Betreuung nach der Schule

    • (1) 03.04.18 - 12:48

      Hallo

      mein Sohn kommt in diesem Jahr in die Schule . Nun ist das jetzt natürlich dann alles Neuland und wir fragen uns wie wir das mit der Betreuung geregelt bekommen. Mein Mann arbeitet schicht und ich muss einfach ca 60 km fahren. 3 mal die Woche reicht die Kernzeit aus bis 14 uhr. 2 mal arbeite ich bis 15.30 und bräuchte daher noch 2,5 stunden nach der Kernzeit betreuung. Nicht jede woche wg der Schicht vom Mann aber alle 2 wochen. Oma kann nicht. Hat eventl jemand noch erfahrungen wie das so ist mit einer Tagesmutter? Würde sonst noch schauen das ich die 2 Tage so abgedeckt bekomme. Anderst arbeiten ist leider nicht machbar.

      LG Hexe12-17

      • An unserer Schule gibt es zwei Betreuungsmöglichkeiten, einmal Ganztag, jeden ! Tag bis 16.00Uhr oder jeden Tag bis 13.15Uhr.
        Bei uns gilt, entweder oder. Eher abholen im Ganztag ist nur an 4 Tagen im Jahr möglich.

        Getreu dem Motto: Friss oder stirb!

        Erkundige dich wie es an deiner Schule ist, ich weiß da gibt es auch andere Modelle.

        • Hallo

          bei uns ist 14 Uhr und danach gibt es hier im Ort nix. Daher hab ich ja das Problem. Die Kernzeit ist nicht in der Schule sondern 2 Häuser weiter in einem Raum untergebracht.

          LG

      Bei uns gab es zwei Möglichkeiten. Ganztag in der Schule oder nach der Schule in den Hort.

      • Bei uns gibt es eine Nachmittagsbetreuung, die kann man zwar nicht tageweise buchen, aber auch wenn man angemeldet ist, ist die nicht verpflichtend. Im Hort wird es hingegen gar nicht gerne gesehen, wenn Kinder nur tageweise kommen.
        Wir haben uns dann aber - aufgrund der mangelhaften Qualität der Nachmittagsbetreuung bei uns in der Schule - für Möglichkeit 3 entschieden: Eine Tagesmutter, die die Kids bei uns daheim betreut. Das muss man aber natürlich auch zahlen können...

        LG

    Hallo!

    Wegen einer Tagesmutter würde ich mich mal beim Jugendamt erkundigen, die vermitteln u.a. auch Tagesmütter. Ansonsten würde ich mal einen Aushang im Supermarkt machen oder ggf. eine Kleinanzeige aufgeben, da lässt sich bestimmt jemand finden, der sich ein paar Euro dazuverdienen möchte - wobei das natürlich auch eine Frage des Geldes ist (wenn ihr die Ferienbetreuung anderweitig geregelt bekommt, sind das noch ca. 20 Wochen a' 5 Stunden, das macht bei einem (Mindest)lohn von 9€/Std. 900€ im Jahr zzgl. Minijobpauschale.)
    Was sonst noch eine Möglichkeit wäre: Du tust Dich mit ein oder zwei Müttern aus der Klasse Deines Sohnes zusammen und ihr wechselt Euch mit der Betreuung der Kinder am Nachmittag ab. Das muss halt entsprechend organisiert werden. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich mir meine "freien" Nachmittage eher nicht mit einer solchen Verpflichtung einschränken würde. Aber andere Mütter sind da vielleicht ganz froh...

    LG

    • Hallo

      du sagst es schon wg der Betreuung. Ich habe an meinen kurzen Tagen selber Termine von mir oder Kind. Da ist das echt schwierig auch noch andere zu betreuen. Außerdem bin ich auch mal froh wenn hier mal niemand rumhopst ;-). Die Mamas mit denen wir viel zu tun haben sind nicht auf fremdbetreuung angewiesen bzw die Kinder gehen dann um 14 uhr zur Oma. Ist echt schwierig hier auf dem Land . Werde mal gucken und mich erkundigen auf Jugendamt.

      LG

(8) 03.04.18 - 13:16

Bei zwei Tagen alle zwei Wochen könnte er vielleicht zu einem Freund/Klassenkameraden? Oder zu zweien?

LG

Hanna

  • (9) 03.04.18 - 13:26

    Hallo

    leider eher nein. Die wollen sich alle nicht noch ein Kind aufhalsen. Einige Mamas haben selber mehr als 1-2 Kinder. Die anderen brauchen keine Fremdbetreuung bzw haben Oma. Daher hat sich das erledigt.

    LG

    • (10) 03.04.18 - 15:35

      Bei uns hat das sehr gut geklappt. Meine Schwiegermutter hat jede Woche an einem festen Tag nicht nur meinen Sohn, sondern auch seinen Freund betreut, dessen Mutter an diesem Tag gearbeitet hat (und ich eh). Das waren zwei Fliegen mit einer Klappe, denn zwei Kinder beschäftigen sich mit sich selbst und so hatte meine SchwieMu weniger Arbeit.
      Bei einem Tag alle zwei Wochen ist das doch so, als wäre man einfach zum Spielen verarbredet... Aber klar, es muss natürlich passen ...

      (11) 03.04.18 - 16:12

      Das finde ich echt schade.

      Hier funktionieren solche Absprachen zwischen Familien ganz wunderbar. Egal ob an bestimmten Nachmittagen oder eben in den Ferien mal bei der einen Familie, mal bei der anderen.

      So profitieren alle davon. Ich empfand das nie als "mich noch ein Kind aufhalsen", sondern als echte Erleichterung. Egal in welche Richtung. Waren die Jungs bei uns, haben sie sich wunderbar zusammen beschäftigt und ich konnte mich mit dem Kleinen beschäftigen oder Haushalt machen. War der Große nach der Schule bei seinem Freund, konnte ich mich sogar teilweise mittags mit dem Kleinen hinlegen.

      Besser ging es kaum :-)

      LG,
      Natalia

      • Das kann ganz gut funktionieren, wenn die Familien entsprechend strukturiert sind. Ich hab tatsächlich einmal über eine solche Konstellation nachgedacht - allerdings bin ich im Nachhinein froh, an meinem freien Tag keine weiteren Verpflichtungen zu haben. Ich arbeite an 3 Tage in der Woche bis 18:00, an einem dieser Tage ist mein Mann zuhause, 2 Nachmittage müssten wir also abdecken. Klar gibt es auch 3 Nachmittage, an denen wir theoretisch die Kids betreuen könnten, aber zum einen haben meine Kinder Hobbies, und zum Anderen habe ich persönlich nur meinen einen freien Nachmittag, wo ich gewissen Termine - teils mit, teils für das eine oder das andere Kind ausmachen kann. Vor Weihnachten hatte sich meine Tochter das Knie verletzt, wir mussten ständig zum Arzt - will ich da immer ein anderes Kind dabei haben? Dann musste sie Physiotherapie bekommen, auch da hätte ich das andere Kind immer mitnehmen müssen...Dann können meine Kinder an den Tagen, wo der Klassenkamerad mitbetreut werden muss, auch eher keine Hobbies ausüben, wenn nicht gerade das andere Kind das gleiche Hobbie hat (und Trainingszeiten ändern sich halt auch mal)...
        Wie gesagt, im Grunde finde ich eine solche Lösung gut, aber mitunter ist sie wenig praktikabel.

        LG

        • Bei uns war nicht der ganze Nachmittag, der damit voll war, sondern nur bis 15 Uhr.

          Es hat uns also wirklich nicht gehindert in Sachen Hobbys oder andere Termine.

          Es war entweder so oder beide Jungs hätten in den Ganztag bis 16 Uhr ohne Ausnahme. Also wirklich eine Win-Win Situation. Die Jungs waren nus bis 13:15 in der Betreuung und wir konnten jeweils 2 Tage etwas länger arbeiten.

          Sicher kein Patentrezept, aber ich gabe nur gute Erfahrungen damit gemacht.

          Auch in den Ferien wechseln uns hin und wieder mit befreundeten Familien mit der Betreuung. So sparen wir alle Urlaubstage.

          LG,
          Natalia

    (14) 03.04.18 - 21:49

    Ich habe drei Kinder. Und mich stören 1 oder manchmal auch 3 Besucherkinder mehr so gar nicht.

    Eins der Kinder kommt seid eh und je auch alle 1-2 Wochen nach der Schule schon zu Mittag her, wegen der Arbeitszeiten...& nächste Woche muss ich dafür Termine verschieben, denn da hat sie wirklich Not am Mann - und ich nehme die kleine Schwester auch noch her.

    Frag doch einfach mal die Mütter. Kinder verabreden sich doch eh ständig. Da fände ich einen festen Termin, wie alle zwei Wochen, sogar sehr angenehm.

So einen Deal würde ich NIE eingehen. Vielleicht bin ich an genau dem Donnerstag krank, habe keine Lust auf noch ein Kind oder wir wollen spontan wegfahren. Dann muss ich mich noch erklären bei der anderen Mutter - nö.

  • Bei uns hat das wunderbar 2 Schuljahre lang funktioniert.

    Wenn einer von uns krank war, wurde die andere angerufen und die hat sich eine Lösung einfallen lassen (meistens eben mit einem anderen Kind aus der Klasse verabreden)

    Bei uns war es ein Geben und ein Nehmen und für die Jungs eine wunderbare Lösung. Sie kamen gemeinsam aus der Schule, wir haben zusammen gegessen, dann wurden die Hausaufgaben gemacht und schon wurde der andere Junge abgeholt. Wenn unser bei denen war, funktioniert es genauso.

    LG,
    Natalia

Hallo,

eine Hortbetreuung gibt es bei Euch nicht? Eine Ganztagsschule auch nicht?

LG

  • Hallo

    nein. Die Betreuung ist nur bis 14 Uhr. Länger ist nicht. Im Nachbarort wäre bis 15 Uhr. Aber mein Kind kommt ja von hier nicht noch 5 km weiter nach der Schule.

    LG

    • Das ist wirklich schade, dann kommt unter Umständen wirklich nur eine Tagesmutter in Frage. Oder es findet sich eine "Leihoma", das gibt es recht häufig.
      Alles Gute ;-)

      (20) 03.04.18 - 19:28

      vielleicht mal im Kindergarten nachfragen ... manchmal wird nachmittagsbetreung angebotzen...anmsonszen stellt sich die Frage wie es andere machen, eigentlich findet man doch immer jemanden der mal das Kind nimmt, allerdiongs frage ich mich schon warum dfu deine Arbeutszeit auf keinen Fall ändern kannst, rede doch mit kollegen vielleicht kannst du mit jemanden tauschen, und machst halt in der Woche wo dein mann da ist 2 mal länger...

      • (21) 04.04.18 - 16:23

        Hallo

        ich arbeite im Büro und da gibt es feste Arbeitszeiten. Ich kann nicht einfach variieren. Ich arbeite an 3 ganzen Tagen auf 24 Stunden da ich nicht jeden Tag fahren kann wg der Entfernung.

        LG

Bei uns gibt es auch einige Jugendheime und Abenteuerspielplätze, die werktags Betreuung für Kinder anbieten.

Grade, wenn du es nur so selten brauchst, ist das vielleicht eine Überlegung wert.

Da können die Kinder dann spielen, Hausaufgaben machen, manchmal gibt es kleine Angebote, bei manchen wird auch gekocht.

lg

  • Hi

    klingt gut. Aber hier gibt es nix. Wir wohnen auf einen kleinen Dorf. Er kann ja nicht nach der Schule in den Bus um irgendwo hin zu fahren. Das geht halt nicht. Hier ist nur Kernzeit bis 14 Uhr und gut. Daher auch die Frage wg Tagesmutter .

    LG

(24) 03.04.18 - 13:52

Das Problem gab es hier auch für einige.

Variante 1: Großeltern, sofern vorhanden und in der Nähe und fit genug
Variante 2: Tagesmutter. Wobei das schwierig ist, da viele nur gerne U3 Kinder nehmen, die auch vormittags und regelmäßig kommen. Nachmittags, die nur ab und zu mal gebraucht wird, macht hier keine. 1 fester Nachmittag in der Woche bot eine an. Aber auch nur, wenn an dem Tag eines der U3 Kinder nur vormittags da war.

Variante 3:
mehrere berufstätige Mütter bildeten einen Betreuungskreisel.
Bsp. Dienstag ist Kind A bei Familie B und Mutter B hat nachmittags frei.
Donnerstag ist Kind B bei Familia und Mutter A hat frei.
Da es gleichmäßig im Wechsel war und beide Mütter auf Betreuung angewiesen, hat das bei einigen geklappt.

Nachteil ist, dass der freie Nachmittag gebunden ist Vorteil: keine Zusatzkosten und beide Mütter kennen das Problem, wenn es mit den Arbeitszeiten nicht zu den Betreuungszeiten passt.

Dort, wo ein Kind häufiger als das andere bei der anderen Familie war, gab es andere Absprachen.

(25) 03.04.18 - 14:44

Wie kommt dein Sohn denn von der Schule heim? Besteht die Möglichkeit mit ihm zu üben, dass er die 1,5 Stunden alleine daheim bleiben kann? Er ist dann immerhin schon sechs. Und je nachdem wie fit und mutig er ist, kann man ihm das vielleicht schon zutrauen?

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