Kind (7) wird transaliert/gemobbt

    • (1) 15.05.18 - 05:05

      Ich bin kurz davor mir den Mobber selbst zur Brust zu nehmen. Mein Neffe besucht die 1. Klasse einer Förderschule, da er sprachlich Förderbedarf hat. in unserem Umkreis ist das eine von 3. Gäbe es die Möglichkeit zu wechseln, wäre dies schon geschehen. Ein Junge aus der 2. Klasse, den er von klein auf schon kennt, ärgert ihn immer. Er wird sogar handgreiflich. Schubst und haut ihn, beschädigt seine Sachen usw. Mit der Schule wurde schon gesprochen, ohne Erfolg. Die Mutter stellt sich quer, weil sie meint IHR KLEINER PRINZ macht sowas nicht, das müsste von unserem Zitat: Saufratzen kommen. :-[:-[:-[

      Ich kenne das Kind und sah selber mal, wie er im Bus, kurz vorm Aussteigen nach geschubst hat. Leider war ich nicht schnell genug da, um was zu machen. Die Busbegleiterin, macht aber auch nie was. Wehe aber mein Neffe hat mal einen aufgedrehten Tag und ist gesprächiger im Bus, dann beschwert sie sich, er wäre zu laut. :-[ Er erzählt mir alles, aber um direkt in so einer Mobbingsituation was zu machen, ist er zu schüchtern, da verfällt er dann in die Opferrolle. Die Eltern haben es mit der Guter Cop Böser Cop Nummer probiert, doch auch ohne Erfolg.

      Ich kenne das noch aus meiner Schulzeit und das einzige was gebracht hat war, das ein Erwachsener sich vor den Mobber aufgebaut und ihn zur Rede gestellt hat. Standpauke vom Fremden quasi - einschüchternd. Und ich muss sagen, ich bin kurz davor, genau das zu machen. Es kann doch nicht angehen, das ein 8jähriger schon das A...loch spielt und anderen das Leben schwer macht.
      Habt ihr evtl Ratschläge? Jugendamt? Wenn ja, was genau machen?

      • (2) 15.05.18 - 05:46

        Ich wäre da ganz vorsichtig, sowas geht schnell nach hinten los. Wir hatten das auch, bei uns hat nur ein Schulwechsel geholfen. Ach ja auf Schule, Sozialarbeiter und co kannst du pfeifen, die machen nicht viel, entweder wollen sie nicht oder denen sind die Hände gebunden.

        LG
        Visilo

        Hast du selbst "als Tante " mit der Schule / Lehrerin gesprochen?#kratz
        Ob Gespräche was nutzen, weiß man nur, wenn man sie selber geführt hat und jede Details/Stellungsnahme vom Gegenpart selbst gehört hat.
        Vom Hören sagen kommt meist was für sich verschönigt an und andersrum dramatisierter....sowie auch aus Kindesmund. Ich ein Engel, der andere ein Bengel. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, ein ausgiebiges Gespräch mit der Lehrkraft oder Schulwechsel.
        Ohne beide Seiten und Stellungsnahmen selbst Live ausgetauscht zu haben, kann man kein Kind einfach , ohne volle Einsicht angehen.

        • Ich hab mit der Lehrkraft gesprochen, weil er sich nur mir anvertraut. Natürlich mit vorheriger Rücksprache bei den Eltern. Die Mutter fand das gut, der Vater fühlte sich in seinem Männerstolz gekränkt. Doch die Lehrkraft lies es zu, da nur ein Elternteil zustimmen musste. Ich muss zugeben, ich wäre auch ohne Einverständnis hin gegangen, da mein Neffe so drunter leidet und bisher kein Erfolg zu sehen war. Die Lehrkraft meinte aber nur, das müssen die Jungs unter sich ausmachen und das die Mutter des Mobbers das schon regeln würde. #augen Nichts ist.
          Bis auf den Bus-Schubser Vorfall, bekam ich schon paar mal mit, das er gemobbt wurde. Er stieg sogar mal weinend aus dem Bus (vor den Augen der Begleiterin) aus. Die kümmerte es aber reichlich wenig. Er sagte, er wurde in den Bauch gehauen und sein Rucksack wurde ausgeleert. Als ich sie darauf ansprach, wieso sie das einfach so zulässt, grinste sie nur frech und sagte *Jungs halt*. :-[ und sie würde mit mir nicht diskutieren, da ich nicht die Mama bin (sondern nur Zeugin #augenroll)
          Na wenn Polizisten bei Geschehnissen auch nur die Eltern befragen würden...

          • (5) 15.05.18 - 15:51

            Hallo.

            Mein Sohn war auch einige Monate in der Grundschule Mobbingopfer.
            Er kam täglich wegen was anderem weinend heim.
            Weder Gespräche mit dem Mobber, noch mit dessen Eltern, geschweige denn mit der Lehrerin waren erfolgreich.
            Der Mobber zeigte mir höchstens den Mittelfinger. Dessen Eltern meinten, ihr Sohn sei halt mal "herrisch, dominant und selbstbewusst". Und die Lehrerin .... nun ja.... erstens gehen die meisten Lehrer den einfachsten Weg... und zweitens meinte sie, dass der Junge "beratungsresistent" wäre und mit den Eltern nicht zu reden wäre.

            Das Ende vom Lied war, dass mein Sohn nicht mehr zur Schule gehen wollte. Ich ging zur Lehrerin und sagte ihr, dass mein Sohn nicht mehr kommen wolle, da die Vorkommnisse unerträglich wären.
            Daraufhin meinte sie, ich solle ihn einfach den Rest des Schuljahres (er hatte das Übertrittszeugnis bereits in der Tasche) "krank schreiben" lassen sollte. #schock

            Ich erklärte ihr, dass ich das mit Sicherheit nicht machen werde, da er ja nicht krank sei, sondern es einfach in dieser Klasse nicht mehr aushalten könne. Es war ein Donnerstag und ich sagte ihr, dass ich am Montag (sofern Sohnemann sich weiterhin der Schule verweigert) zum Schulamt fahren würde, um die Angelegenheit dort zu erläutern und zu fragen, was ich den machen solle.

            Bereits am nächsten Tag hatten wir Post im Briefkasten. Die gesamte Klasse hatte einen "Entschuldiungsbrief" geschrieben und meinem Sohn geschickt. Sie entschuldigten sich alle dafür, dass sie sich von dem Mobber so beeinflussen ließen und nicht Partei für meinen Sohn ergriffen haben. Auch gaben sie darin zu, mitgemacht zu haben, nur damit sie selber von dem kleinen Mistkerl in Ruhe gelassen zu werden.#gruebel

            Was ich damit sagen will:
            Es wird wahrscheinlich auch bei euch nicht eher Ruhe einkehren, bis der Kleine die Schule nicht komplett verweigert. Wie du ja an deinen angeführten Beispielen siehst, gehen alle Erwachsenen den einfachsten Weg und wollen sich aus allem Unangenehmen raushalten.

            Lasst den Jungen mal ein paar Tage zuhause und geht evtl. so vor, wie ich es gemacht habe. Bei uns hat es Wunder bewirkt.;-)

            Alles Gute!

      (6) 15.05.18 - 06:56

      Hallo,

      sind da nicht eigentlich die Eltern für zuständig? Ich habe 3 Nichten und 1 Neffen, zu denen ich auch ein super Verhältnis habe. Aber mir würde im Traum nicht einfallen mich in Angelegenheiten einzumischen, die die Familien meiner Geschwister betreffen. Wäre ich Lehrer oder Erzieher und es käme die Tante an, würde ich mich arg wundern.

      LG
      Michaela

      • (7) 15.05.18 - 08:05

        Hallo michback

        Arg wundern #gruebel diese Einstellung finde ich zur heutigen Zeit echt traurig. Demnach müsste ein Kind einfach weiter seinen Tag durch stehen, nur weil Eltern sich nicht durch setzen können. Sei es weil sie selbst zu schüchtern sind etwas zu sagen oder nicht einschüchternd genug gegenüber Lehrern etc.
        Vielleicht liegt es an den Genen meines Vaters (Spanier), aber eine Familie wird nicht durch heirat getrennt, sondern vergrößert. Man sollte sich nicht zurück halten, um jemanden zu schützen (Kinder insbesondere), nur weil die Schwester oder der Bruder selbst eine Familie gegründet hat. Erst recht nicht, wenn man sieht, das sie nicht in der Lage sind sich oder ihre Liebsten selbst zu schützen. Vor allem nicht, wenn man sich super versteht und es - wie gesagt - um das Wohl eines Kindes geht. Alles mit Absprache versteht sich.

        • (8) 15.05.18 - 08:52

          Wenn Deine Idee erfolgreiceher Gesprächsführung ist, "den Lehrern gegenüber einschüchternd genug" zu sein, wundert es mich nicht, dass Du bisher nur mäßigen Erfolg hattest. Und hat Deine Schwester einen anderen Vater, oder wie kommt es, dass sie die Probleme ihres Kindes mit so viel weniger Power angeht, als Du?

          • (9) 15.05.18 - 09:07

            Ach so meinte ich das doch nicht.
            Mit weniger einschüchternd ist die Wirkung im allgemeinen gemeint. Es gibt Lehrer, die fahren direkt über einen drüber, weil man selber nicht so - wie nenne ich es am besten? - dominant auftritt. Kleines Mäuschen oder so meinte ich.

            Sie ist selber von der Sorte extrem schüchtern und wenn sie redet, dann immer so lieb und leise, das man sie manchmal gar nicht ernst nimmt. Aber im privaten Bereich ist sie dann genau das Gegenteil ;-)

    (10) 15.05.18 - 08:35

    Mein Kind geht auch zur Förderschule. Sie geht dorthin, weil sie Förderbedarf hat. Sie ist Autistin mit Epilepsie.
    Ich würde als Mutter auf die Barikaden gehen, wenn du meinem Kind auch nur irgendetwas sagen würdest. Ganz ehrlich!!!
    Meine Tochter neigt zu Wutausbrüchen, diese sind unkontrolliert. Sie hat wenig soziales Verständnis. Deswegen geht sie auf eine Förderschule!
    Eine Mutter, deren Kind Förderbedarf hat, geht sowieso ständig an ihre Grenzen. Die Kinder erhalten oft unzählige Therapien. Ich würde auch einer hysterischen Tante nicht die Lebensgeschichte meines Kindes erzählen! Es geht sie schlichtweg nichts an. Wenn es Probleme gibt, dann bespreche ich mich persönlich mit den Lehrern und Betreuern.
    Ob die Mutter das Gespräch zulässt, heißt nich lange nicht, dass du dich in Therapievorgänge eines abderen Kindes einzumischen hast!!!
    Dir das fremde Kind „zur Brust“ zu nehmen, kann mehr schaden als helfen!!! Und du weißt nichts von dem anderen Kind! Nur weil man eine Seite kennt oder sieht, heißt es nicht, dass der eigene Neffe ein Engel ist! Meine Tochter zb. hat nur Wutausbrüche und dchlägt dann um sich, wenn sie nicht in Ruhe gelassen wird. Es ist ein wildes gestikulieren, leider mit viel Kraft dahinter.
    Andere Kinder haben andere Probleme.
    Es gibt ein Schulamt und das Jugendamt. Hier sitzen die Menschen, die die Förderschulen genehmigen und auch Ansprechpartner sind, wenn die Schule nichts macht (was ich mir nicht vorstellen kann). Ganz sicher sind hier nicht die Kinder der Ansprechpartner für dich!!

    • (11) 15.05.18 - 09:21

      A) Ich verstehe was du meinst und das du das als Mutter nicht gut finden würdest. Das ist ein beeindruckendes Verhalten und ich finde es toll, wenn du dein Kind schützen willst. Ganz ehrlich. Es müsste mehr von deiner Sorte geben.
      Doch genau darum geht es mir ja. Der Schutz des Kindes.

      B) Hysterisch finde ich es nicht, wenn man sieht das das Kind oft nicht zur Schule will, blaue Flecken hat, neue Sachen besorgt werden müssen und es ohne Begleitung nicht mal mehr zum Bus will. Stell dir das mal bei deiner Tochter vor. Sie käme mit Flecken heim, weil jedes Gespräch nichts bringt, die Mutter des Mobbers es als nicht tragisch darstellt und zum Schluss noch deine Tochter beschuldigt die Verursacherin zu sein. Und erst DANN deine Tochter als Grobian darstellt, wenn man sie auf das aggressive Verhalten IHRES Kindes anspricht.

      C) Der einzige Grund warum ich mich nicht direkt vor den Mobber stelle, ist ja der, das ich nicht weis wieso er generell mobbt. Weil ja, es kann dadurch noch schlimmer gemacht werden. Und Kinder zeigen ja nicht von irgendwoher ein solches Verhalten.

      Aha...und der Besuch einer Förderschule entschuldigt also alles??? Sprich, das Kind darf sich anderen gegenüber wie Rotz am Ärmel benehmen und man muss es hinnehmen?
      Mein Kind ist nicht auf einer Förderschule, wenn ich jedoch bemerken würde, dass ein anderes Kind meines terrorisiert und die Schule und die Eltern interessiert es nicht, dann nehme ich mir sehr wohl die Freiheit, mit dem betreffenden Kind zu sprechen, bzw. in einer akuten Situation einzugreifen.
      Da interessiert mich dann auch nicht was die Eltern des anderen Kindes davon halten. Zumal es diese ja anscheinend auch nicht interessiert hat, was ich ihnen zu sagen hatte!
      Ich muss nämlich in erster Linie MEIN Kind schützen!

      • Halleluja.. dachte schon hier gibt's nur noch solche Spezialmütter.

        #pro

        (15) 15.05.18 - 19:05

        Ich mag deinen Beitrag!
        Meine Tochter hatte auch massive Probleme und wurde entsprechend gefördert, aber das war kein Freifahrtsschein!
        LG

        • Hi du. HIer bin ich ganz deiner Meinung. Denn ich auch ein Kind mit ADHS und Autismus. Er reagiert zwar nicht in dieser Weise aggro. Aber selbst wenn würde ich vielleicht gegen vieles nichts oder nicht viel machen können, dennoch aber das ganze nicht abbügeln wie die eine Dame. Von wegen ihre Tochter ist Autist und daher würde sie damit ein Problem haben wenn man sich vor ihr Kind stellt und diesem eine Ansage macht! Sorry aber wie gesagt haben auch diese Kinder keinen Freibrief!!!

          Ela

    (17) 15.05.18 - 20:29

    Hi,
    die Kinder hier, gehen auf eine Sprachheilschule.

    Dort kann nur ein Kind hin, mit genügend IQ, mit Problemen in der Sprache. Keine Kinder mit anderen körperlichen oder geistigen Behinderungen.

    Auch ist das Busje, was dann eingesetzt wird, nur mit Sprachheilschüler besetzt. Auch wenn die Schule für Schwerbehinderte und der integrative Kindergarten daneben ist. Für jede Schulform, ein Sammelbus.

    Auch wenn der "Mobber" nicht mobbt, sondern nur kräftig gestikuliert, so daß andere blaue Flecke hätten, weinend aus dem Bus kommen und nicht mehr zu Schule wollen.................dann müssten bei mir, die Eltern des sich nicht unter Kontrolle Kindes, aber auch für die Beförderung was einfallen lassen. Und wenn es nur vorne zwischen Fahrer und Begleitung mit fahren darf.

    Und wenn die Busbegleitung das unter "Kinder-Kram" verbucht, würde ich das Busunternehmen anrufen. Vor 6 Jahren ist auch ein Kinderhasser den Bus gefahren, von 7 Eltern hatten 4 beim Unternehmen angerufen, dann war der ersetzt.

    • (18) 15.05.18 - 22:01

      Unsere Tochter hätte auch auf eine Sprachheilschule gehen können! Sie ist nicht geistig Behindert! Sie ist Autistin. Sie hat einen völlig normalen IQ! Aber einen schwachen EQ!Soviel dazu.

      Diese Dame hat an den Kindern nichts verloren!!! Sie bzw. die Eltern haben sich ans Amt, Busunternehmen und Schule zu wenden!
      Und nicht die Eltern kümmern sich um drn Busplatz, sondern die Schule organisiert Busunternehmen und Betreuer, wenn erforderlich.
      Soviel dazu.

      • (19) 15.05.18 - 22:36

        Kinder mit so erhöhten Bedarf, auch Kate### Kinder , nimmt diese Sprachheilschule nicht. Die müssen dann in die Zentrale, die 40 km weiter ist.

        Mit "unseren" kann man reden, die verstehen was man will.

        Die gehen auch alle nach der 2. Klasse auf die Regelgrundschule ihres Einzugsgebiet. Da hat kein Kind ein Einzelfallhelfer etc.

(20) 15.05.18 - 22:00

Wenn ein Älteres Kind im Grundschulalter ein jüngeres Kind ohne Grund ständig (!) drangsaliert - und wenn weder LehrerInnen noch Eltern da entsprechend einschreiten, dann hätte dieses Kind ziemlich schnell von mir ein Glas Wasser über den Kopf bekommen. Gern auch mehrfach. Bildlich gesprochen.

Und es ist gibt tatsächlich einen Unterschied, ob sich das betreffende Kind wehrt oder von sich aus andere nicht in Ruhe lässt.

  • (21) 15.05.18 - 22:13

    ihr geht alle davon aus, dass der Neffe nichts macht. Grundlos geschlagen wird und niemand etwas unternimmt! Natütlich sind ALLE gegen den armen Neffen. Nur der andere Junge tut was. Schulamt, Lehrer, Busunternehmen, Eltern, niemand hilft oder interessiert es!
    Tante muss alles richten. Gehts noch!!! Es sind Kinder!!

    Wo ist das Problem den korrekten Weg zu gehen? Der Weg über ein Kind zu gehen ist nie richtig!!! Das ist lächerlich! Flrderschulen pflegen stäbdigen Kontakt zu den Eltern und kommunizieren. Wenn hier an der Kommunikation zwischen Schule und Eltern etwas nicht stimmt, muss der Junge das ausbaden? Nur der Busfahrer und ggf. die Begleitperson können hier für Aufklärung sorgen! Micht das Kind!

    • (22) 16.05.18 - 07:48

      Nein, eigentlich müssten die Eltern "das" ausbaden, da sie sich (laut Threat) anscheinend aus der Erziehung verabschiedet haben. Selbst mit anteiliger Schuld ist schlagen völlig daneben, und ja, da beziehe ich Position, wenn von den Eltern nichts kommt.

      • (23) 16.05.18 - 08:22

        Aggressionen usw. gegenüber anderen Kindern geht auch nicht, unabhängig von Bahinderung oder sonst etwas. Nur geht man hier den offizielken Weg.
        Nur weil die Tante sagt, es ist so, dass die Mutter nichts tut? Vor einer fremden Person würde ich mich auch nicht äußern! Es geht die Tante nichts an! WENN ich ein Problem habe, weil mein Kind auf dem Schuleweg angeblich gemobbt wird, dann wende ich mich an die Schule, komme ich hier nicht weiter, gehe ich zum Schulamt! Die Mutter des mobbenden Jungen sieht diese Dinge NICHT, da es im Bus passiert! Sie kann es also nicht beurteilen!
        Und ja, es muss hier eine Lösung gefunden werden, aber sicher nicht über das fremden Kind! Diese Tante hat NICHTS mit den anderen Schülern oder Lehrern zu tun! Da haben sich die Eltern drum zu kümmern! Wir haben regelmäßig Elternabende, dort werden auch solche Dinge besprochen.

        Fakt ist, dass nur die Aussage des gemobbten Kindes und die der Tante hier im Raum steht. Nicht aber die Aussage der Schule, des Busfahrers oder sonst wem. Wir kennen keinerlei Hintergrundinformationen, keinerlei Verhaltenswege beider Kinder!
        Darauf aufbauend zu sagen, „ ja sprich mit dem fremden Kind, stell es zur Rede! Geig ihm die Meinung!“ usw. ist absolut verkehrt!
        Die Kinder streiten nicht auf einem Spielplatz und beide Mütter sitzen daneben, sondern es passiert nicht im Beisein der Eltern! Folglich muss ein Elterngespräch durch die Schule erfolgen! Nicht aber Tante und fremdes Kind!

"Ich würde als Mutter auf die Barikaden gehen, wenn du meinem Kind auch nur irgendetwas sagen würdest. Ganz ehrlich!!! "

Das ist eigentlich schade. Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass die kleinen Doofies(und damit meine ich MEINE beiden Doofies) eine Ansage von fremden Menschen sehr viel besser verstehen als von Muttern, die sich ja auch immer langweilig wiederholt und mitunter nicht richtig für voll genommen wird.

Gruß

  • Na sorry, aber wenn Dein Kind Dich nicht für voll nimmt, wenn Du eine klare Ansage machst, dann stimmt aber doch etwas nicht.

    Meine Kinder wissen ganz genau, wann sie mit mir blödeln können und wo definitiv Schluss ist mit lustig.

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