Ich kann die Lehrerin nicht ausstehen...

    • (1) 08.02.18 - 13:05

      Oje, ich lese mich bestimmt wie eine Heli-Mutter. Ich habe ein großes Problem! Ich kann die Klassenlehrerin meines Sohnes nicht ausstehen. Er ist im September eingeschult worden und zuerst lief auch alles gut. Mit der Zeit bin ich sehr ernüchtert. Sie ist unglaublich unpersönlich und distanziert, fast emotionslos. Ich weiss nicht, was ich erwartet habe. Ich werde mit ihr absolut nicht warm, so sehr ich mich auch bemühe. Wenn ich erzählt bekomme, wie sie was macht, dann verdrehe ich innerlich die Augen. Ich denke mir dann, Mensch jetzt reiss dich mal zusammen und verhalte dich professionell. Mich belastet es. Könnt ihr mal eure Meinung dazu sagen?
      "Kopfwaschungen" erlaubt!😊

      • (2) 08.02.18 - 13:09

        Hallo,

        Gegenfrage: Wie kommt dein Sohn mit ihr aus ??

        Das und nur das ist entscheidend. Wieso muss man mit einer Lehrerin "warm" werden ?
        Klar freue ich mich wenn die Lehrer meines Sohnes ein sympathisches Auftreten haben, aber ich kann erwachsen damit umgehen wenn es nicht so ist. Solange auf fachlicher Ebene alles professionell ist und mein Sohn so eingschätzt wird wie er ist, habe ich kein Problem.

        LG
        Tanja

        • (3) 08.02.18 - 13:33

          Danke für Deine Antwort! Es liegt mit Sicherheit daran, dass ich selbst mit Kindern arbeite und mich um eine gute Elternpartnerschaft im Sinnes des Kindes bemühe.

      (4) 08.02.18 - 13:15

      Hallo,

      dein Sohn muss mit ihr klar kommen und nicht du!
      Was ist dein Ansinnen sie sympathisch zu finden? Warum ist sie Unprofessionalität, woran machst du das fest?

      Die Klassenlehrerin meines GS Kindes ist auch distanziert, ich werde mit ihr auch nicht warm, muss ich nicht!
      ABER sie ist professionell und gerecht. Alles hat Hand und Fuß und wird von ihr klar und nachvollziehbar begründet!

      Nicht immer bin ich mit ihr einer Meining, ein paar Dinge sind auch mehr als schief gelaufen, aber „wir“ haben im Sinne meines Kindes einen Konsens gefunden. Mehr braucht es nicht.

      VG

        • (7) 08.02.18 - 14:00

          Ach so, dann habe ich das wohl falsch verstanden!

          Ich finde es sich schön, wenn es einem guten Kontakt zwischen Lehrer und Eltern gibt, aber passend zur Karnevalszeit: „Jeder Jeck ist anders“.

          Vielleicht versetzt du dich mal in die Position der Lehrkraft, sie hat bestimmt ihre Gründe sich so zu verhalten. Vllt verhält sie sich anderen Eltern gegenüber warmherziger!

          „Unsere“ hat ihre „Lieblingseltern“, ich gehöre definitiv nicht dazu, die sie für diverse Aktivitäten „bucht“. Für mich okay, aber ich engagiere mich dementsprechend weniger bis gar nicht, sondern erfülle meine Elternpflichten im Sinne meines Kindes.

          So wie mir geht es auch anderen Eltern, „ ich werde nicht warm“, aber diese versuchen es immer wieder. Da schüttel ich den Kopf, aber jedem das Seine!

          Mein ältestes Kind ist in der 8 und dementsprechend habe ich schon einiges an Schule hinter mir. Mehrmals gefallen und daraus habe ich gelernt für meine Kinder in schulischen Belangen da zu sein, aber auch nicht mehr. Aus allem anderen ziehe ich mich raus, das bekommt mir sehr gut.

          VG

          • (8) 08.02.18 - 17:00

            Durchaus möglich, dass du das mit dem "nicht die Lieblingseltern" falsch einschätzt. Wenn ein Lehrer weiß, das sind Eltern mit Lobby, d.h. im Förderverein oder im Elternbeirat, muss der sich da lieb Kind machen, wegen der Schulleitung.
            Ob die dem Lehrer wirklich sympathisch sind, das weißt du nicht.

    geht einem doch immer mal wieder so.....dein Kind geht zur Schule und sie muss klar kommen. Ich dachte von der neuen Klassenlehrerin auch, o Gott emotionslos, furchtbare Tonlage und was soll ich sagen, eine sehr gute Lehrerin. Natürlich regen wir Eltern uns immer mal wieder auf. Menschlich. Wichtig ist aber, dass die Kids das nicht mitbekommen und wir auch als Elternteile freundlich bleiben. Ich kenne einige Lehrer die ich wirklich gar nicht mag - das ist doch das Leben.

(11) 08.02.18 - 13:31

ich hab das mit einer Lehrerin meiner Tochter, sie ist gottseidank nur ihre Sportlehrerin. Kenne sie auch privat. Sie geht einfach mal garnicht. Es ist eine Schande das sowas unterrichten darf. Sie ist auch Klassenlehrerin, von der Parallelklasse. Viele haben ihre Kämpfe mit ihr auszustehen. Sie ist furchtbar ungerecht und demotiviert vorallem schwächere Kinder statt sie zu pushen. Ich weiss was du meinst. Wie findet dein Sohn sie ?

kulo

  • (12) 08.02.18 - 13:37

    Er äußert sich wenig über sie. Sie zieht halt ihren Stoff durch und gut. Eben emotionslos. Ich finde, dass Bildung durch Bindung entsteht. Kinder wollen Lernen und habe Freude dabei. Es hängt jedoch stark von ihren Bezugspersonen ab. Er erzählt viel von der Französischlehrerin. Sie ist so lustig Mama und nett und ihr Unterricht ist toll.

    • (13) 08.02.18 - 14:01

      Wenn man einen Lehrer mag, kann das zu Lernerfolgen beitragen.
      Aber von einem Klassenlehrer zu erwarten, dass er eine emotionale Beziehung aufbaut wie eine Kindergärtnerin, ist zu hoch erwartet.
      Wenn Lehrer zu "lieb" sind, besteht auch Gefahr, dass sie Ansagen nicht ernst nehmen.
      Humor und Lockerheit ist angenehm, allerdings könnte zuviel davon die Kinder glauben lassen, hier würden grundsätzlich die Fünfe gerade gelassen und schwups herrscht Tohuwabohu.

      Versetz dich mal in die Lage der Lehrerin: Sie hat ca. 20 Kinder vor sich und soll innerhalb von 5 Monaten eine "Bindung" zu jedem Kind aufbauen?
      Abgesehen davon, dass manche Kollegen bewusst distanziert sind, um sich selbst zu schützen, kann man als Lehrer nicht jedes Kind gleich erreichen... Dir sind doch sicher auch nicht alle Menschen gleich sympathisch bzw. man kann eben nicht mit jedem?!

      Wie sprecht ihr denn über die Lehrerin? Wie kann dein Kind!!! einschätzen, dass sie emotionslos ist im Unterricht und den Stoff nur durchzieht? Welche Fächer unterrichtet sie? Mathe und Deutsch haben halt weniger Potential "lustig" zu sein, als eine auf die mündliche Kommunikation ausgerichtete Fremdsprachenstunde.

      Was ich sagen will: Egal, ob du die Lehrerin magst oder nicht - übertrag deine Einstellung nicht auf deinen Sohn, sondern gib ihm die Chance, sie toll zu finden, wenn er sie dann länger kennt...

(15) 08.02.18 - 14:08

Hi,
du wirst in den nächsten Jahren immer wieder Lehrer treffen, die absolut nicht gehen.
Solange die Kinder normal lernen, muss man es ausblenden und die Kinder trotz allem motivieren.
Wenn sie bei solch einer Lehrerin keinen Spass am Lernen haben, musst du es daheim Auffangen und eventuell Lücken ausgleichen.

Wir hatten in der Grundschule eine Lehrerin, die hatte vom Schulamt ein Verbot, die Klassenleitung der 3&4 Klasse zu übernehmen. Sie hat gemobbt, Kinder nachgeäfft und aufgefordert das die ganze Klasse drüber lacht, Schulranzen ausgekippt, unterm Tisch die Schulmaterialien der Kids alles mit einer Hand rausgeworfen, brüllen und schreien war noch harmlos. Kinder hatten Verbot gute Bücher aus der Bücherei auszuleihen - was sie aber definitiv lesen konnten, während der Schulstunde nicht aufs Klo lieber öffentlich in die Hose machen.....
ja, das waren bei uns die 1&2 Klasse in der Grundschule.
Das tolle war die Aussage in der Klasse "alles was im Klassenzimmer geredet wird, bleibt auch hier drin, es geht nichts raus, Redeverbot an alle Schüler"

Du siehst, es geht definitiv auch anders. Erwarte nicht, das jder Lehrer motiviert in seinem Job ist, der Spass rein bringt und sich bemüht. Ist halt auch nur ein Job, die einen machen einen guten, die anderen halt nicht.

lg
lisa

Ich kenne das.

Aber ich habe das ganz an meiner Tochter festgemacht und die liebt ihre Lehrerin.

Ich gehe an Gespräche genauso "profesionell" ran wie sie, es ist immer kurz und knapp, ich frage was ich wissen will, mehr Infos erhalte ich nicht.

Meine Tochter weiß nicht, welches Problem ich habe und so soll es auch bleiben.
Wenn es so bleibt, dann kommt sie ohne Schaden durch. ;-) ...und ich auch.

(20) 08.02.18 - 15:50

Ich glaube jeder kennt mindestens einen Lehrer seiner Kinder, mit dem das so ist. Wichtig ist, dass du es gegenüber deinem Kind nicht zeigst, selbst wenn du merkst, dass er vielleicht derselben Meinung ist wie du.

Wir haben ja momentan auch das Problem mit der Lehrerin meines Sohns, aber er weiß nichts von unseren Differenzen und ich möchte auch, dass das weitgehend so bleibt. Mein Mann und ich schimpfen über sie, wenn mein Sohn schon schläft.

Was tut die Lehrerin denn nicht, was du aber gerne hättest? Verhält sie sich beim Elternabend seltsam oder meinst du "distanziert" wenn ihr euch an der Schule zufällig seht? Ich kenne viele Lehrer, die diese Elternbegegnungen am Schultor vermeiden, und das aus gutem Grund. Es gibt ja auch so extreme Eltern, die das als regelmäßigen Elternsprechtag nutzen... dass Lehrer das nicht möchten, ist doch klar und die Lehrerin deines Sohnes kann vielleicht noch nicht einschätzen, wie du in der Richtung drauf bist.

Vielleicht gibt es sich ja auch noch...

(21) 08.02.18 - 15:54

Hast du denn viel persönlich mit ihr zu tun oder kennst du sie hauptsächlich von Erzählungen? Ich habe die Grundschullehrerin meines Sohnes jedes Jahr immer nur einmal gesehen, zum Elternsprechtag. Und mein Sohn hat nie etwas über irgendwelche Lehrer erzählt.

  • (22) 08.02.18 - 21:19

    Ich habe öfter mit ihr zu tun. Sie ist Morgens regelmäßig auf dem Schulhof.

    • (23) 08.02.18 - 22:01

      Bist du selbst an der Schule Lehrerin oder warum hast du öfter früh am Pausenhof mit der Lehrkraft zu tun?

      (24) 09.02.18 - 13:31

      Hallo,

      vielleicht hältst du dich besser einfach mal fern? Dein Kind schafft es sicher auch allein durch das Schultor.

      Ich sehe die Lehrerin meiner Tochter nur zum Elternabend einmal im Jahr. Das reicht mir, ich mag sie nicht. Ich bin froh, dass sie nicht die Erzieherin vom Kindergarten war, denn da hat man ja tatsächlich jeden Tag Kontakt.

      Mit der Schule kommen normale Kinder allein klar.

      VG

      (25) 09.02.18 - 17:41

      Was machst du denn morgens auf dem Schulhof?
      In deinem ursprünglichen Beitrag hattest du von Erzählungen gesprochen, deswegen hatte ich nachgefragt.
      Sprichst du echt mehrmals in der Woche mit der Lehrerin? Vielleicht ist sie davon genervt und deshalb etwas zurückhaltend in der Reaktion, weil sie dich nicht ermuntern möchte...

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