Schule oder doch nicht?

    • (1) 13.03.18 - 18:30

      Hallo ihr Lieben.

      Hab mal ne Frage..ich weiß, dass im endeffekt nur wir das entscheiden können, aber dennoch hätte ich gerne ein paar Meinungen dazu.
      Also meine tochter wird 2 tage vor der einschulungsfeier erst 6 jahre alt. Sie ist für ihr alter extrem zierlich...also körperlich als wäre sie 3 1/2 jahre oder so. Vom kopf her ist sie total pfiffig. Guckt sich viel von ihren älteren schwestern ab. Auch im kindergarteb meinten sie, dass sie altersentsprechend ist. Trotzdem mach ich mir etwas sorgen. Ich weiß das kinder solche sachen oft leicht wegstecken und wir eltern uns manchmal zuviel sorgen machen. Wir waren am überlegen ob sie zum schulkindergarten geht oder doch in die 1. Klasse. Der schuki ist im selben gebäude wie die schule. Mein mann sagte, lass sie doch die 1. probieren und wenns nicht klappt wiederholt sie. Hatte schon eine tochter die ich zurücksetzen lassen habe in der 2m klasse, weil sie probleme beim lesen hatte. Hab mir damals mega sorgen gemacht aber sie hat es total git weggesteckt. Geht sogar an dieses jahr aufs gym.
      Ich bin so unschlüssig. Sie ist so zierlich und würde bestimmt untergehen körperlich. Ich bin zwar auch nicht groß (156) aber bei ihr ist es extrem. Hab auch schon nen termin um die wachstumshormone prüfen zu lassen.
      Im kindergarten sagen die mir noch nichts. Da gibts bald nen elternsprechtag und dann sagen die mir, was sie empfehlen würden.
      Wollte mal hören ob jemand von euch in so einer ähnlichen lage ist/war. Seit diesem jahr können wir selber entscheiden ob die kinder zur schule kommen oder nicht. (Niedersachsen)
      Einerseits finde ich sie ist zu jung und zu klein. Andereseits kann ich ja nicht danach gehen ob sie zierlich ist oder nicht.
      Sooooo schwer.
      Hoffe ihr könnt mir helfen oder ein paar tips geben. Oder sonst irgendwas

      Lg
      Banero

      • Was kam beim Schuleignungstest raus?
        Dann arbwarten was die Erzieherin dazu sagen und vorallem, ob euer Kind auch unbedingt möchte? Wenn sie Fit für die Schule ist, ist das zierliche nicht das größte Problem.

        • Der schultest war noch nicht.aber ich weiß sie wird den schaffen. Und wie gesagt die erzieherinnen wollen nach den ferien ein elterngespräch anbieten

          • (4) 13.03.18 - 19:02

            Dann warte beides ab. Wenn beide sagen, dass sie schulreif ist, dann schicke sie zur schule. Wenn Sie geistig reif ist, wäre sie im schulkindergarten unterfordert.

            • (5) 13.03.18 - 19:04

              Mmhh ja stimmt...man ist halt so unentschieden..bei den anderen ward immer klar weil sie schon ein paar monate 6 waren..aber 2 tage vorher...danke dir erstmal..mal gucken, ob jemand sowas auch schon hatte.

      (6) 13.03.18 - 19:13

      Ich sehe ein anderes Problem.
      Wenn deine Kleine vom Geist her soweit ist und vom Sozialverhalten auch, dann wird sie im Kindergarten (oder Schulkindergarten) wirklich geistig auf dem Trockenen sitzen und sich total langweilen.
      Mein Ältester hat die Vorklasse besucht (das Äquivalent zum Schulkindergarten). Aber wir haben ihn zurückstellen lassen, weil er geistig und sozial noch nicht soweit war. Einfach für den Kindergarten zu weit und für die Schule nicht weit genug.
      Es gibt Kleine Kinder, keine Angst. Dein Kind ist dort nicht allein.

    • (7) 13.03.18 - 19:13

      Hallo,

      das zierliche Kind wird wohl in einem Jahr auch noch zierlich sein, oder?
      Wie durchsetzungsfähig ist sie sonst?

      Ich kenne einen Fall, das Mädchen geht meiner Tochter nur bis zur Brust, das Kind ist zwar ruhig, aber nicht auf den Kopf gefallen und ich denke, klar muss es vielleicht mal was einstecken bezüglich der Größe, aber trotzdem wird es eher als die nette Persönlichkeit wahrgenommen, die es ist.

      VG, midnatsol

    Huhu,
    wir sind in der gleichen Situation. Tochter ist sehr (!) klein und zierlich, kognitiv total weit und wird Ende September 6.
    Anfangs hatten wir überlegt, sie zurückstellen zu lassen, weil sie auch sehr schüchtern ist. War bei uns nicht Möglich. Nur mit Gutachten vom Psychlogen evtl. Bei der Einschulungsuntersuchung kam natürlich raus, dass sie zur Schule kann, aber das waren hier komischerweise alle Kinder. Selbst die mit starken Entwicklungsverzögerungen...
    Nun ja, jetzt dürfen wir es uns plötzlich überlegen, ob wir sie ein Jahr später schicken.
    Es ist zwar blöd, weil sie bisher alle Vorschulaktivitäten mitgemacht hat. Aber wir haben uns trotzdem dazu entschlossen, sie noch ein Jahr im Kiga zu lassen.
    Ganz ehrlich, ich kenne niemanden, der eine Rückstellung bereut hat, andersherum schon. Besonders für kleine Kinder ist es schöner zu den älteren und nicht zu den jüngeren zu gehören und später wenn sie dann irgendwann mit der Schule fertig sind, sind sie schon ein Jahr reifer im Kopf und wissen schon eher, was sie machen wollen.

    Ich finde es allerdings sehr unglücklich vom Kindergarten, dass sie noch nichts sagen. Wir haben direkt am Montag ein Gespräch gehabt. Wobei bei uns die Abschlussgespräche eigentlich auch alle schon waren. Da würde ich morgen zumindest kurz nochmal mit den Erziehern sprechen, da ihr ja auch wissen müsst, ob ihr den Platz behalten könnt

    Mein Tipp wäre, wenn ihr nur ein bisschen an der Einschulung zweifelt, schiebt sie noch ein Jahr nach hinten. Eine Klasse wiederholen ist blöd und das Jahr ist verschenkt. Im Kindergarten hätte sie noch ein Jahr um zu spielen und einfach nur Kind zu sein, das kommt nicht wieder zurück und ist doch so wichtig :-)

    Gute Entscheidungsfindung euch :-)

    • Also im kindergarten werd ich sie nicht lassen. Wenn dann in den schulkindergarten. Also hier kann man es sich zum glück seit diesem jahr aussuchen.
      Die erzieherinnen hängen immer etwas nach..die haben immernoch nicht alle test angeschlossen. Das wird aber beim nächsten elternvertretertreffen angesprochen. Wir kriegen nie was mit. Das nervt mich total.
      Ich glaube ich werde nochmal das abschlußgespräch abwarten und die schuluntersuchung

      Ich höre und lese immer wieder, dass man niemanden kennt, der eine Rückstellung bereut hätte und nur Leute kennt, die das auch nachträglich gut finden... Andersherum kenne man nur Leute, die eine frühe Einschulung bereut.

      Dem ist NICHT so! Vielmehr sehen wir nur, was wir sehen wollen!

      Wir sind mit so ein Fall mit unserer großen Tochter. Sommer-Frühchen, klein, zierlich (heute fast 13, 151cm klein, keine 40kg). Sie ist mit gerade so 6 zur Schule gekommen. Frühere Einschulung war nicht möglich, stattdessen wurde sie in eine jahrgangsgemischte Klasse gegeben mit der Option, nach 1 Jahr in die 2. Klasse zu gehen.

      Dort wurde uns dann gesagt, dass man nicht will, dass ein Kind "springt". Sie saß also fest. Ein Schulwechsel brachte 1,5 Jahre Besserung, dann ging es mit einer neuen Lehrerin weiter durch die Hölle!

      Von 6 Jahren Grundschule waren 4,5 Jahre wirklich ätzend und bedrohlich! Jetzt ist sie in einer Begabtenklasse. Dort häufen sich Fälle von sehr jungen, sehr schlauen Kindern. Und ja, hier und da haben sie ihre Probleme. Denn sie entsprechen so oder so nicht der Norm!

      Mein Kind ist nun absolut unbeschwert und fröhlich. Und ich denke einfach, das hätte sie auch ein Jahr eher haben können! Selbst wenn es sonst gleich mies gelaufen wäre (was ich nicht glaube), wäre es ein Jahr weniger mies gelaufen!

      Und von diesen Fällen kenne ich hier viele! Dieses Versauern in der Schule und mit Absicht von Lehrern kleingemacht Werden gibt es häufiger als gemeinhin so angenommen...

      • Und was hat das jetzt mit einer bereuten Rückstellung zu tun?

        • Habe ich nicht explizit geschrieben, tut mir leid:

          Das trifft natürlich insbesondere Kinder, die ohne kognitiven Grund (einfach so) zurückgestellt wurden. Denn diese Kinder sind den anderen ein Jahr voraus.

          In einer auf Durchschnitt angelegten Schule versauern insbesondere solche Kinder 6 Jahre lang!

Welches Bundesland? In NRW denke ich habe ihr eigentlich keine Chance auf eine Rückstellung.

(19) 13.03.18 - 19:34

Bei uns sagen alle Grundschullehrer, Septemberkinder sollten zurückgestellt werden.
Die ersten 2 Klassen gehen meistens noch ohne Probleme.

Aber man muß auch ein paar Jahre weiter denken.
Bei uns muß man auf die weiterführenden Schulen mit dem Bus fahren.Oft ist der übervoll und lässt Kinder stehen. Kommt das Kind z.B. mit solchen Situationen zurecht?
Und wenn sie dann eh immer die Kleinste und Jüngste ist, dann würd ich ihr das Jahr noch geben.

  • (20) 13.03.18 - 20:37

    Das mit den übervollen Schulbussen und Kind nicht an der Haltestelle rauslassen passiert hier leider auch bei den Erstklässlern!

    • (21) 13.03.18 - 20:47

      Also was busse angeht haben wir da kein problem...wir wohnen in einer kleinen stadt...ab der 2. Klasse fährt sie alleine mit dem rad. Und alle oberschulen, gymnasien oder auch die berufschule sind in der nähe..also alle mit dem rad zu erreichen

      • (22) 13.03.18 - 20:53

        Das ist ja nur ein Beispiel.
        Aber unvorhergesehene Situationen können eintreten und kommt die damit zurecht? .da fände ich ein Jahr geistige reife ( nicht nur auf das kognitive bezogen )gar nicht schlecht

(23) 13.03.18 - 19:42

Guten Abend,

Ich kann die Sorge total verstehen. Meine Tochter war die kleinste und die jüngste bei der Einschulung.

Ich war hin und hergerissen, aber in NRW muss man einschulen.

Sie hat es total gut weggesteckt, ist super zurechtgekommen. Sie war immer eine der besten in der Grundschule. Das ist vier Jahre so geblieben. Sie wechselt jetzt zum Gymnasium und hat Kinder in ihrer Klasse, die durch wiederholen zwei Jahre älter sind als sie. Sie ist in ihren Jahrgang natürlich die jüngste geblieben, aber das merkt man jetzt nicht mehr. Sie ist immer noch klein und zierlich, aber nicht mehr die kleinste, hat ein gutes Durchsetzungsvermögen, liest viel, tanzt, reitet und spielt ein Instrument.
Sie verabredet sich oft, kurz, sie ist ein völlig normales, glückliches Mädchen und es war richtig, sie einzuschulen. Sie zurückzustellen, hätte bedeutet, sie von all ihren Freunden zu isolieren.
Ich will dir die Sorge etwas nehmen. Bei uns war es gut. Sie hätte dich im Kiga gelangweilt und einen vorschulkindergarten gibt es hier nicht mehr.
Aber das Gespräch mit den Erziehern würde ich eher suchen, gerade wenn du solche Zweifel hast.
Alles Gute

  • (24) 13.03.18 - 20:22

    Danke für deine amtwort.

    Ich weiß, dass sie sehr pfiffig ist. Und hier in niedersachsen kann man seit diesem jahr entscheiden. Die erzieher wollen nichts sagen bis das abschlußgespräch ist..aber die kommen nicht im die hufen 😁. Was für sorgen man sich als eltern immer macht..aber dein beitrag macht mir mut ..danke

(25) 13.03.18 - 19:55

Huhu
Ich kenne die Maße deiner Tochter nicht.
Püppi wird am 3.9. 6 Jahre Einschulung in Berlin ist am 25.8.
Sie war im Januar bei der schuluntersuchung 103cm und 14,5kg...
Sie ist aber fit. Kita Arzt etc alle sagen sie ist schulreif. Sie hat aber auch ordentlich Durchsetzungsvermögen ( hat auch einen großen Bruder der momemtan in der 1. Klasse ist gegen den sie sich von klein auf behaupten muss).
Die Größe ist für mich kein Grund für eine rückstellung.
Ich wurde regulär eingeschult mit 6,5 Jahren und war trotzdem immer die kleinste. Gut und gern nen Kopf kleiner als alle anderen.
Noch dazu sehr zierlich...bis 24 Jahre war ich 158 und wog 42kg (inzwischen 46kg).
Ich habe trotzdem nie klein bei gegeben und immer gesagt was ich dachte.
Wenn Kita und Arzt ok sagen würde ich sie durchaus zur Schule schicken.
Liebe Grüße

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