Strenge in der 1. Klasse

    • (1) 08.05.18 - 14:32

      Hallo

      unsere Schule arbeitet mit Bewertungssystem. Einen Tag ohne Verfehlungen bedeutet einen silbernen Stern. 5 Silberne Sterne einen goldenen, mit dem man sich dann was kaufen kann. Eine Verfehlung bedeutet ein Stopp und in dieser Woche keinen goldenen Stern.
      Meine Tochter hat nun das zweite mal ein Stopp bekommen, weil sie im Schreibheft einige Zeilen frei gelassen hat. Selbst wenn die Lehrerin darauf schon mehrmals hingewiesen hätte (davon gehe ich jetzt einfach mal aus #schwitz ) finde ich es schon sehr streng. Meine Tochter schreibt schöner und ordentlicher als mein großer Sohn damals. Findet ihr solche Strenge tatsächlich angemessen? Die Lehrerin meines Sohnes damals ist viel besser auf die Kinder eingegangen und er geht nach wie vor wahnsinnig gerne zur Schule und ist trotz etlicher Heftzeilen frei in der ersten Klasse jetzt Klassenbester. Meine Tochter freut sich morgens nicht auf den Schultag #schmoll Muss sowas denn sein?

      Viele Grüße
      Jenny

      • (2) 08.05.18 - 16:38

        Oje, das hört sich wirklich nicht toll an. Schade für die Kinder, Freude beim Lernen ist ja wichtig.

        Ich kann dir nichts Schreiben, dass dir weiterhelfen könnte. Die Situation ist ja wirlich nicht wünschenswert.

        :-(

        Finde ich völlig okay!
        Sie wird ja auch nicht bestraft, sie wird nur nicht belohnt.

        • Ja, und da sollte man als Mutter dem Kind vermitteln, was man tun kann um die Belohnung jedesmal zu bekommen. Nicht über die Strenge Lehrerin schimpfen.

      (5) 08.05.18 - 18:01

      Mir fallen nur 2 Dinge dazu ein:

      1.)
      Warum lässt deine Tochter immer noch mehrere Reihen frei, wenn sie schon einmal eine negative Rückmeldung dafür bekam. Statt mit ihr zu jammern, solltest du ihr DAS nahe bringen: wenn sie es so macht wie die Lehrerin erwartet, gibt es halt silberne und goldene Sterne. Ist doch kein großes Problem das zu ändern.

      2.)
      Was meinst du, warum schreibt deine Tochter besser? WEIL die Lehrerin so hohen Anspruch an ordentlich und sorgfältig hat!

      Meine Kinder hatten Lehrer mit ähnlichen Erwartungen. Ich fand das gut, denn so lernen sie Ordnung und Sorgfalt. Ich schüttel oft nur den Kopf, wenn ich die schlurrig geführten Hefte heutzutage sehe. Man kann sich doch anpassen,, was sie jetzt lernen, wird auch später in Ausbildung und Beruf helfen.

      • (6) 08.05.18 - 20:19

        Hallo,

        ich bin nicht deiner Meinung.
        In der 1. Klasse sollten Dinge Vorrang haben, die die Kompetenzen schulen, eigenständiges Arbeiten zu ermöglichen und ja, auch Spaß am Lernen zu haben und behalten.

        Ein Belohnungssystem macht nur Sinn, wenn es ganz speziell auf das Kind zugeschnitten ist und man nicht von jedem Kind das Gleiche verlangt.

        Mein Kind hatte auch so etwas Ähnliches und es war zudem noch so, dass es erst vor Beginn der Ferien die Belohnung gab, da fehlte dann zwei Tage vor Schulende eine Hausaufgabe (obendrein hatten wir Eltern es verbummelt- das war nämlich von uns zu leisten (etwas einlaminieren)) und schwupp, schon gab es die Belohnung nicht mehr.

        Etwas Demotivierendes hab ich nicht mehr erlebt, nur dass das Kind das Fazit zog, dass es lieber am Schulanfang Sachen verbummelt, weil es eh keine Rolle spielt, ob es dann nr eine oder auch zehn Hausaufgaben nicht macht.

        Zudem brauchen manche Kinder mehr Zeit, im Schulalltag anzukommen und es ist hochgradig fragwürdig, von allen das Gleiche zu verlangen.

        Die Frage ist doch die, was ist so schlimm daran, Zeilen im Heft freizulassen?
        Bzw. warum lässt das Kind die Zeilen frei? Ist es unsicher, wieviel Platz man lassen soll oder verzählt es sich noch oder...?

        Das zeigt auch nicht, wie das Kind zukünftig verhält, das ist einzig und allein stumpfsinniger Drill.
        Und kostet die Mutter ein paar Cent mehr für neue Hefte.

        VG, midnatsol

    (7) 08.05.18 - 20:24

    Herrgott. Wie oft suchst du hier noch Bestätigung, dass die Lehrerin deiner Tochter unmöglich ist? Du suchst doch mit aller Gewalt das Haar in der Suppe!

    Warum muss so etwas nicht sein ? Schließlich ist die Lehrerin diejenige, die den Kinder erklärt, wie sie es gern hätte. Du kannst jetzt dein Kind bedauern oder aber akzeptierst, dass die Klassenlehrerin diejenige ist, die den Unterricht leitet.

    (9) 08.05.18 - 21:14

    Das ist doch eher ein Belohnungs- als ein Bewertungssystem. Ein ordentlich geführtes Heft wird belohnt, wenn Zeilen freigelassen werden, eben nicht.
    Gerade in der ersten Klasse finde ich es wichtig und richtig, dass den Kindern klar wird, dass sie nicht mehr im Kindergarten sind und sie sich an Regeln halten müssen. Dazu gehört auch, das Heft so zu führen, wie es die Lehrerin gerne hätte. Da finde ich es so sehr viel besser, als die 'harte Tour' mit einem schönen, roten Strich quer über die ganze Seite, die dann noch einmal geschrieben werden muss.
    Mit schöner Schrift und guten schulischen Leistungen hat das überhaupt nichts zu tun, sondern allein damit, dass die Kinder lernen, etwas so zu machen, wie die Lehrer es ihnen sagen.

    Ich finde es nicht schlecht, dass Kinder für ein extra Lob/Belohnung was in sorgfalt tun müssen.
    Wie es scheint, ist jetzt dein Einfühlungsvermögen gefordert, indem du deinem Kind erklärst, dass sie ja nicht bestraft wird, sondern für "sehr" gute Leistung extra mit diesen Sternen belohnt wird. Wie mit dem Noten, nur bei fehlerfrei gibt es eben nur eine eins. So sollen Kinder angehalten werden, sorgfältiger und konzentrierter zu arbeiten.
    Sehe es nicht zu schwarz, unterm Strich sollen Kinder von anfang an angehalten werden ordentlich zu arbeiten, was sich für die Zukunft auszahlt und im moment ihren Bonus über Sterne erhalten.

    (11) 09.05.18 - 06:53

    Hallo,

    sei froh, dass eure Lehrerin auf die Heftführung Wert legt. Ich finde euer System ok, auch wenn man darüber streiten kann, ob Ordnung im Heft jetzt belohnt werden muss. Wahrscheinlich gibt es sonst keine größeren Probleme (Hausaufgaben, Verhalten,...).

    Sieh es mal so: Das System gibt jedem Kind die Chance auf einen goldenen Stern. Manche erreichen ihn schneller als andere. Es gibt immer Kinder, die alles können und Kinder, die Zeit brauchen.

    Ich gehe mal davon aus, dass die silbernen Sterne nicht verfallen und dein Kind dann nächste Woche mit 2 Tagen den goldenen Stern erreichen kann. Oder habe ich das falsch verstanden?

    LG

    (12) 09.05.18 - 07:35

    Ich kenne kaum einen Lehrer, der wirklich verstanden hat, wie ein Token-System funktioniert. Aber ist doch prima, wenn das Kind am Montag in der ersten Stunde nicht perfekt war, muss es sich die restliche Woche auch nicht mehr anstrengen - bringt ja nix.

    lg

    Ist es denn so schwer einfach im Heft vernünftig weiter zu schreiben?

    Ich finde die Strenge angemessen.

    Es gibt Regeln und an die hält man sich eben.

    (14) 09.05.18 - 08:43

    naja ich finde das ok, besondere Leistung zahlt sich aus, so ist oft im Leben wenn die Kinder das früh lernen ist es gut.

    Aber kein Mensch kann immer besondere Leistung bringen, und hier kommst du ins Sopiel du solltest dein Kind in dieser Situation, aufbauen und sagen das es doch egal ist das es in dieser Woche nicht geklappt hat, nächstes Mal wird es wieder, sag ihr es gibt noch viele Woche und viele Goldene Sterne ..bedenke hier bald gibt es Noten und auch da werden nicht immer nur 1 oder 2 bei raus kommen, da wird das Kind auch nicht immer glücklich sein, und da ist es dann auch deine Aufgabe es aufzubauen und zu sagen das es nicht schlimm ist hinzufallen, sondern das es schlimm ist nicht wieder aufzustehen...

    was eure Lehrerin tut finde ich nicht zu streng da ich es wie schon erwähnt als Anerkennung für besondere Leistung sehe und besondere Leistung in der Schule ist nun mal Perfekt oder eine 1 oder halt 1 goldenes Sternchen.

    (15) 09.05.18 - 08:54

    Ich finde das fürs erste Schuljahr maßlos übertrieben.

    (16) 09.05.18 - 09:01

    Ich finde es vor allem unangemessen, dass Eltern sich ständig einmischen. Dann hätten sie Lehrer werden sollen.

    Früher haben die Eltern mit dem Schüler geschimpft wenn er ne 5 mit nach Hause gebracht hat.
    Heute diskutieren die Eltern mit den Lehrern, dass die Note nicht gerechtfertigt sei.

    Entschuldige, aber strenge Lehrer die GERECHT und FAIR sind, eine klar Struktur haben und den Kindern eben ein gewisses Maß an Sorgfalt beibringen sind Gold wert.

    Ich bin keine Lehrerin. Nur so nebenbei. Aber wenn mein Kind mit schlechter Wertung aus der Schule kommt erarbeite ich mit ihr eine Lösung und beschuldige nicht die Lehrerin.

    Deine Tochter weiß doch wieso sie das Stopp bekam. Also schreibt sie demnächst eben vernünftig in die nächste Reihe.

    (17) 09.05.18 - 09:29

    Oh man...habt ihr alle perfekte Kinder und Glückwunsch ihr seid einfach tolle Eltern.


    #sorry#sorry#sorry

    Ich ziehe jetzt schnell den Kopf ein und ducke mich weg.#zitter


    #schwitz#liebdrueck#schwitz

    (18) 09.05.18 - 09:52

    Kinder wie meines würden sich schütteln und sich nicht mehr über nicht erhaltene Belohnungen ärgern und trotzdem Zeilen weiter frei lassen.

    Jemand anders schrieb hier, dass Belohnungssysteme auf das Kind individuell zugeschnitten sein sollten.... Und genau das zeigt mir das Verhalten meines Kindes auch. Eine Weile versucht man sich an das System zu halten, um die Belohnungen zu bekommen, dann passiert ein Fehler und die Belohnung wird verweigert.... Mein Kind würde sich nicht öfter als 3x darüber ärgern.... Und ehrlich gesagt kann ich das auch nur unterstützen. Ich habe kein Verständnis für willkürlich ausgesprochene Belobigungen.... Und die Welt geht nicht unter, wenn man mal n paar Zeilen frei lässt.... Die Welt geht auch von vielen anderen Dingen nicht unter, wenn man sie nicht so macht wie es die Klassenlehrerin haben möchte....Da sind viele sinnfreie Dinge dabei, die aber eben so gemacht werden müssen, weil die Frau ein Prinzipienreiterin ist. Gut, es gibt solche Menschen, die den Wert eigener Gedanken und Ideen nicht schätzen können....Ich sage meinem Kind, es solle es eben einfach so machen, wie die es will... auch wenn er nicht weiß, warum die das so will. Wenn es dann eben keine Belohnung gibt, ist es auch kein Drama. Wir haben da lange resigniert. Atmen das einfach weg und machen das, was wir für richtig halten.

    • (19) 09.05.18 - 10:41

      Klar geht die Welt nicht davon unter. Aber ne Belohnung gibt's dann eben auch nicht. Und um nichts anderes geht es dabei.
      Willkür wäre es auch nur, wenn den Kindern die Anforderungen nicht bekannt wären oder so unterschiedlich ausgelegt würden, dass sie für die Kinder nicht nachvollziehbar sind und dadurch unfair erscheinen. Ist aber offensichtlich auch nicht gegeben.

      "Durchatmen und sich seinen Teil denken" ist ja generell ne Option. Ohne die würden Lehrkräfte wahrscheinlich schon nach dem ersten Zusammentreffen mit manchen Eltern nur noch schreiend im Kreis rennen...

      • (20) 11.05.18 - 08:31

        Ich frage meinen Sohn ganz oft, weshalb er im Belohnungssystem wieder ohne Belohnung war. Meistens weiß er es nicht genau, also kann ich nur Willkür dahinter vermuten. Denn wenn er weiß, dass er Mist gebaut hat, weiß er das auch und sein Verhalten zeigt das Wissen darum deutlich. Bzw. es kommt sehr häufig vor, dass Sachen bestraft werden, die ich nicht mal wenn ich wollte als bestrafungswürdig ansehen kann. Aber sei es drum....
        Es ist schon so, dass wenn das Kind früh morgens vor Unterrichtsbeginn nicht alles fein säuberlich hin- und bereit gelegt hat, es für diesen Tag keine Belohnung mehr geben kann, völlig egal, ob in den nachfolgenden Stunden alles geklappt hat...

(21) 09.05.18 - 10:36

Hm, hier kommen ja offensichtlich mehrere Dinge zusammen...

Ja, manche Lehrkräfte haben Methoden, die das Kind oder man selbst nicht so klasse findet. Blöderweise muss man sich daran orientieren, was bei der Mehrheit der Kinder funktioniert und kann innerhalb von 45Minuten kein Methodenfeuerwerk zünden, dass allen Schüler*innen in vollem Umfang gerecht wird. Ich habe aber gehört, dass das nicht nur ein Phänomen in Schulen sein soll...

Eigentlich funktioniert ein Belohnungssystem ja so, dass positiv verstärkt wird. Dazu trägt ein Stopp für Fehlverhalten natürlich nicht bei. Je nach Kind verstärkt man damit sogar das unerwünschte Verhalten. Das Risiko gibt es bei einem Belohnungssystem, dass auf alle Kinder eine Klasse angewendet wird, aber immer. Da wird es immer Eltern geben, die das blöd finden. Und past man es an die Bedürfnisse der Kinder an, meckern dann wieder andere Eltern. Und lässt man es sein, findet sich sicherlich auch jemand, der damit nicht zufrieden ist.
Ob ein Belohnungssystem dafür sinnvoll ist, dass normale Aufgaben einfach nur erledigt werden, sei mal dahin gestellt. Bei meinem Kleinen wurde sowas eingesetzt, als es Disziplinprobleme in der Klasse gab. Da gab es von der Lehrerin auch die Bitte, dass ein positiver Eintrag im Hausaufgabenheft am Ende der Woche belohnt werden soll. Ich habe meinem Sohn dann aber auch erklärt, dass ich normales Verhalten nicht extra belohne und er es sich aus dem Kopf schlagen kann, jedes Wochenende ins Kino zu gehen, nur weil das die Belohnung ist, die den Klassenkaspern von ihren Eltern in Aussicht gestellt wurde. Mir wäre aber im Traum nicht eingefallen, deshalb das Belohnungssystem für die gesamte Klasse infrage zu stellen.

Grundsätzlich geht es in der ersten Klasse nicht nur darum, dass die Kinder lernen ordentlich zu schreiben. Ziel ist es routiniert zu werden, damit sich spätestens im 2. Schuljahr nicht mehr auf das Schreiben an sich, sondern auf den Inhalt konzentriert werden kann. Denn auf die Einhaltung von Rechtschreibregeln etc. kann ich nur achten, wenn ich nicht mit dem Gedanken beschäftigt bin, wie weit der Bogen jetzt gehen soll und ob ich mit dem Füller für den Kringel nun nach links oder rechts muss. Auch nimmt der Umfang der Schreibaufgaben zu und dafür ist "Ausdauertraining" tatsächlich wichtig - und dazu gehört dann eben, dass man 5 Zeilen schreiben muss, auch wenn man selbst und Mama der Meinung sind, dass es auch 2 Zeilen tun, weil es ja schließlich ordentlich aussieht... Beim Sport leuchtet jedem ein, dass niemand mal eben so einen Halbmarathon läuft. Genauso wenig kann ein Kind mal eben eine Seite Text schreiben, wenn es bisher immer nur 2 Zeilen geschrieben hat. Das ist auf Dauer dann auch frustrierender als eine nicht erhaltene Belohnung.

Kathrin

(22) 09.05.18 - 10:47

Hallo,

wenn die Lehrerin keine anderen Probleme mit den Schülern hat, als dass die unberechtigt Zeilen frei lassen, müssen in dieser Klasse paradiesische Zustände herrschen... #augen

Ich finde das System albern.
Solche Regeln bezüglich Ordnung im Heft etc. sollten besprochen werden, und die Lehrerin sollte immer wieder darauf hinweisen.
Aber ein Sternchen-System finde ich an der Stelle weder angemessen, noch nützlich. Kinder, denen Ordnung und saubere Schrift schwer fällt, geben da sowieso nach kurzer Zeit auf, weil sie das Gefühl haben, es nicht schaffen zu können, und wenn der Stern der Woche einmal weg ist, ist eh egal, was sie tun.

Unser Sohn (8) hätte da nach kurzer Zeit resigniert, weil sich bei ihm immer irgendein Krimskrams gefunden hätte. Er ist ein typischer Junge, was das angeht.

Hier an der Schule kenne ich Belohnungssysteme nur für Kinder, die sich häufig schlecht benehmen.

Bei unserem Sohn bin ich übrigens froh, wenn er Zeilen oder Platz frei lässt. Der quetschte nämlich bis vor kurzem alles hintereinander, um kein Papier zu verschwenden, was für die Leserlichkeit nicht gerade von Vorteil war. #schwitz

Aber ich schätze, da kann man nichts machen. Die Lehrerin wird von dem System überzeugt sein.

"Die Lehrerin meines Sohnes damals ist viel besser auf die Kinder eingegangen und er geht nach wie vor wahnsinnig gerne zur Schule und ist trotz etlicher Heftzeilen frei in der ersten Klasse jetzt Klassenbester. Meine Tochter freut sich morgens nicht auf den Schultag. "

Es gibt leider bessere und schlechtere Lehrer. Unsere Tochter hatte eine tolle Lehrerin, unser Sohn hatte 1,5 Jahre lang eine schlechte. Jetzt hat er auch eine tolle Lehrerin. Natürlich findet man das als Mutter traurig und denkt daran, wie schön es die Geschwister oder man selbst in der Grundschule hatten, aber was soll man tun? Solange die Situation für das Kind nicht absolut unerträglich ist, will man ihm ja auch keinen Klassen- oder Schulwechsel zumuten.

LG

Heike

  • (23) 10.05.18 - 15:37

    Hallo

    ich bin hier mit meiner Schreiberei und meinen Ansichten schon oft angeeckt.
    Oft schreibe ich schon nichts mehr deshalb. Aber manchmal rege ich mich einfach zuhause über Dinge auf und dann muss ich das irgendjemandem weitergeben sonst platze ich.

    Natürlich habe ich meiner Tochter gesagt, sie soll die Zeilen frei einfach sein lassen. Andererseits ist ihr wohl noch nicht unbedingt klar, wie sie nun welches Heft zu führen hat. Im Matheheft hat die Lehrerin bemängelt, das zu eng geschrieben wurde. Ich denke halt, das wird meine Tochter schon noch lernen und ja - dann kaufe ich ihr halt eine Woche vor den anderen ein neues Heft, weil insgesamt etwa 20 Zeilen im ganzen Heft frei geblieben sind. Ich sehe das nicht so eng. Mein Schwerpunkt liegt eben auf saubere und ordentliche Schreibweise ohne Fehler. Wenn vor einer neuen Aufgabe einige Zeilen frei sind ist es dadurch nicht unordentlicher. Hinweisen ja, abstrafen?

    Man muss bedenken, ein anderes Kind aus der Klasse bekommt am gleichen Tag ein Stopp, weil es mit einem Stock auf ein Mädchen losgegangen ist...

    LG
    Jenny

Vielleicht sollten auch die Eltern mal verstehen, daß jetzt Schule ist und kein Kindergarten mehr! Was daran "streng" sein soll, verstehe ich nicht.

LG

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