Schulaufführung

    • (1) 17.05.18 - 09:29

      Hallo,
      ich würde gerne mal eine Meinung von "Außenstehenden" hören 😊

      Meine Tochter geht in die 1. Klasse.
      Diese Klasse möchte ein Stück aufführen zur Einschulung der neuen 1. Klassen.

      Aber es dürfen nur 6 Kinder von 16 mitmachen .
      Diese Kinder wurden von den Klassenlehrern ausgesucht .
      Aus der anderen 1. Klasse ebenfalls, 7 Kinder.
      Meine Tochter wollte wie alle anderen Mädchen mitmachen .
      Es wurden dann 4 Mädchen ausgesucht , 3 dürfen nicht .

      Meine Tochter kam total in Tränen aufgelöst nach Hause.
      Jeden Tag in der letzten Stunde wird geprobt. Die Kinder die nicht mit machen dürfen , müssen in den Innenhof .
      Also komplett ausgeschlossen , kein zuschauen ..
      Im Innenhof gibt es nichts zu spielen o.ä also sie langweilen sich .

      Ich habe natürlich nach gefragt ob das so stimmt.Antwort der Lehrerin es dürfen nur 11 Kinder mitmachen , sie dürfen ja mitsingen wenn die neuen Kinder eingeschult werden.Wie eben die anderen Kinder die das Stück aufführen .

      Ich empfinde es als unmöglich .
      Was lernt da mein Kind ?
      Die anderen sind besser als sie ?

      Sie hat der Lehrerin mehrmals gesagt das sie gerne mitmachen möchte , ihre Antwort lautet , wenn Kind A nicht mehr mitmachen will oder eines Krank wird darf sie einspringen.

      Ich weiss nicht ob es für mich so schlimm ist, weil mein Kind so traurig ist und so auch nach Hause kommt.

      Ich denke da das man als Gemeinschaft etwas aufführt . Das fördert die Kinder ungemein .
      Auch wenn es nur ein paar Worte sind.

      So ein aussortieren gab es bei mir nie


      Lg

      Ich finde das auch sehr ungeschickt gemacht.

      Bei uns sind es die neuen 4. Klassen, die etwas für die neuen 1. Klassen aufführen und immer die gesamten Klassen, nicht nur einzelne Schüler. Wer welche Rolle dabei übernimmt, dasist natürlich verschieden, und da steht auch jemand mal mehr im Vordergrund. Beteiligt sind aber alle.

      Und was bedeutet in der letzten Stunde müssen sie in den Innenhof? Lassen die Lehrer Unterricht dafür ausfallen? Ja, dann kannst Du Dich beschweren, denn das geht so nicht.

    • Huhu,
      ich finde es nicht tragisch, dann ist sie eben beim nächsten Mal dran! Aufführungen gab es an der GS meiner Töchter öfter. Es gab div. Theaterstücke, Moderationen, musik. Beiträge, Lesungen etc.
      Warum nimmt deine Tochter nichts zu spielen mit für den Innenhof? Kreide, Gummitwist, eine Zeitschrift, einen Flummi - da gibt's doch viele Möglichkeiten. Ich glaube kaum, dass die übrigen 11 (?) Mädchen weinend im Innenhof hocken. Oft sind es doch eher die angepiekten Mütter, die ihr Kind lieber auch als eine der Auserwählten gesehen hätten. Würdest du genauso empfinden, wenn dein Kind eins der 4 aus der Klasse wäre, die anderen aber nicht?
      Grüße

      damit muss Dein Kind lernen umzugehen...

      ALLERDINGS: bei uns gibt es auch nur wenige Sprechrollen, -- aber ALLE machen mit und singen die Lieder und diese haben mehr Gewicht...... somit ist jeder irgendwie dabei .. die Lehrer suchen das sehr gut aus ...... das finde ich gut gelöst...

    • Ich finde die von Dir geschilderte Situation unglücklich, aber sicherlich auch kein Beinbruch.
      Schön wäre natürlich, wenn die Lehrerin ein Stück gefunden hätte, in dem jeder hätte mitmachen können. Aber es singen ja alle Kinder mit, wenn ich das richtig verstanden habe.
      Naja, es gibt echt Schlimmeres...
      Dass Deine Tochter da so derart aufgelöst reagiert, halte ich für ziemlich überzogen. Vielleicht mußte sie bislang noch nie irgendwo zurückstecken. Es ist aber gerade für Schulkinder sehr wichtig, dass sie lernen, auch mit dieser Art von "Zurückweisung" umgehen zu können. Eigentlich lernt man das ja schon im Kindergarten. Deine Tochter ist da etwas spät dran...
      Es wird aber immer wieder Situationen geben, wo sie nicht ausgewählt wird und nicht bei allem mitmachen darf, was sie gern hätte.
      Was Du tun kannst: tröste Deine Tochter und vermittle ihr, dass es verständlich ist, dass sie enttäuscht ist. Aber mach ihr auch klar, dass das kein Weltuntergang ist und definitiv kein Grund, "total in Tränen aufgelöst" zu sein.

      Bei gewissen einstudierten Auffführungen werden eben nur eine gewisse Anzahl Kinder benötigt, bevor manche Kinder sich untereinander streiten, nimmt die Lehrerin den schwarzen Peter auf sich und wählt eben welche aus.Mit sowas muss man auch lernen umzugehen.
      Bei uns wurde beim Übertritt 1.Schultag der 5.Klässer, von den 6.Klässer eine Kuchenbuffet vorbereitet......als wir in der 6. dran waren, gab es keine freiwilligen, da wurde meine Tochter mit, nach einen Kuchen gefragt.
      Bei schöne Sachen wollen ALLE, bei einer Arbeitssache am Liebsten KEINER #schein

      (9) 17.05.18 - 11:43

      So eine Aufführung ist nur dann gelungen, wenn das Gesamtpaket stimmt und da ist ein Chor sehr wichtig. Nur Sprechrollen würde die Erstklässler an der Einschulung langweilen.

      Meine Tochter hatte schon "Bühnenerfahrung" durch Krippenspiel und Kindermusical. Trotzdem war sie bei der Aufführung für die Erstklässler "nur" Teil des Chores - die Sprechrollen hatten andere Kinder. Der Chor hat das Stück aber erst zu dem gemacht, was es dann wurde.
      Die paar Sätze, die da von einigen Schülern extra gesprochen wurden, gingen teilweise unter. Deshalb wird bei uns viel gesungen und wenig gesprochen.
      Die Art und Weise wie das bei Euch gemacht wird, ist unglücklich. Es ist aber trotzdem eine Gemeinschaftsarbeit, da alle dabei sind.
      Im ersten Moment dachte ich, es treten nur die ausgewählten Kinder auf und der Rest darf nicht mitmachen - das ist ja nicht so. Deshalb verstehe ich die Aufregung nicht.

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