Hilfe bei Mathe

    • (1) 20.03.18 - 14:16

      Hallo, kann mir jemand helfen, ich scheine es nicht zu verstehen. Wenn man bündelt, bündelt man Zehner und Einer, soweit klar. bei 5 Z und 5 E lautet die Aufgabe 50+5= 55.
      Warum aber bei 2Z 0E 10+10? Wäre nicht 20+0=20 logischer? Die Lehrerin hat den Weg im Heft 3 Mal nicht bemängelt und nicht nur bei einem Kind, für mich ist es so auch logisch und so haben wir es auch geübt. In der Arbeit jetzt ist es ein Fehler und er versteht die Welt nicht mehr vor allem wenn ihm sein Fehler nicht angezeigt und erklärt wird wie soll er es dann wissen? #klatsch

      • häng dich nicht so arg rein ... sowas passiert dir noch öfter ..... --- das ist halt Grundschule mit massenhaft "konstruierten" REchnungen, um GEfühl im Zahlenraum zu kriegen...

        beides ist richtig -- je nach dem, was die Lehrerin "haben will" ....

        ich habe in der Grundschule beider Kinder massig so Aufgaben gesehen... alles zeug, was man einfach mal gesehen haben muss, wie das Buch oder der Lehrer das haben will... -- dann ist es nur noch stures Befolgen der vorgegebenen Form ohne Nachdenken.... leider erkennen die Lehrer hier andere und richtige Rechenwege nicht oft an .....

        die Erwachsenen mit "Mehrwissen" rechnen oft instiktiv anders....

        wart mal ab, bis die Aufgabe heisst:
        auf dem Hof gibt es gleich viele Schafe und Hühner -- es sind gesamt 96 Beine -- wieviele Tiere gibt es auf dem Hof?

        Als Erwachsener,der mit a und b und Gleichungen rechnen kann, ist das sofort logisch, -- aber wie die Grundschüler das machen ist einfach "auswendiglernen" der Technik ....

        • Hallo!

          Mir geht das auch oft so. Und abgesehen von den Rechenwegen, die für einen mathematisch gut ausgebildeten Erwachsenen oftmals etwas seltsam anmuten, halte ich - wie meine mathematisch sehr begabte Tochter - manche Themen einfach für sinnfrei. Warum muss ein Grundschüler ständig Nachbarzehner oder - hunderter bestimmen??? Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass das für Additions- und Subtraktionsaufgaben mit 10er bzw. 100er-Überschreitung wichtig ist. Aber meine Tochter denkt sich (wie so oft): "Ich hab das Prinzip doch verstanden, warum muss ich das ständig wieder runternudeln? Das langweilt einen doch!" Ich meine, Aufgaben mit 10er-Überschreitung macht man doch schon in der 1., spätestens 2. Klasse. Warum kommen dann diese Nachbar10er in den Arbeiten der 3. Klasse immer noch als separate Aufgabe vor?
          Oder das sogenannte "halbschriftliche" Dividieren bzw. Multiplizieren - haben wir nie gemacht. Ich seh auch nicht, wo das einfacher sein soll als das, was wir in der 3. Klasse gelernt haben...
          Naja, es wird halt schon vieles heute anders gemacht als vor 20 Jahren, verstehen muss ich es nicht, ändern kann ich es nicht - was soll man sich das aufregen!

          LG

          • Das ist gar nicht so unwichtig. In der 5. Klasse wird dann so im Millionen und Milliardenbereich zerlegt. Wenn das Grundwissen im Einer-, Zehner-, Hunderter- oder Tausenderbereich nicht sitzt, kommen die Kids später in die Predullie. Dieses Zerlegen dient dem Mengenverständnis von Zahlen.

          • Hallo,

            das Problem ist, dass in der Grundschule Kinder alle Kinder gemeinsam lernen. Da sitzen Kinder, wie Deine Tochter, denen alles zu langsam geht und welche, denen alles zu schnell geht, in einer Klasse, und auch letztere müssen es begreifen.
            Es gibt Kinder, denen man alles mindestens drei-, viermal erklären und mit denen man zig Übungen machen muss, bis es sitzt.

            Der erste begeisterte Kommentar unserer Tochter (5. Klasse) zum Gymnasium war: "Mama, das ist so toll da! Die erklären alles nur einmal!"

            Aus dem Grund bin ich auch gegen längeres gemeinsames Lernen. Unsere Tochter hätte die Krise bekommen, wenn sie noch zwei weitere Jahre in einer Klasse mit den langsamen Kindern hätte sitzen müssen.

            "Oder das sogenannte "halbschriftliche" Dividieren bzw. Multiplizieren - haben wir nie gemacht. Ich seh auch nicht, wo das einfacher sein soll als das, was wir in der 3. Klasse gelernt haben..."

            Das liegt daran, dass irgendwelche Leute sich im Bildungsbereich profilieren müssen, indem sie irgend etwas anders machen, als es vorher war. Nachdem man mit ein paar Schülergenerationen einen Feldversuch unternommen hat, wird es wieder zurück genommen, weil es vorher doch besser geklappt hat. #klatsch

            LG

            Heike

            • Hallo!

              Das ist wohl wahr...
              Meine Tochter hat am Montag eine Mathe-Arbeit geschrieben, auf die Frage, wie die Arbeit war, meinte Sie, die war total einfach. M. (ihre beste Freundin, nicht ganz so ein Überflieger wie unsere) fand die auch total leicht. Nur V. hat geheult, weil sie die Aufgaben nicht konnte.
              Kennt ihr das Mathe-Rad?
              Das hat eine private (inklusive) Grundschule im Nachbarort. Da bearbeiten die Kinder die Lernportionen, so wie es ihnen gefällt. Der eine ist schneller, der andere Langsamer. Ein Kindergartenfreund unseres Sohnes geht in diese Schule, er hat den Stoff der ersten Klasse bereits durch und macht jetzt mit dem Stoff der 2. Klasse weiter. Wobei es das natürlich auch nicht sein kann.
              Wir haben auf Anraten der Mathelehrerin unserer Tochter ein "Forderheft" (nicht Förderheft!) angeschafft, in dem darf sie arbeiten, wenn sie mit den Aufgaben fertig ist, die alle Kinder machen müssen. Das gefällt ihr soweit ganz gut.

              LG

    Hallo,
    Ich nehme an, weil man zum Lösen der Aufgabe nur Z oder E hat.
    Legt man die Aufgabe mit Zehnerstangen, braucht man ja sich zwei Zehnerstangen und nicht eine Zwanzigerstange.
    LG
    Delfinchen

    • Auch
      Nicht „sich“

      Es gibt aber auch keine 50er-Stange. Das Vorgehen der Lehrerin ist völlig unlogisch. Wie die TE schon schrieb: 5Z und 5E sind rechnerisch 50+5. Wenn 2Z und 0E 10+10 sind, müssten 5Z und 5E ja 10+10+10+10+10+5 sein.

      Hilfreich ist die Vorgehensweise der Lehrerin auf jeden Fall nicht. Sinn des Bündelns ist es ja bei 2Z auf einen Blick zu erfassen, dass es sich um 20 handelt.

Hallo,

2Z+0E sind zwei 10Euroscheine und keine Münzen dazu also 10+10.

Gruß Sol

  • Aber mit Geld hat das jetzt nix zu tun. Wenn es 5 Z und O E sind wie lautet die Aufgabe denn dann? Nee das kapier ich nicht

    • Das war das praktische Beispiel

      5 Zehner sind 10+10+10+10+10

      • (14) 20.03.18 - 22:39

        Dein Sohn behandelt zur Zeit den Stellenwert. Auf Stellenwert und Bündel beruht unser Dezimalsystem.
        Das was hier du und andere als logisch empfinden ist die Automatisierung davon.
        Und die Aufgabe deinen Sohnes ist für dich auch genau deshalb unlogisch. Denn du bemerkst die Zwischenschritte gar nicht mehr.

        Grundschulkinder sollen das aber erst begreifen bevor sie automatisieren.
        Montessori hat dafür gutes Material. 10er Stäbe 100er Würfel, und die Einer Würfel.

        Eigentlich haben wir nur 9 Zahlen und den mathematischen Ausdruck für das Nichts, die Null.
        Der Stellenwert gibt die wahre Bedeutung der Grundzahl an.
        Ganz rechts sind die Einer,
        An zweiter Stelle von rechts die Zehner usw.
        Ist eine Stelle unbesetzt muss die Null geschrieben werden.

        Beispiel Grundzahl 2
        2 - zwei Einer
        23 - zwei Zehner und 3 Einer - entbündelt 10 +10+3 =23

        Du bündelt als Erwachsene die zwei 10er automatisch zu einem Bündel von 20 und packst dann die drei Einer dazu und kommst auf 23.
        Ich bleib mal beim Geld.
        In deinem Geldbeutel ist gedanklich ein 20 Euroschein und 3x 1 Euro Münzen.
        Der Lehrplan will aber das dein Sohn erst einmal nur 10 Euroscheine und 1 Euro Münzen in seinem Geldbeutel hat.
        Um auch auf 23 zu kommen braucht er also 10+10+3

        Bündeln kann man grundsätzlich auch anders 5 Euroscheine oder mit einem 20 Euroschein. Aber so kann man nicht den Stellenwert bearbeiten.

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