um zickende Fünftklässler zu kümmern. Solange kein wirkliches Mobbing vorliegt, würde ich da gar nichts machen und meiner Tochter sagen, dass sie sich entweder VERBAL wehren oder sich an den Klassenlehrer wenden soll.

      LG
      Michaela

      • Hallo


        Erstmal danke fürs Lesen...
        Wir haben 2 Monate gewartet bevor wir zum Direktor gegangen sind..da es trotz Kontakt zur klassenlehrerin nicht besser sondern schlimmer wurde...
        Und wir die beführchtung hatten das es irgendwann handgreiflich werden könnte...
        Dem wollten wir entgegenwirken..
        Du hast in dem recht das wir uns den Weg zum Direktor hätten sparen können...den auch das hat bis jetzt nichts genützt...außer das uns gesagt wurde die mädels sollen alles ignorieren und auch nicht verbal etwas entgegen setzen...es sollte 1mal wöchentlich ein Gespräche stattfinden die es bis jetzt aber noch nicht gab...

        • Dass sie nicht darauf reagieren sollen ist Blödsinn. Jeder hat das Recht sich zu wehren wenn er beschimpft wird. Ich denke, dass hat der Direktor gesagt, damit es nicht ausufert. Was sagt denn die Mutter von dem anderen Mädchen? Ich würde, wie schon erwähnt, meinen Kindern raten, sich das nicht gefallen zu lassen. Aber sich soweit zurück zu halten, dass es nicht in Handgreiflichkeiten ausartet. Wie du ja schon gemerkt hast, wird da deine Tochter zum Täter obwohl sie das Opfer ist. Sie hat schließlich zuerst geschlagen. Und das dürfte Kind A sogar gefreut haben, da deine Tochter jetzt den Ärger hat. Den gleichen Fall hatten wir in der Klasse meines Sohnes. Ein verbaler Streit eskalierte und der eine Junge verteilte dem anderen im Affekt eine Ohrfeige. Der schlagende Junge wurde aber vorher massiv von dem anderen provoziert. Dem ist weiß Gott nur die Hand ausgerutscht und er ist alles andere als ein aggressiver Schläger. Nun hatte er aber den Ärger. Er musste mit den Eltern beim Direktor antanzen, es kam in die Schulakte etc. Der geschlagene Junge und eigentliche Täter stand nach dem Vorfall lachend im Klassenzimmer und sagte, dass ihn das die Ohrfeige wert war. So in der Art würde ich das auch deiner Tochter verklickern.

          • Warum ist es Blödsinn, nicht darauf zu reagieren? Ich sagte meinen Kids sogar, der andere wartet doch nur auf ne Reaktion um dann nochmal frech zu werden. Wenn sie nicht reagieren, hat er keine Angriffsfläche mehr und wird es irgendwann leid. weil eben KEINE Reaktion mehr komm!

            Und für mich zeigt NICHT zu reagieren mehr Größe; das ist schwerer als zu antworten. Wenn sie darauf reagiert, eskaliert der Streit ja erst recht, wie die Tochter als Beteiligte ja zeigt.

    Ich arbeite an einer Oberschule und kann Dir sagen, was bei uns laufen würde:

    Das Kind, das beleidigt, würde Gespräche in der Schule führen.

    Das Kind, das mit Gewalt droht und gewalttätig wird (also Deins) würde die gesamte Breitseite bekommen.

    Bis jetzt seid ihr doch ganz gut weggekommen.

    Du solltest ganz dringend nachholen mit Deiner Tochter, wie man in Konfliktsituationen reagieren kann, ohne gewalttätig zu werden.

    Deine Tochter ist kein Opfer, sondern ein Täter wie die andere.

    Ein Mobbingopfer ist sie schon gar nicht, da hier keinerlei Machtgefälle vorliegt. Wenn überhaupt ist das einzelne Kind unterlegen und nicht deins.

    Woran es liegt, dass ein ehemalig nettes Kind nun so abdreht, das musst Du ergründen. Vielleicht sind die Lehrer nicht so streng, so dass sie denkt, nun könne sie endlich mal so richtig aufdrehen. Vielleicht ist der Druck zu Hause so hoch, dass er woanders raus muss. Vielleicht hat sie wirklich nur gar nicht gelernt, mit Konflikten umzugehen.

    So oder so: Ich würde die Schulsozialarbeiterin um Hilfe bitten.
    Auch dem Rektor gegenüber würde ich nicht mit alten Kamellen kommen, sondern konkret um Angebote bitten, WIE Deine Tochter reagieren soll.
    Eine von vielen gewaltfreien Möglichkeiten wäre z.B. einfach täglich mit Uhrzeit zu notieren, worin genau die aktuelle Beleidigung bestand und den Zettel dann freitags dem Klassenlehrer zu überreichen. Das macht natürlich nur Eindruck, wenn sie selbst sich anständig verhält.

    • Und genau da liegt das Problem - Beschimpfung ist okay - aber sich dann körperlich wehren ist nicht erlaubt. Schon mal dran gedacht, dass die "lieben Damen" dies häufig genau wissen und daher ohne jede Grenzen andere Menschen beschimpfen.

      Meist sind es jedoch Jungs, die genau diese pädagogische Breitseite erleben.

      Bei meinem Sohn sind sich die Mädels dann in der Oberstufe gegenseitig an die Gurgel gegangen. Da die Lehrer nicht einschreiten konnte - haben sie die Jungs gebeten die Mädels auseianderzubringen. Spruch der gesamten Jungs der Klasse: "Jahrelang haben die uns schikaniert, waren wir die Doofen - endlich machen sie sich gegenseitig fertig."

      • Hast Du meinen Text nicht gelesen oder nicht verstanden? #kratz

        Wer beschimpft da ohne Grenzen? Was denkst Du, wozu die Gespräche mit dem Schüler dienen? Natürlich ist das nicht akzeptabel und wird bearbeitet.

        Aber Gewaltbereitschaft ist eine ganz andere Hausnummer, da muss man SOFORT und DEUTLICH reagieren. Dazu sind Schulen verpflichtet!

        Und nein "häufig sind das doch die Jungs" ist eine Ausrede für unerzogene Jungs. Wir haben genauso viele liebe Jungs wie liebe Mädchen und von den paar Querschlägern, die sich einfach nicht benehmen können, sind Mädchen genauso vertreten wie Jungs. Es ist nicht geschlechtsspezifisch, ob man gelernt hat, mit Konflikten umzugehen oder nicht.

        • Wir hatten hier in der Familie beides. von Jungs gemobbter Junge, von Mädchen gemobbtes Mädchen. Was mir´meine Schwägerin und Nichter erzählten, was die Mädchen da so ablaießen, das ging wesentlich tiefer, war verletzender als was mein Sohn erlebte/hörte. Auf ne andere fiesere Art.

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