Bildungsempfehlung

    • (1) 26.01.18 - 15:44

      Hallo #winke

      meine Güte vor 10 Jahren habe ich hier im Schwangerschaftsforum geschrieben und nun ist es soweit, wir befinden uns am Ende der Grundschulzeit #schock naja einige Monate haben wir ja noch.

      Jetzt zum Thema. Ein ähnlicher Beitrag kam gestern schon, ich möchte dennoch direkt die Frage stellen. Vielleicht kann sie mir jemand beantworten. Wenn ein Kind 1,9 steht, quasi alles glatte Zweien auf dem Zeugnis hat ( bis auf die nicht auschlaggebenden Fächer wie Sport und Englisch 1), kann die Lehrerin da trotzdem eine Bildungsempfehlung für die Oberschule geben? Also gegen das Gymnasium sein ? Bei uns war es immer so bis Ende 3 Klasse von Seiten der Lehrerin sah man sie auf dem Gymnasium. Nun hatte ich ein Gespräch mit der Lehrerin wo sie einige Zweifel anbrachte. Sie sei sich nicht mehr so sicher. Das Gespräch war ein sehr gutes Gespräch, ich konnte vieles unterstreichen und nachvollziehen. Die Lehrerin ist super, ich mag sie, meine Tochter auch. Sie ist momentan nicht so zufrieden mit der Konzentration meiner Tochter. Sie hat sich allerdings schulisch nicht verschlechtert. Ja sie träumt mehr rum, ja sie ist vergesslicher geworden. Aber die zensuren sind wie immer. Hauptächlich 2, ab und an mal eine 3 welche sofort wieder mit einer 1 ausgebügelt wird#schwitz. Also sie zieht das alles ganz souverän durch, wir haben da keine Sorgen. Sie selber möchte gerne auf das Gymnasium, es war irgendwie immer klar, es gab ja nie Zweifel. Nun zweifelt die Lehrerin. Kann sie trotz eindeutiger guter 2 Durschnitt eine Empfehlung gegen das Gymnasium schreiben ?

      Liebe Grüsse#winke

      ja.
      siehe mein Beitrag von gestern. (schriftlich ne gute 2plus) - SIe zieht aus diversen "mündlichen" Gründen, Konzentration, Verspieltheit die mündlichen Noten runter und gibt ihm 2-3 mündlich, was bei ihr zum teil 1/3 bis zu hälfte zählt, sodass er auf 2,1 landet und bekommt obwohl die Grenze nach Noten bei 2,3 wäre eine Realschulempfehlung.

      • ja, es ist genauso wie bei euch. Mein Mann möchte sich davon nicht beirren lassen aber ich habe schon etwas Zweifel da mir die Meinung der Lehrerin dazu sehr wichtig ist. Die Empfehlung braucht man ja nicht mehr in dem Sinne. Man kann selber entscheiden aber ich wollte das schon auch von der Lehrerin schwarz auf weiss. Klar kann es keiner wissen wie es dann wirklich läuft aber ich hab immer gesagt, ohne Empfehlung geht sie nicht. Nun wissen wir auch nicht weiter. Meine Tochter möchte weiterhin und versteht garnicht was auf einmal los ist. Ich versteh sie da. Es tut mir leid das die Lehrerin ihr das plötzlich nicht mehr zutraut. Wir zeigen ihr natürlich das wir ihr das zutrauen.

        kulo

        • (6) 27.01.18 - 08:35

          Wenn sie diese Noten ohne Probleme erreicht hat, würde ich mir keine Sorgen machen.

          Auch mein Großer hatte in der 4.Klasse seine Hänger. In der 3.Klasse hatten wir noch überlegt, ihn ein auf Spezialgymnasium für Mathe zu geben. In der 4. wäre ich dann nicht mehr auf die Idee gekommen.

          Irgendwie habe ich schon oft gelesen, dass da bei vielen Kindern eine Flaute eintritt. Vielleicht fehlen die Herausforderungen, vor allem, wenn Du schreibst, sie träumt und ist unkonzentriert. Das kann durchaus auch ein Zeichen von Unterforderung sein.

          Mein Großer ist übrigens nun auf einem ganz normalen Gymnasium und kommt sehr gut mit.Das er auch mal etwas lernen muss, gerade vor Arbeiten, muss er noch verinnerlichen, aber ansonsten passt alles super.

          Also - wenn Ihr das Gefühl habt, es passt, würde ich sie auch auf´s Gymnasium geben.

    (8) 26.01.18 - 16:23

    Hallo,

    ich habe am Mittwoch an einem interessanten Elternabend teilgenommen. Hier ging es um die Durchlässigkeit des bayrischen Schulsystems bzw. viele Wege führen nach Rom.

    Klar ging es um die Notendurchschnitte, aber die Beratungslehrer bzw. die Schulleiterin der gastgebenden Schule erläuterten auch die didaktischen Unterschiede der einzelnen Schulformen und wie sie diese bei den Empfehlungen bei dem einzelnen Schüler berücksichtigen. Und ja, daher kann ich einiges jetzt besser nachvollziehen.

    Je weniger Unterstützung ein Schüler bei der Einführung neuer Themen benötigt, je stressresistenter und je eher man mit der "Friss oder stirb" Methode klar kommt umso eher ist er ein Schüler für das Gymnasium.

    LG Reina

    • (9) 27.01.18 - 12:06

      danke für den Tipp. Meine Tochter lernt unheimlich schnell, saugt alles auf. Allerdings lernt sie nicht selber mal eigenständig. Sie braucht immer einen A-tritt :-)

      Sie wird im Mai erst 10, ist also sehr früh eingeschult. Viele ihrer Mitschüler sind fast 1 Jahr älter. Ich finde sie kann ruhig noch kindlich und verträumt sein.

      kulo#winke

Hallo,

bei uns in B-W geht das. Es geht auch anders herum - Kind schafft den Schnitt nicht, bekommt aber dennoch die Empfehlung.

GLG
Miss Mary

  • echt ? das hab ich ja noch nie gehört. klar man kann sein Kind trotzdem geben aber die Empfehlung bekommt man auch bei 3? Interessant.

    kulo#winke

    • (12) 27.01.18 - 12:37

      naja: liegt daran, dass diese "Empfehlung" eher ein Gesprächsprotokoll ist ... es gibt unteschiedliche Formulare --- die Empfehlung aufgrund der Noten. und das Empfehlungsschreiben aufgrund der Beratung, das keine besondere Form hat und das auch nicht bei der nächsten Schule vorgelegt werden soll. Auf dem Zeugnisformular steht tatsächlich bis zu einem bestimmten Schnitt die jeweilige Schulempfehlung, auch wenn sie anders lautet, als der Lehrer im Gespräch empfielt... -- das hat mir gestern eine befreundete Lehrerin erzählt...

      in BW gilt Elternwille. -- die meisten Gymnasien wollen "nur" das Halbjahreszeugnis (also die NOten) mit der Anmeldung sehen und nicht mal diese inzwischen unnötige "Empfehlung". --

      Hallo,

      es kommt auf die Umstände an ... da schauen die Lehrer genau hin und überlegen dann. Bei uns gab es einen Fall, da wurde eine Mutter sehr schwer krank und das Kind rutschte von einem Notenniveau von 1ern und 2ern auf 4er und 5er ab. Als es sich stabilisiert hatte, war die Empfehlung vorbei. Da die Lehrerin das Kind vor diesem Schickalsschlag kannte und auch seine Arbeitsweise, bekam es trotzdem eine Gymnasialempfehlung.

      Die Klassenlehrerin meiner Tochter hat es auch andersrum gemacht ... total gepuschtes Kind schaffte gerade die 2,5 fürs Gymnasium, bekam aber dann doch eine Realempfehlung mit der Begründung, dass das Kind zu viel Zeitaufwand für die Noten betreiben musste und das Gymi nicht schaffen wird.

      GLG
      Miss Mary

(14) 26.01.18 - 22:48

Wir sind aus BW. Meine eine Tochter hatte ähnliche Noten. Es war auch im Gespräch immer Gymnasium das Thema, aber schriftlich bekamen wir dann nur die Realschulempfehlung...

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