Silopo-Bundesjugendspiele

    • (1) 05.06.18 - 13:56
      Inaktiv

      Hi,

      ich habe heute meinen Erstklässler und meine Drittklässlerin zu den Bundesjugendspielen begleitet, als Fahrer und Zeitnehmer.

      Und wisst ihr was, es hat sich nichts geändert! Hitze, kein Ende in Sicht und keine Chance sich zu verstecken für die unsportlichen Kinder.

      Ich möchte gar nicht über den Sinn oder Unsinn dieser Bundesjugendspiele diskutieren. Ich war nur überrascht, dass nach über 20 Jahren, die meine Schulzeit nun her sind, in mir noch der gleiche Widerwille hochkam, als ich dieses arme verschwitzte, dicke Mädchen über die Bahn wanken sah.

      Deswegen ist dieser Beitrag eigentlich wirklich sinnlos, denn schon damals diskutierten Eltern über den Sinn dieser Bundesjugendspiele und wie ich heute gesehen habe, ist alles noch wie gehabt.

      Meine Kinder sind zum Glück relativ sportlich. Ich glaube, ich hätte wirklich Bauchschmerzen, wenn eines meiner Kinder so hätte kämpfen müssen.

      Ich habe nichts gegen Sport. Der ist gesund und wichtig. Aber das heute ist nicht der Sport, den ich als sinnvoll erachte und der hilft Kindern die Freude an Bewegung zu erhalten.

      Gruß Ornella

      • (2) 05.06.18 - 14:07

        Hallo!

        Ich habe die Bundesjugendspiele auch gehasst, aber wenn ich die Spiele von unserer Tochter mit den unsrigen in der Grundschule vergleiche, sind die sogar noch verschärft worden. Meine Tochter musste in der 1. Klasse bereits einen 800m-Lauf absolvieren und in der 2. Klasse (übrigens ohne Vorbereitung) das Laufabzeichen ablegen. Bei uns gab es in der Grundschule noch keine Langstreckenläufe, die kamen erst in der 5. Klasse. Dieses Thema hatte ich übrigens am Wochenende auch mit meiner Cousine. 800m-Lauf, Laufabzeichen, Sponsorenläufe - das alles ist heute an Grundschulen schon normal, und so läuft so mancher Grundschüler Strecken, die für seinen Körper noch gar nicht gut sind. Meine Cousine ist übrigens sehr sportlich und geht selber regelmäßig Joggen, ihr Mann hat sogar Sport studiert.
        Ich versteh außerdem nicht, warum man nicht so langsam mal davon wegkommt, die Bundesjugendspiele immer in Leichtathletik durchzuführen. Es gibt so viele Sportarten, und es gibt auch verschiedene Möglichkeiten die Bundesjugendspiele durchzuführen. Man muss sich noch nicht einmal auf eine Sportart beschränken - es gibt da so viele Möglichkeiten... Aber Leichtathletik ist natürlich das Einfachste.

        LG

        • (3) 05.06.18 - 14:16

          Ach, dann habe ich doch recht gehabt.

          Darüber haben wir nämlich heute auch diskutiert. Die Jungs der Erstklässler mussten 1000 Meter und die Mädchen 800m laufen. Dazu 50m Sprint, werfen und Weitsprung. Und das war für die Kleinen echt heftig.

          (4) 05.06.18 - 17:27

          ja, wenn die bundesjugendspiele turnen oder was anderes rannehemen wuerden (was ja durchaus auch vorgesehen ist), dann wuerden aber die ganzen fussballhelden keine ehrenurkunde bekommen und die kinder muessten im sport auch was vermittelt bekommen. kannste vergessen.

          lg

          • (5) 06.06.18 - 12:09

            Also als ich vor ca 20 Jahren in der Grundschule war, hatten wir sowohl die üblichen Bundesjugendspiele mit Leichtathletik als auch ein Turnfest. Dabei gab es die Geräte, die im Turnen üblich sind (am Reck natürlich aber in geringer Höhe) und an jedem Gerät gab es Übingen für 5, 10 oder 15 Punkte je nach Schwierigkeit. Diese Übungen wurden vor dem Turnfest intensiv im Sportunterricht geübt und der Lehrer hat mit jedem Schüler dann an jedem Gerät individuell entschieden welcher Schwierigkeitsgrad sinnvoll ist. Bei dem Fest selbst wurde dann an den Geräten auch die Ausführung bewertet und da entsprechend dann entweder die volle Punktzahl gegeben oder was abgezogen (ich glaube bei besonders auffällig toller Ausführung gab es auch bis zu 2 Punkte zusätzlich).
            Ich fand das immer schön...allerdings gehörte ich auch immer zu den Besten. Weiß nicht, wie es die schwächeren Schüler empfunden haben.

            (6) 07.06.18 - 15:52

            Ich glaube, damit triffst Du den Nagel auf den Kopf ;-).
            Ich selbst war froh, dass das Gymnasium, das ich besucht hatte, irgendwann die Bundesjugendspiele abgeschafft hat und statt dessen in allen Jahrgängen das Sportabzeichen abgenommen hat. Und hier konnten die Schüler dann tatsächlich wählen, in welchen Disziplinen sie in den jeweiligen Kategorien das Sportabzeichen ablegen wollten. Ich selbst hab dann alles, was möglich war, durch Schwimmen ersetzt, in LA war ich auch nie gut - erst recht nicht, nachdem ich mir einmal beim Sprint trotz Aufwärmung unter Anleitung des Sportlehrers beide Oberschenkel gezerrt hatte, konnte ich nicht mehr sprinten, der Anlauf beim Springen hat auch darunter gelitten, und werfen konnte ich noch nie (hier war Kugelstoßen besser).

            LG

        Da Leichtathletik der simpelste Sport ist, was alle Kinder Grund auf beherrschen, wie werfen , springen und Laufen, das sind alltägliche Grundbewegungen.....nur das es ein Kind besser kann , als ein anderes , in Weite, Höhe und Ausdauer.
        Bei Bodenturnen und Geräteturnen, muss ein Kind mehr Leistung in Bewegbarkeit und Figuren haben, bei Ballsportarten müssen zum fangen auch noch mehr Spielregeln können...

        • Es gibt aber durchaus Kinder, die eigentlich nicht unsportlich sind, aber überhaupt nicht werfen können. Und theoretisch kann man Bundesjugendspiele sogar im Schwimmen durchführen - hier wären übergewichtige Kinder z.B. deutlich weniger benachteiligt als in den übrigen Sportarten.
          Und meine Tochter z.B. kann mit etwas Übung relativ gut turnen, Rad schlagen, Spagat... sind für sie gar kein Problem. Dafür kann sie nicht gut sprinten.
          Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es nicht richtig ist, immer in der gleichen Disziplin die Bundesjugendspiele durchzuführen. Warum kein jährlicher Wechsel? Dann sind nicht immer die gleichen Kinder benachteiligt.

          LG

          • Weil die gesamte Schule teilnimmt. Ein Schwimmbad müsste den Tag extra dafür schließen, dadurch verdi4ntn sie an dem Tag nichts und ein logistischer Aufwand ist es eh, eintn festen Tag im Jahr zu bestimmen. Der Aufwand die BJS zum Beispiel im Schwimmen auszurichten stünde in keinen kosten/Nutzen Verhältnis. So geht die Schule einfsch auf den eigenen Sportplatz. Kein anderes Geschäft muss schließen und auf benötigten tagesumsatz verzichten.

            • (10) 07.06.18 - 16:50

              Auch das ließe sich regeln:
              In vielen Städten sind die Hallenbäder im Sommer zugunsten der Freibäder geschlossen. Beim Schulschwimmen muss nicht zwingend ein Schwimmmeister anwesend sein, so könnte man die Hallenbäder noch 1-2 Wochen für die Schulen geöffnet lassen - das wäre kostenmäßig machbar. Es ist ja auch machbar, dass Turnhallen im Sommer deutlich weniger ausgelastet sind als im Winter.

              LG

    (12) 05.06.18 - 14:24

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe mir das bei meinem Sohn nicht gegeben. Bei uns war das aber auch schon im April (und es hat wie aus Eimern geschüttet, aber es fand in der Turnhalle statt).
    Das Sportabzeichen hat er nicht geschafft, dafür aber ne völlig unpersönliche, nicht mal mit seinem Namen versehene Teilnahmeurkunde erhalten. Völlig bescheuert....

    (13) 05.06.18 - 14:46

    Hallo,

    ich finde die Buju in Leichtathletik gehören irgendwie zur Schule dazu.
    Mein Mann und ich waren gar nicht so schlecht, auch unsere Kinder mögen diese Sportart.

    In der GS wird der Langstreckenlauf zusätzlich gemacht für das Sportabzeichen. „Unsere“ GS macht nicht nur die Disziplinen, sondern baut viele Spielstationen auf, so dass rennen, werfen, springen nicht so im Vordergrund stehen.
    Allerdings ist der Sprint im 1. Schuljahr 30m, da muss was schief gelaufen sein.

    Ich müsste früher im Winter auch immer die Buju im Turnen mitmachen, könnte ich nicht, habe mich aber dennoch nicht gedrückt! Von einer Urkunde war ich Lichtjahre entfernt!

    Es gab und gibt immer wieder Kinder, die nicht sonderlich sportlich sind, aber soll ich die denn aus allem rausnehmen? Diese Kinder nehmen ja auch am wöchentlichen Sportunterricht teil, da werden sie kaum besser aussehen und motivierter sein bzw. Freude am Sport haben. Ich denke eine solche Veranstaltung im Schuljahr ist aushaltest.

    Sicherlich ist es nicht motivierend sich zu quälen für nichts, aber that‘s live. Kinder werden noch häufiger in ihrem Leben Niederlagen und Rückschläge verkraften müssen, und das nicht nur im Sport.

    VG

    • (14) 06.06.18 - 06:45

      Hallo,
      Was findest du an 30m denn so schlimm? Bei uns sprimtet man bis zur 8. Klasse 50m, also auch die Grundschüler

      • (15) 06.06.18 - 06:55

        Guten Morgen,

        ich finde an den 30m überhaupt nichts schlimm, die TE hat sich „echauffiert“, dass die Kinder des 1. Jahrgangs 50m sprinten mussten, wobei ich das aufgrund der Altersstaffelung mit 30m kenne.

        Mir ist das völlig egal, ob die Kinder 30m oder 50m sprinten. Ich finde dieses Sportfest total in Ordnung, vermutlich weil ich es selbst gerne gemacht habe, auch als früher stark Übergewichtige (!), und meine Kinder mögen es auch.

        VG

Ich war immer das dicke Mädchen, welches zwar nicht wankte, aber doch nie einen 1. Platz belegte.
Ja, Sportwettkämpfe sind manchmal "grausam" aber die Kinder müssen auch solche Erfahrungen mitnehmen.
Das Kind mit Rechenschwäche oder Legasthenie muss auch oft im Unterricht sitzen ohne Chance auf Erfolg...
Kinder sollten so gestärkt werden, dass sie solche Misserfolge aushalten können!
Und auch wenn es jetzt ein Klischee ist (und tatsächlich sieht die Realität oft anders aus) so steht bei den Bundesjugendspielen vielleicht das rechenschwache Kind auf dem ersten Platz und das dicke Mädchen punktet im Aufsatz... Etwas übertrieben aber so in der Art halt.

  • (17) 05.06.18 - 15:24

    Ich finde, da gibt es einen großen Unterschied. Das Kind mit Legasthenie bekommt Zusatzförderung und Nachteilsausgleich. Außerdem werden die Klassen angehalten, den Kindern mit solchen Schwächen zu helfen und die Lehrer achten besonders drauf.


    Im Gegensatz dazu, hat ein unsportliches Kind einfach Pech gehabt. Egal ob dick oder nicht dick. Ein netter Lehrer nimmt eventuell noch im Alltagsunterricht Rücksicht und fördert das Kind. Bei den Bundesjugendspielen allerdings, gibt es dann keinen Nachteilsausgleich.

    • (18) 05.06.18 - 20:35

      " Das Kind mit Legasthenie bekommt Zusatzförderung und Nachteilsausgleich. Außerdem werden die Klassen angehalten, den Kindern mit solchen Schwächen zu helfen und die Lehrer achten besonders drauf."

      Naja, aber Kinder die keine ausgewiesene Behinderung haben, sondern einfach nur schlecht in Deutsch oder Mathe sind, haben genauso Pech gehabt, wie unsportliche Kinder.

      Körperlich behinderte Kinder werden bei den Bundesjugendspielen auch anders bewertet.
      https://www.bundesjugendspiele.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=4712

      Ein Kind, welches sportlich nicht begabt ist, kann sehr wohl von seinen Eltern gefördert werden. Ich habe viele Jahre Kinderturnen gegeben in sämtlichen Altersgruppen und glaube mir, es gab Kinder, da schien von vorn herein Hopfen und Malz verloren zu sein. Dann aber gab es diesen Moment, in dem sie die Rolle vorwärts konnten, eine Kletterstange hoch kamen oder sogar etwas Ausdauer dazu gewonnen hatten. Was die Bewegung angeht, sehe dich die Eltern in der Pflicht. Mich hinstellen und sagen....kann es nicht, ist kein sportlicher Typ....ist schon sehr bequem!

(20) 05.06.18 - 15:48

“Kinder sollen so gestärkt werden, dass sie solche Misserfolge aushalten können!“

Sind sie aber häufig nicht.

Gerade dicke Kinder stoßen permanent auf Gerinschätzung oder gar Ablehnung, wenn die Eltern da nicht ordentlich gegensteuern, leidet deren Selbsbewußtsein immens.

Warum müssen sie dann noch bei derartigen Veranstaltungen vorgeführt werden?

  • (21) 06.06.18 - 15:43

    also sollten übergewichtige und unsportliche allgemein vom Sport ausgeschlossen qerden, da sie sich ja somit immer vorgeführt fühlen?
    Wie wäre es mit Gleichberechtigung im Unterricht?

    Alle Kinder, die eine Schwäche haben, können in Zukunft dem Unterricht fern bleiben, damit sie nicht evtl. einen Lacher der Klasse riskieren brauchen.

    Sorry, nicht die dicken Kinder die "angeblich vorgeführt werden" haben ein Problem, sondern die Kinder die von den Eltern erzogen worden sind, sich darüber Lustig zu machen!

    Wäre es nicht toll, wenn Problemkinder die 50m schaffen und ihnen wird zugejubelt anstatt auszulachen? Wie fühlen sie sich dann?
    Daher vielleicht mal die eigenen Kindern anschauen, wie sie solche Kids gegenüber stehen!

    lg
    lisa

    • (22) 06.06.18 - 16:55

      “Wie wäre es mit Gleichberechtigung im Unterricht?

      Alle Kinder, die eine Schwäche haben, können in Zukunft dem Unterricht fern bleiben, damit sie nicht evtl. einen Lacher der Klasse riskieren brauchen.“

      Du weißt selber, dass dieser Vergleich lediglich polemisch ist.

      Sport ist wichtig, schön und soll Freude bereiten. Das tut er für unsportliche und übergewichtige Kinder jedoch nicht.
      Ziel verfehlt, Note 6 für das Bildungssystem.

      Es ist nicht nötign den Sportunerricht zu benoten, da die Note meist noch nicht einmal vetsetzungsrelevant ist und sie für den weiteren Bildungsweg
      VÖLLIG unbedeutend ist.

      Gilt das für die Schwächen in Fächern wie
      Deutsch, Mathe etc. auch?

      Eher unwichtig für den weiteren Bildungsweg?

      • (23) 06.06.18 - 17:06

        du scheinst den Sinn der Schule nicht zu verstehen...ist Religion, Musik oder Kunst besonders wichtig, für Kinder die keine Begabung haben?

        Genau solche Eltern wie du, machen es den Kindern schwer, die keine Begabung haben....macht ja nichts, ist unsinng, verweigere Dich, bringt ja nix....was du nicht magst, musst du nicht machen.

        Zum Sport gehört z.B. auch Schwimmen, immer weniger Kinder können schwimmen.
        Zum Sport gehört Koordination der verschiedenen Körperteile, wenn die Eltern schon kein Sport mit den übergewichtigen oder normalen Kids machen, ist es sinnvoll, das sie es wenigstens in der Schule kennenlernen.
        Sport ist Bewegung aber in der heutigen PC Gesllschaft deiner Meinung sinnlos. Lasst die Kids den ganzen Tag sitzen.


        Was bringt gesundes Essen in der Schule, wenn Eltern wie du womöglich meinen, das es ein Schmarrn ist, weil ihr eh auf Zucker steht.

        Schule ist nicht nur Spass, Freude am Unterricht und Bewegung sondern ganz einfach PFLICHT!!!! Zum Glück!

        Was lernen deine Kinder für die Zukunft...wenn dir was in der Arbeit keinen Spass macht, lass es , bekommst ja auch so dein Gehalt?
        Lass Sport, Musik, Religion, Kunst, ist eh nicht wichtig fürs Zeugniss bringt eh nix

        #contra

        • (24) 06.06.18 - 19:03

          Gerade WEIL, WEIL und WEIL
          Neigungsfächer so wichtig sind,
          halte ich staatliche Demotivation durch Benotung, in diesen für Fächern, für einen vollkommen falschen Ansatz.

          Der Anteil übergewichtiger Kinder sinkt nicht, wenn sie auf Kosten anderer gedemütigt werden, im Gegenteil.
          Und gerade weil Bewegung so wichtig, das Fach jedoch für den weiteren Bildungsweg eher unerheblich ist, wäre positive Bestärkung sinvoller, damit alle Kinder Freude an der Bewegung entwickeln können und nicht durch das Feedback
          -du bist ne Bewegungsniete, sei froh über deine Gnadenfünf-

          oder
          in chancenlosen Wettkämpfen gedemütigt werden.

          “Was lernen deine Kinder für die Zukunft...wenn dir was in der Arbeit keinen Spass macht, lass es , bekommst ja auch so dein Gehalt.?“

          Meine Kinder machen täglich unzählige Dinge, auf die sie wenig Lust haben, hätte ich aber das Gefühl, dass sie vorgeführt werden, würde ich ihnen selbstverständlich helfen.
          Ich weiß nicht, wie du auf die unsinnige Annahme kommst,
          dass Leiden Menschen nachhaltig leistungsfähiger oder disziplinierter macht.

          Im Ausgangsbeitrag ging es übrigen NICHT darum, den gesamten Sportunterricht abzuschaffen , sondern nur
          beknackte Wettkämpfe wie die BuJu.

          Aber Differenzierung..........
          warum sollte man, gell, anstrengend?:-)

          Also kurzgefasst,
          ja, ich würde Sport, Kunst und Musik solange sie keine Wahlpflichtkurse sind, von dem gängigen Benotungssystem ausnehmen.

          Und jetzt komm bitte nicht wieder mit deinem
          -hä warum sollte man Mathe und Deutsch, Bio, Physik, Chemie, Englisch, Geschichte oder Politik noch bewerten-

          (weil sie für die allgemeine Hochschulreife mit anschließender Studierfähigkeit unabdingbar sind, Musik und Co aber nicht)

          Die Neigungsfächer bilden den Menschen, seinen Geist und seine Kreativität.

          Schade, wenn man heute immer noch so unflexibel ist und meint, solches unbedingt in ein starres Benotungsschema pressen zu müssen.

          • (25) 06.06.18 - 19:15

            Ach, eines noch,

            Weil du ja explizit auf MEINE Kinder ansprichst und dich fragst, was sie lernen.

            Mein Tochter ist Legasthenikerin und hat in der GS bis Ende der 3. Klasse grottenschlecht gelesen. Trotzdem hat sie freudestrahlend und freiwillig an jedem Vorlesewettbewerb mitgemacht und war saumäßige stolz auf ihre individuellen Erfolge.

            Die Teilnahme beruhte aber auf
            FREIWILLIGKEIT, unter Zwang hätte sie sich verweigert und ich hätte sie selbstverständlich unterstützt.

            Es gibt so wahnsinnig viele Zwänge und Pflichten für unsere Kinder, so viel Druck,
            warum muß man auch noch Wettbewerbe/Wettkämpfe dazupacken, die auch auf freiwilliger Basis laufen könnten?

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