Geschenk für Elternbeirat nach der Grundschule

    • (1) 01.06.18 - 19:47

      Hallo, ich habe eine Frage an euch. Mein Sohn geht in die 4. Klasse und verlässt im Juni die Grundschule. Wir haben ein Orgateam gebildet und ich habe die Aufgabe eine Mail an die Eltern zu schreiben, dass wir gerne den Elternbeiräten für Ihre Arbrit der vergangenen 4 Jahre ein Geschenk machen möchten.
      Wir feiern schon ein recht großes Abschlußfest und ich habe schon ein blödes Gefühl jetzt noch damit zu kommen. Habt ihr eine Idee wie ich das nett formulieren könnte? Für Tipps wäre ich euch sehr dankbar.

      • Hallo

        Ich persönlich würde das tatsächlich befremdlich finden. Eine Packung Pralinen, eine Karte oder eine Kleinigkeit für wenige Euro fände ich durchaus OK.
        Ein ausgewachsenes Geschenk ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Ein aufrichtiges Dankeschön jedoch sollte keinesfalls fehlen.

        Ich hätte auch ein blödes Gefühl da was zu formulieren.

        LG

      Das wichtigste wäre, mit einer kurze Rede sie zu erwähnen, wie dankbar ihr seit, was sie die vier Jahre ihres Amtes geleistet haben...ect.
      Eigentlich genüge eine Packung Merci oder Milka mit Dankeschön....falls es mehr sein sollte...noch Blümchen dazu.....oder einen Eisbechergutschein.

      (6) 01.06.18 - 21:39

      Danke schon mal für eure Antworten. Das übrige Orga-Team sieht das allerdings nicht so und ich habe die Aufgabe diese Mail zu schreiben. Ich von mir aus, wäre bereit 4 Euro zu zahlen aber mir graut es diese Mail zu schreiben. Ein Betrag von 4 Euro würde ich selbst nicht vorgeben wollen, aber das gesamte Orga-Team sieht das nicht so wie ich.

      • (7) 01.06.18 - 21:49

        Dann dürfen die, die darauf bestehen, diese Mail auch verfassen.
        Ich bin seit Jahren mehr oder weniger (mehr weniger!) freiwillig in mehreren Beiräten (Hort, Kindergarten, Städtisches Forum) und fände es mehr als nur befremdlich, ein Geschenk zu bekommen.
        Ein Danke reicht vollkommen und nicht einmal das würde ich erwarten.

    (8) 02.06.18 - 00:11

    Hi,
    und bitte nicht staffeln. Die gleiche Aufmerksamkeit für jeden.

    Ich persönlich würde mich nicht wohl fühlen senn ich mehr als die anderen bekäme.

    Gruß Ornella

    Ich habe inzwischen 6 Jahre (2 JAhre Kiga und 4 Jahre GS in Dreifachfunktion) Elternarbeit hinter mir.

    Ich gebe Ende des Schuljahres jetzt auch 3 Ämter ab (Elternsprecher der Klasse, Mitfglied im Beirat und stellv. Vorsitzender des Fördervereins.

    Macht euch keinen Kopf. Eine kleine Anerkennung (Pralinen / Blumen) könnt ihr da ja machen, aber was größeres wird niemand erwarten.

    (10) 02.06.18 - 13:07

    Ich selbst bin im zweiten Jahr Elternbeirat und habe viele Nerven gelassen (Lehrerwechsel, Streitigkeiten mit der Schule usw). Aktuell versuche ich die Planung eines großen Festes unter einen Hut zu bringen, da alle Anderen irgendwie mehr mit Diskutieren als mit Anpacken beschäftigt sind. So bleibt letztlich fast Alles an mir hängen....aber soll ich dir mal sagen, was mein größtes Geschenk wäre? Wenn alle Kinder glücklich und fröhlich ihren Grundschulabschied feiern! Ich würde weder Blumen noch sonst was erwarten, denn gemacht hab ich das Alles nur für die Kids.

    (11) 02.06.18 - 13:27

    ich hab auch schon ehrenaemter gemacht und muss dir sagen, ich finde es ueberhaupt nicht angenehm, wenn zum abschluss irgendetwas geschenkt wird.
    ein symbolisches bluemchen oder was gebasteltes, meinetwegen, aber alles, was darueber hinaus geht, finde ich nicht mehr ok.

    eltern sollen staendig irgendwo geld fuer irgendwelche geschenke geben. grad wenn sie mehrere kinder haben, dann laeppert sich das. man macht ja ein eherenamt nicht im anspruch auf ein quid pro quo. und es ist unweigerlich so, dass menschen, die eh schon knapp bei kasse sind, mehr belastet werden, aber sich zum deppen machen, wenn sie nicht mitmachen, oder sich dagegen aussprechen. (hier eine kleine pause fuer all die "oeh, sind doch nur ein paar euro" antworten, die unweigerlich auf so ne aussage kommen...)

    auch der beschenkte steht wie ein volldepp da, wenn er ein geschenk eigentlich nicht annehmen moechte. das ist doch uebergriffig, wenn man nicht nein sagen kann, ohne wie ein arsch rueberzukommen.

    da ist ein nettes wort und ein haendedruck unverfaenglicher. niemand wird unter druck gesetzt, keiner hat das gefuehl, sich gegenseitig ueberbieten zu muessen, keiner hat ne angriffsflaeche, auf die er seine persoenlichen animositaeten projezieren kann und alle gehen zufrieden heim.

    lg

    (12) 03.06.18 - 10:45

    Ich kenne das aus beiden Seiten, einmal bei der Großen als Elternvertreter für fast die ganze Grundschulzeit und einmal aus Sicht der Mama mit nur einem Jahr als Elternvertreter.
    Ich persönlich beteilige mich bei solchen Sammlungen immer gern, da ich weiß, wieviel Arbeit das ist .
    Diese Geschichte mit dem "Dankeschön" ist mit Sicherheit sehr lieb gemeint, aber meine Erfahrung zeigt, dass es mit solchen "Wir sammeln Geld für ein Geschenk ein" Aktionen immer schwieriger wird, zum einen sitzt das Geld bei vielen nicht so locker zum anderen sieht jeder das anders, selbst beim Abschiedsgeschenk für die sehr engagierte Klassenlehrerin kam, das wäre ihr Job, da müsste man kein Geschenk machen. Ebenso kann man bei den Elternvertretern sagen, ja die haben sich ja freiwillig gemeldet, wenn man der Sache eben nicht so positiv gesonnen ist.
    Auch in Anbetracht der Aussage, ihr habt ein aufwendiges Schlussfest geplant (dies scheint teuer zu sein?) wird es bestimmt keine Jubelstürme hervorrufen, wenn ihr nochmal pro Kind 4 € einsammelt.
    Ich hätte noch 2 andere Ideen, ihr könntet sagen, ihr möchtet gern etwas schenken, überlasst aber jedem den Betrag, den er geben möchte selber. Man kann einen Beispielbetrag nennen und so jedem überlassen was und ob er etwas geben möchte. Einsammeln dann natürlich in geschlossenem Umschlag und ohne Nachfrage, wenn jemand keinen abgibt.
    Die andere wäre, dies habe ich für 4 Jahre Schülerbüchereiarbeit bekommen und fand das soooo toll, ein Blümchen und dazu malt jedes Kind ein Dankeschönblatt! Dafür müsstet ihr euch mit der Lehrerin in Verbindung setzen, damit vielleicht im Kunstunterricht das gemalt werden kann.
    LG

    Hör auf Dein Gefühl: Es ist zu viel.

    Sagt danke, bringt vielleicht noch eine Blume mit und gut.

Top Diskussionen anzeigen