Geschenk zur Erstkommunion

    • (1) 30.03.18 - 20:34

      Guten Abend,

      Ich bin auf der Suche nach Geschenkideen zur Erstkommunion.
      Geld möchte ich ungern schenken.

      Was schenkt ihr bzw was kam bei euch supergut an - Wert bis ca 50€!

      Danke für eure Ideen!

      #winke

      • (2) 30.03.18 - 20:54

        Hallo,

        bei Junior steht die Erstkommunion vor der Türe, und ich gestehe mir graust vor diesen 50,- Euro Geschenken.

        Je nach dem in welchen Verhältnis du zum Kind stehst sind sicherlich alle Sachen mit Bezug "sinnvoll" (Gotteslob, Kette mit Kreuz, Bibel, Rosenkranz).

        Ansonsten wäre Zeit auch ein tolles Geschenk, sprich einen Ausflug (Spaßbad, Kino, Zoo, Erlebnisparks).

        LG Reina

        • (3) 30.03.18 - 21:54

          Hallo!

          Mein Sohn geht dieses Jahr zur Kommunion, der Sohn meiner Freundin letztes Jahr. Meine Freundin erzählte, dass er eine Kette mit passendem Armbad und ein Gotteslob bekommen hat und diese Geschenke auch im Danksagungsgottesdienst mit hatte. Die Antwort auf die Frage, ob er es danach nochmal in der Hand hatte: Nöö!

          Also mein Sohn wird "zum Thema" einem Gebetswürfel und ein Buch (ähnlich wie die 3? , der Fall geht rund um die Kommunion) bekommen. Ansonsten Geld, womit er sich dann Wünsche erfüllen kann (Handy oder Playstation). Wer kein Geld schenken möchte: Zeit in Form von Ausflügen o.ä. wäre toll!

          Lg

          (4) 01.04.18 - 14:22

          Dir graust es vor diesen 50 Euro Geschenken ?

          Wir reden hier von 50 Euro!! Nicht von einem 2,99 Euro Plastikspielzeug aus der Ramsch Abteilung...

          Wow... #gruebel

      (6) 31.03.18 - 07:19

      Hallo,

      ich bin zwar katholisch, gehe auch mehr oder weniger regelmäßig zur Kirche und meine Kinder sind auch Messdiener. Aber ganz ehrlich, ich finde Geschenke wie Geberswürfel, Rosenkranz, Gebetbuch eher Geldverschwendung. Meine Kinder werden zwar christlich erzogen, aber ich habe sie noch nie daheim beten sehen. Und meine hatten auch noch nie einen Rosenkranz in der Hand. Man schenkt meist solche Sachen weil sie zwar zum Anlass passen und man sich dann großartig keine Gedanken machen muss, aber eine wirkliche Freude macht man dem Kind damit nicht. Hier liegen diese Dinge seit der Kommunion in der Ecke und wurden nie angefasst. Ich fände ein modern gestaltetes Kreuz schön, dass man sich an die Wand hängen kann. Aber auch da läuft man Gefahr, dass zig fach Kreuze geschenkt werden. Meiner Nichte habe ich damals ein solches Kreuz geschenkt. Es war aber vorher abgesprochen und passte farblich und von der Gestaltung zu ihrem neuen Jugendzimmer, welches sie zur Kommunion bekam. Mein Patenkind bekam Ohrringe, eine Kette und Geld. Meine andere Nichte ein Wochenende im Spaßbad mit Hotelübernachtung. Ich würde lieber Geld schenken. Darüber haben sich meine am meisten gefreut und beide haben sich davon neue Fahrräder gekauft und eine Playstation. Oder einen besonderen Ausflug. Aber da wirst du mit 50,- nicht weit kommen. Mein Mittlerer bekam von den Eltern meiner Schwägerin einen Schlüsselanhänger in Fischform aus Silber. Eingraviert ist "Gott schütze dich." Darüber hat er sich wahnsinnig gefreut und er trägt ihn immer bei sich. Den hat er auch weihen lassen und verlässt ohne ihn nie das Haus. Das ist dein persönlicher Glücksbringer. Ich bin bei ihm immer sicher, dass er den Schlüssel dabei hat 😜. Vielleicht ist das noch eine Idee.

      LG
      Michaela

    • (7) 31.03.18 - 09:54

      Also ich würde Abstand nehmen von allem religiösen. Meine Tochter ist in der 2. Klasse und hat Freundinnen die heuer Kommunion haben. Wenn man mit denen spricht geht es nur darum wer was bekommt. Hier ist hoch im Kurs: Hatchimal und Geld.

      Ich hab bei meiner Kommunion mehrere Kreuze, Weihwasserschälchen, Wachsgebetsbücher für die Wand bekommen. Nach einer Woche ist das im Schrank gelandet und im Jahr drauf großzügig weiterverschenkt worden. Ich fand die Geschenke mit 9 nämlich echt sch...

      Was vielleicht noch ne Idee wäre, ein Geldbeutel und da sdnn Bargeld rein. Kinokarten, was fürs Hobby (falls Vorhanden).

      Eine Freundin meiner Tochter hat schon erklärt, ihr Ziel wäre nach der Kommunion 500€ zu haben und davon will sie ein Rad kaufen. In solchen Momenten bin ich heil froh, dass meine Kids nicht getauft sind und ich dem ganzen dadurch entkomme.

      Lg

      • (8) 31.03.18 - 10:09

        "Also ich würde Abstand nehmen von allem religiösen." - Warum genau geht das Kind zur Erstkommunion #kratz?! Um einen Hatchimal geschenkt zu bekommen?

        • Ja, leider ist das bei den meisten Kindern so.

          Ich hab auch nie verstanden, warum man Kinder mit Geld überschüttet dafür, dass sie in eine Glaubensgemeinschaft eintreten. Das ist für mich völlig kontraproduktiv.

          Wenn meine Kinder sich konfirmieren lassen, dann werden sie dazu vielleicht eine kleine Aufmerksamkeit bekommen, die zum Anlass passt, aber das wars dann auch. Dafür bin ich dann sicher, dass meine Kinder keine Heuchler sind, die in die Kirche eintreten, um beschenkt zu werden. Wenn sie es tun, dann weil sie Teil der Gemeinde werden wollen.

          • (10) 31.03.18 - 10:34

            Sehe ich genauso. Meine Kinder sind auch noch nicht getauft. Die Große wird jetzt 13 und fährt im Sommer mit auf Konfifreizeit, weil sie das gerne möchte. Dort wird sie mit anderen Jugendlichen in der Ostsee getauft. Sie möchte auch konfirmiert werden, aktiv in der Kirchenjugend helfen (Zeltlager z B. Kinder betreuen). Sie weiß, dass es hier weder ein rauschendes Fest noch teure Geschenke zur Konfirmation geben wird, sondern nur eine kleine Aufmerksamkeit. Kaffeetrinken mit Oma/Opa oder einen Ausflug, aber es ist kein üppiges Geschenkefest.
            Ich verstehe nicht, warum man als Eltern dieses "Kommunion/Konfirmation, ergo teure Geschenke" unterstützt, der Sinn ist doch ein völlig anderer. LG

            • (11) 31.03.18 - 12:29

              Hallo, meine Tochter hat dieses Jahr Konfirmation und ich würde es sehr traurig empfinden, wenn wir nur ein Kaffeetrinken mit den Großeltern abhalten würden. Wir feiern ein großes Fest mit 25 Personen, aber nicht aus dem Grund, dass möglichst viele Geschenke dabei rauskommen, sondern aus dem Grund, dass diese Menschen / Verwandten, aber auch Freunde meine Tochter ihr ganzes bisheriges Leben begleitet haben und sie einen wichtigen Bestandteil in ihrem Leben einnehmen.
              Meine andere Tochter feiert in 6 Jahren ihre Konfirmation und leider werden ein paar von diesen Menschen dann schon fehlen. Ich finde es schön, wenn man zu bestimmten Anlässen, Feste mit Familie und Freunden feiert, die einem wichtig sind. Wir laden allerdings nur Menschen ein, die uns wichtig sind. Ja, es wird ein besonderer Tag, an den meine Tochter bestimmt ihr Leben lang zurückdenken wird. Ich finde es schön, wenn es solche besonderen Tage im Leben gibt. Ich kann mich z. B. auch noch an meine Kommunionsfeier erinnern und denke auch gerne daran.

              Meine Tochter freut sich auch auf Geldgeschenke, weil sie für einen großen Wunsch spart. Aber sie hat keinerlei Erwartung über die Höhe der Geldgeschenke. Sie würde sich über jeden 10,-- Euro Schein freuen.
              Und mal ehrlich, ich habe mich auch bei meiner Kommunion über die Geschenke gefreut. Ich bekam z.B. von meinem Onkel meinen ersten Fotoapparat. Das war für mich das beste Geschenk überhaupt. Der Onkel ist leider 2 Jahre später verstorben, aber heute noch, nach fast 40 Jahren verspüre ich noch die kindliche Freude über dieses Geschenk. Also können doch Geschenke nicht nur schlecht sein. Und traditionell gibt es halt verschiedene Anlässe in unserer "Kultur", dass war geschenkt wird, z. B. Geburt, Taufe, Kommunion, Konfirmation, Jugendweihe, Hochzeit, Geburtstag etc.
              Ich schenke immer soviel, wir ich für mich vertreten kann. Ich erwarte allerdings auch von unseren Gästen keinen bestimmten Betrag an Geschenken. Ein Geschenk kann auch sehr wertvoll sein, wenn es sehr wenig kostet.
              LG Leah

          "Ich hab auch nie verstanden, warum man Kinder mit Geld überschüttet dafür, dass sie in eine Glaubensgemeinschaft eintreten. Das ist für mich völlig kontraproduktiv."

          Jepp - da hast du eigentlich völlig recht.


          Aber vergleiche das mal mit den Erwachsenen! Ich kann es nicht an zwei Händen abzählen, wie viele Bekannte/Freunde ich habe, die auf einer kirchlichen Trauung bestanden haben (eine ist dazu extra zum kath. Glauben übergetreten#klatsch) NUR um einmal im Leben im weißen Mega-Brautkleid zum Altar zu schweben. #augenNach der Hochzeit hab ich sie nie mehr wieder in der Kirche angetroffen......#gruebel

          Und was glaubst du haben sich sämtliche Brautpaare gewünscht: GELD;-)

          • Ich hab nicht kirchlich geheiratet. Ich hab mein weißes Kleid einfach beim Standesamt getragen. :-D (Ich bin aber auch kein Rüschen-Typ, da ging das.)

            Dabei habe ich sogar einen Glauben, aber ein Kirchgänger bin ich auch nicht.

    (15) 31.03.18 - 10:23

    Wenn bei Euch die Geschenke das Wichtigste an der Kommunion sind, dann bist Du durch das Nichttaufen alles andere als sicher. Es geht ja dann nicht um den Glauben, und taufen lassen kann man sich auch direkt vor der Kommunion, das muss nicht als Baby erfolgt sein.

    • (16) 31.03.18 - 10:33

      Ich weiß, dass ein Hatchimal nichts aber gleich gar nichts mit der Kommunion zu tun hat. Ich hab nur mit den Kids gesprochen und mal gefragt was für sie die Kommunion bedeutet und was an dem Tag für sie besonders ist. Kein Kind hat vom Eintritt in die Glaubensgemeinschaft geredet. Da gings um tolle Kleider, tolle Frisuren, Geschenke und Geld. Das war das was ich von den Kids zum hören gekriegt habe. Und ich war mit 9 genauso drauf. Mir gings nicht um den Glauben.

      Ich bin in der Hinsicht erstmal draußen aus der Nummer, weil ich meinen Kids bereits mehrfach gesagt habe, dass sie als Erwachsene ganz frei entscheiden dürfen, welchen Glauben sie wollen.

      Die Diskussion bzgl. Geschenke und Kleid bei einer Kommunion hatte ich mit meiner Großen bereits. Sie hätte eben genau darum auch gern Kommunion. Das ist für mich kein Grund katholisch zu sein. Somit muss sie weiter warten, bis sie erwachsen ist.

      • (17) 31.03.18 - 10:37

        Gute Einstellung! Man ist ja nicht weniger christlich, nur weil man wartet, bis die notwendige Reife wirklich da ist.

        (18) 31.03.18 - 10:41

        Genau deshalb würde ich eine kommerzielle Kommunion/Konfirmation meinen Kindern einfach nicht ermöglichen. Für mich ist das Heuchelei, das würde ich nicht unterstützen.

        Ein schönes Kleid würde ich meinen Kindern allerdings ermöglichen, auch ohne Eintritt in die Kirche. :-D

        • Das unterschreibe ich so für uns!

          (20) 31.03.18 - 12:19

          Nachdem die Große gesagt hat, dass es ihr um das Kleid und Geschenke geht haben wir uns auch darauf geeinigt, dass sie ein neues schönes (alltagstaugliches) Kleid kriegt und wir einen Ausflug machen. Da war das Thema auch erst mal wieder vom Tisch.

          Wenn sie 13 oder 14 wäre, dann würd ich nochmal nachdenken bzgl. Taufe aber eine 7jährige umreißt die Entscheidung nicht. Meine Meinung

(21) 01.04.18 - 00:05

Meine Kinder sind getauft, aber wollen gar keine Konfirmation.
Die Freunde die Kommunion hatten, haben das alle wegen dem geld gemacht und im nächsten Schuljahr dann Ethik statt katholisch Religion genommen. Da waren auf einmal nur noch eine hand voll Schüler im Unterricht und die katholische Lehrerin stand da😋.

Daher muss ich ehrlich sagen, wenn die Eltern diese Geldgeschenke so fördern, ist es kein Wunder dass die Kinder diese Kommunion über sich ergehen lassen. Es sind doch die wenigsten die das mit dem nötigen Ernst machen und danach weiter zur Kirche gehen oder abends beten.

Hätten meine Kinder Kommunion oder Konfirmation ( sind ja evangelisch), dann würde ich alles rund um den Tag planen, diesen wunderschön gestalten und ausser passenden Schmuck (Kette mit Kreuz oder ähnliches) gäbe es nichts.

Was hat bitte ein Fahrrad mit der Kommunion zu tun? Oder ein Computer, Smartphone oder ne X-Box?

Gar nichts!

Von mir aus Geld aufs Sparkonto für später, Führerschein oder sowas...auf jeden Fall so dass die Kinder nicht die Kommunion oder Konfirmation rein aus Geldgier machen.

Mona

Ganz ehrlich....frag bei dessen Eltern mal nach, ob es gewisse Wünsche gibt, mit der man auch Freude bereitet. Ansonsten finde ich Geldgeschenke oder Gutscheine einen besserer Wahl, als ein kompletter Griff ins Klo, der im Schrank oder sogar irgendwann auf den Müll landet.
Erstkommunion ist doch 3.Klasse, da fängt langsam der Handywunsch an, wo gerne eine Finanzspritze gesehen würde.
Die traditionellen , religiösen Geschenke würde ich als Außenstehender nicht schenken, sowas ist eher etwas für die Paten oder Großeltern, als schönes Erinnerungsstück von Ihnen.

Hallo.

Meine Kinder erhielten beide zur Kommunion von den Gästen überwiegend Geld. Meine Tochter erhielt dazu noch eine tolle Uhr und Ohrringe.

Beide Kinder konnten sich von dem Geld einen größeren Wunsch erfüllen, z. b. ein neues Fahrrad.

Gotteslob und Rosenkranz besorgen doch in der Regel die Eltern eh schon vor der Kommunion selbst.
Zudem kommen ja meist eh mehrere Gäste zur Kommunion. Was sollte man dann auch mit mehreren Kinderbibeln usw......#gruebel

Auch die Idee mit Gutschein für einen Tagesausflug finde ich super! Zeit in ein Kind zu investieren gehört doch immer noch zu einer der besten Ideen.;-)

Hallo,

das eindrücklichste Kommuniongeschenk, dass ich von meinem Großvater bekam (und nicht mal religiös war) war dieses:

Eines Abends setzte mich mein Großvater hin und erzählte vom Ersten Weltkrieg, seiner realen Angst, zu verhungern und von der Inflation, die alle Ersparnisse vernichtet. Daraufhin fing er an, einen Teil seines Geldes in Gold- und Silbermünzen zu investieren.
Er erzählte vom Zweiten Weltkrieg, wie er an der Front war, voller Sorge, seine Frau und Kinder würden wieder so hungern wie er im Ersten Weltkrieg und er sprach von der Hoffnung, weil er diesen ersparten Schatz in seinem Garten vergraben hatte und wusste, dass mein Großmutter diesen, auch wenn sie flüchten musste, mitnehmen konnte. Als er aus der Kriegsgefangenschaft heimkam, waren nur noch einige wenige Münzen übrig, meine Großmutter hatte den Rest bei den Hamsterfahrten getauscht.

Ich habe eine dieser Münzen bekommen und musste versprechen, sie erst dann umzuwandeln, wenn ich Angst hatte, ich müsste hungern. Diese Münze (deren Wert ich als Kind massiv überschätzte) nahm mir so viel Angst. Als mein Vater arbeitslos war ... wusste ich, ich habe die Münze. Als ich wirklich mal total abgebrannt war wusste ich ... es gibt die Münze. Ich habe sie immer noch, sie ist nun auch ein sehr liebes Andenken.

GLG
Miss Mary

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