Wehret den Anfängen, oder hoffen das der Schreck sitzt?

    • (1) 14.05.18 - 15:17
      Inaktiv

      Hi,

      unsere Grosse ist in der dritten Klasse und eine solide Zweierschülerin.

      In Deutsch ist auch mal eine eins dabei, aber eben auch mal eine 2-3.

      In der letzten Zeit war sie sehr zickig, unkonzentriert und oft schludrig. In der Schule waren die Freunde wichtiger und sie hat nur das nötigste gemacht. Vergangenes Wochenende hat es hier schon eine deftige Standpauke wegen ihres Verhaltens in der Familie gegeben.

      Heute hat sie nun in ihrer Paradedisziplin Diktat eine 4-5 heim gebracht. Und untendrunter ein Vermerk der Lehrerin:

      Liebe xxx,

      als ich das Diktat noch einmal vorgelesen habe, hast du dein Heft schon zugeschlagen und rum geräumt. Als ich dich gebeten habe dies zu lassen und doch lieber noch einmal zu schauen ob du ein Fehler findest, hast du das nicht gemacht. Vielleicht hättest du ja noch einen entdecken können?

      Die Fehler sind komplett Flüchtigkeitsfehler!

      Ich könnte sie erwürgen. Deshalb ist sie nun erst einmal oben und macht Hausaufgaben. Ich habe ihr gesagt, dass wir später sprechen und dass ich erstmal nachdenken muss wie wir weiter machen.

      Was würdet ihr machen? Sie wirkte schon zerknautscht. Lieber abwarten ob der Schreck lehrreich war, oder dem Impuls drakonischer Strafen nachgeben?

      Gruß Ornella

      Ich würde auch abwarten, damit sie es selber lernt. Sei nicht gar so streng - mal ein schlechtes Diktat ist doch nicht schlimm. Wenn die nächste Überprüfung besser wird, dann hat sie auch was daraus gelernt.

      Btw: wenn dir die Rechtschreibung schon so wichtig ist: in deinem Beitragstitel gehört ein "dass" 😋

      • (5) 14.05.18 - 16:15

        Danke für deine Antwort! Es geht um die Note in Verbindung mit ihrem Verhalten der letzten Zeit.

        Und es ist egal ob ich einen Fehler mache. Denn ich bekomme weder Noten, noch Geld dafür.

        • "Und es ist egal ob ich einen Fehler mache. Denn ich bekomme weder Noten, noch Geld dafür. "

          Das ist ja mal eine schräge Argumentation...machst Du diese (sorry) vielen Fehler jetzt, weil es nicht mehr darauf ankommt, obwohl Du es auch richtig könntest?

    Das kennen wir auch:-p Meine Enkelin Leonie ist 2-3 x pro Woche zu den Hausaufgaben bei mir und ich hätte sie auch schon "würgen"können, wenn sie ein Diktat/Aufsatz heimbringt, bei dem die i-Tüpfelchen reihenweise fehlten oder ähnlicher Mist. Drakonische Strafen gibt es deswegen ganz sicher nicht, auch nicht von meiner Tochter. (Man muss ja noch steigerungsfähig bleiben #cool) Aber bei einer solchen Anmerkung des Lehrers hätte ich sie schon gefragt, ob sie noch ganz koscher ist - nicht mehr durchzulesen, obwohl noch Zeit gewesen wäre. Da würden wir wohl ankündigen, dass Madamchen etwas mehr üben muss und weniger mit der Freundin spielen kann#schein Das zieht -noch - ganz gut, sie ist 11.
    Momentan leisten wir Überzeugungsarbeit, dass sie sich mehr mündlich beteiligen muss, besonders in den Fächern, in denen sie zwischen zwei Noten hängt. Ausserhalb der Schule eine Riesenklappe und ein geschliffenes Diskussionsvermögen....und im Unterricht....#zitter Begründung: "die nimmt mich doch eh nie dran, da lass ich es gleich". Was die Lehrerin aber so nicht bestätigt....naja. Lass Deine Tochter bei künftigen Hausaufgaben JEDESMAL alles nochmal in Ruhe durchlesen, egal, ob sie es will oder nicht - und genaus muss sie es in der Schule tun. Wiederholt sich der Vorfall, kannst Du immer noch das #wolke loslassen. LG Moni

Ich würde sie öffentlich teeren und federn.

Danach würde ich sie 1000 x den Satz .... ich muss immer perfekt sein ...schreiben lassen.

(15) 14.05.18 - 21:18

Wow, sehr hilfreich und am Thema vorbei!

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