Ärger wegen Nachschreibearbeit bzw. wegen nicht nachschreiben mit den Klassenkameraden

    • (1) 01.05.18 - 17:41

      Hallo,
      ich versuche es kurz zu machen.
      Meine Tochter war vor den Osterferien 2 Wochen krank. Sie hatte eine Lungenentzündung und musste zwei Arbeiten nachschreiben. Sie kam Montags in der letzten Schulwoche wieder in die Schule. Sie schrieb an diesem Tag regulär eine Religionsarbeit. Mittwochs schrieben sie regulär eine Erdkundearbeit. Am Dienstag sagte ihre Französischlehrerin, dass sie Donnerstags die Arbeit nachschreiben sollte. Meine Tochter hatte also quasi keine Vorbereitungszeit zu lernen, da sie Mittwochs bis 16 Uhr Schule hat und erst Montags die fehlenden Unterlagen für die Erdkundearbeit bekam und diese aufholen musste. Sie konnte in der Fehlzeit nicht lernen, da sie erst hohes Fieber hatte und dann das Antibiothikum nicht gut vertragen hatte und sich oft übergeben musste.
      Lange Rede kurzer Sinn. Ihre Lehrerin meinte, sie lässt den Nachschreibetermin am Donnerstag für zwei andere Schüler (sie wollte die Arbeit nicht weiter nach hinten schieben) und meine Tochter muss nicht nachschreiben. Es kämen noch zwei Arbeiten in diesem Halbjahr, meine Tochter steht nicht zwischen zwei Noten, also wäre das in ihrem Fall kein Problem. Jetzt hat aber meine Tochter massive Probleme mit ihren Mitschülern, die ihr das übelnehmen und sie dies spüren lassen. Bei Gruppenarbeiten zum Beispiel wird sie ausgeschlossen, ihr fehlen noch immer Schulunterlagen der Fehltage...
      Eine Mutter sagte mir jetzt, sie hätte nachschreiben sollen und eine schlechte Note bekommen, so wäre sie jetzt eben der A...
      Wie seht ihr das?

      Hi. Hat die Lehrerin den beiden anderen denn die Situation erklärt?
      Anspnsten kann ich schon verstehen das die anderen es als" ungerecht" empfinden( was aber natürlich so ein Verhalten nicht rechtfertigt).
      Finde es ist hier Aufgabe der Lehrerin gewesen bzw.ist es jetzt auch noch das zu erklären.

      • (5) 02.05.18 - 09:54

        "Anspnsten kann ich schon verstehen das die anderen es als" ungerecht" empfinden( was aber natürlich so ein Verhalten nicht rechtfertigt)."

        Sorry, aber ich kann so eine Denkweise garnicht nachvollziehen! Was hat es denn die anderen zu kümmern, ob die Tochter der TE die Arbeit nachschreiben muss, oder nicht?
        Die anderen erhalten ihre Noten aufgrund ihrer eigenen Leistungen und NICHT aufgrund der Leistungen der Tochter der TE. Ich kann dieses Neiddenken absolut nicht nachvollziehen.
        Wenn mein Sohn damit ankäme, dass er sowas unfair findet, würde ich ihm was husten! ICH kann absolut nicht nachvollziehen, warum es die anderen als ungerecht empfinden!

        Ich war als Schülerin auch mal sehr lange krank und habe einige Arbeiten verpasst, wenn ich alle Arbeiten hätte nachschreiben müssen, wäre ich nur noch damit beschäftigt. Da ich damals auch nicht zwischen 2 Noten stand und insgesamt sehr gute Noten hatte, muste ich keine einzige Arbeit nachschreiben. Es gab nicht einen Schüler in meiner Klasse, der das auch nur annähernd als ungerecht angesehen hätte! Abgesehen davon, ist das eher ein Nachteil für die Tochter der TE, denn wenn sie aus irgendwelchen Gründen eine der noch zu schreibenden Arbeiten verhaut, hat sie weniger Möglichkeiten, ihre Note auszugleichen.

        • (6) 02.05.18 - 10:09

          Hallo, das hat nichts mit Neid ect.zu tun. Es handelt sich ja nicht um zig Arbeiten sondern lediglich um 2.
          Habe selbst 2 Söhne auf dem Gymnasium( 9.und 7. Klasse) und auch sie mussten schon häufiger wegen Krankheit Arbeiten nachschreiben.
          Z. T.haben sie erst den Tag vorher Bescheid bekommen und somit auch kaum Zeit zum lernen gehabt.
          Wenn meine Jungs krank sind und wissen das sie dadurch Arbeiten nachschreiben müssen können sie sich ja drauf einstellen und sich vorbereiten.
          Ausserdem besorgen sie sich während ihrer Zeit zu Hause den Unterrichtsstoff ect.
          Ich kann die Kinder verstehen die nunmal nur sehen das sie die Arbeit nachschreiben müssen und ein anderes Kind nicht. Und das die Kinder das nicht verstehen kann ich auch nachvollziehen.
          Deshalb finde ich, das wenn die Lehrerin so etwas schon macht, sie es zumindest den Kindern erklären kann.
          Wobei ich es einfacher gefunden hätte die Tochter hätte die Arbeit mitgeschrieben und die Lehrerin hätte sie vielleicht anders bewertet bzw.wenn sie gesehen hätte, das die Note stark von ihren anderen geschriebenen Noten abweicht, einfach gestrichen hätte.
          So hat sie den " Ärger" bzw.das Unverständnis selbst verursacht( die Lehrerin).

          • (7) 02.05.18 - 10:42

            Ich finde das hat sehr wohl was mit Neiddenken zu tun! Der Normalfall, mit Sicherheit auch für die Tochter der TE, ist das Nachschreiben, dennoch gibt es Situationen im Leben, wo das eben nicht so ohne weiteres geht und wo die Lehrer andere Entscheidungen treffen.

            Ich finde weder die Lehrerin muss sich dafür vor der Klasse rechtfertigen noch die Tochter, es geht die anderen Schüler einfach rein garnichts an! Jeder Schüler ist für seine Leistung selbst verantwortlich und die Leistungen haben rein garnichst mit der Leistung der Tochter zu tun. Vielleicht sollten mal die Eltern anfangen ihren Sprösslingen beizubringen, dass sie selbst für ihre Leistungen verantwortlich sind und dass es völlig irrelevant ist, was andere Schüler machen. Manche Dinge im Leben sind einfach eine Ermessensfrage und bedarf keine Rechtfertigung vor anderen.

            In meiner ersten Uniarbeit habe ich mit einer Kommilitonin zusammen eine Hausarbeit geschrieben, da wir gemeinsam recherchiert haben, kamen sehr ähliche Arbeiten heraus. Der Inhalt war gleich, die berarbeiteten Punkte und die Aussagen waren gleich, der Text war natürlich unterschiedlich, da jede von uns die Arbeit selbst geschrieben hat. Sie hatte eine bessere Note als ich und ich musste einige Aussagen nachbearbeiten und noch einmal abgeben. Ist das fair? Nein, wahrscheinlich nicht, dennoch kein Grund neidisch auf meine Kommilitonin zu sein und erst recht kein Grund zum Prof. zu rennen.
            Ich habe die gewünschten Punkte nachbearbeitet, es war immernoch die gleiche Kernaussage, teilweise sogar der gleiche Text, dennoch habe ich daraufhin plötzlich eine viel bessere Note erhalten. Das ist das Leben!

            Es ist doch super, dass du dafür sorgst, dass deine Kinder immer vorbereitet in den Unterricht gehen und vorbereitet für das Nachschreiben sind wenn sie Arbeiten verpassen, was ändert es denn für euch, wenn ein anderer Schüler mal eine Arbeit nicht nachschreiben muss? Wie gesagt, am Ende des Tages kann das sogar eher nachteilig für dieses Kind sein, aber es wird niemals nachteilig für deine Kinder sein, wo ist denn da bitte die Unfairness?

            Das Mädel hat in der Zeit in der sie krank war einige Arbeiten verpasst + sehr viel Schulstoff. Ich hatte dieses Jahr auch die Grippe, ich weiß wie sich mich umgehauen hat. So eine schlimme Grippe hatte ich noch nie. Ich war auf volle 2 Wochen richtig krank und konnte keine 5 Minuten stehen. Nachdem alle Symptome weg waren und ich eigentlich "gesund" war, war ich immernoch locker mindestens 2 Wochen sehr schwach. Ich hatte kein Fieber mehr, keine Schmerzen, kein Husten, nichts, dennoch habe ich mich gefühlt, als hätte der Virus mir sämtliche Kraft aus meinem Körper geraubt. Alles war immernoch sehr anstrengen, selbst sich länger auf etwas zu konzentrieren ist mir schwer gefallen. ICH hätte in diesen 4 Wochen nicht ohne weiteres Schulstoff nachholen können und für mehrere Arbeiten lernen können.

            • (8) 02.05.18 - 10:54

              Ich hab lediglich geschrieben das ich es nachvollziehen kann.
              Das du da jetzt mir gegenüber so ein Fass aufmachst...
              Bin ja nicht die einzige.

              Einem hier das Gefühl zu geben sich rechtfertigen zu müssen find ich übertrieben. Die TE hat gefragt, ich hab geantwortet.

              Hab auch nur geschrieben das die Lehrerin sich vielleicht hätte erklären sollen um so etwas aus dem Weg zu gehen.
              Davon abgesehen wird die Tochter ja nicht an einem Tag total krank und am nächsten Tag sofort in die Schule gegangen sein. Auch wenn man geschwächt ist kann man im Bett liegend auch etwas tun.

              Aber gut, du hast deine und ich meine Ansicht und damit sollten wir es belassen.

    Ist es denn eine richtige Klassenarbeit? Hierfür gibt es doch Regeln, wann und ob man eine solche nachschreiben muss. Sowas kann die Lehrerin nicht einfach individuell entscheiden.

    Armes Deutschland. Und damit meine ich nicht dich oder deine Tochter, sondern die zickende andere Mutter. Möge ihre Neidigkeit ihr wohlverdiente Magengeschwüre bescheren.

    Ich gehe davon aus, dass Kinder nicht wegen so was neidisch sind, (zumindest alle Kinder die ich kenne), und es vermutlich andere Gründe hat, warum es mit dem Nachliefern des Mitschriebs nicht klappt: Vergesslichkeit, kein Kopierer in Reichweite, sie wollen ihr Heft nicht verleihen, weil sie es selber brauchen, etc. Ich würde anrufen, anbieten das Heft zu holen, zu kopieren und nach einer Stunde zurückzubringen. Denn ich finde, der der die Unterlagen braucht sollte den Weg auf sich nehmen, (zumindest nach der Genesung).
    Und auch das mit der Gruppenarbeit hat sicherlich andere Gründe, mal ist die eine Freundin die beste, mal die andere. Wird sich schnell geben, wenn deine Tochter wieder regelmäßig da ist.

    Hallo.

    Ich sehe das so:

    1. Die Reaktion der anderen Mutter und der Mitschüler ist natürlich nicht in Ordnung.
    2. Dass deine Tochter diese Arbeit überhaupt nicht schreiben muss, finde ich den anderen Schülern gegenüber auch unfair.
    3. Die Lehrerin hätte einen Kompromiss finden und z.b. die besagt Arbeit um 5 Tage verschieben sollen - und zwar für alle Nachschreiber.

    LG

    • (12) 01.05.18 - 20:29

      sorry, wenn man krank ist kann man sich die Unterlagen besorgen oder besorgen lassen.
      Solange die Arbeit nicht nachgeschrieben werden kann, kann die korrigierte Arbeit nicht an die Schüler verteilt werden und während dieser Zeit dürfen keine EXen geschrieben werden. Bei uns heisst es, spätestens nach drei Wochen müssen Klassenarbeiten zurück gegeben werden.
      Sicherlich ist es schwierig wenn man krank ist aber sie wird nicht bis zum Abend vor dem ersten Schultag krank sein, sondern vielleicht eher noch 2-3 Tage eher wieder munter, wo man was hätte machen können.
      Ebenso müssen auch Termine eingehalten werden, seitens der Lehrerin.

      Ich wäre auch sauer, wenn Nachschreiber 2 Wochen Zeit haben, um mehr lernen zu können, während andere mit dem normalen Stress von einem Termin zum nächsten hetzen müssen.

      lg
      lisa

      • (13) 02.05.18 - 09:38

        Hier war es so, dass außer Latein in Englisch und Mathe die Arbeiten den anderen Kindern zurückgegeben wurden. Es wurden also ganz andere Arbeiten in den Nachschreibeterminen geschrieben. War für usn völlig ok.

        Außerdem finde ich wirklich, dass man mal selber in sich gehen sollte. Wer wirklich richtig krank ist, kann nicht üben! Der liegt mit Fieberschüben im Bett....vielleicht sollte man das auch mal beachten. Dieses, kann kann und sollte und muss....mit 40 Grad Fieber kannste gar nichts......und hast bestimmt auch andere Sorgen als Hausaufgaben nachzuholen.

        • Sie wird aber nicht bis Sonntagabend mit 40 Fieber im Bett gelegen und Montagfrüh zur Schule gegangen sein. Die Unterlagen werden hier täglich oder 2-tägig gebracht / organisiert - von den Schülern selber - allerspätestens Freitag hätte sich die Schülerin mal ein Stündchen den Stoff ansehen können und ebenso am Wochenende!
          Ich finde es auch unfair, dass 2 nachschreibrn müssen und 1 nicht. Hier am Gym sind Nachschreibetermine verbindlich, das kann nicht der Lehrer entscheiden, ob ein Kind nachschreibt oder nicht!
          VG

naja in 2 Wochen nimmt man nicht so viel neues durch, deshalb finde ich schon das sie die Arbeit hätte mktschreiben sollen, die Lehrerin hätte beim bewerten etwas rücksicht nehmen können, bei Dingen die sie gar nicht mitgemacht hat, oder die Arbeit bei einer schlechten im nachhinein nicht bewerten . Als meine Kinder die Schule wechselten vor einigen Monaten, mitten drin und anderes Bundesland mussten sie vom Anfang an alles mitschreiben, die 3 Klässlerin 1 Tag 1 Stunde Mathe unbekanntes Thema, wir durften dann entscheiden ob das gewertet werden soll oder nicht. Auch bei meiner Ältesten wurde dann nicht alles bewertet, oder nur Dinge die sie mitbekommen hat zumindest in den ersten 2-3, sie musste auch zusehen wie sie alles zusammen bekommt, aber es läuft ...

In eurem Fall müsste die Lehrkraft das Problem lösen, damit keiner das Gefühl hat das jemand anders behandelt wird.

  • Auf einer weiterführenden Schule ist es normal, dass sich die Schüler (bei Krankheit notfalls die Eltern) darum kümmern, dass sie über Mitschüler oder nachfragen beim Lehrer, den verpassten Unterrichtsstoff, sowie Haussaufgaben erlangen.
    Bei uns weisen die Lehrer am Schuljahresbeginn daraufhin, untereinander abzusprechen, welcher Schüler , welchen Mitschüler Hausaufgaben, Arbeitsblätter und Einträge bei Krankheitsfälle übermittelt.

    (17) 02.05.18 - 09:16

    "die Lehrerin hätte beim bewerten etwas rücksicht nehmen können, bei Dingen die sie gar nicht mitgemacht hat, oder die Arbeit bei einer schlechten im nachhinein nicht bewerten"

    Das geht aber doch auch nicht, das wäre ja fast noch ungerechter. Gleiche Tests müssen auch gleich bewertet werden.

    Wenn Schule und Bundesland gewechselt wird, ist das vielleicht etwas anderes, vorallem in der Grundschule.

Bei uns an der Schule gibt es alle 8 Wochen immer einen festen Nachschreibesamstag, wo alle Schüler (5. -12. Klasse ) die in dieser Zeitspanne eine Klassenarbeit durch fehlen verpasst haben , nachschreiben.
Somit weiß jeder weit vorher , der eine Klassenarbeit verpasst hat, wann er diese nachschreiben muss.

  • (19) 01.05.18 - 23:19

    Unsere Schule ist so organisiert, das die Parallelklasse zur selben Zeit die Klassenarbeit schreibt. Innerhalb von drei Wochen muss die Arbeit korrigiert zurück gegeben werden. In dieser Zeit müssen die Nachschreiber ran, bzw. darf keine Ex geschrieben werden.

    Jaja, zu meiner Zeit, musste man ohne Whats app, Mail, etc. die Unterrichtsblätter und Hausaufgaben besorgen und in der nächsten Fachstunde wurde ungefragt nachgeschrieben. Das wusste man und fertig.

    Das Wochen später nachgeschrieben wird, finde ich ein Unding. Die Kids organisieren sich dann ja bei Euch die Klassenarbeiten, wissen worauf der Lehrer Wert legt und können sich ganz anders vorbereiten. Bekommen auch noch die Nachbesprechnungrn mit....
    Das die nachgeschriebenen Arbeiten jetzt komplett anders aufgestellt sind, wage ich zu bezweifeln.

    lisa

    • (20) 02.05.18 - 11:20

      Bei uns werden sie auch parallel geschrieben, aber Nachschreiber bekommen "nicht" die identische Schulaufgaben......anders formuliert und andere Transferaufgaben. Das Thema ist ja jeden zuvor bekannt, nur keiner weiß welche Fragen /Aufgaben zum Thema drankommen.

Ich habe schon oft aufgrund deiner Beiträge gedacht, es scheint an eurer Schule vieles gut organisiert zu sein. Hier - leider nicht.
Ich habe z.B. den Mathelehrer angemailt über die ensprechende Kontaktadresse Iserv als unser Sohn die Info erhielt, vermutlich wirst du nicht nachschreiben müssen....
Eine Antwort erhielt ich nicht - trotz Erinnerung.
Ich habe es aber eher hingenommen da ich der Ansicht bin, man sollte sich selbst organisieren und auf alle Dinge so gut wie möglich, vorbereitet sein und es hat mir im Grunde nur gezeigt, dass die Lehrer, die immer erwarten, dass man Iserv nutzt, dieses nicht unbedingt machen. Die Kinder würden für Nichtreaktionen einen entsprechenden Verweis erhalten. Ich sehe die Dinge durchaus realistisch und verlass mich auf mein Gefühl. Besser man macht mehr als nichts.

  • (22) 02.05.18 - 11:28

    es gibt tolle und nicht so tolle Lehrer...wenn ich mich auf die Lehrer verlassen würde #schein
    Wenn Unterlagen organisiert werden müssen, dann nur bei Freunden wo man sicher ist, das sie nicht schludrig sind oder gleich mehrere Mitschüler fragen (Whats app Gruppe).

    Die Kids haben einen Klassenlehrer, der ist echt unter aller Kanone, der würde in der freien Wirtschaft keinen Job bekommen. Aber der Rest ist recht OK oder super
    Es menschelt halt überall;-).
    Manchmal wundere ich mich, wie hier immer die Lehrer in Bringschuld wegen fehlenden Unterlagen etc. gestellt werden.

    lg
    lisa

Nützt einem aber nichts, wenn man kurz vor dem Termin krank ist und nicht lernen kann.


Und in 8 Wochen sind in vielen Bundesländern schon fast Ferien.

(24) 02.05.18 - 08:11

Ich kann die Verärgerung der Mitschüler ehrlich gesagt verstehen.

Natürlich ist es nicht okay, dass deine Tochter jetzt angezickt wird, aber ich empfinde das, was da passiert ist, auch als sehr ungerecht.
Zwischen der Krankheit deiner Tochter und der Französischarbeit waren zwei Wochen Osterferien und deine Tochter wusste, dass sie nachschreiben muss. Das ist doch trotz Kranheit vor den Ferien mehr als genug Vorbereitungszeit, sicherlich weit mehr als der meisten anderen der Klasse hatten. Dass sich deine Tochter nicht rechtzeitig um dem Stoff gekümmert hat, ist ihr eigenes Problem, wobei zumindest in den Hauptfächern weitgehend klar sein sollte, was dran kommt.

Gut, diese Ungerechtigkeit ist natürlich alleine die Schuld der Lehrerin. Der hätte klar sein müssen, dass das so nicht geht. In vielen anderen Schulen wäre das so auch niemals möglich, sinvoller Weise.

Ich finde, deine Tochter muss deutlich kommunizieren, dass das nicht ihr Wille war. Sie hat zwar gejammert (das machen Kinder ja schnell mal), aber sie wollte sicher nicht bevorzugt behandelt werden und eine extra Regelung. Die Ungerechtigkeit hat einzig und allein die Lehrerin verursacht.

  • (25) 02.05.18 - 09:40

    Ich kann es auch verstehen. Die Englischlehrerin hat bei unserem Kind z.B. gesagt, Nachreibetermin dann und dan.....wenn du alleine wärst, könnte ich den Termin fallen lassen. Da aber 2 Kinder aus schulischer Sicht auf jeden Fall nachschreiben müssen, nimmst du auch daran teil. Ich finde es gegenüber dem eigenen Kind nur fair, dass Nachschreibetermine erfolgen.

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