Frage zu Barbie Puppen und pädagogisch wertvollen Spielzeug

    • (1) 09.06.18 - 20:45

      Hallo!

      Ich habe das erste mal in meinen Leben,meiner Tochter eine Barbie gekauft.
      Vetdammt teuer und so steif.

      Sie (7) wünscht sich klar noch mehr.

      Sind die Barbies alle so steif? Ich dachte das man zumindest an den Knien etwas die Beine einknicken kann oder die Arme.

      Könnt ihr eine bestimmte Barbie empfehlen oder ist das immer die selbe nur in anderen Klamotten?

      Leider bekomme ich oft zu hören das diese Puppen ja nicht pädagogisch wertvoll sind. Sehe ich das zu locker, auch mal "sinnloses" zu schenken zum Geburtstag? Wie ist das bei euch?

      • Es gibt schon welche, die auch die Füße und Arme abbiegen können!

        Ich finde Barbies jetzt nicht so schlimm wie immer behauptet wird. Solange man den Mädels klar macht, dass eine normale Frau halt nicht so aussieht, sehe ich da kein Problem.

        Falls du mal was anderes suchst: es gibt die klassische Barbie auch in der "curvy" Version. Die ist dann etwas kleiner und rundlich.

        Es gibt wirklich viele unterschiedliche Barbies.
        Meine Güte, diese Pädagogik Frage ;)
        Meine Kinder haben auch rosa Teddys gehabt zum kuscheln...die gibt es ja in Natur auch nicht so ;)

        Lass dich nicht verunsichern, dass die so schlank sind hat den positiven Effekt dass sie leicht an und auszuziehen sind. Hätten sie nen Wabbelbauch oder dicke Schenkel oder wären alle unterschiedlicher Statur, dann gäbe es Probleme mit den Klamotten.
        So passen alle Klamotten für Puppen dieser Größe, Marken oder noname....

        Ich fand Barbie toll, meine Kinder auch und wir haben ne Kiste davon im Keller für die Enkel :)

        Ach was, Barbies sind toll. Ich habe sie geliebt früher, meine Töchter kriegen sie auch, spielen aber gar nicht sooo oft damit wie mit Playmobil oder Lego friends.

        Meine Jüngste kriegt jetzt welche aus der Mia & me Reihe, wünscht sich sehnlichst zum nächsten Fest (nächste Woche nach dem Ramadan).
        Ich finde sie gar nicht so teuer. Man kriegt viele schon für 10-12€.
        Die fashionistas find ich super schick.

      • Es muss nicht immer pädagogisch zugehen beim spielen.
        Und Barbie finde ich noch völlig im grünen Bereich.

        Da gibt´s echt schlimmerers-

        Hallo,

        meine Eltern haben uns pädagogisch äußerst sinnvoll aufgezogen, wir hatten nur qualitativ hochwertiges Holzspielzeug und auch bei Brettspielen wurde überlegt, was sie uns beibringen .... bei uns daheim war barbiefreie Zone. Fernsehn war limitiert und wir lasen viel. Eigentlich alles nicht schlecht. Aber zu viel des Guten.

        Es war ... grauenvoll ... wir haben ganz viel bei anderen gespielt. Wir wurden vernünftige Menschen. Und ... als Erwachsene habe ich mir auf dem Flohmarkt eine Barbie gekauft, hatte sie 10 Jahre und habe sie wieder verkauft. Damit war mein Kindheitstrauma überwunden. :-).

        Mein Fazit: Man kann es mit der pädagogischen Korrektheit auch übertreiben ;-) und manche Phasen bekommt man nur zu Ende, wenn man sie durchlebt. Ich habe kürzlich die Barbies meiner Tochter verkauft ... sie hat kurz damit gespielt ... dann waren sie völlig uninteressant.

        GLG
        Miss Mary

      • Als ich im Barbie -Alter war , fand ich die "Aerobic " Barbie total klasse. Eben weil sie in den Knie und Fußgelenken flexibel war.
        Und das fand ich super, da sie somit in korrektem Reiter-Sitz auf dem Barbie-Pferd sitzen konnte;)

        (Ich fand als pferdeverrücktes Mädchen aber nur die Barbie Pferde und meine zweckentfremdete "Reiter"Barbie toll. Alle anderen Barbies haben mich nicht interessiert.)
        Pädagogisch wertvoll ist doch eh manchmal auslegungssache.

        Wenn Barbies die Phantasie deiner Tochter anregen und sie dadurch neue "Welten entdeckt, sich tolle Geschichten ausdenkt,und kreativ spielt, ist es dann doch wieder irgendwie "pädagogisch wertvoll".

        Und ganz ehrlich:
        Ob es jetzt eine Barbie /Baby Born/Lego oder sonst was ist. Hauptsache es macht eurem Kind Spaß.

        • #pro!
          "Pädagogisch wertvoll" ist schließlich nicht gleichzusetzen mit "aus Holz", "nicht lackiert", "realistische Form" o.ä.

          Mir ging es ganz genauso! Ich habe diese eine Barbie geliebt, weil sie auf den Pferden richtig sitzen konnte. Hatte dazu noch eine kleinere Version dieser Art der Püppchen, die dann als „Kind“ meiner Aerobicbarbie auf einem Pony sitzen konnte.
          Welch Erinnerungen, danke :-)

      Hallo


      Darf ich mal ganz dumm fragen warum die pädagogisch unwertvoll sein sollen?

      Meine 5 jährige Tochter wünscht sich inzwischen auch welche, sie hat von Oma eine Elsa nachmachung bekommen also keine originale Barbie.
      Und sie wünscht sich noch weitere. Hat bisher nur keine bekommen weil die Zimmer rapel voll sind.

      Wenn sie so mit ihrer Elsa spielt kann ich daran nichts negatives erkennen. Sie macht Rollenspiele mit ihr, es geht ihre Phantasie an und manchmal spielt sie Situationen aus dem Alltag nach.



      Einzig und allein was ich "negatives" bei Barbies finde ist halt die figur. Es gibt nur dieses eine Maß. Das kann man jetzt als falsches Vorbild in punkto Figur auffassen, allerdings müsste man ja 300 Kleider kaufen wenn jede Barbie andere Proportionen hätte...was wiederum ein finanzieller Nachteil und somit eher ein Pluspunkt für die einheitlichen Körper ist.


      Vll klärst du mich mal kurz auf warum barbies pädagogisch unwertvoll sind?


      LG

      • Ich bekomme es nur immer wieder zu hören. Einfach,weil es wohl total Klischee mässig ist.
        Wie gesagt es ist ihre erste,ich selbst hatte nie welche. Kenne mich damit null aus.
        Egal wem sie ihre barbie zeigt,Stirn wird gerunzelt und immer nur von "so einen mist gerätet.
        Waere ich so dagegen,hatte sie jetzt keine 😊.

        Mich interessieren nur mal meinungen,weil ich nur jungsmamas kenne und meine tochter nur jungs in freindeskreis hat.

        • Na und? Auch viele Jungs mögen Barbies. Mein 4,5Jähriger z.B.
          Von meinen Töchtern haben wir viiiiiele Barbiesachen, ab und an schnappt er sich auch mal eine und setzt sie ins Rennauto ;-).
          Barbies sind toll, ich habe sie als Kind auch geliebt. Auf "oooh, reale Frauen sehen ja ganz anders aus" habe ich NIE geachtet. Diese Diskussion habe ich erst mitbekommen, als ich für meine Töchter Barbies gekauft habe. Auch meine Töchter haben nie auf die Barbiefigur geachtet, es sind einfach tolle Puppen in coolen Outfits und tollem Drumherum (Haus, Autos, Boot usw.usf.) - der Fantasie kann freien Lauf gelassen werden - und das ist doch der Sinn von Spielzeug. VG

    (13) 10.06.18 - 00:20

    Muss denn immer alles extra pädagogisch wertvoll sein? Also ich hab als Kind viel mit Barbies gespielt (die normalen sind immer so steif), wobei ich oft auch einfach nur die Haare immer neu frisiert hab o.ä.
    Ich glaube kaum, dass das irgendwie schädlich war und ein ungesundes Verhältnis zum weiblichen Körper bzgl. der Proportionen o.ä. hab ich auch nicht

    als meine tochter ganz klein war, hat sie im supermarkt einen riesen stapek barbies gesehen die hatten fluegel und glitzer und eine krone. die gab es in allen haut und haarfarben und die, die meine tochter total toll fand, war platinblond gelockt, mit nem knatschpinken kleid mit knallb;auen augen. sowas von klischee. das kind ist jedes mal beim einkaufen da hingetappt und hat ganz sehnsuechtig nach dieser barbie geschaut.
    ich fand das erst etwas befremdlich, nachdem ich die wirklich ein bisschen arg clichee fand. aber irgendwann stand sie so schmachtend vorm regal und dann fiel mir mal auf: meine tochter hatte platinblonde locken und blaue augen. meine tochter ist mein mini-me. sie fand schlicht die puppe am schoensten, die uns am aehnlichsten sah. wie soll ich da meinem kind erklaeren, dass die barbie angeblich nicht gut fuer sie ist, weil sie unralistische standarts vermittelt? klar ist die anatomisch nciht korrekt, es ist aber halt ne puppe. ihr teddy ist auch nicht anatomisch korrekt. also gab's die barbie zu weihnachten.

    spaeter hatte sie noch ander ein allen haut und haarfarben und sie hat sie geliebt, unsere kleine auch. dann hat unser hund entdeckt, dass barbies total gut schmecken und hat allen barbies haende und fuesse abgekaut. mit ihnengespielt haben sie trotzdem noch.
    sie hatten aber auch ne kiste matchboxautos und legos. mit denen haben sie genauso gerne gespielt.

    im endeffekt finde ich es ok, dass einem als kleines kind noch plastikkram wie mein kleines ponny, barbie etc. gefaellt, auch wenn das zeug aus meiner sicht total oll ist. ich kann meinen kindern nicht beibringen, selbstbestimmt zu sein und nicht zwanghaft nach jedem trend zu gehen, wenn ich nicht toleriere, dass sie halt auch mal was toll finden, was ich total scheisse finde. das beinhaltet dann auch, dass ich ihnen nicht spielzeuge vorenthalte, die "fuer jungen" sind, genauso beinhaltet es aber auch, dass ich ihnen nicht "maedchen sachen" verbiete. (bei uns gibt es nur "gefaellt mir" oder "gefaellt mir nicht" ist "fuer jungen" oder "fuer maedchen" haben wir von anfang an immer als bloedsinn ausgewiesen. auch bei kleidern wurde in allen abteilungen mal geschaut, ausgesucht haben sie seit sie 2 waren immer selber. dann traegt man halt auch mal pinkes tutu mit cargo hose im flecktarnmuster drunter, oder anderweitig fragwuerdige kombinationen. das ist aber ok, mit 3 fand meine kleine das totschick. was weiss ich denn als 30 jaehrige davon, was eine 3 jaehrige fuer ansprueche an ihre klamotten hat?)

    letztens standen wir am abschlussfest der klasse meiner grossen (6. klasse) und bis auf meine tochter und noch 2 andere maedels hatten alle anderen maedchen das gleiche an, bis hin zur frisur. (jeans-hotpants, tanktop, flipflops und halblange glatte haare mit mittelscheitel) anscheinend haben also die barbies den individualisten in meiner tochter nicht ausgeloescht. die maedels in ihrer klasse gehen fast alle zum turnen oder rope skipping. meine tochter geht ringen. also auch da zieht sie ihr ding durch.

    wichtig ist meines erachtens immer der kontext. wenn ein kind die moeglichkeit bekommt, seine vorlieben zum ausdruck zu bringen und das auch respektiert werden (sofern es nicht total ausartet. aber wenn es gewissen grenzen ueberschreitet, dann ist das ja auch begruendbar), dann finde ich es ok. schlimm ist in meinen augen, wenn kinder rigide gezwungen werden, mit den vorstellungen ihrer eltern, bis ins kleinste komform zu gehen. sei es nun, dass sie in regressive rollenbilder gezwaengt werden, oder ihnen ein striktes frivolitaetsverbot auferlegt wird. die mechanismen sind doch im endeffekt die gleichen.
    woher sollen sie denn spaeter wissen, was sie brauchen und was ihnen gefaellt, wenn sie nie die moeglichkeit hatten, selber einen geschmack zu entwickeln und dinge einfach mal auszuprobieren?

    wie die barbies in deutschland sind, weiss ich nur leider nicht, wir haben die in belgien und usa gekauft, da gibt es sie in allen moeglichen ausfuehrungen. die sind sie auch nicht sonderlich teuer, wenn es nicht gerade die ueber prinzessin mit fluegeln und kroenchen ausfuehrung ist. (das gabs auch nur ein mal, die anderen waren eher schlicht)

    lg

    • (15) 10.06.18 - 07:44

      Ich musste bei deinem Beitrag wirklich schmunzeln. Ich war letzte Woche auch auf einem Klassenfest meines Sohnes, ebenfalls 6. Klasse. Auch hier sahen alle Mädels so aus wie bei euch. Jeanshotpants, Tanktop, Flipflops und alle gleichlange glatte Haare bis knapp über die Schulter und Mittelscheitel. Selbst meinem Mann ist aufgefallen, dass alle gleich aussehen.

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